Islamkunde an deutschen Schulen Allah auf dem Stundenplan

Dürfen Mädchen mitfahren zur Klassenfahrt? Im Islamkunde-Unterricht lernen muslimische Schüler nicht nur etwas über die fünf Säulen des Islam. Es geht um ihr Leben hier.

Andi und Ayshe  heißen die Comic-Figuren, die den Neuntklässler an einer Bonner Hauptschule im Islamunterricht als Vorbilder und Freunde dienen. Ihnen machen "radikale  Islamisten das Leben schwer", wie der nordrhein-westfälische Innenminister im Vorwort zum Comic-Heft ankündigt. Er sagt das natürlich stilecht in einer Sprechblase. Heute lesen die Schüler mit verteilten Rollen das Kapitel über Gewalt/Terrorismus/Dschihad. Und erleben dabei, wie ein düster blickender Hassprediger Ayshe und Andi mit geschenkten DVDs und CDs zur Gewalt verführen und den Koran zum Grundgesetz erklären will.

Aber die jugendlichen Helden fallen darauf nicht herein, ebenso wenig die Bonner Schüler. "Dschihad heißt Anstrengung der Seele", fasst der 15-jährige Abdullah zusammen, "das persönliche Bemühen um ein gottgefälliges Leben im friedlichen Sinne". Diese Schulstunde dient der Erziehung loyaler muslimischer Staatsbürger. "Was wir hier von unserer Religion lernen, ist für uns neu und spannend", erklärt Hozan, eine gebürtige Rheinländerin.

Mehr als die Hälfte der 300 Schüler an der Johannes-Rau-Hauptschule der Bundesstadt haben einen muslimischen Hintergrund. Ihre Familien  kommen aus der Türkei und dem Nahen Osten, Nordafrika und Afghanistan. Sie sind der lebende Beweis für Weltreligion. Die allermeisten nehmen freiwillig an der "Islamkunde in deutscher Sprache" teil, zwei Stunden pro Woche wie im christlichen Religionsunterricht. Die Noten zählen für die Versetzung. Die Pädagogen sind Muslime, sehr oft wie Nimet Kenali, die die Neuntklässler unterrichtet, im Hauptberuf Türkischlehrer. Ihr Kollege Bernd Bauknecht hat Islamkunde studiert, die zweitwichtigste Qualifikation für den Lehrernachwuchs.     

Das Unterrichtsangebot ist nicht selbstverständlich. Es besteht an Rhein und Ruhr seit der Jahrtausendwende, aber derzeit nur für sechstausend von insgesamt 300.000 Muslimen an rund 130 Grund-, Haupt- und Realschulen. Die Schulleitungen selber müssen bei der Regierung einen Antrag stellen.

Das Fach ist kein Bekenntnisunterricht. Den kann es offiziell deshalb nicht geben, weil der Staat auf muslimischer Seite keinen allgemein anerkannten Partner nach Art der Kirchen hat. Der amtliche Auftrag der Islamkunde besteht vielmehr darin, "dem einzelnen zu helfen, in einem säkularisierten, von christlicher Kultur geprägten Land als Muslim zu leben" und gegenüber Andersgläubigen tolerant zu sein. Deshalb werden in der Islamkunde auch das Christentum und die jüdische Religion vorgestellt, aber natürlich hauptsächlich die "fünf Säulen" des Islam: das Glaubensbekenntnis zum einen Gott und die vorgeschriebenen Gebete, die Armenfürsorge, der Fastenmonat und die Pilgerfahrt nach Mekka. Geschichten wie die von Yusuf oder Joseph von Ägypten, die Bibel und Koran gleichermaßen erzählen, bezeugen ungeahnte Gemeinsamkeiten.

Ähnliche Schulversuche für eine einstellige Prozentzahl von bundesweit  900.000 muslimischen Pennälern gibt es etwa auch in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und demnächst in Hessen. "Wir wollen Schülerinnen und Schüler nicht den unkontrollierten Hinterhof-Koranschulen überlassen", betont die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler. Trotzdem können viele Lehrende das nicht uneingeschränkt  glauben. Sie verweisen auf eklatante Unterschiede gegenüber anderen Seiteneinsteigern in den Lehrerberuf etwa für Mathematik und Physik. Die werden besser bezahlt. Und haben anders als Islamlehrer die Chance, sich im Dienst für ein Zweitfach und damit für die Verbeamtung nachzuqualifizieren.

Islamkunde erscheint auch vielen gar nicht immer nötig: Denn kaum ein Gymnasium beteiligt sich an den Schulversuchen. "Das brauchen wir nicht", hat Lehrer Bauknecht schon von vielen Gymnasialdirektoren gehört. "Wer zu uns kommt, ist doch schon integriert!" Womit die höheren Bildungsapostel übersehen, dass ausgerechnet Religion als einziges Schulfach im Grundgesetz abgesichert ist (Artikel 7). Für Bauknecht und seine Kollegen ist es mehr als ein bloßes Mittel für soziale Integration.

Andi und Ayshe und ihre jugendlichen Leser sollen nicht nur gegen Extremismus gewappnet werden, sondern umfassende Antworten für die Orientierung im Leben hier und heute finden, so Bauknecht. Gerade bei brisanten Themen wie der Gleichberechtigung von Frau und Mann -  ganz konkret wird das beim Thema Mädchen auf Klassenfahrt - will er den Schülern vermitteln, wie sie zwischen religiösem Kern und der wechselnden  kulturellen Einkleidung unterscheiden können.

"Die Herkunftskulturen meiner Schüler können natürlich nicht von selbst die Maßstäbe für die Herausforderungen in unserer Kultur bieten", sagt der deutsche Muslim. "Als Pädagoge kann ich mich allerdings auch im Zweifelsfalle schwerlich zwischen Eltern und Kinder stellen." Sein Dilemma: "Wir haben in Deutschland einfach noch nicht die Religionspädagogik, die wir hier brauchen." Für Andi, Ayshe und die real existierende Hozan, die von sich sagt: "Ich bin hier zu Hause und will  nirgendwo anders leben." Sie trägt wie die meisten in ihrer Bonner Klasse kein Kopftuch – und Lehrer Bauknecht trägt auch keinen Bart.

 

 
Leser-Kommentare
    • tuxman
    • 19.02.2010 um 21:23 Uhr
    1. bitte

    verschont uns Schüler mit dem religiösen Mist, ich hab keine Lust irgendwelche Geschichten von einem 2000Jahre alten Zimmermann zu lesen, und auch nicht über einen 1300Jahre alten selbsternannten Religionsgründer.

    Wer das braucht soll sich doch bitte in seiner Freizeit damit beschäftigen.

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    Mohammed, bzw. Muhammad wurde vor ca. 1440 Jahren geboren.

    Abgesehen davon sind diese Geschichten um ein vielfaches lehrreicher, spannender und interessanter, als DSDS, GNT, Dschungelcamp und wie diese Verblödungsshows alle heißen.
    Selbst Hollywood Blockbuster kommen da nicht ran.
    Naja, vielleicht Ben Hur gerade noch so ;-)

    Zum Artikel selber, wundert mich die Arroganz oder Ignoranz von Gymnasialdirektoren nicht sonderlich. Darwinismus- und Rationalitätsfundamentalisten. Als Atheist glaube ich zwar weder an Gott noch an die Schöpfungslehre, aber die Geschichte der Religionen, mit ihren Schriften, Mythen und Gleichnissen sind voller ethischer und moralischer Lektionen, wovon selbst Gymnasialdirektoren noch etwas lernen können. Und sie sind zu schade, um von Radikalen missbraucht zu werden.
    Kurzer, aber interessanter Artikel, bis auf den letzten Satz. Den hätte sich die Redaktion verkneifen sollen.

    MfG
    AoM

    • iriahi
    • 20.02.2010 um 10:29 Uhr

    Sagt ihnen das Wort freiwillig etwas? Sie können ja gerne, wie Sie es tun, sich die Mühe nicht machen überhaupt irgendwelche Argumente zu bringen, warum man den nicht Hinterhof-Koranschulen nicht entgegenwirken sollte, aber bitte lesen Sie doch, was da steht. Die Schüler gehen freiwillig dahin, sozusagen tun sie das in ihrer Freizeit.

    Bei der Lösung eines weltlichen Problems helfen Ihnen religiöse Geschichten aus der Vorzeit wenig bis gar nichts.

    Ich wünschte, ich hätte statt Religion etwas über Überlebens- und Irrtumswahrscheinlichkeiten in der Schule lernen können, anstatt 13 Jahre lang jede Woche 2 Stunden mit 'Ideen' berieselt zu weden, die so schwach sind, daß die Anhänger dieser 'Ideen' Kritik am liebsten bei Todesstrafe verbieten würden.

    Anhänger dieser Todeskulte können dem wirklich in ihrer Freizeit frönen, meinetwegen können sie sich auch für ihren Gott in die Luft sprengen. Aber bitte alleine in der Mitte einer grünen Wiese und ohne jemand anders dabei zu schaden. Aber darum geht es nicht wirklich.

    Selbstverständlich gehören Fragen der Ethik, Religion, sowie generell Fragen der sittlichen und moralischen Werte unseres Zusammenlebens in den Unterricht. Diese Fragen sind mindestens so wichtig wie die sog. harten Fächer, denn erst sie bieten Anhaltspunkte für eine geistige und geistliche Orientierung. Ich finde es prima, dass Islamkunde angeboten wird, leben doch so viele Mitbürger dieser Glaubensrichtung in Deutschland. Die Christen und auch Atheisten tun gut daran zu akzeptieren, dass der Islam längst zu einer gleichberechtigten Religion in Deutschland geworden ist.

    Mohammed, bzw. Muhammad wurde vor ca. 1440 Jahren geboren.

    Abgesehen davon sind diese Geschichten um ein vielfaches lehrreicher, spannender und interessanter, als DSDS, GNT, Dschungelcamp und wie diese Verblödungsshows alle heißen.
    Selbst Hollywood Blockbuster kommen da nicht ran.
    Naja, vielleicht Ben Hur gerade noch so ;-)

    Zum Artikel selber, wundert mich die Arroganz oder Ignoranz von Gymnasialdirektoren nicht sonderlich. Darwinismus- und Rationalitätsfundamentalisten. Als Atheist glaube ich zwar weder an Gott noch an die Schöpfungslehre, aber die Geschichte der Religionen, mit ihren Schriften, Mythen und Gleichnissen sind voller ethischer und moralischer Lektionen, wovon selbst Gymnasialdirektoren noch etwas lernen können. Und sie sind zu schade, um von Radikalen missbraucht zu werden.
    Kurzer, aber interessanter Artikel, bis auf den letzten Satz. Den hätte sich die Redaktion verkneifen sollen.

    MfG
    AoM

    • iriahi
    • 20.02.2010 um 10:29 Uhr

    Sagt ihnen das Wort freiwillig etwas? Sie können ja gerne, wie Sie es tun, sich die Mühe nicht machen überhaupt irgendwelche Argumente zu bringen, warum man den nicht Hinterhof-Koranschulen nicht entgegenwirken sollte, aber bitte lesen Sie doch, was da steht. Die Schüler gehen freiwillig dahin, sozusagen tun sie das in ihrer Freizeit.

    Bei der Lösung eines weltlichen Problems helfen Ihnen religiöse Geschichten aus der Vorzeit wenig bis gar nichts.

    Ich wünschte, ich hätte statt Religion etwas über Überlebens- und Irrtumswahrscheinlichkeiten in der Schule lernen können, anstatt 13 Jahre lang jede Woche 2 Stunden mit 'Ideen' berieselt zu weden, die so schwach sind, daß die Anhänger dieser 'Ideen' Kritik am liebsten bei Todesstrafe verbieten würden.

    Anhänger dieser Todeskulte können dem wirklich in ihrer Freizeit frönen, meinetwegen können sie sich auch für ihren Gott in die Luft sprengen. Aber bitte alleine in der Mitte einer grünen Wiese und ohne jemand anders dabei zu schaden. Aber darum geht es nicht wirklich.

    Selbstverständlich gehören Fragen der Ethik, Religion, sowie generell Fragen der sittlichen und moralischen Werte unseres Zusammenlebens in den Unterricht. Diese Fragen sind mindestens so wichtig wie die sog. harten Fächer, denn erst sie bieten Anhaltspunkte für eine geistige und geistliche Orientierung. Ich finde es prima, dass Islamkunde angeboten wird, leben doch so viele Mitbürger dieser Glaubensrichtung in Deutschland. Die Christen und auch Atheisten tun gut daran zu akzeptieren, dass der Islam längst zu einer gleichberechtigten Religion in Deutschland geworden ist.

  1. Mohammed, bzw. Muhammad wurde vor ca. 1440 Jahren geboren.

    Abgesehen davon sind diese Geschichten um ein vielfaches lehrreicher, spannender und interessanter, als DSDS, GNT, Dschungelcamp und wie diese Verblödungsshows alle heißen.
    Selbst Hollywood Blockbuster kommen da nicht ran.
    Naja, vielleicht Ben Hur gerade noch so ;-)

    Zum Artikel selber, wundert mich die Arroganz oder Ignoranz von Gymnasialdirektoren nicht sonderlich. Darwinismus- und Rationalitätsfundamentalisten. Als Atheist glaube ich zwar weder an Gott noch an die Schöpfungslehre, aber die Geschichte der Religionen, mit ihren Schriften, Mythen und Gleichnissen sind voller ethischer und moralischer Lektionen, wovon selbst Gymnasialdirektoren noch etwas lernen können. Und sie sind zu schade, um von Radikalen missbraucht zu werden.
    Kurzer, aber interessanter Artikel, bis auf den letzten Satz. Den hätte sich die Redaktion verkneifen sollen.

    MfG
    AoM

    Antwort auf "bitte"
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    Der Vergleich mit der Verdummung durch DSDS und andere heutige Entwicklung greift schon durch.

    Religion trägt gleich wie DSDS oder vergleiche moderne Entwicklungen zur Verdummung und Unmündigkeit der Menschen bei. Die Religion hat nur zusätzlich eine jahrtausende alte Erfahrung damit. Aufgrund der Einfluss der Religion auf unsere Gesellschaften haben wir nur seit Kindheit an nicht gelernt, dies mit einer kritischen Grundhaltung zu hinterfragen. Wir nehmen religiöse Aussagen unreflektiert als Wahrheit an. Zumindest die religiöse Aussagen mit denen wir in unserem jeweiligen Kulturkreis aufgewachsen sind und die damit teil unseres Verständnissen der Welt wurde.

    Und nun noch ein Wort zur Moral und Ethik der Religionen am Beispeil des Alten Testaments, welches für die drei Abrahamischen Religionen doch eine erhebliche Bedeutung hat: Diese religiöse Schrift ist angefüllt von Gewalttaten, die nach unseren aufgeklärten humanistischen Vorstellungen schlicht barbarisch sind. Es entzieht meiner Vorstellung wie man hieraus eine moralische und ethische Überzeugung gewinnen kann. Der Gott des Alten Testament ist mit menschlichen Eigenschaften beschrieben, welche kaum für eine moralische Überlegenheit sprechen.

    Wer also Religion als moralische und ethische Grundlage für sein Leben benötigt, sollte man prüfen, inwieweit diese alten Schriften wirklich immer währende Wahrheiten enthalten oder letztlich nur die seit Jahrtausenden überholte Vorstellung alter Feudalkulturen.

    Der Vergleich mit der Verdummung durch DSDS und andere heutige Entwicklung greift schon durch.

    Religion trägt gleich wie DSDS oder vergleiche moderne Entwicklungen zur Verdummung und Unmündigkeit der Menschen bei. Die Religion hat nur zusätzlich eine jahrtausende alte Erfahrung damit. Aufgrund der Einfluss der Religion auf unsere Gesellschaften haben wir nur seit Kindheit an nicht gelernt, dies mit einer kritischen Grundhaltung zu hinterfragen. Wir nehmen religiöse Aussagen unreflektiert als Wahrheit an. Zumindest die religiöse Aussagen mit denen wir in unserem jeweiligen Kulturkreis aufgewachsen sind und die damit teil unseres Verständnissen der Welt wurde.

    Und nun noch ein Wort zur Moral und Ethik der Religionen am Beispeil des Alten Testaments, welches für die drei Abrahamischen Religionen doch eine erhebliche Bedeutung hat: Diese religiöse Schrift ist angefüllt von Gewalttaten, die nach unseren aufgeklärten humanistischen Vorstellungen schlicht barbarisch sind. Es entzieht meiner Vorstellung wie man hieraus eine moralische und ethische Überzeugung gewinnen kann. Der Gott des Alten Testament ist mit menschlichen Eigenschaften beschrieben, welche kaum für eine moralische Überlegenheit sprechen.

    Wer also Religion als moralische und ethische Grundlage für sein Leben benötigt, sollte man prüfen, inwieweit diese alten Schriften wirklich immer währende Wahrheiten enthalten oder letztlich nur die seit Jahrtausenden überholte Vorstellung alter Feudalkulturen.

    • iriahi
    • 20.02.2010 um 10:29 Uhr

    Sagt ihnen das Wort freiwillig etwas? Sie können ja gerne, wie Sie es tun, sich die Mühe nicht machen überhaupt irgendwelche Argumente zu bringen, warum man den nicht Hinterhof-Koranschulen nicht entgegenwirken sollte, aber bitte lesen Sie doch, was da steht. Die Schüler gehen freiwillig dahin, sozusagen tun sie das in ihrer Freizeit.

    Antwort auf "bitte"
    • iriahi
    • 20.02.2010 um 10:55 Uhr

    Diese Entwicklung ist doch nur zu begrüßen. Nehmt den konservativ bis radikalen Salafiyya und Wahhabi Drillschulen die Kinder und gebt ihnen Rüstzeug gegen die Verführung nach Rechts und Mut gegen den Hass von Islamophoben.
    Was die Besoldung der Lehrämter betrifft, so bin ich überzeugt, wird sich das auch bessern. Der öffentliche Diskurs wird derzeit leider noch von den Panikmachern dominiert. Wenn sich das ändert, also der rechte Bodensatz, der irgendwie hochgeschwappt ist, wieder zu Bodensatz wird, Henryk Broder arbeitslos ist, und sich das Bild des Islams in der Anschauung des Durchschnittsbürgers wieder geklärt hat, dann wird eine solche Erziehung von Muslimen nach der europäischen Vorstellung auch endlich flechendecken eingefordert werden. Zudem kommt, dass ja gerade jetzt die Islamwissenschaft an den Unis ausgebaut wird.

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    richtig. genauso waere es wünschenswert. nur haetten die islamophoben dann kein feindbild mehr :-)

    richtig. genauso waere es wünschenswert. nur haetten die islamophoben dann kein feindbild mehr :-)

    • BerndL
    • 20.02.2010 um 11:23 Uhr

    Man sollte Heranwachsende lieber auf moderne Wissenschaft und Technik lenken - das ist besser für unser Land und dann klappt es auch besser im Beruf.
    Wir brauchen keine Verstärkung mittelalterlicher Religion.

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    • iriahi
    • 20.02.2010 um 12:46 Uhr

    "Man sollte Heranwachsende lieber auf moderne Wissenschaft und Technik lenken - das ist besser für unser Land und dann klappt es auch besser im Beruf.
    Wir brauchen keine Verstärkung mittelalterlicher Religion."

    Bitte seien Sie doch nicht so unschlüssig. Es wird hier dezidiert von freiwilligem Unterricht gesprochen, daher ist ihre Aussage "mal sollte LIEBER" doch völlig hinfällig.
    Und bitte seien Sie doch nicht so uninformiert, was Sie über die Mittelalterlichkeit von Religion sagen ist schlicht und komplett falsch. 1. Diese sog. monotheistischen Religionen sind in der Antike entstanden und haben sich seit dem durch die Geschichte entwickelt bis heute, und das werden sie auch weiter tun. Sie haben aber auch die Geschichte mitgeprägt. Es ist einfach so, ob Sie das wollen oder nicht, dass es hätte keine Aufklärung, keine Renaissance, keine Reformation, kein nichts gegeben wenn es keine Religion gegeben hätte.

    • iriahi
    • 20.02.2010 um 12:46 Uhr

    "Man sollte Heranwachsende lieber auf moderne Wissenschaft und Technik lenken - das ist besser für unser Land und dann klappt es auch besser im Beruf.
    Wir brauchen keine Verstärkung mittelalterlicher Religion."

    Bitte seien Sie doch nicht so unschlüssig. Es wird hier dezidiert von freiwilligem Unterricht gesprochen, daher ist ihre Aussage "mal sollte LIEBER" doch völlig hinfällig.
    Und bitte seien Sie doch nicht so uninformiert, was Sie über die Mittelalterlichkeit von Religion sagen ist schlicht und komplett falsch. 1. Diese sog. monotheistischen Religionen sind in der Antike entstanden und haben sich seit dem durch die Geschichte entwickelt bis heute, und das werden sie auch weiter tun. Sie haben aber auch die Geschichte mitgeprägt. Es ist einfach so, ob Sie das wollen oder nicht, dass es hätte keine Aufklärung, keine Renaissance, keine Reformation, kein nichts gegeben wenn es keine Religion gegeben hätte.

  2. Bei der Lösung eines weltlichen Problems helfen Ihnen religiöse Geschichten aus der Vorzeit wenig bis gar nichts.

    Ich wünschte, ich hätte statt Religion etwas über Überlebens- und Irrtumswahrscheinlichkeiten in der Schule lernen können, anstatt 13 Jahre lang jede Woche 2 Stunden mit 'Ideen' berieselt zu weden, die so schwach sind, daß die Anhänger dieser 'Ideen' Kritik am liebsten bei Todesstrafe verbieten würden.

    Anhänger dieser Todeskulte können dem wirklich in ihrer Freizeit frönen, meinetwegen können sie sich auch für ihren Gott in die Luft sprengen. Aber bitte alleine in der Mitte einer grünen Wiese und ohne jemand anders dabei zu schaden. Aber darum geht es nicht wirklich.

    Antwort auf "bitte"
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    • iriahi
    • 20.02.2010 um 12:53 Uhr

    "Bei der Lösung eines weltlichen Problems helfen Ihnen religiöse Geschichten aus der Vorzeit wenig bis gar nichts."

    Warum pauschalisieren Sie das nur so? Sie negieren gerade die Erfahrungen von milliarden lebender religiöser Menschen (und vielleicht von Trilliarden, die jemals hier gewandelt sind), einen enorm großen Teil der menschlichen Kultur, und durch die Geschichte hindurch mal so eben die Säulen unserer Erkenntnislehren (worauf fußt denn die Wissenschaft?). MEINE FRESSE, bitte bitte seien Sie nicht so!

    "Ich wünschte, ich hätte statt Religion etwas über Überlebens- und Irrtumswahrscheinlichkeiten in der Schule lernen können, anstatt 13 Jahre lang jede Woche 2 Stunden mit 'Ideen' berieselt zu weden, die so schwach sind, daß die Anhänger dieser 'Ideen' Kritik am liebsten bei Todesstrafe verbieten würden."

    Was sind Sie? Moslem aus dem Iran, Sudan, Nigeria, oder dergl.? Woher nehmen Sie diese aggressiven Vorwürfe?

    "Anhänger dieser Todeskulte können dem wirklich in ihrer Freizeit frönen, meinetwegen können sie sich auch für ihren Gott in die Luft sprengen. Aber bitte alleine in der Mitte einer grünen Wiese und ohne jemand anders dabei zu schaden. Aber darum geht es nicht wirklich."

    Todeskulte, ich lache mich echt schlapp. Schon mal nachgedacht auf welchem Begriff von Moral die Kultur fußt, die Sie mal so eben beleidigen dürfen, ohne Konsequenzen?

    • iriahi
    • 20.02.2010 um 12:53 Uhr

    "Bei der Lösung eines weltlichen Problems helfen Ihnen religiöse Geschichten aus der Vorzeit wenig bis gar nichts."

    Warum pauschalisieren Sie das nur so? Sie negieren gerade die Erfahrungen von milliarden lebender religiöser Menschen (und vielleicht von Trilliarden, die jemals hier gewandelt sind), einen enorm großen Teil der menschlichen Kultur, und durch die Geschichte hindurch mal so eben die Säulen unserer Erkenntnislehren (worauf fußt denn die Wissenschaft?). MEINE FRESSE, bitte bitte seien Sie nicht so!

    "Ich wünschte, ich hätte statt Religion etwas über Überlebens- und Irrtumswahrscheinlichkeiten in der Schule lernen können, anstatt 13 Jahre lang jede Woche 2 Stunden mit 'Ideen' berieselt zu weden, die so schwach sind, daß die Anhänger dieser 'Ideen' Kritik am liebsten bei Todesstrafe verbieten würden."

    Was sind Sie? Moslem aus dem Iran, Sudan, Nigeria, oder dergl.? Woher nehmen Sie diese aggressiven Vorwürfe?

    "Anhänger dieser Todeskulte können dem wirklich in ihrer Freizeit frönen, meinetwegen können sie sich auch für ihren Gott in die Luft sprengen. Aber bitte alleine in der Mitte einer grünen Wiese und ohne jemand anders dabei zu schaden. Aber darum geht es nicht wirklich."

    Todeskulte, ich lache mich echt schlapp. Schon mal nachgedacht auf welchem Begriff von Moral die Kultur fußt, die Sie mal so eben beleidigen dürfen, ohne Konsequenzen?

  3. Solange Fanatiker nicht darauf beharren: So war es zur Zeit des Propheten und so soll es auch heute sein" kann ein aufklaerender Religonsunterricht, der alle massgebenden Glaubensrichungen umfasst, nur von Nutzen sein. Und was da im Hinterhof gelehrt wird, bleibt den saekular denkenden für immer und ewig verschlossen.

    Gerade deshalb kann man doch keine Religion beiseite schieben, nur weil sie mittelalterlichen Ursprungs ist. Und wer kann schon heute den Lehren von Moses, Christus und Mohammed ebenbürtiges gegenüber stellen. Sonst würden sich ja nicht Milliarden und Abermilliarden zu diesen Religionen bekennen.

    Ausserdem: Wir wollen uns doch gegenseitig verstehen? Dann fangen wir gleich bei den Kindern an..

    • iriahi
    • 20.02.2010 um 12:46 Uhr

    "Man sollte Heranwachsende lieber auf moderne Wissenschaft und Technik lenken - das ist besser für unser Land und dann klappt es auch besser im Beruf.
    Wir brauchen keine Verstärkung mittelalterlicher Religion."

    Bitte seien Sie doch nicht so unschlüssig. Es wird hier dezidiert von freiwilligem Unterricht gesprochen, daher ist ihre Aussage "mal sollte LIEBER" doch völlig hinfällig.
    Und bitte seien Sie doch nicht so uninformiert, was Sie über die Mittelalterlichkeit von Religion sagen ist schlicht und komplett falsch. 1. Diese sog. monotheistischen Religionen sind in der Antike entstanden und haben sich seit dem durch die Geschichte entwickelt bis heute, und das werden sie auch weiter tun. Sie haben aber auch die Geschichte mitgeprägt. Es ist einfach so, ob Sie das wollen oder nicht, dass es hätte keine Aufklärung, keine Renaissance, keine Reformation, kein nichts gegeben wenn es keine Religion gegeben hätte.

    Antwort auf "Einspruch!"
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    • BerndL
    • 20.02.2010 um 13:47 Uhr

    Natürlich sehe ich die enorme Bedeutung der Religionen etc im historischen und kulturgeschichtlichen Kontext. Das soll aber hier wohl nicht studiert werden. Es geht doch eher um die Erziehung junger Menschen im Sinne des Islam. Wir sollten junge Menschen bei uns lieber auf Wissenschaft, Technik und unsere Kultur und Werte lenken.
    Zum Problem der Freiwilligkeit brauchen wir wohl kaum zu diskutieren. Koranschulen sind ja auch freiwillig.

    • BerndL
    • 20.02.2010 um 13:47 Uhr

    Natürlich sehe ich die enorme Bedeutung der Religionen etc im historischen und kulturgeschichtlichen Kontext. Das soll aber hier wohl nicht studiert werden. Es geht doch eher um die Erziehung junger Menschen im Sinne des Islam. Wir sollten junge Menschen bei uns lieber auf Wissenschaft, Technik und unsere Kultur und Werte lenken.
    Zum Problem der Freiwilligkeit brauchen wir wohl kaum zu diskutieren. Koranschulen sind ja auch freiwillig.

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