Integration : Eine Grundschule wirbt um deutsche Kinder

In Berlin Kreuzberg hat eine Grundschule versucht, deutsche Eltern anzulocken. Was erst eine gute Idee war, wurde zum Missgeschick und dann zum Skandal.

Ich sitze auf einer Bank vor dem Rektoratszimmer der Lenau-Grundschule und warte auf die Schulleiterin Karola Klawuhn. Ich möchte mehr erfahren über diese Grundschule im Berliner Stadtteil Kreuzberg , um die es vor ein paar Wochen einen handfesten Skandal gegeben hat, wegen der sogenannten Deutschen-Klasse. Das war nach Sarrazin und vor Buschkowsky .

Was war geschehen? Seit drei Jahren erlaubt die Grundschule deutschen Eltern, ihre Kinder als Gruppe von Erstklässlern anzumelden, wenn sie sich aus der Kita kennen. Diese Initiative sollte helfen, Ängste und Vorbehalte abzubauen, Hemmschwellen zu senken.

Denn vorher waren über 75 Prozent der Kinder an der Lenau-Schule türkischer oder arabischer Herkunft. Immer weniger deutsche Eltern wollten ihr Kind an diese Schule geben, weil sie fürchteten, es wäre das einzige deutsche in der Klasse. Bei Infotagen herrschte fast schon verzweifelte Leere; die Schule musste handeln.

Das Angebot an die Eltern schien die rettende Idee zu sein. Es sollte die ethnische Mischung an der Schule verbessern. Und es war erfolgreich: Im zweiten Jahr wurde der Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache auf 65 Prozent gesenkt.

Eine Klasse deutsch, eine arabisch und türkisch

In diesem Jahr interessierten sich noch mehr Eltern aus dem Kiez für die Schule in ihrem Einzugsbereich. Aber es wurde ein PR-Desaster daraus. Denn diesmal saßen in einer Klasse fast nur deutschstämmige Kinder, in der Parallelklasse nur türkisch- und arabischstämmige Kinder. Dazu beigetragen hatte auch eine Klassenlehrerin, die als einzige Lehrerin am Infotag anwesend war und für so große Sympathien gesorgt hatte, dass die deutschen Eltern ihre Kinder zu ihr schicken wollten. Die Rektorin versprach es. Das war ihr Missgeschick, wie sie selbst sagt.

Vor der Schule skandierten Eltern bald "Rassismus" und "Diskriminierung", die Zeitungen schrieben mit . Schließlich ordnete der Senat die Auflösung der Deutschen-Klasse an. Die Begründung: Jede Schule müsse auf eine ausgewogene ethnische Mischung achten. Nur zwei Wochen nach Schulbeginn wurden die Klassen neu gemischt, was viel Aufregung bei Schülern und Lehrern verursachte.

Berliner Reformwut

"Vor dreißig Jahren hatte die Lenau-Grundschule einen sehr guten Ruf", erzählt die Schulleiterin, sichtlich erschöpft vom Rummel um ihre Schule. Dann kam die Reformwut als Antwort auf die verheerende Pisa-Studie. Das Land Berlin führte 2004 das jahrgangsgemischte Lernen ein. Seit 2005 gehen die Kinder noch früher zur Schule, manche sind zum Schulbeginn fünf Jahre alt. Viele der Reformen sind heute umstritten.

So hat sich etwa gezeigt, dass sich die Reformen für Kinder aus sozial schwachen Familien oder für Kinder mit Migrationshintergrund nicht gelohnt haben. Dabei waren sie für sie erdacht worden. Das jahrgangsübergreifende Lernen aber erfordert viel Selbstständigkeit. Solche Neuerungen verunsicherten nicht nur bildungsbewusste deutsche Eltern, sondern auch migrantische, bildungsinteressierte Familien. Beide Gruppen sahen sich in Folge fast hysterisch um, welche Schule für ihre Kinder das Beste leisten kann.

Gerüchte und Klagen schaden dem Ruf

Als 2004 die Rösegger-Grundschule um die Ecke schließen musste, weil kaum noch Schüler kamen, entstand das Gerücht, deren Problemfälle landeten nun auf der Lenau-Schule. Außerdem klagte vor vier Jahren ein Vater, weil er nicht wollte, dass sein Kind auf die Lenau-Schule kam. Väter wie ihm wurden von vielen die Schuld an der Segregation gegeben, auch die Schulleiterin deutet so etwas an. Verständlich, denn seine Klage hat dem Ruf der Schule weiter geschadet.

Doch die Sorgen der  deutschen Eltern sind nicht leicht wegzuwischen. Wenn das eigene Kind eine erste Klasse mit fast ausschließlich Migrantenkindern besucht, fürchten sie nicht nur das Chaos der Reformen und ein niedriges Bildungsniveau,  sondern auch Mobbing. Und sie haben alle passende Geschichten dazu gehört. Ein Freund erzählt, ohne den Fußball wäre sein Sohn, der Kartoffel (der Deutsche) genannt wurde, an einer Schule in Neukölln untergegangen.

Im Flur der Lenau-Grundschule war eine kleine aggressive Jungs-Gang an mir vorbei geschlendert, gefolgt von einer erzürnten Lehrerin. Die Jungs beachteten sie nicht. Auch ich frage mich: Würde ich umziehen oder klagen, wenn mein Kind hier zur Schule gehen müsste?

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Kommentare

128 Kommentare Seite 1 von 12 Kommentieren

@ 2 Mobbing

Beim Mobbing ist nicht die Frage wichtig, wer wen mobbt, sondern dass Mobbing überhaupt vorkommt. Es ist eine wichtige und durchaus auch schwierige Aufgabe von Lehrkräften, Mobbing zu erkennen und zu unterbinden.

Mobbing entsteht, wenn einzelne Schüler_innen ihr Selbstwertgefühl nur damit schützen können, dass sie anscheinend Schwächere/Minderheiten abwerten und angreifen und es ihnen gelingt, dabei Verbündete zu finden. Solche Prozesse finden leider überall in der Welt statt, bei allen Religionen und Bevölkerungsgruppen, wenn man nicht gegensteuert.

Es ist also völlig egal, ob die "Türken" die "Kurden" oder die "Deutschen" die "Türken" oder die "Araber" die "Deutschen" oder die "Blonden" die "Roten" mobben oder welche Konstellationen sonst denkbar sind: es ist Aufgabe der Schule, dagegen anzugehen.

Sie sind nicht auf der Höhe der Zeit

Der folgende auszug aus dem Tagesspiegel ist aus 2010

„Man kann den Begriff Deutschenfeindlichkeit stehen lassen“, findet die Neuköllner Personalrätin und langjährige Lehrerin Mechthild Unverzagt. Allerdings gehöre dazu, dass dieselben Schüler auch feindlich gegenüber Leistungsbereiten seien und gegenüber jenen, die sich an Regeln halten. Dass es „Deutschenfeindlichkeit“ gebe, „müssen auch Gewerkschafter akzeptieren, die politisch korrekt die Augen verschließen wollen“, sagt Unverzagt, die an der Otto-Hahn-Gesamtschule arbeitet.

Der grüne Bildungspolitiker Mutlu forderte damals mehr interkulturelle Aspekte in der Lehrerausbildung. Wir haben 2012 und m.E. liegt es nicht an den Lehrern sondern an... darf ich es schreiben ?... den unterschiedlichen Kulturen.

@ 11 Die Schule kann viel richten

"Entschuldigen Sie, aber es ist etwas blauäugig solche Probleme den Lehrern aufzubürgen!"

Ich "bürde" den Lehrkräften nichts auf. Probleme, die zwischen Schüler_innen in der Schule sichtbar werden, sind nun mal Probleme, mit denen Lehrkäfte umgehen müssen. Natürlich liegen die Ursachen oft außerhalb der Schule, aber deshalb kann man sie in den Schulen doch nicht ignorieren! Wie ich schon sagte, kommt Mobbing überall vor, auch in homogenen und wohlhabenden Schülergruppen, da reicht dann manchmal dass Brilletragen oder schlechte Sportleistungen oder ein körperliches Merkmal oder was auch immer, um jemanden auszugrenzen.

Je besser das soziale Miteinander an einer Schule ist, umso seltener kommt Mobbing vor. Und das soziale Miteinander ist stark von dem Verhalten des Lehrkäfte und dem Miteinander des Kollegiums abhängig.

Mit ihrer Beschreibung der Ursprünge haben sie zum Teil wohl recht. Aber die Vergangenheit kann man nicht ändern und eine gute Unterstützung von Lehrkräften durch gute Aus- und Fortbildung, gute Arbeitsbedingungen und gute Ausstattung der Schulen uvm. erleichtert eben den Umgang mit sozialen Problemen in der Schule und wirkt daher auch mit an der Verbesserung mancher gesellschaftlicher Bedingungen, wie z. B. dem Abbau von Vorurteilen.

......

[Je besser das soziale Miteinander an einer Schule ist]

Sehen Sie und das ist wieder ein Problem, welches die Lehrer haben. Die können Methoden kaum frei wählen. Es wird IMMER ein Zeitplan vorgegeben, in welchem die Schüler den Lernstoff inhaliert bekommen sollten. Dafür ist der Rahmen viel zu klein und die Probleme exorbitant.

Und da die meisten Kommunen und Länder überschuldet sind, wird der Druck der öffentlichen Finanzen auch an die Schule und die Lehrer weitergegeben (was zu einem Mehraufwand führt).

Meistens läuft es nach dem Motto "weiter wie bis jetzt". Erst wenn man in den Nachrichten eine Schule anprangert, tut sich meist etwas. Davor allerdings nicht.

Kultur?

Unsere Kultur ist auch nicht unbedingt leistungsfreundlich:

Schauen Sie sich mal das deutsche Privatfernsehen an: Leistungsfeindlichkeit pur. Schon mal ein Gangsta-Rap-Video gesehen? Sexismus pur. Schon mal was von 50cent gehört? Der ist heute noch stolz darauf, dass er früher ein Drogendealer war. Heute ist er reich - ganz ohne Anstrengung in der Schule.

Wieso sollte sich jemand um schulischen Erfolg kümmern, wenn die Vorbilder in den Medien selbst schulische Leistungen verachten und man mittlerweile in gewissen Medien als Pornostar, Zuhälter oder Möchtegern-Gangsta mehr Anerkennung bekommt als ein Professor oder Ingenieur?

Man auch Frau Pooth als Beispiel heranziehen: sie macht keinen besonders gebildeten Eindruck, hat in ihrem Leben aber sicher mehr Geld verdient als die meisten der hier im Forum schreibenden Kommentatoren - und mehr mediale Anerkennung bekommt sie ohnehin.

@ 1 Ihre Darlegungen: Klassische Multikulti-Nebelwerferei

Sie vollführne hier Nebelwerferei. Das spezifische lokalisationsbedingte Ethno-Mobbing wird hier verdampft zu einem kleinen Teilphänomen des umfassenden Phänomens Mobbing: "Iss ja doch überall so".
Und typisch: Die Lehrer sollen's wieder mal richten.

Wie sagte Max Liebermann: "Ick kann jar nich so viel essen, wie ich ..." (Kenner wissen, wie's weitergeht.

@ 60 Sorry, dass es Ihnen so schlecht geht

...es war nicht meine Absicht, Magenprobleme zu verursachen.

Ich habe vor kurzem mit Schülern unterschiedlicher Herkunft einer multiethnischen Sekundarschule gesprochen. Sie sagten, ihr Hauptproblem sei die Rivalität zum benachbarten Gymnasium. Ethnische Abgrenzung bis zum Mobbing erlebten sie nicht. Das war nicht die erste Schule, in der mir das berichtet wurde.

Was schlagen Sie denn vor, wie mit dem zweifellos trotzdem vorhandenen "Ethnmobbing" in Schulen ganz konkret umgegangen werden sollte?

Und in Berlin ...

... wohl auch woanders: die Wiedereinführung der aus finanziellen Gründen "eingesparten" Vorklassen.

JÜL kann das nicht richten, die paar Kinder, die Deutsch schick können, sind nun einmal keine ausgebildeten Lehrer/innen und können ihre Mitschüler/innen auf gutes Sprachniveau bringen können.

Es hilft nüscht, außer: Mehr Lehrer/innen, mehr Geld und motivierender Unterricht.

Dann verdrücken die (ganz bestimmten, als problematisch geltenden) Jungs sich nicht aus der Schulversagerschleife immer vormittags zum Einkaufzentrum am Potsdamer Platz, sondern bekommen endlich schulisches Werkzeug, um sich selbst ihr Leben aufzubauen.
Und erst dann sind sie frei und auch "Manns genug", um sich auch zuhause durchzusetzen und beispielsweise zu bestimmen, wen sie heiraten *zwinka*

@ 51 Mehrsprachige Elternabende

Ich hoffe, dass es gegenseitige Übersetzungen gab. Unter dieser Bedingung kann man das doch nur begrüßen.Wem nützt es, wenn ein großer Teil der Eltern nicht Bescheid weiß und nichts mitbekommt?

Ich höre immer wieder von Lehrkräften, dass es eine der allerwichtigsten Bedingungen für halbwegs vernünftige Arbeit in der Schule ist, dass die Eltern wirklich verstanden haben, was den Lehrkräften wichtig ist. Und das geht nan mal am besten, wenn man die Eltern muttersprachlich informiert.

Nur zu sagen, die sollen gefälligst Deutsch lernen (was die meisten mehr schlecht als recht ja tun) halte ich für kontraproduktiv und lässt Lehrkräfte und Kinder im Regen stehen.

@ 56 Bankrott

"Mehrsprachige Elternabende wären eine Bankrotterklärung der Schulen bzw. letztendlich auch des Staates gegenüber den integrations- und bildungsunwilligen Eltern dieser Kinder."

Bankrotterklärung heißt, man kann seine Schulden nicht bezahlen, hier gegenüber den angeblich bildungsunwilligen Eltern, so gesehen haben Sie wohl Recht.

Diese Eltern sind entweder selbst eingewandert und hatten nur ein sehr mangelhaftes Angebot an Deutschlernmöglichkeiten (das hat sich ja inzwischen etwas geändert) oder sie gingen hier in D vor zwanzig Jahren in die sogenannten Ausländerklassen, die sie auf die Rückkehr ins Herkunftsland vorbereiten sollten. Da gibt es einiges an Schulden.

Nur hilft diese Sichtweise über "Schulden" überhaupt nicht weiter. Die Kinder sollen was lernen und die Eltern sollen sie und die Arbeit der Schule unterstützen. Dazu ist es nötig, dass die Eltern verstehen, was wichtig ist. Also spricht man mit ihnen so, dass sie verstehen. Was wäre die Alternaitve zu diesem Pragmatismus?

Seien Sie doch ehrlich

Sie meinen doch gar nicht, dass Deutschland akzeptieren muss (?), dass immer mehr Kinder einen Migrationshintergrund haben.

Was Sie meinen, (sonst gibt Ihr weiterer Post ja auch keinen Sinn), ist schlicht: Deutschland muss akzeptieren, dass immer mehr Kinder aus ungebildeten, integrationsunwilligen und kulturell inkompatiblen Verhältnissen stammen.

Warum sind Sie nicht ehrlich und schreiben das auch?

Ich sage Ihnen allerdings frei nach Schiller "Kein Land muss müssen" ...

@ 65 "Kein Land muss müssen"

Doch, um die eigenen Kinder MUSS sich ein Land kümmern. Was wäre denn die Alternative?

Verwahrlosen lassen? Rächt sich bitter, man bekommt hin und wieder ja einen Eindruck davon.
Ethnische Säuberungen? Ein Hauch davon wird in Abschiebungen spürbar. Neulich traf es eine Hamburger Romafamilie, deren Kinder alle erfolgreich in der Schule waren, das trifft offenbar leicht die Falschen und widerspricht mMn unserer(!) Ethik.

Außerdem machen sich viele Leute wenig Vorstellungen davon, wie gut dies Kümmern schon funktioniert. Denn in den meisten deutschen Großstädten sind jetzt schon die Hälfte aller Grundschüler Einwandererkinder, ohne das es deshalb eine große Aufregung gibt. In Berlin ist der Anteil gar nicht so hoch, trotzdem läuft dort anscheinend besonders viel schief.

@ 90 Wessen Kinder?

Sie beschreiben sehr anschaulich, was passiert, wenn man Kinder einer bestimmten Art von Eltern zu sehr überlässt. Solche Eltern gibt es auch unter Deutschen, nur steht denen nicht das zusätzliche Entlastungsargument "Wir sind Opfer von Rassismus" zur Verfügung.

Mein Mitleid hält sich da auch sehr in Grenzen. Wenn ich hier schreibe, treibt mich nicht Mitleid, sondern die Suche nach Lösungen. Und genau so wenig wie diese Familien ihren Kindern mit Jammern über ihre Situation weiterhelfen, kommen wir gesellschaftlich weiter, wenn wir über diese Familien nur jammern.

Wenn wir uns nicht damit abfinden wollen, weiter zu viele "verlorene" junge Männer, die keinerlei Verantwortung übernehmen, heranwachsen zu lassen, müssen wir in den Schulen dafür sorgen, dass sie alternative Lebensentwürfe attraktiver finden. Wo sonst? Die Schule ist die einzige Zwangsveranstaltung, wo wir alle Kinder erreichen. Dass das ein hartes Stück Arbeit ist, wofür die Schule mehr und andere Ressourcen braucht, als ihr bisher zur Verfügung steht, ist mir auch klar. Aber könnten Sie eine erfolgversprechende Alternative benennen?

Und bei allem Respekt vor der Leistung Ihrer Familie, ich kenne auch Einser-Abiturienten, die zweisprachig aufwachsen und bewusst beide Kulturen, die der Herkunft und die deutsche pflegen, und Einser-Abiturienten, die bewusst zu Hause auch sprachlich ganz ihre Herkunftskultur leben und außerhalb des Hauses voll integriert sind. Es gibt viele Lösungen, gut zurecht zu kommen.

Stimmt durchaus, Ihre Überlegung...

"Wenn wir uns nicht damit abfinden wollen, weiter zu viele "verlorene" junge Männer, die keinerlei Verantwortung übernehmen, heranwachsen zu lassen, müssen wir in den Schulen dafür sorgen, dass sie alternative Lebensentwürfe attraktiver finden. Wo sonst? Die Schule ist die einzige Zwangsveranstaltung, wo wir alle Kinder erreichen. Dass das ein hartes Stück Arbeit ist, wofür die Schule mehr und andere Ressourcen braucht, als ihr bisher zur Verfügung steht, ist mir auch klar. Aber könnten Sie eine erfolgversprechende Alternative benennen?" ... ist zutreffend.

Exakt. Genau darum geht es.

Und auch früher diente eine gute Schule und fördernde Lehrer/innen als Katalysator für eine eigen gute Lebensgestaltung / sozialen Aufstieg.

Das lässt sich in vielen Biographien nachvollziehen... gerade Kindheiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts betreffen.

Da muss man sich nicht nur am Migrantenthema festbeißen.
Zumal... "unsere Kinder" mittlerweile auch oft 2 Sprachen sprechen. Das ist in Berlin ziemlich normal und auch "deutsch".