Familie Luxusgut Kind
Heute bekommen vor allem zwei Bevölkerungsgruppen viele Kinder: Die sogenannten Unterschichtler und – das ist neu – die Gutverdiener. Man zeigt, was man sich leisten kann.
Die neuen Mütter und Väter, die lässig mit Latte Macchiato in der Hand den Kinderwagen durch Berlins Prenzlauer Berg (gern Pregnancy Hill genannt) schieben, sind längst zum Klischee geworden. Nicht ohne Grund: Denn Kinder fungieren zunehmend als Statussymbol. Unter Gutverdienern hat sich im Vergleich zu den achtziger und neunziger Jahren (Dekaden, in denen andere Symbole Statuscharakter hatten Kinder jedenfalls nicht) der Trend zu mehreren Kindern durchgesetzt: Man zeigt, was man sich leisten kann.
Vorreiter finden sich allerorts in den Medien: Heidi Klum (vier Kinder), Madonna (vier Kinder) und Angela Jolie (sechs Kinder) verbinden Reichtum mit einer fröhlichen Kinderschar und machen aus dem einst selbstverständlichen Akt des Kinderkriegens und -Aufziehens eine Shownummer, ein Spektakel.
Nicht erst, seitdem sich Angelina Jolie oder Heidi Klum stolz mit immer neuen Babys zeigen, gelten auch unter den Gutsituierten neue Maßstäbe. Kinder verbinden die Karriere mit den viel beschworenen postmateriellen Werten. Aber "postmateriell" fühlen und handeln können nur diejenigen, für die das Materielle mit einem "post-" apostrophiert werden kann, für die sich die Mühen um eine materielle Lebensgrundlage als überwundenes Problem darstellt.
Für die Mittelschicht wird das Kinder-Aufziehen aufgrund der Anforderungen des flexibilisierten Arbeitsmarktes und der schwierigen ökonomischen Situation zunehmend zum Luxusunterfangen in dieser Bevölkerungsschicht finden sich vermehrt Kinderlose oder Paare mit einem Kind.
Berufliche Flexibilität und Mobilität werden in einer globalisierten Ökonomie und in Zeiten der Krise immer stärker vorausgesetzt – doch diese Anforderungen des Arbeitsmarkts vertragen sich schlecht mit einer konstanten Familienplanung. Maßnahmen wie die Lockerung des Kündigungsschutzes und Honorarverträge statt Festanstellungen verunsichern junge Paare überdies und schaffen keine langfristige Perspektive für die Vereinbarkeit von Arbeit und Kind(ern).
Deshalb bekommen im Moment vorwiegend zwei sozioökonomische Gruppen (viele) Kinder: Die, die sich’s leisten können, weil sie viel Geld haben und die, die sich’s leisten können, weil sie viel Zeit haben: die sogenannten Unterschichtler, für die sich "Karriere" als Pendant zu "Familie" gar nicht darstellt.
Tatsächlich sind im vergangenen Jahr knapp ein Viertel aller Frauen zwischen 40 und 44 Jahren kinderlos geblieben. Vor zehn Jahren waren es noch 16 Prozent. Die einfachste Erklärung lautet, dass Frauen mittlerweile lieber Karriere machen wollen statt am Wickeltisch zu stehen. Doch neue Studien belegen, dass es vor allem Männer sind, die sich keinen Nachwuchs wünschen. Umfragen zufolge will derzeit jeder vierte junge Mann auf eine Familiengründung verzichten, weil er sich ökonomisch verunsichert fühlt.
Dazu passt, dass es gerade auch für Hochqualifizierte schwieriger wird, einen Job zu finden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) schnellte die Zahl der arbeitslosen Abiturienten innerhalb eines Jahres um fast 25 Prozent in die Höhe. Wer gut ausgebildet ist, hat zwar immer noch wesentlich bessere Chancen. Die Arbeitslosigkeit unter Geringqualifizierten ist immer noch fünf Mal höher als unter Akademikern.
Die Studie zeigt allerdings, dass es auch für Hochschulabsolventen alles andere als einfach ist, die begehrten Jobs zu ergattern. Und selbst, wer es geschafft hat, muss mit der Angst leben, bald wieder auf der Straße zu sitzen. Die meisten Unternehmen entlassen bei Personaleinsparungen gerade die jungen Angestellten – die, die oft keine Festanstellung haben, die keine Ansprüche geltend machen können.
- Datum 14.03.2011 - 18:33 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 139
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




[ entfernt: Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/m.e. ] Wenige Frauen leben weltweit in einer derartigen sozialen Sicherheit wie die deutschen; wenige sind gleichzeitg so ängstlich, risikoscheu und angepasst.
Wer zugunsten von materiellen Dingen und beruflichem Statusdenken auf Kinder verzichtet, hat zu Recht keine Nachkommen und stirbt aus.
Unsere Männer haben dagegem viel Mumm in den Knochen, meinen Sie Herr Country Boy?
Es reicht doch hierzulande nur zu erwähnen, frau wünsche sich eine feste Beziehung und wupps schon ist frau den Kerl los. Nöö, er wolle nur was Lockeres, Unverbindliches, kein Stress, auf jeden Fall nichts, was nach Alltagsroutine riecht :-)
Wie soll frau dann an den nächsten Schritt - Kinder -überhaupt denken?
Unsere Männer haben dagegem viel Mumm in den Knochen, meinen Sie Herr Country Boy?
Es reicht doch hierzulande nur zu erwähnen, frau wünsche sich eine feste Beziehung und wupps schon ist frau den Kerl los. Nöö, er wolle nur was Lockeres, Unverbindliches, kein Stress, auf jeden Fall nichts, was nach Alltagsroutine riecht :-)
Wie soll frau dann an den nächsten Schritt - Kinder -überhaupt denken?
Wer kein Kind hat oder
nur eines, ist irgendwie zu bedauern.
Dejenige, der keines hat, hat da noch den Vorteil, ihm kann keines durch Unfall oder Krankheit abhanden kommen.
Der mit nur einem Kind hat häufig übermäßige Angst, dass seinem Nachwuchs etwas passieren könnte.
Wer schlau ist, hat wenigstens drei.
Genauso habe ich es kürzlich meinen Kindern gesagt.
"Wer kein Kind hat oder
nur eines, ist irgendwie zu bedauern."
Es ist ein grandioses Missverständnis, zu glauben, nur ein Leben mit Kindern sei ein erfülltes Leben. Über Ihr Bedauern kann ich mich nur amüsieren.Das demographische Argument ist in einer völlig überbevölkerten Welt ohnehin völlig abwegig
Kinderlos zu sein ist ein selbstgewährtes Privileg, das ich genieße.
Zu Bedauern sind all die Kinder, die ungefragt in diese welt geschickt werden, als Projektionsfläche mißbraucht und für die gescheiterten Lebensentwürfe ihrer Eltern herhalten müssen.
doch sicherlich nur ironisch gemeint...
"Wer kein Kind hat oder
nur eines, ist irgendwie zu bedauern."
Es ist ein grandioses Missverständnis, zu glauben, nur ein Leben mit Kindern sei ein erfülltes Leben. Über Ihr Bedauern kann ich mich nur amüsieren.Das demographische Argument ist in einer völlig überbevölkerten Welt ohnehin völlig abwegig
Kinderlos zu sein ist ein selbstgewährtes Privileg, das ich genieße.
Zu Bedauern sind all die Kinder, die ungefragt in diese welt geschickt werden, als Projektionsfläche mißbraucht und für die gescheiterten Lebensentwürfe ihrer Eltern herhalten müssen.
doch sicherlich nur ironisch gemeint...
Die ganzen Nachbesserungen bei der Kinderförderung sind eigentlich ein Schlag ins Gesicht der Familien. Almosenempfänger, von Staates Gnaden und an seinem Tropf sind heute diejenigen, die die horrrenden Erwartungen an die Zukunft erfüllen, nämlich Kinder zu einem steuerzahlenden arbeitenden Mitglied der Gesellschaft zu erziehen, der unsere Verbindlichkeiten bei Staatsschuld, Krankenversicherung, Rentenversicherung und allgemeiner Produktivität und Steuerleistung übernimmt.
Der "moderne" Sozialstaat hat geschafft,etwas zu etablieren was wider die Natur ist: früher war gefährdet, wer durch den eigenen Nachwuchs keine Sicherung fürs Alter getroffen hat. Der kinderlose ist verhungert, erfroren oder was auch immer. Heute ist gefährdet, wer Kinder in die Welt setzt und auf den individualisierten Investitionen in Sie weitgehend sitzen bleibt, ihren sozialisierten Nutzen aber an die Allgemeinheit abgibt.
Daher gibt es hier nur eine Lösung: weg vom Umverteilungswahn zurück zum Verursacherprinzip. Wer keine Kinder hat profitiert nicht von den Umverteilungen von jung nach alt in RV,KV und sonstwo - wer Kinder hat bekommt aber auch keine Almosen. Von der Pflicht gegenüber der eigenen Vorgängergeneration entbindet das natürlich nicht!
Und plötzlich wären Kinder wieder das, was sie schon immer waren: Eine beglückende Selbstverständlichkeit und die einzige Form des Überlebens eines jeden Volkes!
Der übersteigerte Einfluss von Frauenrechtlerinnen auf unsere Politik hat dazu beigetragen, dass wir in dieser Situation sind. Die Bevorzugung von Frauen mit gleicher Eignung muss ein Ende haben, da kinderlose Frauen gleiche Chancen haben wie Männer. Es sind Frauen mit Kinder, die beruflich massiv benachteiligt sind.
Zukünftig müssten deshalb bei Einstellungen, z.B. im öffentlichen Dienst, Mütter gegenüber kinderlosen Frauen bevorzugt werden.
Im Rahmen der weltweiten drastischen Überbevölkerung wäre ein deutlicher Geburtenrückgang zu begrüßen. Wenigstens hier steht Deutschland (mit einigen anderen europäischen Ländern) weltweit einigermaßen positiv dar. Unabhängig davon sind Ihre Ausführungen aus der Zeit vor der GRV völlig falsch. Sind Sie Geschichtslehrer?
Kinderlose Frauen sind Männern gegenüber benachteiligt. Oder werden Sie regelmäßig in Vorstellungsgesprächen nach Ihrer Familienplanung gefragt und dann - trotz abschlägiger Antwort - nicht eingestellt? Ich kenne keine Frau um die 30, der das noch nicht passiert ist. Alles Hochschulabsolventinnen, mehrsprachig, Berufserfahrung, usw.
Der übersteigerte Einfluss von Frauenrechtlerinnen auf unsere Politik hat dazu beigetragen, dass wir in dieser Situation sind. Die Bevorzugung von Frauen mit gleicher Eignung muss ein Ende haben, da kinderlose Frauen gleiche Chancen haben wie Männer. Es sind Frauen mit Kinder, die beruflich massiv benachteiligt sind.
Zukünftig müssten deshalb bei Einstellungen, z.B. im öffentlichen Dienst, Mütter gegenüber kinderlosen Frauen bevorzugt werden.
Im Rahmen der weltweiten drastischen Überbevölkerung wäre ein deutlicher Geburtenrückgang zu begrüßen. Wenigstens hier steht Deutschland (mit einigen anderen europäischen Ländern) weltweit einigermaßen positiv dar. Unabhängig davon sind Ihre Ausführungen aus der Zeit vor der GRV völlig falsch. Sind Sie Geschichtslehrer?
Kinderlose Frauen sind Männern gegenüber benachteiligt. Oder werden Sie regelmäßig in Vorstellungsgesprächen nach Ihrer Familienplanung gefragt und dann - trotz abschlägiger Antwort - nicht eingestellt? Ich kenne keine Frau um die 30, der das noch nicht passiert ist. Alles Hochschulabsolventinnen, mehrsprachig, Berufserfahrung, usw.
Wir brauchen mehr Kinder. Wenn die Deutschen weiter in diesem Tempo schrumpfen, fliegen uns die sozialen Sicherungssystem um die Ohren. Einwanderung kann das nicht ausgleichen, und außerdem scheitern wir immer noch an der Integration, da geht auch nichts voran. Also müssen wir die Ursachen für den Gebärstreik erforschen, und, wie bei Streiks meistens, zahlen. Für Appelle ist es zu spät, und die Frauen sitzen sowieso am längeren Hebel. Mein Vorschlag wäre, Geld für Kinderbetreuung und Ganztagsschulen lockerzumachen. Die Franzosen machen ganz gute Erfahrungen damit.
solange ein kind für eine frau die gefahr bedeutet, in der gosse zu landen, kann man es keiner unserer damen verdenken, wenn sie es bleiben lassen.
die ehe ist kein sicherher hafen mehr und mit kind ist es schwierig auf dem arbeitsmarkt.
...lange bekannt und liegen auf der Hand. Das ist hier kein rätselhaftes Phänomen, was großartig beforscht werden muss.
In punkto Bildung und Kinderbetreuung ist die BRD eine Bananenrepublik, trotz seit x-Jahren zelebrierten politischen Lippenbekenntnissen. Noch dazu bevölkert von besonders ängstlichen und risikoscheuen und daher vom Aussterben bedrohten Menschen.
Es reicht ein Blick nach Frankreich, um zu sehen, dass das alles viel besser und entspannter laufen kann. Da sind Beziehungen auch nicht fester als hier. Wenn man sich trennt, bleiben die Kinder bei einem Partner der mit dem nächsten Partner eben noch mehr Kinder bekommt. Und das ist alles völlig normal. Von den Betreuungsmöglichkeiten ganz zu schweigen, daher gibt es auch keinen Gabelweg zwischen Familie und Karriere, wie hierzulande.
Statt zu erkennen, dass wir hier in einer Lobbykratie leben, die keinen Nutzen in familienfreundlichen Zuständen sieht - weil das ja für die nächsten Quartalszahlen eher schlecht ist und sich erst sonstwann auszahlen würde - schiebt man die Schuld lieber zwischen den X- und Y-Chromosomen hin und her.
Teile und herrsche in herrlichster Form zelebriert. Und die Regierung wird uns jetzt erstmal kaputt sparen und rekordverschulden. Ganz toll.
Eigtl. müsste das Thema Betreuung und Bildung hierzulande mit der Euphorie und breiten Akzeptanz betrieben werden, mit der die Amerikaner auf dem Mond gelandet sind. Ein nationales Großprojekt!
Wird natürlich nicht passieren - somit Inschallah
solange ein kind für eine frau die gefahr bedeutet, in der gosse zu landen, kann man es keiner unserer damen verdenken, wenn sie es bleiben lassen.
die ehe ist kein sicherher hafen mehr und mit kind ist es schwierig auf dem arbeitsmarkt.
...lange bekannt und liegen auf der Hand. Das ist hier kein rätselhaftes Phänomen, was großartig beforscht werden muss.
In punkto Bildung und Kinderbetreuung ist die BRD eine Bananenrepublik, trotz seit x-Jahren zelebrierten politischen Lippenbekenntnissen. Noch dazu bevölkert von besonders ängstlichen und risikoscheuen und daher vom Aussterben bedrohten Menschen.
Es reicht ein Blick nach Frankreich, um zu sehen, dass das alles viel besser und entspannter laufen kann. Da sind Beziehungen auch nicht fester als hier. Wenn man sich trennt, bleiben die Kinder bei einem Partner der mit dem nächsten Partner eben noch mehr Kinder bekommt. Und das ist alles völlig normal. Von den Betreuungsmöglichkeiten ganz zu schweigen, daher gibt es auch keinen Gabelweg zwischen Familie und Karriere, wie hierzulande.
Statt zu erkennen, dass wir hier in einer Lobbykratie leben, die keinen Nutzen in familienfreundlichen Zuständen sieht - weil das ja für die nächsten Quartalszahlen eher schlecht ist und sich erst sonstwann auszahlen würde - schiebt man die Schuld lieber zwischen den X- und Y-Chromosomen hin und her.
Teile und herrsche in herrlichster Form zelebriert. Und die Regierung wird uns jetzt erstmal kaputt sparen und rekordverschulden. Ganz toll.
Eigtl. müsste das Thema Betreuung und Bildung hierzulande mit der Euphorie und breiten Akzeptanz betrieben werden, mit der die Amerikaner auf dem Mond gelandet sind. Ein nationales Großprojekt!
Wird natürlich nicht passieren - somit Inschallah
ist eine 18 Jahres Kinder-Flatrate mit 0% Finanzierung.
Der übersteigerte Einfluss von Frauenrechtlerinnen auf unsere Politik hat dazu beigetragen, dass wir in dieser Situation sind. Die Bevorzugung von Frauen mit gleicher Eignung muss ein Ende haben, da kinderlose Frauen gleiche Chancen haben wie Männer. Es sind Frauen mit Kinder, die beruflich massiv benachteiligt sind.
Zukünftig müssten deshalb bei Einstellungen, z.B. im öffentlichen Dienst, Mütter gegenüber kinderlosen Frauen bevorzugt werden.
[ entfernt: Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. ] Frauen, ob mit oder ohne Kinder werden benachteiligt, weil sie Frauen sind. Frauen mit kinder haben es noch schwerer. beide "Arten" von Frauen, müssen die Chance erhalten endlich auch in höheren Positionen fuß zu fassen.
Und ich empfinde latenten Hass wenn Menschen, wie schon immer, gegen FrauenrechtlerInnen solche Aussagen treffen! Ohne jene Aktivisten, wären Frauen heute nicht in der Lage zu wählen, die Universität zu besuchen und ihren Beruf vor einer Familie zu stellen. Das ist ihr gutes Recht! Kein Staat und keine Gesellscahft, hat das recht die Frau als Geburtenmaschine zu betrachten. bald sind wir wirder so weit, dass Frauen die keine Kinder haben sozial ausgegrenzt werden. Ersparen Sie uns das!!!
[ entfernt: Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. ] Frauen, ob mit oder ohne Kinder werden benachteiligt, weil sie Frauen sind. Frauen mit kinder haben es noch schwerer. beide "Arten" von Frauen, müssen die Chance erhalten endlich auch in höheren Positionen fuß zu fassen.
Und ich empfinde latenten Hass wenn Menschen, wie schon immer, gegen FrauenrechtlerInnen solche Aussagen treffen! Ohne jene Aktivisten, wären Frauen heute nicht in der Lage zu wählen, die Universität zu besuchen und ihren Beruf vor einer Familie zu stellen. Das ist ihr gutes Recht! Kein Staat und keine Gesellscahft, hat das recht die Frau als Geburtenmaschine zu betrachten. bald sind wir wirder so weit, dass Frauen die keine Kinder haben sozial ausgegrenzt werden. Ersparen Sie uns das!!!
Die Argumentation erscheint mir etwas verkürzt. Es war auch die Großfamilie, die es möglich machte, Kinder groß zu ziehen trotzdem gut situiert zu sein. Als Ausgleich dafür, daß Oma und Opa auch für die Kinder da waren, wurden sie im Alter gepflegt. Das hat lange funktioniert, aber das wollen heute die wenigsten Omas und Opas.
Auch die Alterstruktur der Familien hat damit zu tun: wenn man es in jungen Jahren nicht schafft, so zwischen 20-25 Jahren, Kinder zu bekommen, wird es immer schwerer, da die Bedenken wachsen und der Körper nicht mehr so flexibel ist.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen man Personal hatte oder eine unverheiratete Tante im Haushalt half. Das ist verschwunden, und heute müssen sich viele entscheiden: entweder ein finanziell gut situiertes Leben zu führen (das immer teurer wird)oder eine Beglückung durch Kinder erleben zu dürfen. Das ist eine der größten Fehlentwicklungen in unserer heutigen Gesellschaft.
Ich finde es aber auch verantwortungsvoller, sich gegen Kinder zu entscheiden, als Kinder nachmittags allein zu Hause zu lassen, in dem Glauben, diese würden schon zurechtkommen mit der frühen Selbständigkeit. Das mag hin und wieder funktionieren, aber in der Regel geht das nicht gut. Das rächt sich später, wenn einmal die psychischen Belastungen größer werden, z.B. in der Beziehung oder im Betrieb.
Unsere Männer haben dagegem viel Mumm in den Knochen, meinen Sie Herr Country Boy?
Es reicht doch hierzulande nur zu erwähnen, frau wünsche sich eine feste Beziehung und wupps schon ist frau den Kerl los. Nöö, er wolle nur was Lockeres, Unverbindliches, kein Stress, auf jeden Fall nichts, was nach Alltagsroutine riecht :-)
Wie soll frau dann an den nächsten Schritt - Kinder -überhaupt denken?
da sind Sie einem agent provocateur auf den Leim gegangen (oder der country boy kann nicht lesen, das wäre auch möglich): Es steht doch sogar wörtlich in dem Artikel, dass es inzwischen die Männer sind, die der Gedanke an die finanziellen Belastungen von der Familiengründung zurückschrecken läßt. (Spontan kann ich das übrigens gut nachvollziehen, und die Motive dieser Männer wären einen eigenen Artikel wert; aber das war hier nicht das Thema.)
Übrigens: Kein Wunder, dass die Männer lieber etwas Unverbindliches haben wollen - dem entspricht schließlich auch die finanzielle Unverbindlichkeit.
die finanzielle Belastung eines Kindes trägt die Mutter doch genauso. Zudem schwinden deren Karrierechancen. Oder meinen Sie, die Kosten, die durch ein Kind enstehen, lassen sich von den durchschnittlichen 350 Euro Unterhalt für ein Kind begleichen???
Kinder und Unverbindlichkeit sind unvereinbare Gegensätze.
Ich kann Messala nur zustimmen. Zum Kinderhaben gehören zwei, sei es nun der Mann oder ein gleichgeschlechlicher Partner. Den Frauen kann man das alleine nicht anlasten.
Im übrigen stört mich an den Angelina-Madonna-Heidi-Beispielen, dass sie alle (Wahl-)Amerikaner sind. In der US-Gesellschaft haben Kinder noch einmal einen anderen Stellenwert, das kann man mit der Situation in Deutschland m.E. nicht vergleichen. In den USA ist die Geburtenrate insgesamt sehr hoch, relativ gesehen zu anderen Industriestaaten.
.... nicht ganz so einfach!
Das finanzielle und nennen wir es Ausfallsrisiko liegt für einem Mann in unserer Gesellschaft in Sachen Familiengründung bei weitem höher als das einer Frau.
Die Möglichkeit, auch bei Fremdschuld, einer beinahe Enteignung, erzwungene Trennung von den Kindern oder sonstigen sozialen Horrorszenarien ausgesetzt zu sein, ist für einen Mann immer latent.
Eine Frau würde dieses Risiko auch nicht ohne weiteres eingehen, warum soll es also ein Mann tun?
da sind Sie einem agent provocateur auf den Leim gegangen (oder der country boy kann nicht lesen, das wäre auch möglich): Es steht doch sogar wörtlich in dem Artikel, dass es inzwischen die Männer sind, die der Gedanke an die finanziellen Belastungen von der Familiengründung zurückschrecken läßt. (Spontan kann ich das übrigens gut nachvollziehen, und die Motive dieser Männer wären einen eigenen Artikel wert; aber das war hier nicht das Thema.)
Übrigens: Kein Wunder, dass die Männer lieber etwas Unverbindliches haben wollen - dem entspricht schließlich auch die finanzielle Unverbindlichkeit.
die finanzielle Belastung eines Kindes trägt die Mutter doch genauso. Zudem schwinden deren Karrierechancen. Oder meinen Sie, die Kosten, die durch ein Kind enstehen, lassen sich von den durchschnittlichen 350 Euro Unterhalt für ein Kind begleichen???
Kinder und Unverbindlichkeit sind unvereinbare Gegensätze.
Ich kann Messala nur zustimmen. Zum Kinderhaben gehören zwei, sei es nun der Mann oder ein gleichgeschlechlicher Partner. Den Frauen kann man das alleine nicht anlasten.
Im übrigen stört mich an den Angelina-Madonna-Heidi-Beispielen, dass sie alle (Wahl-)Amerikaner sind. In der US-Gesellschaft haben Kinder noch einmal einen anderen Stellenwert, das kann man mit der Situation in Deutschland m.E. nicht vergleichen. In den USA ist die Geburtenrate insgesamt sehr hoch, relativ gesehen zu anderen Industriestaaten.
.... nicht ganz so einfach!
Das finanzielle und nennen wir es Ausfallsrisiko liegt für einem Mann in unserer Gesellschaft in Sachen Familiengründung bei weitem höher als das einer Frau.
Die Möglichkeit, auch bei Fremdschuld, einer beinahe Enteignung, erzwungene Trennung von den Kindern oder sonstigen sozialen Horrorszenarien ausgesetzt zu sein, ist für einen Mann immer latent.
Eine Frau würde dieses Risiko auch nicht ohne weiteres eingehen, warum soll es also ein Mann tun?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren