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Live-Dossier Flüchtlinge

Willkommen in Deutschland?

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So viele Flüchtlinge in Deutschland wie nie zuvor – das hat eine große Einwanderungsdebatte in Gang gesetzt. Die Entwicklung im Überblick

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Der aktuelle Stand:

  • 2015 sind mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.
  • Die Länder und Kommunen haben teilweise Probleme mit der Unterbringung der Flüchtlinge, in Berlin sind die Zustände seit Monaten chaotisch.

  • Immer wieder gibt es Angriffe auf Asylbewerberheime: 2014 waren es etwa 230 Angriffe (Brandanschläge, Steinwürfe, Schmierereien). Im ersten Halbjahr 2015 sind es bereits mehr als im ganzen Jahr 2014.

  • Gleichzeitig helfen viele Freiwillige bei der Versorgung der Flüchtlinge, Bürgerinitiativen gegen rechts bilden sich.

  • Inzwischen ist Peter Altmaier (CDU) im Bundeskanzleramt für die Koordination der Flüchtlingsfragen zuständig. Wie werden Asylanträge schneller bearbeitet? Wie werden die Flüchtlinge besser in Deutschland verteilt? Wer finanziert was?
  • Hatte die Kanzlerin Anfang September die Tore aufgemacht, so entscheidet die Koalition jetzt in eine andere Richtung: Das Asylrecht wurde verschärft, alle Neuankömmlinge sollen in neuen Anlaufstellen registriert, aussichtslose Asylbewerber rasch abgeschoben werden. Gerade die CSU drängt auf eine konsequentere Abschiebung.

85 Beiträge 30. Juni 2015 bis 30. Januar 2016

Was kostet die Angst?

Nach Paris und Köln ist in Deutschland ein Gefühl der Bedrohung entstanden. Wie reagieren die Einheimischen und ist die Kriminalität wirklich gestiegen? mehr lesen

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Anerkannte Asylbewerber können den Wohnort in Deutschland frei wählen. Die Ministerpräsidentin von NRW will das ändern – um Großstädte vor einer Überlastung zu schützen. mehr lesen

30.01.16

Unterwegs mit Grenzhütern

Zwei Bundespolizisten kontrollieren die sächsische Grenzregion: Wie versuchen sie, Schleuser zu entdecken? Und was denken sie über die Flüchtlinge? mehr lesen

© Valerie Schönian

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann macht Wahlkampf mit der Politik Angela Merkels. Sollte sie scheitern, schlittere Europa in eine "epochale Katastrophe". mehr lesen

Schleuser nutzen Flüchtlinge zunehmend für Sexarbeit und Sklaverei aus. Laut Europol ist der Verbleib von 10.000 unbegleiteten Kindern und Jugendlichen in Europa unklar. mehr lesen

29.01.16

Familiennachzug für Flüchtlinge wird eingeschränkt

Die Große Koalition hat sich auf das zweite Asylpaket geeinigt. Künftig müssen auch Syrer mit Verschlechterungen rechnen. mehr lesen

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Wie teuer wird die Integration von Hunderttausenden? Das Institut der deutschen Wirtschaft prognostiziert für die kommenden beiden Jahren hohe Kosten. mehr lesen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wagt sich vor: Mit einer EU-Abgabe, etwa auf Benzin, ließen sich zusätzliche Mittel für die Finanzierung der Flüchtlingsausgaben einsammeln. mehr lesen

04.01.16

Kanzlerin Merkel hat die Forderung von CSU-Chef Seehofer zurückgewiesen, maximal 200.000 Flüchtlingen pro Jahr aufzunehmen Im Grundgesetz ist das Grundrecht auf Asyl ohne Begrenzung festgeschrieben. mehr lesen

31.12.15

Merkel ruft in Neujahrsrede zu Zusammenhalt in Flüchtlingskrise auf

Angela Merkel ruft in ihrer Neujahrsrede zu Zusammenhalt in der Flüchtlingskrise auf. Deutschland dürfe sich nicht spalten lassen. Gelungene Integration sei eine Chance. "Wir schaffen das", wiederholte Merkel ihr Credo aus dem Sommer, "denn Deutschland ist ein starkes Land." mehr lesen

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29.12.15

Die Bundesländer rechnen einer Umfrage der Tageszeitung "Die Welt" zufolge für 2016 mit Flüchtlingsausgaben von rund 17 Milliarden Euro. In einigen Bundesländern sind die Ausgaben demnach stark angestiegen.  mehr lesen

15.12.15

Straftaten gegen Flüchtlinge nehmen zu

In Deutschland gibt es immer mehr Straftaten gegen Flüchtlinge. 817 Mal wurden im Jahr 2015 Unterkünfte angegriffen – viermal so oft wie 2014. mehr lesen

© Fabrizio Bensch/Reuters
03.12.15

Die Innenminister der Länder sind sich einig, die Einzelfallprüfung bei Syrern unverzüglich wieder einzuführen. Eine solche Entscheidung sei aus Sicherheitsgründen geboten, sagte de Maizière.  mehr lesen

28.11.15

In Deutschland kommen weniger Flüchtlinge an

In Deutschland kommen weniger Flüchtlinge an. Am gesamten Wochenende reisten nach Angaben der Bundespolizei insgesamt 5.786 Menschen ein. Der Großteil von ihnen kam in Bayern an. Als Ursachen kommen die Kontrollen auf der Balkanroute und das Wetter infrage. Noch Mitte November lagen die Zahlen bei 7.000 bis 8.000 Menschen pro Tag. Zu Hochzeiten im Sommer registrierte die Polizei täglich rund 10.000 Flüchtlinge. mehr lesen

16.11.15

Flüchtlinge in Deutschland sind fassungslos. Nach den Anschlägen von Paris zeigt sich, dass auch Europa nicht sicher ist vor Terror.  mehr lesen

11.11.15

Begrenzung des Familiennachzugs, Wiedereinsetzung der Dublin-Verordnung, schlechterer Schutzstatus: In der Flüchtlingskrise haben die Minister Merkels Spruch "Wir schaffen das" beerdigt. Ist sie noch die erfolgreiche Krisenmanagerin, die sie einmal war? mehr lesen

10.11.15

Bundesregierung kehrt zum Dublin-Verfahren zurück

Überraschung aus dem Innenministerium: Thomas de Maizière lässt schon seit dem 21. Oktober bei Asylanträgen von Syrern wieder prüfen, ob sie bereits in anderen EU-Ländern registriert waren. So können Syrer in Deutschland theoretisch auch wieder nach Italien oder Ungarn zurückgeschickt werden. mehr lesen

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Rund 5.000 Anhänger der AfD sind in Berlin gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung auf die Straße gegangen, darunter auch erkennbare Neonazis. Parteivize Gauland sprach von einer Völkerwanderung und verglich die Lage mit dem Untergang des Römischen Reiches. Mehrere Gegendemonstranten wurden nach Ausschreitungen festgenommen.  mehr lesen

06.11.15

Ein Vorstoß des Innenministers sorgt für Verwirrung

Sollen syrische Flüchtlinge kein Recht mehr haben, ihre Familien nachzuholen? Nur wenige Stunden nach der Einigung der Koalition auf neue Asylbestimmungen sorgt Innenminister Thomas de Maizière mit dieser Ankündigung für Aufruhr. SPD und die Opposition werfen ihm vor, desorientiert zu sein. Unterstützung erhält de Maizière dagegen aus der Union. Seinen Vorstoß nimmt der Minister nach Intervention von Kanzleramtschef Altmaier allerdings zurück. mehr lesen

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05.11.15

Koalition vereinbart Aufnahmezentren

CDU, CSU und SPD einigen sich auf Aufnahmezentren für alle neu ankommenden Flüchtlinge. Für sie soll eine Residenzpflicht im jeweiligen Landkreis gelten. Die von der CSU geforderten Transitzonen an der Grenze sind damit vom Tisch. Asylanträge in aussichtslosen Fällen sollen binnen drei Wochen entschieden werden. Das betrifft allerdings nur noch wenige Flüchtlinge. mehr lesen

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In diesem Jahr werden aller Voraussicht nach weit mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen als von der Bundesregierung angenommen. Schon Anfang November erreichte ihre Zahl fast die Regierungsprognose für das Gesamtjahr von 800.000. Vizekanzler Sigmar Gabriel spricht inzwischen von rund einer Million Flüchtlinge.  mehr lesen

03.11.15

Die Kanzlerin fürchtet, dass es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen könnte, sollte Deutschland die Grenze zu Österreich schließen. Das hätten schon die Erfahrungen mit dem Zaun an der Grenze von Ungarn zu Serbien gezeigt, sagte sie auf einer CDU-Veranstaltung. Experten warnen vor einer Kettenreaktion. Sollte Deutschland seine Grenze schließen, würde dies auch andere Länder entlang der Balkanroute tun.  mehr lesen

30.10.15

Ordnung statt Chaos an der Grenze zu Österreich

Wochenlang hatten die bayerische Regierung und die betroffenen Landkreise geklagt, dass Österreich täglich Tausende von Flüchtlinge ohne Ankündigung an die deutsche Grenze bringe, von wo aus sie dann nach Bayern marschierten. Nach einem teilweise heftigen Schlagabtausch zwischen München und Wien läuft der Flüchtlings-Grenzverkehr jetzt geordneter - und per Bus.  mehr lesen

27.10.15

Flüchtlinge aus Afghanistan erhalten bislang in Deutschland einen faktischen Abschiebestopp. Doch den möchte die Bundesregierung jetzt kippen und mit der Regierung in Kabul ein Rücknahmeabkommen schließen. Dabei sieht sie selbst die Sicherheitslage in dem Land nach dem weitgehenden Abzug der Nato-Truppen und dem Vormarsch der Taliban als kritisch an.  mehr lesen

Seit Ungarn seinen Grenzen geschlossen hat, weichen die Flüchtlinge auf der Balkanroute über Kroatien und Slowenien aus. Vor allem dieses kleine Land ist mit der Bewältigung des Flüchtlingsandrangs völlig überfordert, auch wenn fast alle nach Österreich und Deutschland weiterziehen. Bundespolizisten sollen deshalb jetzt dem Land helfen, genauso wie in Griechenland.  mehr lesen

26.10.15

Wieder fremdenfeindliche Ausschreitungen in Sachsen: In Freiberg müssen 200 Polizeibeamte Flüchtlinge, die mit einem Sonderzug ankamen, vor rund 40o rechten Demonstranten schützen. Die warfen mit Lebensmitteln und versuchten mit einer Sitzblockade, den Weitertransport der Flüchtlinge zu verhindern. Im südhessischen Lampertheim brannte einen Tag zuvor ein Haus ab, in dem sich eine Flüchtlingsunterkunft befand. Das Feuer wurde gelegt.  mehr lesen

26.10.15

EU-Gipfel beschließt 100.000 zusätzliche Aufnahmeplätze

Entlang der Balkanroute sollen 100.000 zusätzliche Aufnahmeplätze für Flüchtlinge geschaffen werden, davon 50.000 in Griechenland. Das haben einige EU-Staaten bei einem Sondertreffen mit den Regierungschefs der Balkanländer vereinbart. Zu dem beschlossenen Maßnahmepaket gehört auch eine neue Frontex-Mission, die die Grenzen zwischen Griechenland, Mazedonien, Albanien und Serbien besser absichern soll.  mehr lesen

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19.10.15

In Dresden versammeln sich zum Jahrestag der Pegida-Bewegung etwa 15.000 Anhänger der islamfeindlichen Bewegung. Stargast Akif Pirinçci hetzt am Mikrofon so sehr, dass ihn selbst Kundgebungsteilnehmer ausbuhen. Es gibt Gewalt gegen Journalisten, aber auch einen Pegida-Anhänger.  mehr lesen

15.10.15

Strengere Asylgesetze beschlossen

Der Bundestag beschließt ein ganzes Paket von Änderungen im Asylrecht: Kosovo, Albanien und Montenegro werden zu sicheren Herkunftsländern erklärt, die Chancen für Asylbewerber aus diesen Ländern sinken damit rapide. In Erstaufnahmeeinrichtungen soll es künftig Sachleistungen statt Taschengeld geben dürfen. Die Kommunen erhalten Millionen-Hilfen vom Bund. mehr lesen

© Kay Nietfeld/AP/dpa
10.10.15

Mehr als 300 unbegleitete, jugendliche Flüchtlinge leben in der Bayernkaserne in München – viele von ihnen ohne Papiere. Sie sind traumatisiert und nehmen Medikamente. In Gesprächen versuchen die Mitarbeiter, ihr Alter zu schätzen und mehr über ihr Schicksal zu erfahren. Sie entscheiden über ihre Zukunft.  mehr lesen

08.10.15

Flüchtlingshilfe geht weiter

In Berlin helfen viele Menschen Flüchtlingen weiter ehrenamtlich, oft in Vollzeit. Die Helfer haben unterschiedliche Frustrationsgrenzen, sind sich aber mit Merkel einig, dass sie es "schaffen" werden. mehr lesen

© Kai Pfaffenbach/Reuters
08.10.15

Peter Bonitz vermietet Wohncontainer, jetzt auch für Flüchtlingsunterkünfte. Im Interview erklärt er, dass er die Mieten anheben muss, weil für ihn die Kaufpreise gestiegen sind. Er warnt vor windiger Konkurrenz und lobt Container für ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Ein Geschäftemacher sei er nicht. mehr lesen

07.10.15

Der öffentliche Druck in Flüchtlingskrise wächst, die Partei wendet sich gegen Merkel. Und was macht die Kanzlerin? Sagt Dinge wie: Die Flüchtlingsströme zu beenden liegt nicht in unserer Macht. Oder: Ich werde nicht versprechen, was ich nicht halten kann. Ihr Verhalten widerspricht allen politischen Gesetzen. Und ist gerade deswegen so lobenswert. mehr lesen

07.10.15

Im Flüchtlingslager Friedland nehmen die Konflikte und der Frust zu, es kommt zu Massenschlägereien. Die im dortigen Niedersachsen regierende SPD will wegen der Überlastung der Unterkünfte nun diskutieren, wie Europa die inneren und äußeren Grenzen besser sichern kann.  mehr lesen

07.10.15

Die meisten Syrer fliehen vor dem Assad-Regime – und nicht vor dem IS. Einer Umfrage zufolge möchte mehr als die Hälfte der Flüchtlinge nicht in Deutschland bleiben. mehr lesen

06.10.15

Was ist überhaupt deutsch?

Die CSU fordert angesichts der Flüchtlingskrise wieder deutsche Leitkultur. Doch wie soll man einem Syrer erklären, was deutsch ist? Wir wissen es ja nicht mal selbst. mehr lesen

06.10.15

Schaffen wir das? Ja!

Prominente Intellektuelle fordern: Asylrecht solle künftig nur "nach Maßgabe der Möglichkeiten" gewährt werden. Bundesrichter Thomas Fischer erklärt in seiner Rechtskolumne, warum das Unsinn ist. mehr lesen

©ZEIT ONLINE
01.10.15

Die meisten Bundesländer haben laut einem Bericht deutlich weniger Asylbewerber aufgenommen als vorgesehen. Die Verteilung nach dem Königsteiner Schlüssel, der sich an Einwohnerzahl und Steueraufkommen des Bundeslandes richtet, funktioniert demnach nicht. Als einziges Bundesland hat Bayern deutlich mehr als die dort vorgesehenen 37.784 Flüchtlinge aufgenommen. mehr lesen

29.09.15

Leerstehende Immobilien werden beschlagnahmt

Berlin hat leerstehende Gewerbeimmobilien beschlagnahmt und darin Flüchtlinge untergebracht, die Besitzer erhalten dafür Miete. Ähnliches plant Hamburg. In Berlin wird diskutiert, ob auch leerstehende Wohnungen beschlagnahmt werden. Rechtlich ist das erlaubt, wenn die öffentliche Ordnung in Gefahr ist – zum Beispiel dadurch, dass viele Menschen obdachlos sind.  mehr lesen

24.09.15

Der Bund zahlt den Ländern 670 Euro pro Flüchtling vom Tag der Erstregistrierung bis zum Ende des Asylverfahrens. Weitere Ergebnisse des Flüchtlingsgipfels von Bund und Ländern: Das Asylrecht wird verschärft, Flüchtlinge erhalten Sachleistungen statt Bargeld in der Erstaufnahme; Albanien, Montenegro und das Kosovo werden zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt. Die Länder können die Gesundheitskarte für Flüchtlinge einführen. mehr lesen

24.09.15

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zu weltweiten Anstrengungen bei der Bekämpfung von Flucht und Vertreibung aufgerufen. Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg seien so viele Menschen auf der Flucht wie gegenwärtig, sagte Merkel in ihrer Regierungserklärung. "Unser Umgang mit der aktuellen Krise wird unseren Kontinent auf lange Sicht prägen." Sie wolle, dass die EU diese politische, aber auch kulturelle Herausforderung bewältige. mehr lesen

22.09.15

Die EU-Innenminister haben sich darauf geeinigt, 120.000 Flüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten zu verteilen. Deutschland wird davon 31.000 aufnehmen. Es geht dabei um Flüchtlinge, die derzeit in Italien, Griechenland und Ungarn in Notunterkünften leben. mehr lesen

21.09.15

De Maizière entschärft Pläne für Asylgesetze

Die Koalition hat sich auf eine Reform der Asylgesetze geeinigt. Der Innenminister will die Leistungen für Asylbewerber nicht so stark kürzen wie eigentlich geplant. mehr lesen

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21.09.15

Der neue Bamf-Chef Weise will das Asylsystem verbessern. Verfahren sollen schneller entschieden werden. Der Innenminister präzisiert seine Vorstellung einer Obergrenze.  mehr lesen

17.09.15

Handeln macht glücklich

Viele Deutsche engagieren sich freiwillig für die Neuankömmlinge. Das hilft allen: den Flüchtlingen, dem Staat – und auch den Helfern selbst. Umso wichtiger ist es, die Freiwilligen zu fördern. Zum Beispiel durch den Abbau von Bürokratie. mehr lesen

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16.09.15

Die Bundeswehr wird sich mit bewaffneten Soldaten an dem EU-Einsatz gegen Schleuser im Mittelmeer beteiligen. Bis zu 950 Soldaten sollen eingesetzt werden. Der Bundestag muss den Plänen aber noch zustimmen.  mehr lesen

15.09.15

Bund bietet Ländern 40.000 Erstbetreuungsgplätze an

Die Regierungschefs der Länder haben Kanzlerin Merkel mal persönlich und direkt ihre Probleme in der Flüchtlingskrise geschildert. In einer Spätabendsitzung vereinbarte man dann auch einige Erleichterungen, unter anderem bei der Verteilung der Flüchtlinge. Der Rückstau der Asylanträge soll schnell abgebaut werden. Doch viele Details blieben offen, ein Folgetreffen ist geplant. mehr lesen

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15.09.15

In Deutschland fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, vor allem für Flüchtlinge und Zuwanderer. Wie das Pestel-Institut in einer Studie schreibt, werden bis 2020 pro Jahr 400.000 neue Wohnungen benötigt, davon 80.000 preisgebundene Sozialwohnungen. Damit die Sozialwohnungen gebaut werden, müsste der Staat rund 6,4 Milliarden Euro investieren. mehr lesen

14.09.15

Neue Herausforderungen für die Bewohner des Grenzgebiets

Die Kontrollen an der Grenze zu Österreich verschaffen München eine Verschnaufpause. Bis zum Mittag holt die Polizei in Freilassing etwa 500 Flüchtlinge aus den Zügen. Für sie ändert sich wenig: Hauptsache, sie sind in Deutschland angekommen. Für die Bewohner des Grenzgebiets wird's ein bisschen ungemütlich: Wer zum Tanken, Arbeiten oder Einkaufen will nach Österreich will, steht im Stau. Pendler ärgern sich über verspätete Züge. mehr lesen

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13.09.15

Deutschland lässt die Grenze zu Österreich wieder kontrollieren

An der deutsch-österreichischen Grenze gibt es temporär wieder Kontrollen. Ziel ist, "den Zustrom nach Deutschland zu begrenzen", sagt Innenminister Thomas de Maizière. Nach geltendem europäischen Recht sei Deutschland für den größten Teil der Schutzsuchenden nicht zuständig, die EU-Länder sollten sich wieder an die Regeln des Dublin-Abkommens halten. mehr lesen

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13.09.15

Seit einer Woche kommen in München täglich Tausende Flüchtlinge an. Heute sind es 13.000. Und erstmals kann die Stadt nicht garantieren, dass sie alle ein Dach über dem Kopf haben. mehr lesen

13.09.15

Ungarn hat begonnen, einen 40 Meter langen Grenzabschnitt mit Nato-Draht zu verriegeln. Damit wird für Flüchtlinge der letzte Durchlass im Zaun geschlossen. mehr lesen

11.09.15

Seehofer stellt Schuldenbremse wegen Flüchtlingen infrage

Die große Zahl der Flüchtlinge bereitet den Ländern finanzielle Probleme. "Ich glaube nicht, dass die Schuldenbremse in allen Bundesländern eingehalten werden kann", sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Diese Aussage ist von Bedeutung, weil sich erstmals ein Ministerpräsident der Union für Lockerungen bei der Schuldenbremse offen zeigt. In sozialdemokratisch oder grün regierten Ländern dürfte dieser Vorschlag auf Gegenliebe stoßen. mehr lesen

11.09.15

Führende CSU-Politiker haben die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung heftig kritisiert. Die Entscheidung, Flüchtlinge aus Ungarn unkontrolliert und unregistriert ins Land zu lassen, sei "eine beispiellose politische Fehlleistung", die Regierung habe die Kontrolle verloren. mehr lesen

11.09.15

Salafisten versuchen nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes gezielt, ankommende Flüchtlinge anzuwerben. Vor allem im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften, vereinzelt aber auch auf dem Münchner Hauptbahnhof, wo in den vergangenen Tagen Tausende Flüchtlinge ankamen. Zielgruppe seien junge Menschen, die nach Anschluss, Orientierung und Unterstützung suchten. mehr lesen

10.09.15

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland verlangt für die schnelle Integration von Flüchtlingen eindeutige Voraussetzungen. Religiöse Streitfragen dürften nicht aus arabischen Ländern nach Deutschland getragen werden. mehr lesen

09.09.15

Juncker: Europa muss ein Einwanderungskontinent werden

Migration müsse "von einem Problem zu einer Ressource werden", sagt der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in seiner Rede zur Lage der Europäischen Union. mehr lesen

09.09.15

Wer aus wirtschaftlicher Not nach Deutschland kommt, werde abgeschoben, sagt Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung zur Haushaltsdebatte im Bundestag. Wer Asyl erhält, solle dagegen schnell integriert werden. mehr lesen

08.09.15

Ungeachtet der Bekenntnisse der Bundesregierung wird in der CSU über Abschiebungen nach Syrien diskutiert. "Nicht überall in Syrien wird gekämpft. Aleppo ist nicht Damaskus", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Max Straubinger. Es gebe auch in Syrien Regionen, in denen man leben könne. Deutschland müsse da, wo es gehe, Flüchtlinge zurückschicken, sagte Straubinger mehr lesen

08.09.15

Wie Europa die Flüchtlinge verteilen kann

Die EU streitet darüber, wie die Flüchtlinge sinnvoll auf die Mitgliedsstaaten verteilt werden können. Das derzeit geltende Dublin-III-Abkommen besagt eigentlich, dass sie ihren Asylantrag in dem EU-Land stellen müssen, das sie als erstes betreten. Doch das wird nicht mehr durchgesetzt. Denkbar wäre eine Verteilung nach einer Quote – oder die Flüchtlinge ihr Zielland selbst wählen zu lassen, beliebte Länder würden finanziell kompensiert. mehr lesen

© Dan Kitwood/Getty Images
08.09.15

Geschäfte mit der Not der Flüchtlinge

Bei der Unterbringung der Flüchtlinge sind die Kommunen auf private Betreiber von Unterkünften angewiesen. Für Firmen wie European Homecare (EHC) boomt deshalb das Geschäft. Der selbst ernannte "Aldi unter den Anbietern" setzt auf billig. Im vergangenen Jahr gab es zwei Fälle, in denen Sicherheitsleute in EHC-Häusern Flüchtlinge misshandelten. mehr lesen

07.09.15

Die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge verstärkt sich durch die sozialen Netzwerke, sagt der Forscher Christian Schuldt: Wir wollen Teil eines großen Ganzen sein und Bestätigung bekommen. Wichtig ist, die Balance zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Verantwortung zu finden. mehr lesen

07.09.15

Koalition beschließt Milliardenpaket für Flüchtlingshilfe

Die Bundesregierung stellt sechs Milliarden Euro für die Versorgung von Asylbewerbern im kommenden Jahr bereit. Außerdem sollen Menschen in Erstaufnahme-Einrichtungen Sachleistungen statt Geld bekommen. Als weitere Maßnahmen zur Lösung der Flüchtlingskrise wurden beschlossen: Mehr Stellen für die Bundespolizei, 10.000 weitere Plätze im Bundesfreiwilligendienst. Außerdem soll die legale Arbeitsmigration erleichtert werden.  mehr lesen

© Stoyan Nenov/Reuters
05.09.15

Freiwillige Helfer aus Österreich fahren mit Autos nach Ungarn, um den Flüchtlingen illegal über die Grenze nach Österreich zu helfen. Viele Flüchtlinge waren zu Fuß in Richtung Grenze aufgebrochen, weil keine Züge mehr fuhren. Doch als die Helfer ankommen, sind viele schon mit Bussen von Ungarn nach Österreich gebracht worden. mehr lesen

03.09.15

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) möchte das Grundgesetz ändern: Der Bund dürfte dann Kommunen direkt finanziell unterstützen. Sie tragen die Hauptlast der Flüchtlingsversorgung. Nach derzeitiger Rechtslage darf der Bund nur Bundesländer unterstützen, die das Geld dann an die Kommunen weiterverteilen. mehr lesen

01.09.15

In Ungarns Hauptstadt Budapest stürmten Hunderte Menschen die Züge Richtung Wien, München und Berlin, nachdem sich die ungarischen Polizeikräfte vom Bahnhof zurückgezogen hatten. In Rosenheim und München werden sie in Aufnahmeeinrichtungen gebracht oder am Bahnhof registriert. mehr lesen

31.08.15

Im August kamen zwar ingesamt mehr Flüchtlinge nach Deutschland als noch im Juli. Allerdings sind darunter weniger Menschen aus Staaten des westlichen Balkans: In der letzten Augustwoche kamen von dort nur noch 2.586 Menschen nach Deutschland, in der zweiten Juliwoche waren es noch 5.445. mehr lesen

31.08.15

Merkel positioniert sich gegen Fremdenfeindlichkeit

Bundeskanzlerin Angela Merkel findet bei einer Pressekonferenz ungewohnt emotionale und klare Worte zu den Flüchtlingstragödien in Europa. Deutlich wird auch ihr Unverständnis gegenüber jenen, die in Deutschland Flüchtlinge und ihre Unterkünfte angreifen. mehr lesen

28.08.15

CDU-Vize fordert Einwanderungsgesetz

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet fordert ein Einwanderungsgesetz, das klar zwischen Einwanderern und Asylsuchenden unterscheidet. Arbeitssuchende sollen einen legalen Weg nach Deutschland angeboten bekommen. Vorschriften sollen weniger bürokratisch zusammengefasst, Abschiebung beschleunigt werden. Die Willkommenskultur in Deutschland dürfe nicht gefährdet werden, bei der derzeitigen Finanzierung irgendwann der Fall sein könne. mehr lesen

27.08.15

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) bekommt nach und nach 2.000 neue Stellen, um mit der steigenden Anzahl von Asylanträgen zurechtzukommen. Es ist denkbar, kurzfristig 600 bis 700 dieser Stellen mit Zollbeamten, Mitgliedern der Bundeswehr, Freiwilligen und Pensionären zu besetzen. In der ersten Jahreshälfte 2015 gab es bereits mehr Anträge als im gesamten Jahr 2014; die Anerkennungsquote liegt dieses Jahr bei 40 Prozent. mehr lesen

26.08.15

Über 500 Angriffe gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte zählte die Polizei allein in diesem Jahr. In fast allen Bundesländern haben Ausländerfeinde Flüchtlinge angepöbelt und Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesteckt. Eine interaktive Übersicht. mehr lesen

26.08.15

De Maizière will Asyl-Gesetze verschärfen

Innenminister de Maizière will Asyl-Gesetze verschärfen, was die Zahl der Asylanträge reduzieren und Abschiebungen beschleunigen soll. mehr lesen

26.08.15

Bundespräsident Joachim Gauck besucht ein Berliner Flüchtlingsheim und würdigt die Arbeit von Freiwilligen und sozialen Diensten für Asylbewerber in Deutschland. Das Engagement zeige, dass es "ein helles Deutschland" gebe, sagte Gauck: "Das stellt sich dem Dunkeldeutschland leuchtend gegenüber, das wir empfinden, wenn wir von Attacken auf Asylbewerberunterkünfte oder gar fremdenfeindlichen Aktionen gegen Menschen hören." mehr lesen

25.08.15

Deutschland setzt Dublin-Verfahren für Syrer aus

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) setzt das umstrittene Dublin-Verfahren für Flüchtlinge aus Syrien aus. Sie dürfen also künftig in Deutschland bleiben und werden nicht mehr in den EU-Staat zurückgeschickt, in dem sie zuerst registriert wurden. Das Bamf begründet seine Entscheidung mit humanitären Gründen, zudem könnten dadurch die Verfahren schneller bearbeitet werden. mehr lesen

© Bulent Kilic/AFP/Getty Images
24.08.15

Deutschland und Frankreich wollen ein einheitliches Asylrecht. Es gebe zwar in weiten Teilen ein gemeinsames Asylrecht in Europa, es werde aber "zurzeit nicht umgesetzt", sagt Kanzlerin Angela Merkel. Nötig seien "gemeinsame Standards" für die Registrierung und Unterbringung, die Rückführung von Flüchtlingen und für eine "faire Lastenverteilung". mehr lesen

24.08.15

Angela Merkel verurteilt Ausschreitungen im sächsischen Heidenau

In Heidenau bei Dresden wird seit Tagen gegen eine Flüchtlingsunterkunft demonstriert, zuletzt kam es zu gewalttätigen Szenen. "Es ist abstoßend, wie Rechtsextreme und Neonazis versuchen, rund um eine Flüchtlingseinrichtung ihre dumpfe Hassbotschaft zu verbreiten", lässt Angela Merkel ihren Regierungssprecher mitteilen. Damit ist längst nicht alles gut, kommentiert Katharina Schuler. mehr lesen

© Fabrizio Bensch/Reuters
20.08.15

Flüchtlinge werden in Deutschland streng geregelt auf die Bundesländer verteilt. Unsere Karte zeigt: Optimal läuft die Verteilung auf die Kreise bisher nicht. mehr lesen

19.08.15

Deutschland rechnet mit 800.000 Flüchtlingen

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) legt eine neue Prognose des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor, nach der im Jahr 2015 etwa 800.000 Menschen in Deutschland Schutz suchen werden. Der große Unterschied zur bis dahin geltenden Schätzung von 450.000 kommt sowohl durch einen starken Anstieg im Juni und Juli zustande, als auch durch genauere Berechnungen. mehr lesen

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14.08.15

Um die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden in Deutschland absichern zu können, soll die Bundesregierung zwei statt einer Milliarde Euro bereitstellen. Eine Besserung der Wirtschaftslage seit 2012 gibt es nur bei drei Viertel der Kommunen. Außerdem soll die Eingliederungshilfe reformiert werden; Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge sollen schneller arbeiten dürfen. mehr lesen

13.08.15

Wie ein Einwanderungsgesetz aussehen könnte

Ein Einwanderungsgesetz findet mittlerweile selbst die Kanzlerin gut. Unsere Vorschläge: Einwanderung nach Deutschland ist normal​. ​Asylbewerber dürfen Arbeitsvisa beantragen​. ​Wer ein Jobangebot hat, darf einwandern​. ​Jugendliche dürfen auch ohne Job einwandern​.​ Die deutschen Botschaften sind Arbeitsagenturen​. ​Ehrenamtliche Integrationshelfer werden steuerlich entlastet​. ​Ein neues Ministerium koordiniert die Einwanderung​. mehr lesen

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13.08.15

Die Abschreckungskampagne ist nur ein Symptom

Ein Video der Bundespolizei, gerichtet an Menschen aus den Balkanländern, warnt vor der Versprechung, in Deutschland bekäme man aus wirtschaftlichen Gründen Asyl gewährt. Politik-Redakteur Lenz Jacobsen kommentiert: Der Gesetzgeber sollte sich lieber die Frage stellen, warum die Menschen nicht schon in ihren Ländern in den deutschen Botschaften, Asyl beantragen können. Das könnte ihnen die erschöpfende Flucht ersparen.  mehr lesen

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11.08.15

Die angespannte Lage am Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin, wo sich Flüchtlinge registrieren müssen, zeigt Wirkung beim Senat, der ein Konzept für Flüchtlingsmanagement vorstellt. Es soll mehr Unterkünfte geben und bessere Gesundheitsversorgung sowie Bildungsangebote. Ein Krisenstab soll die Zusammenarbeit koordinieren. Trotz der dramatischen Situation glaubt die Berliner Politik, die Probleme bewältigen zu können. mehr lesen

05.08.15

Der Bundesverfassungsschutz warnt vor einer Eskalation der Gewalt gegen Flüchtlinge und deren Unterkünfte. Die Clearingstelle des Bundeskriminalamts, die seit Anfang 2014 alle Proteste und Übergriffe erfasst, registrierte einen Anstieg. Neben einer höheren Gewaltbereitschaft bei Rechtsextremen beobachtet der Inlandsgeheimdienst, wie die Szene versucht, "besorgte Bürger” für sich zu instrumentalisieren. mehr lesen

02.07.15

Bundestag verschärft Asylrecht

Asylanträge von Menschen aus Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien können künftig schneller abgelehnt werden, weil sie als “sichere Herkunftsländer” eingestuft werden. Das Gesetz bringt auch Erleichterungen: Asylbewerber können bereits nach 3 Monaten eine Arbeitserlaubnis beantragen, die Residenzpflicht wird aufgehoben und statt Essensmarken künftig Essensgeld vergeben.  mehr lesen

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30.06.15

Ohne viel Aufsehens haben die Behörden ein System zur Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern aufgebaut. ZEIT-ONLINE-Recherchen geben einen Einblick in die Abschiebe-Maschinerie. mehr lesen

Frühere Ereignisse:

  • Am 3. Oktober 2013 sinkt vor der italienischen Insel Lampedusa ein Flüchtlingsschiff, 366 Menschen sterben.

  • Dieses und viele darauf folgende Unglücke auf dem Mittelmeer lösen eine europaweite Debatte über die Flüchtlingspolitik aus. Die daraufhin gegründete Seenotrettungsmission “Mare Nostrum” rettet bis zu ihrem Ende im Herbst 2014 150.000 Menschen. Mehr als 3.400 werden im gleichen Jahr tot geborgen.

  • Auch nach Deutschland sind in den vergangenen Jahren sehr viele Flüchtlinge gekommen – vor allem aus Syrien, den Balkanländern, dem Irak, Afghanistan und Eritrea.