Leserartikel

Ungewollt kinderlosMedizinischer Marathon bis zur Schwangerschaft

Ihrem Kinderwunsch können Leserin Nicole G. und ihr Mann nur mithilfe moderner Medizin näherkommen. Auf dem Weg dorthin wechseln sich Enttäuschung und Hoffnung ab. von Nicole G.

Mein Mann und ich hatten nie die Möglichkeit, ohne medizinische Unterstützung ein Kind zu zeugen. Seit dem 19. Lebensjahr habe ich Endometriose.
Mein Mann erlitt 1990 eine Querschnittlähmung ab der Halswirbelsäule. Dadurch verlor er die Fähigkeit, zu ejakulieren. Eine weitere Folge war die Lähmung der Blase. Chronische Infekte durch Resturin vermindern zudem die Qualität der Spermien.

Ungewollt kinderlos

Wer Kinder will, hat kein Problem? Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland haben keinen Nachwuchs, obwohl sie ihn sich wünschen. Doch darüber reden will fast niemand. Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein so intimes Thema, das nur schwer öffentlich zu diskutieren ist.  

ZEIT ONLINE schildert in einer Themenwoche, wie Menschen mit Unfruchtbarkeit und ihren Folgen umgehen. Wie ist es zu erklären, dass das Problem größer wird? Welche medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Und was müsste die Gesellschaft tun, um den Betroffenen zu helfen?

Die Themenwoche

Editorial: Schicksal ungewollt kinderlos

Infografik: Wenn das Wunschkind ausbleibt

FAQ: Was tun bei ungewollter Kinderlosigkeit?

Männer ohne Kinder: Schweißer, Autonarr, unfruchtbar

Kinderwunsch: Als wäre jemand gestorben

Künstliche Befruchtung: Zu arm zum Kinderkriegen

Ungewollt kinderlos: Für die Männer Vitamine, für die Frauen Yoga

Samenbank: Spender Nummer 4.077

Samenspende: "Ich bin froh, nicht mit diesem Mann verwandt zu sein"

Medizinethiker: "Kinder kann man nicht erzwingen"

Regenbogenfamilien: Vater, Vater, Mutter, Mutter, Kind, Kind

Ungewollt kinderlos: Ist halt so

Leserartikel

Haben Sie persönliche Erfahrungen mit dem Thema Kinderlosigkeit gemacht? Helfen Sie zum Beispiel als Arzt Paaren, ihren Kinderwunsch zu erfüllen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie davon in einem Leserartikel berichten, gerne auch anonym.

Bisher erschienene Leserartikel zur Themenwoche:

Ungewollt kinderlos: Aus Angst nicht mehr schwanger

Unfruchtbare Liebe: Traumfrau ohne Eierstöcke

Ungewollt kinderlos: Marathon bis zur Schwangerschaft

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ALS E-BOOK

Die Serie Ungewollt kinderlos gibt es auch als E-Book. Wenn der Wunsch nach dem eigenen Kind unerfüllt bleibt - erfahren Sie mehr in dieser für eReader hochwertig aufbereiteten Fassung.

Unser E-Book steht Ihnen dabei als EPUB-Version für Ihren eReader, sowie als MOBI-Version für Ihr Kindle Lesegerät von Amazon zur Verfügung.

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Wir konsultierten viele Mediziner und nahmen monatelange Wartezeiten in Kauf. Eine Reihe von Versuchen, an frisches Sperma zu kommen, blieb erfolglos. Ein Urologe schockierte uns mit seinem rüden Umgangston. Zwischen all den Terminen ging es immer einen Schritt voran und zwei zurück. Wir vergossen viele Tränen. Unsere Gefühle von Wut, Angst und Verzweiflung wechselten sich immer wieder mit Hoffnung ab.

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Dann endlich ein Lichtblick: Meinem Mann wurde das Hodengewebe punktiert (TESE). Nach der OP bin ich mit dem Material vom Krankenhaus der einen Stadt ins Kinderwunschzentrum der anderen gerast. Jetzt, nach zwei Jahren,  konnte der erste Versuch unternommen werden, meine Eizellen zu befruchten (ISCI).

Trotz hochdosierter Medikation standen nur zwei Eizellen zur Verfügung. Unsere bangen Fragen: Werden diese befruchtet? Teilen sie sich? Nach dem Transfer dann: Nistet sich eine ein, oder gar zwei? Die bittere Antwort: keine.

Beim zweiten Versuch wurde der Medikamentencocktail verändert. Doch diesmal reifte gar keine Eizelle. Also der dritte Anlauf, jetzt wieder mit dem ersten Medikamentencocktail. Wieder standen nur zwei Eizellen zur Verfügung, wieder beide befruchtet, beide eingesetzt.

Warum Leserartikel?

Text- und Bildbeiträge unserer Leser bereichern unsere Inhalte um zusätzliche Sichtweisen, Erfahrungsberichte und Meinungen. Sie sind von Menschen, die wissen, wovon sie sprechen, weil sie es selbst erlebt haben oder unmittelbar betroffen sind. Oder weil sie sich in einem bestimmten Thema sehr gut auskennen. Erzählen Sie unseren Lesern die Geschichten, die wir nicht erzählen können. Und zeigen Sie ihnen die Fotos und Videos, die sie sehen sollten. Zur Artikeleingabe

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Der ZEIT-ONLINE-Wald

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Mein auf eigene Faust durchgeführter Schwangerschaftstest war positiv. Ungetrübte Freude habe ich nur nach diesem ersten Test empfunden, danach wieder Versagensängste und Unsicherheit, ob die Schwangerschaft bestehen bleibt.

Als dann nach 13 Wochen endlich die magische Grenze überschritten schien, setzte plötzlich eine starke Blutung ein: Notarzt, Krankenhaus, Warten, Hoffen. Es ist zum Glück gutgegangen. Mittlerweile bin ich in der 26. Schwangerschaftswoche. Wir fangen zaghaft an, uns zu freuen.

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Leserkommentare
  1. Ich habe auch vor 9 Wochen via ICSI einen wunderbaren Sohn bekommen.
    Bei uns war auch erst der dritte Versuch erfolgreich.
    Bei uns lag es an meinem Mann, er hat OAT III (zu wenige Spermien).
    Unsere Freunde ist auch grenzenlos, dass wir dank der modernen Medizin Eltern werden konnten.
    Schade, dass uns immer vor vielen Egoismus vorgeworfen wird und gesagt wird "Adoptiere doch". Wir wollen auch nur ein Baby aus unseren Genen, wie alle andere auch. Mehr nicht.
    Schade dass Unfruchtbarkeit von vielen nicht als Krankheit anerkannt wird und dass die Wunscheltern so viele Kosten selber tragen müssen.
    Ihnen und Ihrem Baby alles gute!
    Eine ICSI-Mama

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    "aus den eigenen Genen" - aber allmählich geht mir als doppelter Adoptivmama die Empörung, die sich in vielen Beiträgen zum Thema Reproduktionsmedizin angesichts der Aufforderung findet, eine Adoption in Erwägung zu ziehen, gewaltig auf die Nerven. Es kommt eben darauf an, warum man ein Kind haben will: um die eigenen Gene weiter zu geben und so irgendwie in den Nachkommen weiter zu leben - oder weil es schön ist, mit Kindern zu leben. Wenn das die Motivation ist, kann ich nur sagen: ein Kind zu adoptieren ist eine gute Alternative: schön und überwältigend und überraschend - wie übrigens auch leibliche Kinder sind.

    Wenn Sie glauben, die Eigenleistung fuer die ICSI waeren grosse Kosten, dann warten Sie mal, bis Ihr Sohn im Teenageralter ist. Ich denke, andere Eltern von Teenagern wissen, was ich meine. Ich vermute auch ganz stark, dass es noch zehn Jahre so weiter geht (schon mal Skiausruestung fuer zwei Teenager gekauft? Moebel, Sportschuhe, Sportkleidung, Computer, Handyrechnung, Schuhe, Kleidung, die alle drei Monate entweder zu klein oder kaputt ist?)

    Uns waren die Gene nicht wichtig, wir wollten einfach eine Familie mit Kindern sein. Deshalb haben wir gerne den Weg der Auslandsadoption gewählt. Finde auch diese Aussage wirklich etwas befremdlich, " dass die Gene wichtig sind".
    Hoffe die Gene haben das hervorgebracht, was sie wollten. Nicht allen sind die Gene so wichtig, wie sie denken.

  2. "aus den eigenen Genen" - aber allmählich geht mir als doppelter Adoptivmama die Empörung, die sich in vielen Beiträgen zum Thema Reproduktionsmedizin angesichts der Aufforderung findet, eine Adoption in Erwägung zu ziehen, gewaltig auf die Nerven. Es kommt eben darauf an, warum man ein Kind haben will: um die eigenen Gene weiter zu geben und so irgendwie in den Nachkommen weiter zu leben - oder weil es schön ist, mit Kindern zu leben. Wenn das die Motivation ist, kann ich nur sagen: ein Kind zu adoptieren ist eine gute Alternative: schön und überwältigend und überraschend - wie übrigens auch leibliche Kinder sind.

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    • hd74
    • 14. April 2013 19:11 Uhr

    aber glauben sie allen Ernstes, ein Querschnittsgelähmter hätte Chancen gehabt, ein Kind zu adoptieren? Es gibt hier nichtmal genug Adoptivkinder für die perfekten, gesunden, wohlhabenden Paare, die eines adoptieren wollen. Und wenn man manche hört, hat man das Gefühl, weniger stressig als eine künstliche Befruchtung ist es auch nicht, von den Behörden heute eine Genehmigung zur Adoption zu bekommen. Warum dann, solange es möglich ist, nicht beides haben, die eigenen Gene vererben UND mit Kindern leben?

    Mein Partner ist ein adoptiertes Kind, deswegen wollte er nie selber Kinder. Weil er schon immer als Kind gefühlt hat, dass seine Adoptiveltern nicht seine Leibliche waren, obwohl sie tolle Eltern waren. Weil er anders ausgesehen hat, andere Interessen hatte, anders getickt hat. Weil der Gedanke, dass seine wahre Eltern woanders leben, ihn zerrissen hat. Mit dreißig hat er seinen leiblichen Vater im Ausland gefunden. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, er ist sein Spiegelbild, sie haben die gleichen Interessen und ticken gleich, obwohl sie 30 Jahre getrennt waren. Gene sind so mächtig.
    Ich glaube Ihnen, dass sie Ihre Adoptivkinder lieben, doch diese werden als Erwachsene nach ihren leiblichen Eltern suchen, weil sie wissen werden wollen, woher sie kommen, wer sie 9 Monate lang ausgetragen hat, wessen Augen oder Nase oder Mund sie haben, wer ihnen die Liebe zur Musik oder die Begabung für Mathematik vererbt hat. Ich sage nicht dass es falsch ist, Kinder zu adoptieren, doch es ist was anderes als leibliche Kinder zu haben. Dies müssten Sie als Adoptivmutter doch wissen!
    Selbst wenn unser Kind irgendwann "Ärger" bereiten soll: er ist unser Fleisch und Blut, und er wird nie nach anderen Eltern suchen!

    Adoption, Pflegschaft, ehrenamtliche Vormundschaft, durch fremde, Angehörige, Ausland, Inland, SOS-Kinderdörfer, usw - Sprich der ganze Themenbereich: "Umsorgt an Eltern statt" verdient in all seinen Aspekten, seinen spezifischen Anforderungen, juristischen Unklarheiten, ethischen Erwägungen, Folgen, Notwendigkeiten und Schwierigkeiten einen eigenen Schwerpunkt.
    Es ist nicht einfach eine Ableitung des Vermehrungstriebs sondern ein besonderer Bereich des Sozialverhaltens (nicht nur beim Menschen) und sollte auch nicht als solcher hier so nebenbei abgehakt werden.

    der wunsch, die eigenen gene weiterzugeben, ist als urtrieb in uns verankert.
    ohne diesen trieb gäb es keinen von uns.
    es ist albern, das von dem wunsch abzugrenzen, mit kindern zu leben und damit herum zu moralisieren.

    • NEUMON
    • 14. April 2013 16:20 Uhr

    Als ungewollt kinderloses Paar haben wir uns in den 90er Jahren zur ICSI-Behandlung entschieden. Vorangegangen war eine Adoptionsanfrage beim Jugendamt. Dort wurden wir schnell abgefertigt und regelrecht weggebissen, ohne dass auch nur annähernd Möglichkeiten erörtert worden wären. Reproduktionsmedizinische Maßnahmen erschienen uns danach als der einzige Weg, um doch noch zur Familiengründung zu kommen.
    Die Erfolgsaussichten der ICSI-Methode wurden damals mit ca. 30 Prozent beziffert. 30 Prozent Wahrscheinlichkeit waren für uns eine relativ gute Aussicht, die Kehrseite sind aber 70 % Misserfolgswahrscheinlichkeit. Drei Behandlungen haben wir durchgehalten, leider ohne Erfolg.
    Jahre später wurden wir im Alter von 50 Jahren doch noch Eltern dreier Kinder, die im Alter von 5, 8 und 12 Jahren dank Auslandsadoption zu uns kamen. Ein Schritt, den wir nie bereut haben.

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    • hd74
    • 14. April 2013 19:11 Uhr

    aber glauben sie allen Ernstes, ein Querschnittsgelähmter hätte Chancen gehabt, ein Kind zu adoptieren? Es gibt hier nichtmal genug Adoptivkinder für die perfekten, gesunden, wohlhabenden Paare, die eines adoptieren wollen. Und wenn man manche hört, hat man das Gefühl, weniger stressig als eine künstliche Befruchtung ist es auch nicht, von den Behörden heute eine Genehmigung zur Adoption zu bekommen. Warum dann, solange es möglich ist, nicht beides haben, die eigenen Gene vererben UND mit Kindern leben?

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    bezog sich auf die erste Leserreaktion und die Art, wie da (und eben nicht nur da) über Adoption geredet wurde - als die (selbstverständlich?) schlechtere Alternative zur Reproduktionsmedizin. Tatsächlich ist ein Adoptionsverfahren stressig - und nicht alle Bewerber haben eine reale Chance. Wobei Stress eine gute Vorbereitung für die Familienzeit ist.... Dass die Adoptionsvermittlungsstellen Kriterien an die Bewerber anlegen, finde ich allerdings nicht verwerflich - schließlich geht es darum, wo ein Kind aufwachsen wird. Dass es dabei nicht immer gerecht zugeht, ist klar. Allerdings frage ich mich manchmal auch, wieviel Gedanken Reproduktionsmediziner an die Frage nach der späteren Lebenssituation des Kindes verschwenden, wenn sie z.B. sehr alten Eltern zu Nachwuchs verhelfen.

  3. Sie sind einerstaunliches Paar, denn unter solchen schweren Umstaenden ein Kind zu wollen und es hoffentlich auch zu bekommen, ist eine enorme Leistung! Weiterhin viel Glueck!

    2 Leserempfehlungen
  4. Wenn Sie glauben, die Eigenleistung fuer die ICSI waeren grosse Kosten, dann warten Sie mal, bis Ihr Sohn im Teenageralter ist. Ich denke, andere Eltern von Teenagern wissen, was ich meine. Ich vermute auch ganz stark, dass es noch zehn Jahre so weiter geht (schon mal Skiausruestung fuer zwei Teenager gekauft? Moebel, Sportschuhe, Sportkleidung, Computer, Handyrechnung, Schuhe, Kleidung, die alle drei Monate entweder zu klein oder kaputt ist?)

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  5. bezog sich auf die erste Leserreaktion und die Art, wie da (und eben nicht nur da) über Adoption geredet wurde - als die (selbstverständlich?) schlechtere Alternative zur Reproduktionsmedizin. Tatsächlich ist ein Adoptionsverfahren stressig - und nicht alle Bewerber haben eine reale Chance. Wobei Stress eine gute Vorbereitung für die Familienzeit ist.... Dass die Adoptionsvermittlungsstellen Kriterien an die Bewerber anlegen, finde ich allerdings nicht verwerflich - schließlich geht es darum, wo ein Kind aufwachsen wird. Dass es dabei nicht immer gerecht zugeht, ist klar. Allerdings frage ich mich manchmal auch, wieviel Gedanken Reproduktionsmediziner an die Frage nach der späteren Lebenssituation des Kindes verschwenden, wenn sie z.B. sehr alten Eltern zu Nachwuchs verhelfen.

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    • hd74
    • 15. April 2013 9:38 Uhr

    ich dachte, es ging um den Artikel.

    Trotzdem, wenn ich mir ein Kind wünsche, warum sollte ich dann adoptieren, wenn es die Möglichkeit gibt, ein eigenes zu bekommen? Warum soll ich darauf verzichten, meine Gene weiterzugeben und zu spüren, wie es in mir wächst? Zumal es ja nunmal nicht annähernd genug Adoptivkinder gibt. Es würde ja nur bedeuten, das die Chance der Eltern, die nunmal keine andere Möglichkeit haben, noch weiter sinkt, eines zu bekommen.

  6. Uns waren die Gene nicht wichtig, wir wollten einfach eine Familie mit Kindern sein. Deshalb haben wir gerne den Weg der Auslandsadoption gewählt. Finde auch diese Aussage wirklich etwas befremdlich, " dass die Gene wichtig sind".
    Hoffe die Gene haben das hervorgebracht, was sie wollten. Nicht allen sind die Gene so wichtig, wie sie denken.

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    • hd74
    • 15. April 2013 9:42 Uhr

    Es gibt auch viele, die Auslandsadoptionen befremdlich finden.

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  • Quelle Leserartikel
  • Schlagworte Schwangerschaft | Marathon | Glück | Hoffnung | Krankenhaus | Mediziner
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