Mobbing-Angst Ich werde hier voll gemobbt!Seite 2/2
"Warn- und Eingreifsysteme gegen Mobbing, in denen Schüler zwischen Schülern schlichten, funktionieren in der Regel ganz gut," so Drat, "ich bezweifle jedoch, dass sie das immer tun, weil der Eine oder Andere gern auch mal den Sheriff spielt". Im Gegensatz dazu halten sich Lehrer nach Schäfers Beobachtungen aus Mobbing-Konflikten inzwischen manchmal zu oft heraus, weil es ja an ihren Schulen Schlichter und Mediatoren gebe.
Sowohl Schäfer als auch Drat warnen jedoch vor einer Bagatellisierung und Verkennung echten Mobbings. Deshalb gelte für Eltern und Lehrer gleichermaßen: Mit Kindern und Schülern im Gespräch bleiben, gut zuhören und die Schilderungen mit der nötigen Distanz analysieren. Auf keinen Fall sollte man einem Kind, das behauptet, es werde gemobbt, zu früh die Frage stellen: "Und was hast du dazu beigetragen?" Zudem fordert Schäfer, dass die Schulen noch mehr als bisher präventiv arbeiten: "Es gibt viele, die im Bereich soziales Lernen nichts machen und sich dann wundern, wenn es explodiert."
Eltern, Lehrer, Schlichter und Mediatoren sollten sich jedoch immer wieder ihre eigene Begrenztheit bewusst machen. In vielen Fällen kann man darauf vertrauen, dass Kinder und Jugendliche Querelen und Reibereien untereinander klären. Ein einzelnes Lösungskonzept ideologisch zu vertreten, ist nicht sinnvoll: "Wenn Leute etwa die Mediation grundsätzlich über jeden Konflikt stülpen wollten", so Drat, "dann verpassen sie vielleicht einfache Lösungschancen." Früher hat zum Beispiel auch der Hausmeister mal ganz pragmatisch eingegriffen.
Carlas Clique hatte sich sowieso schon lange einen Verhaltenskodex gegeben. Die Mädchen nahmen Fairness sehr wichtig. Eine von ihnen wurde inzwischen zur Anti-Mobbing-Beauftragten der Schule gewählt. Es ist allerdings nicht Carla.
- Datum 07.12.2009 - 15:42 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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und dringend notwendig, dass gegenseitige Mobben! Schließlich müssen die Kleinen von der Schule für das spätere Leben vorbereitet umfassend konditioniert werden und dazu gehört in unserer Gesellschaft nun mal vor allem der rücksichtslose Gebrauch der Ellenbogen und ähnlicher probater Mittel. Ein Blick in die Mitarbeiterführung von heute wirft ein genau dem entsprechendes Schlaglicht: Nicht früh genug kann man lernen nach oben zu buckeln und nach unten zu treten! Nur so wird man ein wirklich gut funktionierendes Zähnrädchen im Getriebe des Zeitgeistes unserer aktuellen Gesellschaft; Immer weiter gesteigerte Produktion und besinnungsloser Konsum, ohne Rücksicht auf materielle oder humane Verluste, Hauptsache nur die Rendite stimmt ;-)))
>>>Sarkasmus-Modus: Aus<<<
"Kleinigkeiten" wie die schöne Frisur von Carla und das sich darüber lustig machen, sind sicher noch kein Mobbing. An der Stelle allerdings schon zu intervenieren, ist sinnvoll, so verhindert man doch, dass der Mobbingkreislauf losgetreten wird.
Zudem muss man auch im Hinterkopf behalten, dass der Vorwurf des Sich-wichtig-machen-wollens auch wirklichen Mobbingopfern vorgehalten wird, wenn diese in der Schule ihre Eltern einschalten.
nett und vielsagend auch die Werbung, die bei mir gerade unter diesem Artikel erscheint:
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der Artikel beschreibt die Problematik recht deutlich. Nicht jede Geste und jede Boshaftigkeit (nicht nur unter Kindern) ist gleich Mobbing. Mit dem inflationären Gebrauch des Begriffes wird denen Unrecht getan, die wirklich unter Mobbing leiden. Was Mobbing überhaupt ist (und wer kann das auf Anhieb sagen?) und was Betroffene tun können ist sehr gut unter www.vpsm.de zu erfahren. Bleibt zu hoffen, dass sich die Hysterie auch Dank dieses Artikels in eine sachliche Diskussion wandelt.
Schaut man in den Stundenplan von Kindern, finden sich zumindest in Baden-Württemberg üppig sinnlose Fächer.
Ein auf Soziologie basierendes Fach, das die heranwachsenden für das tägliche Miteinander sensibilisiert, wäre weitaus sinnvoller als beispielsweise Musik, wo man versucht jugendliche zu Klassik oder Elvis zu bekehren und stimmbrüchige den La cucaracha-Song gröhlen müssen. Religion und Bildende Kunst sind ebenfalls Fächer, auf die vermutlich viele Schüler und Eltern verzichten könnten.
Und sie fühlen sich in der Lage beurteilen zu können welche Fächer sinnvoll sind und welche nicht?
Auf welcher Grundlage basiert ihre Einschätzung? Welche Fächer einem später im Beruf behilflich sind und welche nicht?
Desweiteren: das Problem mit dem Einführen eines Fachs das soziale Werte vermitteln soll ist folgendes: Eltern haben unterschiedliche Vorstellungen davon wie sich ihre Kinder verhalten sollen.
Es würde ständig Diskussionen darüber geben was denn nun tatsächlich auf welche Weise vermittelt werden soll.
Die Kinder in einen Raum zu pferchen und ihnen in klassicher Frontalunterricht-Manier zu sagen das sie doch friedlich miteinander umgehen sollen, damit kann man kein Unterrichtsfach füllen. Je weiter man jedoch in die Tiefe geht desto größer die Wahrscheinlichkeit an unterschiedlichen moralischen Vorstellungen anzuecken.
Man macht es sich zu einfach wenn man verlangt das die Schulen doch bitte ein Fach einführen sollen das die soziale Kompetenz schult.
Sinnlose Fächer? Da habe ich wohl was falsch verstanden, ich war der Meinung es wäre Aufgabe der Schule Bildung zu vermitteln, und Aufgabe der Eltern ihr Kind zu erziehen. Und auch wenn die Schule und Lehrer auf das Verhalten der Kinder achten, und auch wenn nötig eingreifen sollen, so kann sie doch Sozialverhalten nicht lehren, Sozialverhalten muss gelebt werden. Darüber hinaus trägt eine umfassende Bildung sicherlich mehr dazu bei, als ein Lehrer der vor der Klasse steht und sagt: Das dürft ihr aber nicht tun.
Musik und Kunst lassen wir lieber in der Schule.
Und sie fühlen sich in der Lage beurteilen zu können welche Fächer sinnvoll sind und welche nicht?
Auf welcher Grundlage basiert ihre Einschätzung? Welche Fächer einem später im Beruf behilflich sind und welche nicht?
Desweiteren: das Problem mit dem Einführen eines Fachs das soziale Werte vermitteln soll ist folgendes: Eltern haben unterschiedliche Vorstellungen davon wie sich ihre Kinder verhalten sollen.
Es würde ständig Diskussionen darüber geben was denn nun tatsächlich auf welche Weise vermittelt werden soll.
Die Kinder in einen Raum zu pferchen und ihnen in klassicher Frontalunterricht-Manier zu sagen das sie doch friedlich miteinander umgehen sollen, damit kann man kein Unterrichtsfach füllen. Je weiter man jedoch in die Tiefe geht desto größer die Wahrscheinlichkeit an unterschiedlichen moralischen Vorstellungen anzuecken.
Man macht es sich zu einfach wenn man verlangt das die Schulen doch bitte ein Fach einführen sollen das die soziale Kompetenz schult.
Sinnlose Fächer? Da habe ich wohl was falsch verstanden, ich war der Meinung es wäre Aufgabe der Schule Bildung zu vermitteln, und Aufgabe der Eltern ihr Kind zu erziehen. Und auch wenn die Schule und Lehrer auf das Verhalten der Kinder achten, und auch wenn nötig eingreifen sollen, so kann sie doch Sozialverhalten nicht lehren, Sozialverhalten muss gelebt werden. Darüber hinaus trägt eine umfassende Bildung sicherlich mehr dazu bei, als ein Lehrer der vor der Klasse steht und sagt: Das dürft ihr aber nicht tun.
Musik und Kunst lassen wir lieber in der Schule.
Und sie fühlen sich in der Lage beurteilen zu können welche Fächer sinnvoll sind und welche nicht?
Auf welcher Grundlage basiert ihre Einschätzung? Welche Fächer einem später im Beruf behilflich sind und welche nicht?
Desweiteren: das Problem mit dem Einführen eines Fachs das soziale Werte vermitteln soll ist folgendes: Eltern haben unterschiedliche Vorstellungen davon wie sich ihre Kinder verhalten sollen.
Es würde ständig Diskussionen darüber geben was denn nun tatsächlich auf welche Weise vermittelt werden soll.
Die Kinder in einen Raum zu pferchen und ihnen in klassicher Frontalunterricht-Manier zu sagen das sie doch friedlich miteinander umgehen sollen, damit kann man kein Unterrichtsfach füllen. Je weiter man jedoch in die Tiefe geht desto größer die Wahrscheinlichkeit an unterschiedlichen moralischen Vorstellungen anzuecken.
Man macht es sich zu einfach wenn man verlangt das die Schulen doch bitte ein Fach einführen sollen das die soziale Kompetenz schult.
heißt sicher für einige die Devise, sich mal wieder richtig in Szene zu setzen. Andere, und das ist die bedeutendere Gruppe, sind heilfroh, dass sich endlich mal jemand um ihre Probleme kümmert. Früher war das normales Gerangel, gerade in Haupt- und Realschule, heute müssen sich Lehrer wegen der drohenden Gewalteskalierungen kümmern. Es ist besser geworden, was die Betreuung betrifft. http://kallewestrich.blog...
Sinnlose Fächer? Da habe ich wohl was falsch verstanden, ich war der Meinung es wäre Aufgabe der Schule Bildung zu vermitteln, und Aufgabe der Eltern ihr Kind zu erziehen. Und auch wenn die Schule und Lehrer auf das Verhalten der Kinder achten, und auch wenn nötig eingreifen sollen, so kann sie doch Sozialverhalten nicht lehren, Sozialverhalten muss gelebt werden. Darüber hinaus trägt eine umfassende Bildung sicherlich mehr dazu bei, als ein Lehrer der vor der Klasse steht und sagt: Das dürft ihr aber nicht tun.
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