Jugendgewalt "Konsequenz ist alles"
Ein Mann ist in München totgeschlagen worden, weil er Jugendlichen geholfen hat. Wie kann man helfen, ohne selbst zu Schaden zu kommen? Interview mit Veit Schiemann vom Weißen Ring
ZEIT ONLINE: Oft ist die Zivilcourage der Zuschauer das einzige, was potenziellen Gewaltopfern helfen könnte. Nun war einer sehr mutig und ist deshalb getötet worden. Der 50jährige hat vier Jugendlichen beigestanden, als sie von drei Männern bedroht wurden. Wird der Fall bewirken, dass noch weniger Leute bereit sind zu helfen?
Veit Schiemann: Dieser Fall müsste im Gegenteil ein Fanal werden. Jeder sollte sich überlegen: Was kann ich als einzelner tun, damit das nicht noch einmal passiert? Die gesamte Gesellschaft muss Konsequenz zeigen.
ZEIT ONLINE: Aber die Angst ist groß. Was kann man denn den Menschen empfehlen, damit sie diese Angst überwinden?
Schiemann: Man muss sich klar machen, dass die Angst davor, anderen zu helfen, verschiedene Aspekte hat. Einiges davon ist leicht zu entkräften. So befürchten viele Menschen nur, dass ihre Kleidung beschädigt wird oder die Brille kaputt geht. Aber solche Folgekosten werden durch die Gemeindeunfallversicherung abgedeckt. Das muss man nur wissen. Andere scheuen die Mühe, die es erfordert, Hilfe zu leisten. Sie wollen sich nicht in die Öffentlichkeit begeben, weil sie noch nicht beim Friseur waren. Oder sie scheuen den Zeitaufwand, den es bedeutet, nachher noch zur Polizei und vor Gericht gehen zu müssen. Das ist unterlassene Hilfeleistung und müsste unserer Ansicht nach viel konsequenter verfolgt werden.
ZEIT ONLINE: In diesem neuen Münchner U-Bahn-Fall hatte der Mann diese Ängste nicht. Kann man sich selbst schützen und trotzdem eingreifen?
Schiemann: Er hat all das getan, was man sich nur wünschen kann. Dass er dennoch starb, ist in dieser Extremheit ein Einzelfall. Diese Erkenntnis nutzt dem Opfer und seinen Angehörigen gar nichts. Aber dass Nothelfer zu Tode kommen ist sehr selten; dass sie körperlich zu Schaden kommen, passiert allerdings schon. Deshalb raten wir immer dazu, außerhalb der Gefahrenzone zu bleiben. Am besten sofort auf dem Handy die Polizei anrufen, und gegebenenfalls dazu um die Ecke gehen.
ZEIT ONLINE: Haben Sie weitere konkrete Tipps, wie man wirksam helfen kann, ohne selbst verletzt zu werden?
- Datum 16.09.2009 - 17:37 Uhr
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Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de) - mehr als eine Arbeitsgrundlage für politisches und bürgerschaftliches Engagement.
http://www1.bpb.de/publik...
als dieses Beispiel um zu erkennen, dass Resozialisierung nicht funktioniert und geringe Strafen nur die eine Folge haben: Straftäter stehen wieder auf der Straße und können neue Gewalttaten begehen.
Kaum eine Tat in diesem Themenkreis wird von nicht einschlägig Vorbestraften verübt - so auch hier. Und nach 5-10 Jahren Jugendhaft geht es so weiter - rein aus statistischen Gründen würde ich nicht aufs Gegenteil wetten wollen.
Die Strafmaße v.a. bei Gewalt- und Mehrfachtaten und die dahinterstehende Ideologie der Resozialisierung in solchen Fällen regelmäßig versagt ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer. In diesem Fall ist es Evident: Wären Die Täter noch im Knast gesessen, hätte der indiviualpräventive Aspekt von Strafe gegriffen!
Täter dieser Art zu 'resozialisieren'.
Zweierlei behindert die Besserung:
Zum Einen kehren sie in die gleiche Gesellschaft zurück.
Zum Anderen - das wird den Meisten wohl als Argument viel schneller einleuchten - ist es deutlich teurer als die Verwahranstalten.
Obwohl, die Folgekosten eingerechnet, es im Endeffekt billiger und humaner wäre.
Vielleicht sollten Sie ihre rigiden Strafmaßnahmen doch lieber auf die Eliten aus Wirtschaft und Politik beschränken.
Dann wär auch genügend Geld zur Hand, Kleintäter zu resozialisieren.
Absolut!!
Mit dieser Einstellung kann es ja nur eine Konsequenz geben: alle ein Leben lang eingesperrt lassen, die auffällig geworden sind. Da gehören dann aber nicht nur jugendliche Gewaltäter dazu, sondern z.B. auch, und vielleicht noch viel wichtiger, alle Raser im Straßenverkehr, denn durch die gibt es doch im Jahr viel mehr Tote, oder?
Mich ärgern solche pauschalen Urteile ungemein. Das Recht auf ein Leben in Würde kann ich nicht so einfach ein Leben lang verlieren, auch wenn ich als Jugendlicher (oder sonst wann in meinem Leben) einen oder auch mehrere schwere Fehler gemacht habe. Nicht umsonst gibt es eine lebenslange Freiheitsstrafe in Deutschland nur für einen sehr begrenzten Fall an Straftaten. Auch das gehört zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundstruktur.
Täter dieser Art zu 'resozialisieren'.
Zweierlei behindert die Besserung:
Zum Einen kehren sie in die gleiche Gesellschaft zurück.
Zum Anderen - das wird den Meisten wohl als Argument viel schneller einleuchten - ist es deutlich teurer als die Verwahranstalten.
Obwohl, die Folgekosten eingerechnet, es im Endeffekt billiger und humaner wäre.
Vielleicht sollten Sie ihre rigiden Strafmaßnahmen doch lieber auf die Eliten aus Wirtschaft und Politik beschränken.
Dann wär auch genügend Geld zur Hand, Kleintäter zu resozialisieren.
Absolut!!
Mit dieser Einstellung kann es ja nur eine Konsequenz geben: alle ein Leben lang eingesperrt lassen, die auffällig geworden sind. Da gehören dann aber nicht nur jugendliche Gewaltäter dazu, sondern z.B. auch, und vielleicht noch viel wichtiger, alle Raser im Straßenverkehr, denn durch die gibt es doch im Jahr viel mehr Tote, oder?
Mich ärgern solche pauschalen Urteile ungemein. Das Recht auf ein Leben in Würde kann ich nicht so einfach ein Leben lang verlieren, auch wenn ich als Jugendlicher (oder sonst wann in meinem Leben) einen oder auch mehrere schwere Fehler gemacht habe. Nicht umsonst gibt es eine lebenslange Freiheitsstrafe in Deutschland nur für einen sehr begrenzten Fall an Straftaten. Auch das gehört zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundstruktur.
Warum wird hier ein alter Fall von Jugendgewalt thematisiert, aber der jüngste skandalöse Fall von Polizeigewalt mit keinem Wort erwähnt?
http://www.youtube.com/wa...
Das Video ist ab 18. Man braucht also einen youtube-account. Doch es lohnt sich! Es ist nicht zu glauben, wenn man das Video nicht selbst gesehen hat: Ein Demonstrant, der mit einigen Polizisten diskutiert hat und wohl Anzeige gegen einen Kollegen erstatten wollte, will gerade mit seinem Rad friedlich davon ziehen, da rennt ihm ein Polizist hinterher, packt ihn am Shirt, weitere kommen dazu, einer schlägt ihm mit voller Wucht ins Gesicht. Der Mann geht zu Boden, die “Freunde und Helfer” treten nach!
Vorbildlich das Verhalten der herumstehenden Demonstranten. Mit hinter dem Rücken verschränkten Armen gehen sie auf die Polizisten zu und skandieren: “Wir sind friedlich, was seid ihr?!!!”
Paris oder Athen wären nach einem solchen Vorfall vermutlich in Flammen aufgegangen…
Was mich dabei so erschreckt hat, ist nicht, dass mal einige Polizisten austicken. Das sind schließlich auch nur Menschen. Sondern dass die herumstehenden Kollegen nicht eingreifen, von sich aus einen Bericht schreiben und ein internes Ermittlungsverfahren einleiten. Erst durch das Auftauchen des Videos bei Youtube kamen die Ermittlungen wohl ins Rollen.
Poppers einziger desillusionierter Anspruch an eine Demokratie bestand darin, dass man die Regierung unblutig wieder loswerden können muss. Ist das in Deutschland noch der Fall?
Poppers Intelligenz bestand vor allem darin, bereits nach 6 Monaten Zugehörigkeit zur Österreichischen KP zu erkennen, welcher menschenverachtenden Organisation er angehörte. Diese Einsicht kann natürlich nicht jeder bringen. Die wäre aber nötig, um zu erkennen, dass ein Ausschnitt aus der Lebenswirklichkeit nun einmal nicht den Anspruch auf das gesamte Bild erheben kann. Selbst Ströbele formuliert im Konjunktiv, das will was heißen, aber immerhin musste er 70 Jahre werden und nicht 19, wie Popper. Schade, dass solche Geistesgrößen nie zu hören waren, als Demonstranten in der DDR zusammengeprügelt wurden und in Bautzen verschwanden.
Der vorliegende Fall könnte ein Fall für die Staatsanwaltschaft sein, aber taugt nicht für verkorkste linksintellektuelle Phantasien.
Poppers Intelligenz bestand vor allem darin, bereits nach 6 Monaten Zugehörigkeit zur Österreichischen KP zu erkennen, welcher menschenverachtenden Organisation er angehörte. Diese Einsicht kann natürlich nicht jeder bringen. Die wäre aber nötig, um zu erkennen, dass ein Ausschnitt aus der Lebenswirklichkeit nun einmal nicht den Anspruch auf das gesamte Bild erheben kann. Selbst Ströbele formuliert im Konjunktiv, das will was heißen, aber immerhin musste er 70 Jahre werden und nicht 19, wie Popper. Schade, dass solche Geistesgrößen nie zu hören waren, als Demonstranten in der DDR zusammengeprügelt wurden und in Bautzen verschwanden.
Der vorliegende Fall könnte ein Fall für die Staatsanwaltschaft sein, aber taugt nicht für verkorkste linksintellektuelle Phantasien.
Es ist erschreckend, wie viele Kommentatoren in diesem und in anderen Beiträgen die Täter gleich in der Migrantengesellschaft verorten ! Schlimm, wieviel braunes Gedankengut immer noch durch Deutschland schwappt und wie es immer wieder Zutage kommt...
Alle drei Täter waren "ethnisch" Deutsche - Markus, Sebastian und Christoph sind eindeutig keine türkischen Namen:
http://www.focus.de/panor...
@Fox mulder:
Wenn die Medien nicht so penetrant ihre heiligen Presserichtlinien über die letzten Jahrzehnte als Vorwand dafür genommen hätten, um unliebsame Wahrheiten zu vertuschen, würde höchst wahrscheinlich diese spontane Assoziation mit anderen Bevölkerungsgruppen nicht erfolgen, denn diesmal waren es nun einmal nicht die so genannten "üblichen Verdächtigen". Aber wenn man sich auf die Position zurück zieht, dass Gewalt=Gewalt ist, egal von welcher Ethnie, und damit generell verachtenswert, dann ist meiner Meinung nach schon viel gewonnen.
Leider haben die Medien durch ihre Informationsdiktatur die Meinungsfreiheit hierzulande erheblich gefährdet, so dass man wieder, wie es für Diktaturen typisch ist, "zwischen den Zeilen" lesen muss.
@Fox mulder:
Wenn die Medien nicht so penetrant ihre heiligen Presserichtlinien über die letzten Jahrzehnte als Vorwand dafür genommen hätten, um unliebsame Wahrheiten zu vertuschen, würde höchst wahrscheinlich diese spontane Assoziation mit anderen Bevölkerungsgruppen nicht erfolgen, denn diesmal waren es nun einmal nicht die so genannten "üblichen Verdächtigen". Aber wenn man sich auf die Position zurück zieht, dass Gewalt=Gewalt ist, egal von welcher Ethnie, und damit generell verachtenswert, dann ist meiner Meinung nach schon viel gewonnen.
Leider haben die Medien durch ihre Informationsdiktatur die Meinungsfreiheit hierzulande erheblich gefährdet, so dass man wieder, wie es für Diktaturen typisch ist, "zwischen den Zeilen" lesen muss.
Na, hier geht aber einiges durcheinander:
@jotun: Nix "alter Fall von Jugendgewalt", sodern leider brandaktuell. Und dass es Übergriffe der Polizei auch gibt, ist zwar traurig, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es öffentlich brutalste Gewalt gibt und dass sich die Gesellschaft überlegen muss, wie sie damit umgeht.
@etiam: Nur leider ist es so, dass dieses Beispiel nichts über den Erfolg der Resozialisierung im Allgemeinen aussagt, sondern nur, dass sie in einem Einzelfall offensichtlich versagt hat. Das fatale aber ist, dass Fälle gelungener Resozialisation einfach nicht auffallen, da die Resozialisierten unauffällig in unserer Mitte leben, worauf sie auch ein Recht haben sollten. Man kann sie doch nicht alle wegen zweier brutaler Schläger wieder einsperren!
Die Nachrichten von gewalttätigen Übergriffen Jugendlicher insbesondere in U-Bahn-Stationen häuften sich leider in den letzten Jahren. Dieser Überfall in München ist natürlich besonders tragisch. Aber dass die Fälle diese schrecklichen Ausmaße annehmen würden, war leider abzusehen. Tun wir also bitte nicht so als müsste eine völlig neue Debatte geführt werden wie das bei Amokläufen regelmäßig der Fall ist. Am Ende ist das Thema medial ausgeschlachtet, Politiker haben sich profiliert und Aktionismus gezeigt, doch um wirkliche Verbesserungen zu erreichen, ist eine gewisse Objektivität und Unaufgeregtheit nötig. An dem Thema scheint aber nur gearbeitet zu werden, wenn es gerade in den Medien hochkocht...
Ich wollte den Vorfall keineswegs relativieren. Das Problem scheint allerdings viel tiefer verwurzelt zu sein, wenn selbst Polizisten schon auf Wehrlose einschlagen und die Kollegen aufgrund einer falschen Solidarität nicht dagegen vorgehen. Die Selbstreinigungskräfte der Gesellschaft scheinen zunehmend zu versagen. Das kann man in den Parteien z.B. an Schäuble, Koch und Kohl sehen. Nun bei der Polizei. Die Judikative wird von der Politik besetzt und immer weiter unterminiert. Lobbyisten scheinen inzwischen mehr Einfluss als das Wahlvolk zu haben. Unsere Demokratie ist in ernsthafter Gefahr. Das wollte ich zu bedenken gehen, bevor nun Rufe nach dem Überwachungsstaat laut werden.
Die Nachrichten von gewalttätigen Übergriffen Jugendlicher insbesondere in U-Bahn-Stationen häuften sich leider in den letzten Jahren. Dieser Überfall in München ist natürlich besonders tragisch. Aber dass die Fälle diese schrecklichen Ausmaße annehmen würden, war leider abzusehen. Tun wir also bitte nicht so als müsste eine völlig neue Debatte geführt werden wie das bei Amokläufen regelmäßig der Fall ist. Am Ende ist das Thema medial ausgeschlachtet, Politiker haben sich profiliert und Aktionismus gezeigt, doch um wirkliche Verbesserungen zu erreichen, ist eine gewisse Objektivität und Unaufgeregtheit nötig. An dem Thema scheint aber nur gearbeitet zu werden, wenn es gerade in den Medien hochkocht...
Ich wollte den Vorfall keineswegs relativieren. Das Problem scheint allerdings viel tiefer verwurzelt zu sein, wenn selbst Polizisten schon auf Wehrlose einschlagen und die Kollegen aufgrund einer falschen Solidarität nicht dagegen vorgehen. Die Selbstreinigungskräfte der Gesellschaft scheinen zunehmend zu versagen. Das kann man in den Parteien z.B. an Schäuble, Koch und Kohl sehen. Nun bei der Polizei. Die Judikative wird von der Politik besetzt und immer weiter unterminiert. Lobbyisten scheinen inzwischen mehr Einfluss als das Wahlvolk zu haben. Unsere Demokratie ist in ernsthafter Gefahr. Das wollte ich zu bedenken gehen, bevor nun Rufe nach dem Überwachungsstaat laut werden.
Nur fassungsloses Kopfschütteln bleibt einen da übrig.
Wer so etwas tut deren Gene waren schon beim Naziterror?
Oder sind diese Jugendlichen mit dem Internetschrott verseucht oder standen diese unter Drogen -- und die Drogen haben die grausamen Gene aus den Menschen herausgelassen? Haben wir Erwachsenen ein falsches Weltbild gelehrt, nach dem Motto schlag deinen Gegner zu Boden sonst kommst du nicht weiter in unserer Menschengesellschaft. Geld und Ansehen ist doch nicht alles in unserem Menschenleben.
Angesichts des Mordes von München muss ich mich hart zusammenreißen, um nicht die allgemein Verdächtigen, weil sehr gerne äußerst gewalttätigen Bevölkerungsgruppen, die aus ganz bestimmten Ländern von einem naiven Bimbeskanzler hier her eingeladen bzw. von ihren Ländern nach hier abgeschoben wurden, zu verdächtigen. Machen wir uns nichts vor: die Mörder von München gehören zum Bodensatz unserer Gesellschaft und wurden in flagranti erwischt und konnten auch von der Polizei nur mit vorgehaltener Waffe festgenommen werden.
Unsere Gesellschaft ist komplett aus den Fugen geraten. Ob es sich nun um Gewalt- oder Boni-Exzesse von Bänkers handelt, ob es nun mafiöse Strukturen in einem südlichen ostdeutschen Bundesland handelt oder um exessiven Kaputt-Suff, um politische Lügen, TINA-Argumentationen selbsternannter 'Eliten' bzw. rechtsradikales Gegröhle und Andersdenkende 'klatschen' - alles ist einundieselbe ekelerregende braune Soße.
Sie haben allerdings die jüngsten Übergriffe der linksgerichteten Autonomen in Hamburg vergessen, die mit Pflastersteinen und Gehwegplatten auf Menschen (auch Polizisten sind welche) einschlagen und deren Tod billigend in Kauf nehmen. Da haben Sie schon wieder recht- auch eine braune Soße.
Was ist Konsequenz? Geht es um eine Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Konsequenz, mit der einer immer heftiger als der andere um das Gute kämpft und es keiner tut? Als Ich-kann-Schule-Lehrer ziehe ich erst einmal Bilanz auf allen Ebenen, nicht nur auf der Gewaltebene.
Die Täter konnten und können sich offensichtlich nicht bererrschen: sie können mit ihren Kräften nicht gut umgehen. Was sind das für Kräfte? Und wer hat ihnen schon jemals gezeigt, dass sie diese Kräfte haben und wie man mit ihnen umgeht?
Ich sehe viele Menschen, nicht nur Jugendliche, die sich in Konfliktsituationen nicht beherrschen können, wenn diese Konfliktsituationen zunehmen - und es sieht so aus als ob wir damit zu rechnen haben. Manche von ihnen haben noch nicht einmal Lesen & Schreiben gelernt, weil sie es nur LesenMÜSSEN & SchreibenMÜSSEN kennenlernten und sich a) dem entzogen und b) damit auch ihrer Kräfte - für deren bewusste Entwicklung es kein Angebot gab.
Es ist fahrlässig, dass wir Kinder über mehr als ein Jahrzehnt in ein Bildungssystem zwängen, in dem man nicht lernt, seine eigenen Kräfte zu verstehen, mit ihnen zu kommunizieren und sich zu beherrschen. Was man beherrschen will, muss man bedienen lernen. Mit plumper Gewalt kann man Probleme allenfalls zusammendrücken - bis sie ggf. explodieren. Für Lösung braucht es intelligenten Umgang mit den Kräften des Menschen, und wenn der ihn lernen soll, dann sollte es auch jemand geben, der vormacht, wie das geht. Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
Sie haben allerdings die jüngsten Übergriffe der linksgerichteten Autonomen in Hamburg vergessen, die mit Pflastersteinen und Gehwegplatten auf Menschen (auch Polizisten sind welche) einschlagen und deren Tod billigend in Kauf nehmen. Da haben Sie schon wieder recht- auch eine braune Soße.
Was ist Konsequenz? Geht es um eine Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Konsequenz, mit der einer immer heftiger als der andere um das Gute kämpft und es keiner tut? Als Ich-kann-Schule-Lehrer ziehe ich erst einmal Bilanz auf allen Ebenen, nicht nur auf der Gewaltebene.
Die Täter konnten und können sich offensichtlich nicht bererrschen: sie können mit ihren Kräften nicht gut umgehen. Was sind das für Kräfte? Und wer hat ihnen schon jemals gezeigt, dass sie diese Kräfte haben und wie man mit ihnen umgeht?
Ich sehe viele Menschen, nicht nur Jugendliche, die sich in Konfliktsituationen nicht beherrschen können, wenn diese Konfliktsituationen zunehmen - und es sieht so aus als ob wir damit zu rechnen haben. Manche von ihnen haben noch nicht einmal Lesen & Schreiben gelernt, weil sie es nur LesenMÜSSEN & SchreibenMÜSSEN kennenlernten und sich a) dem entzogen und b) damit auch ihrer Kräfte - für deren bewusste Entwicklung es kein Angebot gab.
Es ist fahrlässig, dass wir Kinder über mehr als ein Jahrzehnt in ein Bildungssystem zwängen, in dem man nicht lernt, seine eigenen Kräfte zu verstehen, mit ihnen zu kommunizieren und sich zu beherrschen. Was man beherrschen will, muss man bedienen lernen. Mit plumper Gewalt kann man Probleme allenfalls zusammendrücken - bis sie ggf. explodieren. Für Lösung braucht es intelligenten Umgang mit den Kräften des Menschen, und wenn der ihn lernen soll, dann sollte es auch jemand geben, der vormacht, wie das geht. Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Pauschalisierungen dieser Art. Die Redaktion/ mwe]
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