Schule Schüler brauchen starke Eltern für den ErfolgSeite 2/2
Sacher und seine Kollegen entwickelten einen Maßnahmenkatalog für Bayern, der die Elternarbeit verbessern sollte. An 11 Schulen in Bayern wurde partnerschaftliches Elterntraining dann in den Jahren 2006 und 2007 modellhaft betrieben. Eltern hospitierten und arbeiteten im Unterricht mit. Sie übernahmen Hausaufgabengruppen und betreuten in Differenzierungsphasen schwache oder besonders schnell arbeitende Kinder, Spiel- und Lesemütter boten Lernspiele außerhalb des Unterrichts an. Präsentationen und Ausstellungen, spontane Telefongespräche, individuelle Briefe und Hausbesuche waren vorgesehen. Außerdem natürlich auch Einladungen zu Schulfesten. Die Praxis zeigte einige Herausforderungen. Eine gute Planung und Vorbereitung wurde oft unterschätzt. Vor allem musste aber der intime Raum zwischen Schüler und Lehrer geachtet werden.
Denn die Partnerschaft zwischen Lehrern und Eltern ließ sich nicht erzwingen, wenn nicht auch die Schüler ihre Rechte geltend machen konnten. Die Partnerschaft muss aus drei Parteien bestehen. In dem Modellprojekt sabotierten die Schüler an zehn Schulen das Projekt. Sie fühlten sich übergangen und waren misstrauisch gegenüber der erstarkten Bindung zwischen Lehrern und Eltern. Nur an einer Hauptschule fruchtete die Arbeit. Dort holten Schule und Eltern die Schüler regelmäßig mit ins Boot. Schüler saßen bei Elternabenden und in Besprechungen dabei. Die Akzeptanz wuchs.
Außerhalb der Modellschulen findet partnerschaftliche Elternarbeit selten statt. Allein Hamburg hat in den siebziger Jahren schon gesetzlich die Elternpartnerschaft eingeführt, sie wird dort etwas mehr als in den übrigen Bundesländern wahrgenommen. Dennoch klagt der Salzburger Professor Volker Krumm in einem Vortrag vor der Elternkammer Hamburg: "Lehrkräfte sind zwar einerseits sehr an der Mitarbeit der Eltern in der Schule interessiert, andererseits wollen sie jedoch mehr Autonomie und weniger Einfluss der Eltern. Es wird darüber hinaus kaum diskutiert, dass die vom Gesetz geforderte Kooperation von Lehrern und Eltern bisher einseitig aus Elternmitarbeit in der Schule besteht, kaum aus Lehrermitarbeit im Zusammenhang mit Lehr- und Erziehungsproblemen in der Familie".
Außerdem ist Elternarbeit Mütterarbeit, Väter spielen kaum eine Rolle. Und Migranten fühlen sich selten angesprochen. Sacher sagt: "Es ist die Pflicht des Lehrers hier zu differenzieren. Alle Arten von Eltern können nicht auf eine Art von Elternarbeit anspringen. Es ist offensichtlich, dass Geschlecht, Altersstufen und die Herkunftskultur berücksichtigt werden müssen."
Außerhalb der Schule ist Elternarbeit für sogenannte bildungsferne Schichten und Eltern mit Migrationshintergrund zwar nicht selten. Die Beratungs- und Qualifizierungsstelle zur beruflichen Koordination von Migranten Hamburg formuliert Elternarbeit als wesentliches Standbein. Auch alternative Einrichtungen, wie Waldorf-Kindergärten und Montessori-Häuser bemühen sich darum.
In den meisten staatlichen Schulen verankert sich der Gedanke bisher jedoch nur langsam und in der Theorie.
Markus Neuenschwander von der Hochschule Zürich ermutigt die Lehrer: "Auch wenn eine Verstärkung der Elternarbeit zunächst Mehrbelastung bedeutet, kippt diese nach gewisser Zeit in eine Entlastung. Auch eine psychische. Allerdings verbessern sich die Schulleistungen nur, wenn nicht nur Informationen ausgetauscht werden, sondern Maßnahmen zur Lernhilfe stattfinden." Er propagiert Bildungspartnerschaften, die schon am Wickeltisch ansetzen, nicht erst an der Werkbank: "Denn der Zusammenhang zwischen soziokulturellem Hintergrund und Abschluss ist nach wie vor eng." Zwischen Kuchenbacken und Hausbesuch sollten sich Eltern und Lehrer in der Zukunft also treffen. Doch wo genau diese Mitte liegt, müssen beide Parteien noch herausfinden.
- Datum 06.04.2010 - 14:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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... der mit der Realität leider wenig zu tun hat.
Entfernt. Vermeiden Sie provokanten und diskriminierenden Zynismus. Die Redaktion/sh
Schön, dass man es auch mal geschrieben sieht: "Es soll Aufgabe der Lehrer werden, den Eltern fehlende Erziehungskompetenzen zu vermitteln. ". Beim besten Willen, es ist nicht Aufgabe der Schule die sozialen Probleme auszugleichen. Dafür war sie nie konzipiert worden. Es sind ja so schon kaum Mittel für den normalen Unterricht da. Was für eine Illusion!
Will die Dame mit dem Kopftuch die Eltern zur Mündigkeit erziehen?
Sie zeigt nach außen, dass sie streng nach dem Islam lebt - die Übersetzung von Islam ist "Unterwerfung".
Die Anschauung dieser Polit-Religion ist, dass der Mensch zu schwach ist, um selbstbestimmt zu leben - seine einzige Chance ist es, sich den strengen Regeln des Islam zu unterwerfen.
Die Frau ist denkbar ungeeignet für die Aufgabe, die ihr zugeschrieben wird.
Der Begriff "Islam" kann unterschiedlich übersetzt werden.
Weswegen man gerne "Unterwerfung" benutzt ist wahrscheinlich mit der negativen Konnotation zu begründen.
Nach ihrer Logik sind die meisten Menschen unmündig.
Denn ich "unterwerfe" mich auch den Gesetzen obwohl ich an
ihrer Entstehung NULL mitgewirkt habe und die mir an ein oder anderen Stelle nicht gefallen.
Aber ich akzeptiere sie trotzdem, weil ich es erstens; sinvoll finde und zweitens; irgendwann arm wäre wegen den ganzen Ordnungswidrigkeiten.
Unmündig ist man erst dann, wenn man/frau etwas gezwungenermaßen tut.
Die Dame im Kopftuch ist also erst dann die Mündigkeit abzusprechen wenn dies bei ihr zutrifft.
Aber so wie sie auf dem Foto lächelt wird wohl anders sein.
"Der Erziehungswissenschaftler Werner Sacher sagt, ein Elterntraining müsse an die Stelle von Aktionismus treten. Es soll Aufgabe der Lehrer werden, den Eltern fehlende Erziehungskompetenzen zu vermitteln."
Last einfach die Eltern in Ruhe, die haben auch ohne eine pädagogisch impotente Professoren- und Lerherschaft genug um die Ohren. Unter anderem müssen sie Geld verdienen, um ihren Kindern zu essen und ein Dach überm Kopf zu geben. Was man Elternarbeit nennt, ist freiwillige Freizeitbeschäftigung, heutzutage dank einer pädagogisch verrückt gewordenen Öffentlichkeit anstrengend genug.
Lehrkräfte werden dafür (gut) bezahlt, eine solide Arbeit abzuliefern. Wenn sie dazu nicht in der Lage sind - weil z. B. Professoren und Hochschule nichts taugen - soll man entweder SIE durch Weiterbildung entsprechend qualifizieren oder rausschmeißen - samt der untauglichen pädagogischen Professorenschaft. Schließlich zahlen Eltern Steuern dafür, dass ihre Kinder ordentlich unterrichtet werden. Sollen sie jetzt nicht nur zahlen, sondern auch noch selbst unterrichten?
Die ZEIT ging mal wieder vor der Autorität PROFESSOR in die Knie - und schaltete den kritischen Verstand aus und kritische Nachfragen sowieso. Da stellt sich dann tatsächlich die Frage: Wofür braucht man einen solchen Jornalismus?
Wenn in einem wissenschaflichen Modellversuch, an dem 11 Schulen teilnehmen, die Schüler von 10 Schulen das Projekt sabotierten, dann ist es wohl gerechtfertigt von einem veritablen Fehlschlag professoraler Absichten auszugehen. Dass Eltern, Lehrer und Schüler bei der Zusammenarbeit beteiligt werden müssen, kann doch so überraschend nicht gewesen sein, dass dieser Umstand nicht bei der Projektplanung berücksichtigt wurde. Aber es klingt gut, wenn von Bildungspartnerschaften geträumt wird. Aber man möchte jenseits pädagogischer Paradiesvorstellungen doch viel lieber wissen, wie sich "Bildungspartnerschaft" im Verhalten der Eltern, der Schüler und der Lehrer zeigt. Schlimmstensfalls wissen es alle Beteiligten nicht, und dann hat die Schule wirklich ein Problem. Bestenfalls haben alle Beteiligten in dieser Hinsicht unterschiedliche Vorstellungen, dann hat man zumindest einen Ansatzpunkt, der ohne pädagogischen Elfenbeintum (die Eltern, die Schüler, die Lehrer sollen ......) auskommt.
In der Regel ist die Ursache für Probleme in der Schule die mangelnde psychische Reife der Kinder. Es ist eine der wesentlichen Aufgaben der Eltern (Elternarbeit), für die gesunde psychische Reifeentwicklung ihrer Kinder zu sorgen. Eltern sind erst dann stark, wenn sie das können.
Aber genau dies leisten heute immer weniger Eltern, bzw. dazu sind auch viele immer weniger in der Lage. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Beziehung Eltern -Kinder gewandelt. Eltern haben häufig partnerschaftliche Beziehungen oder gar symbiotische Verschmelzungen zu ihrem Kind und deshalb sind heute viele Eltern nicht mehr in der Lage, die psychische Reifeentwicklung ihrer Kinder zu fördern, wie der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff diagnostiziert.
Sie schreiben: "Es ist eine der wesentlichen Aufgaben der Eltern (Elternarbeit), für die gesunde psychische Reifeentwicklung ihrer Kinder zu sorgen. Aber genau dies leisten heute immer weniger Eltern"
Wann soll denn das gewesen sein, dass Eltern dazu in der Lage
gewesen wären? Nennen Sie doch mal eine Jahreszahl - oder hören Sie auf, allgemeines BILD-Geschwätz nachzubeten. Denn um nichts anderes handelt es sich.
Eltern waren noch NIE dazu in der Lage, aus dem einfachen Grund, weil sie in der Breite der Bevölkerung noch NIE die Zeit dazu hatten. Noch NIE haben Eltern auf Druck der Öffentlichkeit so viel Mühe und Zeit für Erziehung aufgewandt wie in den letzten Jahrzehnten - zum Schaden der Kinder. Denn die Erziehungsschäden - Stichwort Bewegungsmangel - überwiegen inzwischen bei weitem mögliche Fehler einer irgendwie gearteten Nichterziehung .
Im übrigen reagieren junge Paare inzwischen richtig und angemessen: sie setzen keine Kinder mehr in die Welt. Dann kann ihnen niemand mehr zu all den täglichen Mühen, die Kinder so mit sich bringen, auch noch angebliche Nachlässigkeiten und Versäumnisse in Erziehungsfragen um die Ohren hauen.
Noch nie darüber nachgedacht? Dann tun Sie's einfach mal: man kann niemanden zwingen, Kinder zu kriegen. Aber eigentlich brauchen wir mehr davon. Also...?
Sie schreiben: "Eltern haben häufig partnerschaftliche Beziehungen oder gar symbiotische Verschmelzungen zu ihrem Kind" - auch hier s. BILD, seriöse Quellen gibt es nicht.
Sie schreiben: "Es ist eine der wesentlichen Aufgaben der Eltern (Elternarbeit), für die gesunde psychische Reifeentwicklung ihrer Kinder zu sorgen. Aber genau dies leisten heute immer weniger Eltern"
Wann soll denn das gewesen sein, dass Eltern dazu in der Lage
gewesen wären? Nennen Sie doch mal eine Jahreszahl - oder hören Sie auf, allgemeines BILD-Geschwätz nachzubeten. Denn um nichts anderes handelt es sich.
Eltern waren noch NIE dazu in der Lage, aus dem einfachen Grund, weil sie in der Breite der Bevölkerung noch NIE die Zeit dazu hatten. Noch NIE haben Eltern auf Druck der Öffentlichkeit so viel Mühe und Zeit für Erziehung aufgewandt wie in den letzten Jahrzehnten - zum Schaden der Kinder. Denn die Erziehungsschäden - Stichwort Bewegungsmangel - überwiegen inzwischen bei weitem mögliche Fehler einer irgendwie gearteten Nichterziehung .
Im übrigen reagieren junge Paare inzwischen richtig und angemessen: sie setzen keine Kinder mehr in die Welt. Dann kann ihnen niemand mehr zu all den täglichen Mühen, die Kinder so mit sich bringen, auch noch angebliche Nachlässigkeiten und Versäumnisse in Erziehungsfragen um die Ohren hauen.
Noch nie darüber nachgedacht? Dann tun Sie's einfach mal: man kann niemanden zwingen, Kinder zu kriegen. Aber eigentlich brauchen wir mehr davon. Also...?
Sie schreiben: "Eltern haben häufig partnerschaftliche Beziehungen oder gar symbiotische Verschmelzungen zu ihrem Kind" - auch hier s. BILD, seriöse Quellen gibt es nicht.
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