Dalton-PädagogikZwei Stunden Reformpädagogik am Tag

In einem Drittel der Unterrichtszeit entscheiden Gymnasiasten selbst, was und wie sie lernen. Schulleiter Jörg Freese erklärt, wie die Dalton-Pädagogik umgesetzt wird.

Frage: Herr Freese, was ist das Besondere an der Dalton-Pädagogik?

Jörg Freese: Ein Drittel der Unterrichtszeit, also zehn Stunden wöchentlich, können die Schüler selbst entscheiden, mit welchen Mitschülern, für welches Fach und mit welchem Lehrer sie arbeiten wollen. Im Raum dieses Fachlehrers bearbeiten sie dann bestimmte Aufträge. Die Schüler werden dazu angehalten, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten.

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Frage: Auf dem Stundenplan steht dann also nicht Mathe, sondern Dalton?

Freese: Ja, die zweiten und fünften Stunden täglich sind Dalton-Stunden, das betrifft alle Schüler und auch fast alle Fächer. In diesen Stunden wird die Klassengemeinschaft aufgelöst, das ist für selbstständiges Arbeiten sehr von Vorteil.

Frage: Wie sieht der Unterrichtsalltag aus?

Jörg Freese

ist Schulleiter am Albrecht-Dürer-Gymnasoium in Berlin-Neukölln, das als erstes  Berljner Gymnasium nach der Dalton-Methode arbeitet.

Freese: Die Lehrkräfte erarbeiten Lernpläne für die Schüler für jeweils fünf Wochen. In denen steht, was im Fachunterricht besprochen wird und welche Aufgaben die Schüler in den Dalton-Stunden erledigen müssen. Die erste Dalton-Stunde wöchentlich findet im Klassenverband statt, um gemeinsam die Aufgaben der Woche zu planen.

Frage: Und in der Woche selbst?

Freese: Da wird dann etwa am Montag entschieden: Heute lerne ich Mathe in Raum 109 mit diesen beiden Mitschülern. Die Aufgaben sind so gestellt, dass die Schüler sie allein lösen können.

Frage: Wie werden Forschritte kontrolliert?

Freese: Das machen die Fachlehrer im Unterricht. Und in den Dalton-Plänen sind auch die Termine für ganz normale Tests festgelegt, so dass die Schüler wissen, bis wann sie was geschafft haben müssen.

Geschichte

Dalton ist ein reformpädagogisch orientiertes Lernkonzept, das in den 1920er Jahren von der US-amerikanischen Pädagogin Helen Parkhurst entwickelt wurde. Die Methode wurde erstmals an einer Schule in Dalton, Massachusetts 1920, erprobt, daher stammt der Name.

Merkmale

Dalton basiert auf zwei Unterrichtseinheiten pro Tag, in denen die Schüler selbstständig und eigenverantwortlich Arbeitsaufträge für die verschiedenen Fächer erledigen. Die Lehrer entwickeln für jedes Fach und jede Klasse Lernpläne für jeweils fünf Wochen, in denen die Arbeitsaufträge für die Schüler ausgewiesen werden.

Dalton ist in den Niederlanden und den USA stark verbreitet. In Berlin setzen bislang erst wenige Schulen Dalton um.

Ziele

Die Schüler sollen Verantwortung übernehmen, selbst entscheiden und damit auch motivierter an die Aufgaben herangehen, als es sonst vor allem in der Mittelstufe häufig der Fall ist.

Frage: Worin liegen die Unterschiede dieser Methode zu ganz normalem selbstständigen Lernen?

Freese: Bei Dalton wird viel mehr Zeit als sonst für Gruppenarbeit aufgewendet. Das Verfahren ist außerdem transparenter: Die Schüler wissen, was auf sie zukommt, die Eltern können die Lernpläne einsehen. Die Kollegen tauschen sich viel mehr über den Unterricht aus. Wenn ein Lehrer krank ist, fällt die Dalton-Stunde nicht aus – und wenn ein Schüler krank ist, weiß er, was er versäumt.

Frage: Lernt bei Ihnen schon die ganze Schule nach diesem Prinzip?

Freese: Wir führen die Methode nach und nach ein, in diesem Jahr in den Klassenstufen fünf, sieben und neun. Nächstes Jahr arbeiten schon alle Klassenstufen von fünf bis zehn nach dem Daltonplan. Danach soll es bis zum Abitur ausgedehnt werden.

Frage: Welche Erfahrungen haben Sie bislang mit der Methode gemacht?

Freese: Auf Schüler, die nicht arbeiten, lässt sich viel einfacher reagieren als im Frontalunterricht. Zudem wächst die Schulgemeinschaft stärker zusammen, weil sich die Schüler kennenlernen und auch die Lehrer mehr Schüler sehen. Individuelle Beratung ist leichter, weil der Lehrer nicht die Stunde steuert, sondern eine Aufsichts- und Beratungsfunktion hat. Er kann sagen: Mit euch fünfen möchte ich heute Stoff aufarbeiten. Oder er stellt fest, dass die Gruppe geschlossen Vorbereitung für die nächste Klausur braucht.

Frage: Wie reagieren die Schüler auf Dalton?

Freese: Vor allem die Jüngeren, die ähnliche Methoden aus der Grundschule gewohnt sind, finden sich sehr gut ein. In der neunten Klasse gibt es noch gewisse Widerstände, weil es für die Schüler anstrengender ist als der übliche Frontalunterricht. Im Gymnasium sind solche Methoden noch immer etwas Besonderes.

Frage: Eignet sich Dalton für alle Fächer?

Freese: Fächer, die einen hohen praktischen Teil haben wie Musik, Kunst oder Physik, sind ein wenig schwieriger zu organisieren. In Physik müssen die Experimente eben im Klassenverband gemacht werden. In Sport gibt es besondere Angebote wie Hockey oder Capoeira, die zehn Wochen lang belegt werden.

Erschienen im Tagesspiegel

 
Leserkommentare
  1. Die Schöler werden immer dömmer und die Lehrer gleich mit. Einmal Dalton und zurück und nichts dazu gelernt!
    wenn Aufgaben selbständig gelöst werden, dann ist das doch kein selbständiges Lernen! Das Wesen muss doch vorher vom Lehrer vermittelt und begriffen worden sein, bevor es in Anwendungsaufgaben erhärtet wird. Was ich vom "selbständigen" Lernen halte, habe ich schon öfter geschrieben: Es ist der Untergang der Bildung!

    6 Leserempfehlungen
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    • Ranjit
    • 17.01.2012 um 20:15 Uhr

    Ich kann ihren Pessimismus nicht teilen. Sich Wissen und Fertigkeiten selbst zu erarbeiten ist eine nützliche Kompetenz. Konzepte, wie hier die Dalton-Pädagogik, haben den wichtigen Vorteil, dass sie die Interessenstruktur der Schüler berücksichtigen. Eine wichtige motivationale Strategie.

    Der Untergang der Bildung wird häufig beschworen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass er durch Methoden herbei geführt wird, die selbstständiges Arbeiten und Denken fördern.

    • multix
    • 17.01.2012 um 21:30 Uhr

    kann man an Ihrer Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksform ablesen.

    Wenn man diese auf Ihre Lehrkräfte zurückführt, dann gute Nacht Bildungsrepublik.

    Nach meinem Eindruck haben sie lückenhafte Kenntnisse der deutschen Schriftsprache und keinen Hauch einer Ahnung von Reformpädagogik und Lehrplänen.

    Ihre Resistenz gegen selbständiges Denken und Lernen wäre beeindruckend, wenn sie nicht so gewöhnlich wäre.

    Dieser Ansatz stirbt derzeit aus, gut so.

    m.

    • Ranjit
    • 17.01.2012 um 20:15 Uhr

    Ich kann ihren Pessimismus nicht teilen. Sich Wissen und Fertigkeiten selbst zu erarbeiten ist eine nützliche Kompetenz. Konzepte, wie hier die Dalton-Pädagogik, haben den wichtigen Vorteil, dass sie die Interessenstruktur der Schüler berücksichtigen. Eine wichtige motivationale Strategie.

    Der Untergang der Bildung wird häufig beschworen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass er durch Methoden herbei geführt wird, die selbstständiges Arbeiten und Denken fördern.

    • multix
    • 17.01.2012 um 21:30 Uhr

    kann man an Ihrer Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksform ablesen.

    Wenn man diese auf Ihre Lehrkräfte zurückführt, dann gute Nacht Bildungsrepublik.

    Nach meinem Eindruck haben sie lückenhafte Kenntnisse der deutschen Schriftsprache und keinen Hauch einer Ahnung von Reformpädagogik und Lehrplänen.

    Ihre Resistenz gegen selbständiges Denken und Lernen wäre beeindruckend, wenn sie nicht so gewöhnlich wäre.

    Dieser Ansatz stirbt derzeit aus, gut so.

    m.

    • Ranjit
    • 17.01.2012 um 20:15 Uhr

    Ich kann ihren Pessimismus nicht teilen. Sich Wissen und Fertigkeiten selbst zu erarbeiten ist eine nützliche Kompetenz. Konzepte, wie hier die Dalton-Pädagogik, haben den wichtigen Vorteil, dass sie die Interessenstruktur der Schüler berücksichtigen. Eine wichtige motivationale Strategie.

    Der Untergang der Bildung wird häufig beschworen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass er durch Methoden herbei geführt wird, die selbstständiges Arbeiten und Denken fördern.

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    Antwort auf "Reformpädagogik? "
  2. Abgesehen vom Spaßfaktor, wie sieht es denn mit der Wirksamkeit von Dalton aus? Verbessern sich die Ergebnisse der Schüler in Bezug auf Schreib-, Lese-, Rechenfähigkeit? Mich würden wissenschaftliche Daten dazu interessieren.

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    • multix
    • 17.01.2012 um 21:44 Uhr

    Sie fragen nicht nach Wirksamkeit des Dalton-Plans (für die Lernenden und Lehrenden), sondern nach der Verwertbarkeit des so aneigneten Wissens qua quantitativ orientierter Maßstäbe.

    Das geht am Grundgedanken der Reformpädagogik vorbei, die eben nicht auf die blosse Verwertbarkeit von Wissen für den beruflichen Erfolg ausgerichtet ist.

    Wenn Sie aber jedwege Bildung allein unter dem Gesichtspunkt der Wirksamkeit im Sinne ihrer Verwertbarkeit betrachten, wünsche ich Ihnen in jeder Hinsicht Unfruchtbarkeit.

    m.

    • multix
    • 17.01.2012 um 21:44 Uhr

    Sie fragen nicht nach Wirksamkeit des Dalton-Plans (für die Lernenden und Lehrenden), sondern nach der Verwertbarkeit des so aneigneten Wissens qua quantitativ orientierter Maßstäbe.

    Das geht am Grundgedanken der Reformpädagogik vorbei, die eben nicht auf die blosse Verwertbarkeit von Wissen für den beruflichen Erfolg ausgerichtet ist.

    Wenn Sie aber jedwege Bildung allein unter dem Gesichtspunkt der Wirksamkeit im Sinne ihrer Verwertbarkeit betrachten, wünsche ich Ihnen in jeder Hinsicht Unfruchtbarkeit.

    m.

  3. Wenn man eh selbständig arbeiten soll, dann wäre es mir lieber, wenn man statt diese 2 Stunden in der Schule zu absolvieren früher nach Hause gehen kann, oder in die Bibliothek gehen kann.

    So eine Stunde macht nur Sinn, wenn man sich über bestimmte Themen mit dem Lehrer austauschen kann. Wozu gibt es denn Lehrer?

    2 Leserempfehlungen
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    Sie Fragen: "Wozu gibt es denn Lehrer?"

    Die Antwort steht im Artikel. Sie sollten ihn noch mal in Ruhe lesen, dann erkennen Sie auch den Unterschied zu " 2 Stunden füher nach Hause gehen.

    • Epilog
    • 17.01.2012 um 23:00 Uhr

    @clair 11 Trotz eines vergessenen Kommas, das Ihnen arroganterweise entgegengehalten wurde, stellen Sie genau die richtige Frage. Ob die Kompetenz des selbstständigen Denkens und des Wissenstransfers, des selbstständigen Formulierens neuer Fragen usw. erreicht wurde, muss zunächst evaluiert werden. Ohne die Impulse der Lehrperson und eine langfristige und systematisch geplante Begleitung werden viele Fragen gar nicht erst gestellt. Je mehr man weiß, desto mehr kann man fragen. Die in der Geschichte eines Fachs zuvor gestellten Fragen, über die die ausgebildete Lehrperson (hoffentlich) Kenntnis hat, entbindet ein hohes Lern- UND Fragepotential.

    "Selbstständigkeit" ist eine Worthülse, die zunächst einmal gefüllt werden muss. Zudem ist zu klären, wann und wozu sie ihren Platz hat.

    Jahrgang? Phase der Unterrichtseinheit? Repräsentation und Umgang mit den Ergebnissen?

    Sie Fragen: "Wozu gibt es denn Lehrer?"

    Die Antwort steht im Artikel. Sie sollten ihn noch mal in Ruhe lesen, dann erkennen Sie auch den Unterschied zu " 2 Stunden füher nach Hause gehen.

    • Epilog
    • 17.01.2012 um 23:00 Uhr

    @clair 11 Trotz eines vergessenen Kommas, das Ihnen arroganterweise entgegengehalten wurde, stellen Sie genau die richtige Frage. Ob die Kompetenz des selbstständigen Denkens und des Wissenstransfers, des selbstständigen Formulierens neuer Fragen usw. erreicht wurde, muss zunächst evaluiert werden. Ohne die Impulse der Lehrperson und eine langfristige und systematisch geplante Begleitung werden viele Fragen gar nicht erst gestellt. Je mehr man weiß, desto mehr kann man fragen. Die in der Geschichte eines Fachs zuvor gestellten Fragen, über die die ausgebildete Lehrperson (hoffentlich) Kenntnis hat, entbindet ein hohes Lern- UND Fragepotential.

    "Selbstständigkeit" ist eine Worthülse, die zunächst einmal gefüllt werden muss. Zudem ist zu klären, wann und wozu sie ihren Platz hat.

    Jahrgang? Phase der Unterrichtseinheit? Repräsentation und Umgang mit den Ergebnissen?

  4. Sie Fragen: "Wozu gibt es denn Lehrer?"

    Die Antwort steht im Artikel. Sie sollten ihn noch mal in Ruhe lesen, dann erkennen Sie auch den Unterschied zu " 2 Stunden füher nach Hause gehen.

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    Ja, im Artikel steht, dass der Lehrer die Schüler beaufsichtigen und beraten soll. Aber genau das empfinde ich als Zeitverschwendung, gerade selbständig arbeitende Schüler brauchen keine Beaufsichtigung und auch keine Beratung, wie man lernen soll, sondern eher insprierenden Austausch.

    Sonst verkommt die Schule zum reinen Verwahrungsort.

    Ja, im Artikel steht, dass der Lehrer die Schüler beaufsichtigen und beraten soll. Aber genau das empfinde ich als Zeitverschwendung, gerade selbständig arbeitende Schüler brauchen keine Beaufsichtigung und auch keine Beratung, wie man lernen soll, sondern eher insprierenden Austausch.

    Sonst verkommt die Schule zum reinen Verwahrungsort.

    • multix
    • 17.01.2012 um 21:30 Uhr

    kann man an Ihrer Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksform ablesen.

    Wenn man diese auf Ihre Lehrkräfte zurückführt, dann gute Nacht Bildungsrepublik.

    Nach meinem Eindruck haben sie lückenhafte Kenntnisse der deutschen Schriftsprache und keinen Hauch einer Ahnung von Reformpädagogik und Lehrplänen.

    Ihre Resistenz gegen selbständiges Denken und Lernen wäre beeindruckend, wenn sie nicht so gewöhnlich wäre.

    Dieser Ansatz stirbt derzeit aus, gut so.

    m.

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    Antwort auf "Reformpädagogik? "
  5. "wenn Aufgaben selbständig gelöst werden, dann ist das doch kein selbständiges Lernen!"

    Doch genau das ist es! Jeder der eine Aufgabe erfüllt, in der ein gewisses Quantum für ihn Unbekanntes enthalten ist, hat etwas gelernt. Aufgabe der Lehrkräfte ist es, die Aufgaben für die Schüler angemessen zu konzipieren und ein Umfeld zu schaffen das alles enthält, um diese Aufgabe zu bewältigen. Desweiteren steht er bereit um dort weiter zu helfen, wo ein Schüler nicht mehr weiter kommt.

    Konkretes Beispiel: Geben Sie einem Schüler eine einfache Balkenwaage mit verschiebbarem Auflagepunkt und verschiedene Gewichte, mit der Aufgabe die Gleichgewichtsbedingung unter Berücksichtigung von Gewicht und Hebelarm zu untersuchen (Für den Schüler natürlich etwas ausführlicher beschrieben, als ich es hier getan habe).

    Nach ein oder (wenn es nötig ist) auch zwei Stunden des experimentierens hat dieser Schüler die Hebelgesetze nicht gelernt sondern BEGRIFFEN!

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    Genau das ist aber klassisches Lernen... Der Lehrer hat was konzipiert, die Schüler machen es mit.

    Selbständig ist es, wenn die Schüler selbst auf die Idee kommen, mit der Waage zu experimentieren.

    Genau das ist aber klassisches Lernen... Der Lehrer hat was konzipiert, die Schüler machen es mit.

    Selbständig ist es, wenn die Schüler selbst auf die Idee kommen, mit der Waage zu experimentieren.

  6. Ja, im Artikel steht, dass der Lehrer die Schüler beaufsichtigen und beraten soll. Aber genau das empfinde ich als Zeitverschwendung, gerade selbständig arbeitende Schüler brauchen keine Beaufsichtigung und auch keine Beratung, wie man lernen soll, sondern eher insprierenden Austausch.

    Sonst verkommt die Schule zum reinen Verwahrungsort.

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