Integrationsstudie Erstklässler haben noch keine Vorurteile
Freunde mit ausländischen Wurzeln zu haben, ist für Grundschüler normal. Der Bildungsforscher Heinz Reinders sieht eine Chance in der kulturellen Offenheit der Kinder.
Zwei Drittel der Erstklässler deutscher Herkunft finden es völlig normal, Mitschüler mit anderen ethnischen Wurzeln zu haben. Durchschnittlich 60 Prozent der Erstklässler haben einen Freund oder eine Freundin anderer ethnischer Herkunft. Bei den Kindern von Migranten sind es sogar 72 Prozent. Freundschaften zwischen den Kulturen sind in diesem Alter eher die Regel als die Ausnahme: Die Zahl der Freundschaften ist umso höher je mehr Kinder von Ausländern in der Klasse sind. Das stellt eine Studie unter der Leitung des Bildungsforschers Heinz Reinders von der Universität Würzburg fest. 979 Grundschulkinder aus Bayern und Hamburg wurden dazu befragt.
ZEIT ONLINE: Professor Reinders, Sie haben herausgefunden, dass sich 75 Prozent der Erstklässler in einer Schulklasse sicher fühlen, in der sich unterschiedliche Kulturen mischen. Welche Voraussetzungen brauchen die Kinder dazu? Und warum fühlen sich die anderen 25 Prozent nicht sicher?
Heinz Reinders: Zum einen ist die Sprachkompetenz wichtig. Sprachliche Hürden, die das Kind selbst hat oder an einem anderen findet, mit dem es gerne befreundet wäre, machen unsicher. Ansonsten hilft oder hindert die soziale Kompetenz, unabhängig von der ethnischen Herkunft. Wer schüchtern ist, tut sich schwerer, Freundschaften zu schließen. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Ist die Bindung in der Familie gut? Ist also zuverlässig jemand für das Kind da und gewährt ihm gleichzeitig die Erkundung der Welt? Schulkinder, die vorschulische Einrichtungen besucht haben, haben oft auch einen Vorteil.
ZEIT ONLINE: Werden diese Freundschaften aus der Grundschulzeit dafür sorgen, dass das Verständnis füreinander wächst und sich Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland leichter integrieren?
Reinders: Diese hohe kulturelle Offenheit in frühem Alter ist eine große Chance. Kinder wollen Freunde haben, das sorgt für ihr Wohlbefinden. Sie spielen miteinander und lernen dabei, Streitigkeiten auszutragen. Für sie ist das der wichtigste Wert, nicht die Herkunft der Freunde. Deshalb sind Schulen, an denen der Anteil an ausländischen Schülern sehr hoch ist, für deutsche Kinder nicht immer ein Nachteil. Sie finden auch dort Freunde und bekommen die Chance, das soziale Miteinander einzuüben.
ZEIT ONLINE: Dabei bleibt aber das Thema Leistung ausgespart. Was wäre denn die ideale Mischung von deutschen und ausländischen Kindern in einer Klasse, um sich kulturell zu öffnen und trotzdem die Leistung durch mangelnde Sprachkompetenz nicht leidet?
Reinders: Es ist nicht möglich, sich dabei auf eine Zahl festzulegen. Es kommt auch nicht so sehr auf die Mischung an, sondern viel mehr darauf, wie gut die Ressourcen der Pädagogen sind. Haben sie die Zeit und die Kompetenz die Prozesse zu moderieren? Kinder mit Migrationshintergrund sind ja nicht dümmer als andere.
- Datum 16.06.2010 - 10:11 Uhr
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Zitat aus dem Artikel:
"da die Kinder der Migranten in Deutschland selten eine Empfehlung für das Gymnasium bekommen"
Das ist in dieser Pauschalität völlig falsch.
Zitat "Die Zeit" vom August 2009:
"Keine andere Einwanderergruppe in Deutschland hat in der Schule mehr Erfolg als die Vietnamesen: Über 50 Prozent ihrer Schüler schaffen den Sprung aufs Gymnasium. Damit streben mehr vietnamesische Jugendliche zum Abitur als deutsche. Im Vergleich zu ihren Alterskollegen aus türkischen oder italienischen Familien liegt die Gymnasialquote fünfmal so hoch. »Die Leistungen vietnamesischer Schüler stehen in einem eklatanten Gegensatz zum Bild, das wir sonst von Kindern mit Migrationshintergrund haben«, sagt die brandenburgische Ausländerbeauftragte Karin Weiss."
http://www.zeit.de/2009/0...
Von einem Bildungsforscher dürfte man in diesem Punkt wohl mehr Differenzierung verlangen.
Was Prof. Reinders ebenfalls komplett unterschlägt: Die von vielen muslimischen Eltern vermittelte Verachtung von "Ungläubigen" und "Schweinefleischfressern" trägt nicht gerade zur Bildung von Freundschaften bei.
Verachtung gegenüber Ungläubien oder Schweinefleischessern habe ich von Muslimen noch nie erfahren, weder durch muslimische Mitschüler in der Grundschule bis ins Gymnasium, noch in der außerschulischen Welt.
Ich muss sagen dass ich immer schon sehr sozialkompetent war und mit wenig Menschen Probleme hatte, mein Freundeskreis war auch immer ziemlich bunt gemischt. Geschadet hat mir das in keinster Weise, im Gegenteil!
İch möchte Ihnen glauben, dass Sie mal einen Fall erlebt oder von einem gehört haben, in dem muslimische Eltern ihrem Kind die Verachtung der Nichtglaeubigen und Schweinefleischfresser vermittelt haben. Aber das ist, da bin ich mir sicher, die Ausnahme! Denn ich selbst komme aus diesem Kreis.
Sie kritisieren Herrn Reinders der fehlenden İnformationen und Differenzierung.
Vergleichen die übrigen Kinder mit den vietnamesichen. Dabei übersehen Sie selbst die Tatsache, dass vietnameschische Kinder sogar im Durchschnitt besser abschneiden als deutsche Kinder.
Das hat mit der Mentalitaet der fernöstlichen Menschen zu tun. Disziplin ist unabdingbar.
Und ich glaube İhnen nicht, dass Sie nicht selbst drauf gekommen sind.
Aber Sie sind ja vor allem nur wegen einer Sache hier im Forum.
Wettern gegen Türken und andere Muslime.
Sie tun mir irgendwie leid!
Verachtung gegenüber Ungläubien oder Schweinefleischessern habe ich von Muslimen noch nie erfahren, weder durch muslimische Mitschüler in der Grundschule bis ins Gymnasium, noch in der außerschulischen Welt.
Ich muss sagen dass ich immer schon sehr sozialkompetent war und mit wenig Menschen Probleme hatte, mein Freundeskreis war auch immer ziemlich bunt gemischt. Geschadet hat mir das in keinster Weise, im Gegenteil!
İch möchte Ihnen glauben, dass Sie mal einen Fall erlebt oder von einem gehört haben, in dem muslimische Eltern ihrem Kind die Verachtung der Nichtglaeubigen und Schweinefleischfresser vermittelt haben. Aber das ist, da bin ich mir sicher, die Ausnahme! Denn ich selbst komme aus diesem Kreis.
Sie kritisieren Herrn Reinders der fehlenden İnformationen und Differenzierung.
Vergleichen die übrigen Kinder mit den vietnamesichen. Dabei übersehen Sie selbst die Tatsache, dass vietnameschische Kinder sogar im Durchschnitt besser abschneiden als deutsche Kinder.
Das hat mit der Mentalitaet der fernöstlichen Menschen zu tun. Disziplin ist unabdingbar.
Und ich glaube İhnen nicht, dass Sie nicht selbst drauf gekommen sind.
Aber Sie sind ja vor allem nur wegen einer Sache hier im Forum.
Wettern gegen Türken und andere Muslime.
Sie tun mir irgendwie leid!
Verachtung gegenüber Ungläubien oder Schweinefleischessern habe ich von Muslimen noch nie erfahren, weder durch muslimische Mitschüler in der Grundschule bis ins Gymnasium, noch in der außerschulischen Welt.
Ich muss sagen dass ich immer schon sehr sozialkompetent war und mit wenig Menschen Probleme hatte, mein Freundeskreis war auch immer ziemlich bunt gemischt. Geschadet hat mir das in keinster Weise, im Gegenteil!
Vorbehalte bis hin zur Feindschaft gegenüber "Ungläubigen" kenne ich aus der Innensicht von muslimischen Familien.
Natürlich müssen Sie meine Erfahrungen nicht glauben und es freut mich, dass Sie andere Erfahrungen gemacht haben.
Ich empfehle Ihnen aber sehr eine NDR-Reportage von Güner Balci zu diesem Thema.
"Gemobbt und beschimpft"
http://www.youtube.com/wa...
MfG
Hatem
Vorbehalte bis hin zur Feindschaft gegenüber "Ungläubigen" kenne ich aus der Innensicht von muslimischen Familien.
Natürlich müssen Sie meine Erfahrungen nicht glauben und es freut mich, dass Sie andere Erfahrungen gemacht haben.
Ich empfehle Ihnen aber sehr eine NDR-Reportage von Güner Balci zu diesem Thema.
"Gemobbt und beschimpft"
http://www.youtube.com/wa...
MfG
Hatem
Die Unterschiede werden erst durch entsprechende Erfahrungen geprägt.
Wobei die Frage zu beantworten wäre, warum es eine so signifikante Anzahl negativer Erfahrungen gibtmit fortschreitendem Alter, dass das anfänglich unbelastete Verhältnis allmählich kippt?
Jedenfalls spricht diese Studie eindeutig gegen eine verwurzelte Fremdenfeindlichkeit der Deutschen, denn wenn es so wäre, würden die Eltern die Kontakte entsprechend früh unterbinden oder diskreditieren.
Offensichtlich läuft auf Seite der Zuwanderer etwas schief.
Mit zunehmender Entwicklung verlieren sie den sozialen Anschluss, wie auch viele deutsche Unterschichtenkinder.
Es ist unwahrscheinlich, das dies ein Schulproblem ist, denn da sind die Voraussetzungen auch sozial zunächst gleich.
Richtig ist aber, das unsere Schulen nicht in der Lage sind herkunftsbedingte Defizite, die nicht auf das zu vermittelnde Schulwissen beruhen, auszugleichen oder zu neutralisieren.
H.
Sie meinen bstimmt durch die Gene, oder übertragen mit der Muttermilch?
:)
Daran glaube ich auch nicht, bei keiner Nation.
Aber irgendwann kommen Menschen in den Eifer besser sein zu müssen als Andere. Genügen sie nicht ihren Anforderungen oder den Anfroderungen, den das Umfeld, die Eltern an sie stellen, deuten Sie auf 'Andersartıge' und bezeichnen diese als schwaecher als sie selbt.
Möglich dass in Deutschland dieser 'Wettbewerb' verbissener ausgeführt wird.
Sie meinen bstimmt durch die Gene, oder übertragen mit der Muttermilch?
:)
Daran glaube ich auch nicht, bei keiner Nation.
Aber irgendwann kommen Menschen in den Eifer besser sein zu müssen als Andere. Genügen sie nicht ihren Anforderungen oder den Anfroderungen, den das Umfeld, die Eltern an sie stellen, deuten Sie auf 'Andersartıge' und bezeichnen diese als schwaecher als sie selbt.
Möglich dass in Deutschland dieser 'Wettbewerb' verbissener ausgeführt wird.
İch möchte Ihnen glauben, dass Sie mal einen Fall erlebt oder von einem gehört haben, in dem muslimische Eltern ihrem Kind die Verachtung der Nichtglaeubigen und Schweinefleischfresser vermittelt haben. Aber das ist, da bin ich mir sicher, die Ausnahme! Denn ich selbst komme aus diesem Kreis.
Sie kritisieren Herrn Reinders der fehlenden İnformationen und Differenzierung.
Vergleichen die übrigen Kinder mit den vietnamesichen. Dabei übersehen Sie selbst die Tatsache, dass vietnameschische Kinder sogar im Durchschnitt besser abschneiden als deutsche Kinder.
Das hat mit der Mentalitaet der fernöstlichen Menschen zu tun. Disziplin ist unabdingbar.
Und ich glaube İhnen nicht, dass Sie nicht selbst drauf gekommen sind.
Aber Sie sind ja vor allem nur wegen einer Sache hier im Forum.
Wettern gegen Türken und andere Muslime.
Sie tun mir irgendwie leid!
denn ich habe einen arabischen "Migrationshintergrund".
Und ich weiß sehr wohl, wie in manchen muslimischen Familien über die "Ungläubigen" geredet wird. Von "den Juden" ganz zu schweigen.
Und ich übersehe nicht die Tatsache, dass vietnamesische Kinder besser abschneiden als muslimische Kinder, sondern hebe sie hervor.
Die Ursache dafür ist in meinen Augen klar: Die Religion macht den Unterschied... ;-)
denn ich habe einen arabischen "Migrationshintergrund".
Und ich weiß sehr wohl, wie in manchen muslimischen Familien über die "Ungläubigen" geredet wird. Von "den Juden" ganz zu schweigen.
Und ich übersehe nicht die Tatsache, dass vietnamesische Kinder besser abschneiden als muslimische Kinder, sondern hebe sie hervor.
Die Ursache dafür ist in meinen Augen klar: Die Religion macht den Unterschied... ;-)
denn ich habe einen arabischen "Migrationshintergrund".
Und ich weiß sehr wohl, wie in manchen muslimischen Familien über die "Ungläubigen" geredet wird. Von "den Juden" ganz zu schweigen.
Und ich übersehe nicht die Tatsache, dass vietnamesische Kinder besser abschneiden als muslimische Kinder, sondern hebe sie hervor.
Die Ursache dafür ist in meinen Augen klar: Die Religion macht den Unterschied... ;-)
Sie haben wohl einen arabisch antimuslimisch_christlichen 'Migrationshintergrund'
İhresgleichen kenne ich zuhauf.
İch habe Sie an İhrer Argumentation erkannt.
Wie schauts denn mit mit dem Bildungserfolg İhrer Gruppe aus?
Lassen Sie mich raten, wenn es um fehlende Bildung geht, sind Sie türkisch oder arabisch. Wenn es gegen Türken und Muslime geht, stellen Sie sich als Christ vor.
Bitte setzen Sie sich mit der Religion, insbesondere dem İslam, auseinander bevor Sie hier Behauptungen aufstellen.
İm İslam DARF man keine Menschen verachten. Das ist einzig Gott vorbehalten!
...belastet der ist noch unsäglich engstirninger und dümmer.
Es kann sein das die ältere Generation der Araber gerne über Schweinefleischesser herzieht, doch liegt es an uns, sie davon zu überzeugen, nicht alles auf bestimmte Faktoren zu dezimieren.
Und wie über Türken und Araber unter Deutschen gesprochen wird brauche ich hier ja nicht zu erwähnen.
Sonst kann es sein das mein Kommentar gesperrt wird...
Sie haben wohl einen arabisch antimuslimisch_christlichen 'Migrationshintergrund'
İhresgleichen kenne ich zuhauf.
İch habe Sie an İhrer Argumentation erkannt.
Wie schauts denn mit mit dem Bildungserfolg İhrer Gruppe aus?
Lassen Sie mich raten, wenn es um fehlende Bildung geht, sind Sie türkisch oder arabisch. Wenn es gegen Türken und Muslime geht, stellen Sie sich als Christ vor.
Bitte setzen Sie sich mit der Religion, insbesondere dem İslam, auseinander bevor Sie hier Behauptungen aufstellen.
İm İslam DARF man keine Menschen verachten. Das ist einzig Gott vorbehalten!
...belastet der ist noch unsäglich engstirninger und dümmer.
Es kann sein das die ältere Generation der Araber gerne über Schweinefleischesser herzieht, doch liegt es an uns, sie davon zu überzeugen, nicht alles auf bestimmte Faktoren zu dezimieren.
Und wie über Türken und Araber unter Deutschen gesprochen wird brauche ich hier ja nicht zu erwähnen.
Sonst kann es sein das mein Kommentar gesperrt wird...
Vorbehalte bis hin zur Feindschaft gegenüber "Ungläubigen" kenne ich aus der Innensicht von muslimischen Familien.
Natürlich müssen Sie meine Erfahrungen nicht glauben und es freut mich, dass Sie andere Erfahrungen gemacht haben.
Ich empfehle Ihnen aber sehr eine NDR-Reportage von Güner Balci zu diesem Thema.
"Gemobbt und beschimpft"
http://www.youtube.com/wa...
MfG
Hatem
'Vorbehalte bis hin zur Feindschaft gegenüber "Ungläubigen" kenne ich aus der Innensicht von muslimischen Familien.'
Definieren Sie bitte 'Feindschaft'!
'Vorbehalte bis hin zur Feindschaft gegenüber "Ungläubigen" kenne ich aus der Innensicht von muslimischen Familien.'
Definieren Sie bitte 'Feindschaft'!
Sie haben wohl einen arabisch antimuslimisch_christlichen 'Migrationshintergrund'
İhresgleichen kenne ich zuhauf.
İch habe Sie an İhrer Argumentation erkannt.
Wie schauts denn mit mit dem Bildungserfolg İhrer Gruppe aus?
Lassen Sie mich raten, wenn es um fehlende Bildung geht, sind Sie türkisch oder arabisch. Wenn es gegen Türken und Muslime geht, stellen Sie sich als Christ vor.
Bitte setzen Sie sich mit der Religion, insbesondere dem İslam, auseinander bevor Sie hier Behauptungen aufstellen.
İm İslam DARF man keine Menschen verachten. Das ist einzig Gott vorbehalten!
Ja, ich bin Araber, aber ich bin kein Muslim. Und ich bin sehr stolz auf meinen Vater, der sich von dieser Religion frei gemacht hat. Das war die Basis seines Erfolgs im Leben.
Und, nein, ich bin kein Christ.
Ich habe sehr viele Muslime in meiner Verwandschaft, wie Sie sich sicher vorstellen können. Ein Problem mit Bildung haben nur die, die streng religiös sind.
Mehrere meiner Onkel haben promoviert. Sie sind Ärzte, Ökonomen, Chemiker. Aber sie beten nicht fünfmal am Tag und besuchen keine Moschee. Muslime sind sie nur noch rein formal.
Was man im Islam DARF oder nicht darf, darüber gibt es viele Meinungen. Fragen Sie Sunniten, fragen Sie Schiiten, fragen Sie Alewiten, sie werden immer ganz verschiedene Antworten bekommen.
Ich bevorzuge eine andere Betrachtungsweise: Ich schaue, was Muslime TUN. Und da sehe ich viele Muslime, die "Ungläubige" verachten. Je religiöser sie sind, umso stärker.
Ja, ich bin Araber, aber ich bin kein Muslim. Und ich bin sehr stolz auf meinen Vater, der sich von dieser Religion frei gemacht hat. Das war die Basis seines Erfolgs im Leben.
Und, nein, ich bin kein Christ.
Ich habe sehr viele Muslime in meiner Verwandschaft, wie Sie sich sicher vorstellen können. Ein Problem mit Bildung haben nur die, die streng religiös sind.
Mehrere meiner Onkel haben promoviert. Sie sind Ärzte, Ökonomen, Chemiker. Aber sie beten nicht fünfmal am Tag und besuchen keine Moschee. Muslime sind sie nur noch rein formal.
Was man im Islam DARF oder nicht darf, darüber gibt es viele Meinungen. Fragen Sie Sunniten, fragen Sie Schiiten, fragen Sie Alewiten, sie werden immer ganz verschiedene Antworten bekommen.
Ich bevorzuge eine andere Betrachtungsweise: Ich schaue, was Muslime TUN. Und da sehe ich viele Muslime, die "Ungläubige" verachten. Je religiöser sie sind, umso stärker.
"In einer früheren Studie an Hauptschulen wurde ermittelt, dass ein Drittel der Schüler interkulturelle Freunde hatte."
Was sind bitte "interkulturelle Freunde"? Sie meinen "fremdkulturelle Freunde" oder "interkulturelle Freundschaften". Einen interkulturellen Menschen kann es nicht geben.
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