Schwierige Schüler Ohne Ranzen zur SchuleSeite 2/2
Bayer erzählt: „Natürlich kommen die Kinder mit Problemen zu uns, die sie schon seit Jahren, wenn nicht ein Leben lang begleiten: fehlende Sprachkenntnisse, Krankheit der Eltern, Trennungen. Hinzu kommen Zoff mit den Klassenkameraden, Liebeskummer." Es gibt nach wie vor die klassischen Probleme der Pubertät, aber natürlich auch Gewalt, Aggression und Lernschwächen.
”Je mehr Zeit wir mit den Kindern verbringen können, desto besser greift unser Rädchen“, sagt die Rektorin. Deshalb nächtigen Schüler der Kapellenschule manchmal auf einer Skihütte, gehen Kanufahren und zum Zelten. Schuleinkäufe werden gemeinsam gemacht, im Schulcafé sind Schüler für Mittagessen, Thekendienst und Abrechnung verantwortlich. 40-50 Kinder übernehmen dort auch in einer der Realität angepassten Firmenstruktur Verantwortung für Buffets, die stadtweit geordert werden können. Projekte zu Gewalt und Drogensucht finden jährlich in Zusammenarbeit mit Theaterpädagogen statt.
Auf diese Weise hat die Schule ihr Image mithilfe von Sozialarbeitern, Beratungslehrkräften, Schulpsychologen und einer Menge innovativer Ideen neu poliert. Sie ist für den Zukunftspreis der Stadt Augsburg nominiert. "Neben den Sozialarbeitern und Psychologen sowie den Eltern sind wir ein ergänzendes Element im Leben der Kinder“, betont Angelika Bayer.
Daniels Sozialarbeiter erkannte jedenfalls, dass der Junge morgens vollkommen auf sich allein gestellt war. Seine Mutter musste sehr früh zur Arbeit gehen. Es wurde Hilfe organisiert, der gewünschte Kontakt zum Vater wurde forciert, die Mutter bekam im Laufe eines halben Jahres einen Erziehungsbeistand, der Kontakt zum Jugendamt wurde aufgebaut. Daniel kommt schon lange nicht mehr ohne Schulbücher in den Unterricht.
- Datum 16.10.2009 - 10:11 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich finde, ein Artikel der die Problematik an Schulen sehr gut trifft. Nur ist die Frage, wer eigentlich verantwortlich für solche schwierigen Schüler ist, haben denn da nicht auch die Eltern eine enorme Sorgepflicht? Was kann, muss Schule (noch) leisten, was in einigen Elternhäusern "verbockt"wird? Letztendlich ist ja genau das das Dilemma, dass diese Probleme von dafür nicht qualifizierten Lehrern gelöst werden müssen. Oder: Es muss noch mehr Geld in Psychologen, Sozialarbeiter etc. gepumpt werden.
Das Geld wird nicht in die helfenden Hände gegeben, sondern hier soll Schülern geholfen werden, die ohne diese Hilfe sehr geringe bis keine Chancen hätten, ihre Schullaufbahn erfolgreich abzuschliessen, Inkl. der Möglichkeit, dass eben diese Schüler später nicht lebenslänglich am Staatstropf hängen.
Nach der Verantwortung der Eltern wird auch gefragt. Leider scheinen mir viele der Eltern ihrer Verantwortung nicht nachkommen zu können. Ursachen hierfür sie vielfältig und sicher nicht auf einen einzelnen Kernpunkt zurückzuführen, an dem man dann einfach ein bißchen schraubt und schon passt es wieder.
Vermutlich werden diese Probleme in der Zukunft nicht weniger werden und es müsste eine grundsätzliche Änderung der bisherigen Schule erfolgen. Dies wird aber nicht mit Einzelmaßnahmen möglich sein, und so ist zu befürchten, dass wie seit vielen Jahren nur Verschlimmbesserungen erfolgen werden, die kurzzeitig beruhigen, langfristig aber keine Probleme lösen.
Ich sehe jedenfalls niemanden, der sich in diesem Bereich auf politischer Ebene in einer konstruktiven Aufbauarbeit bewegen würde. Erschwerend kommt hinzu, dass Bildung Ländersache ist, die Finanz-Töpfe der Länder sind leer, also wird niemand Geld anfssen wollen, mit einem Projekt mit dem man sich in jedem Fall angreifbar macht.
Das Geld wird nicht in die helfenden Hände gegeben, sondern hier soll Schülern geholfen werden, die ohne diese Hilfe sehr geringe bis keine Chancen hätten, ihre Schullaufbahn erfolgreich abzuschliessen, Inkl. der Möglichkeit, dass eben diese Schüler später nicht lebenslänglich am Staatstropf hängen.
Nach der Verantwortung der Eltern wird auch gefragt. Leider scheinen mir viele der Eltern ihrer Verantwortung nicht nachkommen zu können. Ursachen hierfür sie vielfältig und sicher nicht auf einen einzelnen Kernpunkt zurückzuführen, an dem man dann einfach ein bißchen schraubt und schon passt es wieder.
Vermutlich werden diese Probleme in der Zukunft nicht weniger werden und es müsste eine grundsätzliche Änderung der bisherigen Schule erfolgen. Dies wird aber nicht mit Einzelmaßnahmen möglich sein, und so ist zu befürchten, dass wie seit vielen Jahren nur Verschlimmbesserungen erfolgen werden, die kurzzeitig beruhigen, langfristig aber keine Probleme lösen.
Ich sehe jedenfalls niemanden, der sich in diesem Bereich auf politischer Ebene in einer konstruktiven Aufbauarbeit bewegen würde. Erschwerend kommt hinzu, dass Bildung Ländersache ist, die Finanz-Töpfe der Länder sind leer, also wird niemand Geld anfssen wollen, mit einem Projekt mit dem man sich in jedem Fall angreifbar macht.
Schulpsychologen___Berater___das Jugendamt___Verein für Jugendkriminalitätsprävention___Lehrerin___Schulsozialarbeiter___Psychologen___Krisensitzungen___Supervisionen___Schulberater___staatliche Schulberatungsstelle___Beratung___Kultusministerium___neue Sozialarbeiter___Diplom-Sozialpädagoge___Prävention___Gewalt-Prävention___Kultur der Sicherheit___emotionale Unterstützung___präventives Element___Direktorin___Kinder mit Problemen___fehlende Sprachkenntnisse___Krankheit der Eltern-Trennungen-Liebeskummer___Rektorin___Skihütte___Kanufahren___Zelten___Schulcafé___Schule ihr Image mithilfe von Sozialarbeitern, Beratungslehrkräften, Schulpsychologen und einer Menge innovativer Ideen neu poliert___Zukunftspreis der Stadt Augsburg___Mutter___Arbeit gehen___Erziehungsbeistand___Jugendamt...................................................UNTERRICHT
Das Geld wird nicht in die helfenden Hände gegeben, sondern hier soll Schülern geholfen werden, die ohne diese Hilfe sehr geringe bis keine Chancen hätten, ihre Schullaufbahn erfolgreich abzuschliessen, Inkl. der Möglichkeit, dass eben diese Schüler später nicht lebenslänglich am Staatstropf hängen.
Nach der Verantwortung der Eltern wird auch gefragt. Leider scheinen mir viele der Eltern ihrer Verantwortung nicht nachkommen zu können. Ursachen hierfür sie vielfältig und sicher nicht auf einen einzelnen Kernpunkt zurückzuführen, an dem man dann einfach ein bißchen schraubt und schon passt es wieder.
Vermutlich werden diese Probleme in der Zukunft nicht weniger werden und es müsste eine grundsätzliche Änderung der bisherigen Schule erfolgen. Dies wird aber nicht mit Einzelmaßnahmen möglich sein, und so ist zu befürchten, dass wie seit vielen Jahren nur Verschlimmbesserungen erfolgen werden, die kurzzeitig beruhigen, langfristig aber keine Probleme lösen.
Ich sehe jedenfalls niemanden, der sich in diesem Bereich auf politischer Ebene in einer konstruktiven Aufbauarbeit bewegen würde. Erschwerend kommt hinzu, dass Bildung Ländersache ist, die Finanz-Töpfe der Länder sind leer, also wird niemand Geld anfssen wollen, mit einem Projekt mit dem man sich in jedem Fall angreifbar macht.
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