Leserartikel

SchullektüreHarry Potter ist nicht so spannend wie das echte Leben

Leserin Greta Bucher ist 12 Jahre alt und will andere Bücher lesen als Harry Potter. Sie interessiert sich für wahre Geschichten.

Unsere Deutschlehrerin hat uns einen Artikel gezeigt, in dem diskutiert wird, ob Harry Potter als Pflichtlektüre in der gymnasialen Oberstufe eingeführt werden soll. Ich bin dagegen, da der Originaltext auf Englisch ein zu niedriges Niveau hat. Das Buch wird außerdem als Lesestoff für Jugendliche von 8 bis 13 Jahren empfohlen – also für viel jüngere Kinder und Jugendliche. Zwar ist es entspannend, auch mal etwas Leichteres zu lesen, aber dadurch bilden sich Schüler nicht weiter.

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Durch ein Buch mit realen Themen kann man sich die Welt besser vorstellen, weil jedes Detail aufgeschrieben wird und nicht, wie in einer Fantasygeschichte, beliebig Dinge verändert oder ausgelassen werden. Ich bin der Meinung, dass Harry Potter nicht in Schulen gelesen werden soll, denn etwas über Fantasiewesen zu erfahren, ist Zeitverschwendung.

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Einen Menschen oder das reale Leben zu beschreiben ist viel wichtiger. Dabei lernt man zum Beispiel in einem Buch mit Hunden etwas über Hunde. In der fünften Klasse haben wir das Buch Ich bin hier bloß die Katz' von Hanna Johansen gelesen. Es geht um eine Katze, die erzählt, wie es ihr erging, als ihre Familie einen Hund bekam. Das Buch ist nett und lustig gestaltet und hat mir gut gefallen.

Wenn in der Schule zeitgemäße und realistische Bücher gelesen werden, bekommen die Schüler auch mehr von aktuellen Themen mit, zum Beispiel über die Verhältnisse in Afrika. Ich war selbst schon in Afrika, aber ich kenne nur ein Buch darüber: Wüstenblume von Waris Dirie.

Ich hoffe, dass man sich gegen Harry Potter als Pflichtlektüre entscheiden wird und ich interessantere Dinge lesen darf. Ein Vorschlag von mir wäre Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne. Es ist zwar ein trauriges Buch, aber man erfährt viel über die Zeit, als Juden verfolgt und getötet wurden. Leider haben wir in der Schule bis jetzt noch nicht so viele Bücher gelesen. Das finde ich schade, denn Lesen ist oft besser als normaler Unterricht.

 
Leserkommentare
  1. Wenn man aus einem Buch wie "Der Junge im gestreiften Pyjama" etwas über eine Zeit lernen möchte sollte man nicht vergessen dass sowas nichts autobiographisches wie "Wüstenblume" oder eine Dokumentation ist, sondern eine Geschichte. Die Hoffnung damit im Vorbeigehen Geschichtsunterricht mitzubekommen ist recht optimistisch. Will man das Geschriebene als historischen Fakt sehen, muss man das mit realen Geschichtsbüchern überprüfen um sich ggf nicht zu blamieren. Bei Potter ist die Sache dagegen klar.

    Eine Leserempfehlung
  2. nicht so spannend wie das wahre Leben.
    Oder doch? Oder gar spannender? Manchmal schon. So oder so - es kommt wohl auf das eigene Leben und die eigenen Interessen an.
    Mir hat Harry Potter über weite Teile hinweg sehr gut gefallen - als Erwachsener. Wie Kinder und Jugendliche in ihrer Aufbruchsstimmung und Neugier diese Texte verarbeiten, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
    Aber solche Geschichten wie H.P. gehen über das 'wahre' Leben hinaus und wie der Vorkommentator schon bemerkte, kehren damit ins tiefere Innere zurück und setzen dort was in Gang. Deshalb gefallen mir Fantasy, aber mehr noch SF-Lektüre.

    5 Leserempfehlungen
  3. ... aber als realitätsfern und sinnlos würde ich die reihe nicht bezeichnen.
    wer sich mal intensiver mit der lektüre beschäftigt, findet schnell parallelen zum "realen" leben, da Rowlings ihre charaktere gut strukturiert hat und die grundkonflike des plots das erwachsenwerden versinnbildlichen. auf der metaebene ist das buch sehr aussagekräftig und differenziert. auf den zweiten blick gibt es nicht nur schwarz und weiß, was durch zitate wie: "Es gibt nicht nur gute Zauberer und Todesser, jeder Mensch hat eine gute und eine schlechte Seite, es kommt darauf an welche wir für unser Handeln auswählen.", klar wird. (Zitat ist nicht wortwörtlich entnommen, hatte keine lust jetzt ne halbe stunde zu blättern ;) ) mich hat diese buchreihe in meiner kindheit/jugend stark geprägt und sie hat mir sehr viel beigebracht, ich würde sie um keinen preis missen wollen. als schullektüre würde ich die bücher jedoch nicht empfehlen, da man alle bücher als makrokosmos sehen muss und an ein paar seiten nicht sehr viel interpretieren kann.
    die typischen "realistischen" kinder/jugendbücher aus der schule habe ich als kind immer gehasst, jedoch wüsste ich aus diesem sektor auch kaum alternativen.

    2 Leserempfehlungen
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    das buch "Der Junge im gestreiften Pyjama", das von Erdenmond erwähnt wurde, fände ich schon interessanter. ich muss zu meiner schande jedoch gestehen, dass ich das buch nicht gelesen habe, sondern mir nur den film angeschaut habe, der übrigens sehr gut war! allerdings weiß ich nicht, wie kinder mit einer so heftigen story umgehen...

    das buch "Der Junge im gestreiften Pyjama", das von Erdenmond erwähnt wurde, fände ich schon interessanter. ich muss zu meiner schande jedoch gestehen, dass ich das buch nicht gelesen habe, sondern mir nur den film angeschaut habe, der übrigens sehr gut war! allerdings weiß ich nicht, wie kinder mit einer so heftigen story umgehen...

  4. 5. zusatz

    das buch "Der Junge im gestreiften Pyjama", das von Erdenmond erwähnt wurde, fände ich schon interessanter. ich muss zu meiner schande jedoch gestehen, dass ich das buch nicht gelesen habe, sondern mir nur den film angeschaut habe, der übrigens sehr gut war! allerdings weiß ich nicht, wie kinder mit einer so heftigen story umgehen...

  5. 6. [...]

    [...] Die Harry-Potter-Romane sind sehr komplexe, tiefgehende Literatur, auch wenn sie für Kinder und Jugendliche geschrieben wurde. Natürlich kommt es darauf an, was dann im Unterricht daraus gemacht wird, aber an Hand von ihnen ließe sich verscheidene gesellschaftliche Phänomene diskutieren. Inhaltlich geben sie Ansatzpunkte zu Parallelgesellschaften und in den späteren Büchern sogar zu Entwicklungen einer Diktatur etc. her. [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim Artikelthema und verzichten Sie auf unterstellende Kommentare. Danke, die Redaktion/ds

    8 Leserempfehlungen
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    Locojulio, der Beitrag ist nicht naiv, es handelt sich um die Gedanken einer Zwölfjährigen! Ich persönlich bin beeindruckt von dem Mädchen.

    Liebe Greta,
    meiner Meinung nach hast Du eindeutig recht, wenn Du sagst, daß das Englisch in Harry Potter ein zu niedriges Niveau für die gymnasiale Oberstufe hat. "Aus dem Bauch heraus" würde ich sagen, daß der erste Band für 7.-8. Klasse geeignet wäre. Allerdings bin ich keine Lehrerin und meine eigene Schulzeit ist gut 20 Jahre her...

    In einem Punkt muß ich allerdings eindeutig widersprechen (wie schon einige vor mir): Du sagst, Fantasy-Geschichten seien nicht relevant, sie würden nichts über die wirkliche Welt sagen. Das stimmt so nicht. Hast Du in der Schule schon "Animal Farm" gelesen? Auch das könnte man als Fantasy abtun, trotzdem bezieht es sich eindeutig auf reale Gesellschaftsformen.
    Und Harry Potter- abgesehen davon, daß die Leute zaubern können- hat sehr viel mit dem wirklichen Leben zu tun. Gerade im letzten Band fand ich die Parallelen zur Realität überwältigend und teilweise beängstigend. Es mag nicht so eindeutig sein wie in "Der Junge mit dem gestreiften Pyjama", das hat aber auch den Vorteil, daß man sich mehr Gedanken darüber machen muß, wenn man etwas daraus lernen möchte.
    Greta, mir scheint, daß Du Dir über das, was Du liest, hörst oder erlebst, durchaus Gedanken machst. Also: wenn Ihr in der Schule Deiner Meinung nach zuwenig (oder das falsche) lest, lies zuhause. Mach weiter so!

    Natürlich sieht man ein Buch mit 12 aus einer anderen Perspektive als mit 20, 30, 40 oder älter, und die Perspektive eines über 30-jährigen beinhaltet zweifelsohne mehr Lebenserfahrung. Für mich ist das aber kein Grund, die Perspektive einer 12jährigen nicht ernst zu nehmen.
    - Es ist schwierig, aus etwas zu lernen, zu dem man gerade keinen Zugang hat. Ob man das hat, das weiß man mit 12 schon gut. Und vielleicht verliert man völlig die Lust an etwas, weil es einem aufgezwungen wird. Muss man jemanden zwingen, bestimmte Bücher zu lesen? Die Alternativvorschläge der Autorin sind keine "Groschenromane"... Es ist doch schön, wenn sie sich gerade für spezielle Literatur interessiert. Vielleicht ist ihr "die Realität" mit 15 dann zu langweilig, und sie liest doch lieber Harry Potter. Wenn man sich mit zwölf schon sachlich damit auseinandersetzt, ob der Lernstoff passt oder nicht, finde ich das auch nicht naiv. Naiv wäre für mich, sich alles brav auf die Nase binden zu lassen, die Lehrer werden's schon wissen...

    Locojulio, der Beitrag ist nicht naiv, es handelt sich um die Gedanken einer Zwölfjährigen! Ich persönlich bin beeindruckt von dem Mädchen.

    Liebe Greta,
    meiner Meinung nach hast Du eindeutig recht, wenn Du sagst, daß das Englisch in Harry Potter ein zu niedriges Niveau für die gymnasiale Oberstufe hat. "Aus dem Bauch heraus" würde ich sagen, daß der erste Band für 7.-8. Klasse geeignet wäre. Allerdings bin ich keine Lehrerin und meine eigene Schulzeit ist gut 20 Jahre her...

    In einem Punkt muß ich allerdings eindeutig widersprechen (wie schon einige vor mir): Du sagst, Fantasy-Geschichten seien nicht relevant, sie würden nichts über die wirkliche Welt sagen. Das stimmt so nicht. Hast Du in der Schule schon "Animal Farm" gelesen? Auch das könnte man als Fantasy abtun, trotzdem bezieht es sich eindeutig auf reale Gesellschaftsformen.
    Und Harry Potter- abgesehen davon, daß die Leute zaubern können- hat sehr viel mit dem wirklichen Leben zu tun. Gerade im letzten Band fand ich die Parallelen zur Realität überwältigend und teilweise beängstigend. Es mag nicht so eindeutig sein wie in "Der Junge mit dem gestreiften Pyjama", das hat aber auch den Vorteil, daß man sich mehr Gedanken darüber machen muß, wenn man etwas daraus lernen möchte.
    Greta, mir scheint, daß Du Dir über das, was Du liest, hörst oder erlebst, durchaus Gedanken machst. Also: wenn Ihr in der Schule Deiner Meinung nach zuwenig (oder das falsche) lest, lies zuhause. Mach weiter so!

    Natürlich sieht man ein Buch mit 12 aus einer anderen Perspektive als mit 20, 30, 40 oder älter, und die Perspektive eines über 30-jährigen beinhaltet zweifelsohne mehr Lebenserfahrung. Für mich ist das aber kein Grund, die Perspektive einer 12jährigen nicht ernst zu nehmen.
    - Es ist schwierig, aus etwas zu lernen, zu dem man gerade keinen Zugang hat. Ob man das hat, das weiß man mit 12 schon gut. Und vielleicht verliert man völlig die Lust an etwas, weil es einem aufgezwungen wird. Muss man jemanden zwingen, bestimmte Bücher zu lesen? Die Alternativvorschläge der Autorin sind keine "Groschenromane"... Es ist doch schön, wenn sie sich gerade für spezielle Literatur interessiert. Vielleicht ist ihr "die Realität" mit 15 dann zu langweilig, und sie liest doch lieber Harry Potter. Wenn man sich mit zwölf schon sachlich damit auseinandersetzt, ob der Lernstoff passt oder nicht, finde ich das auch nicht naiv. Naiv wäre für mich, sich alles brav auf die Nase binden zu lassen, die Lehrer werden's schon wissen...

  6. Persönlich habe ich Harry Potter sehr gern gelesen - es ist einfach wunderbar fantasievoll. Und auch, wenn die Handlung sich weit ab von der Realität bewegt, sind so manche kindliche bis pubertäre Verhaltensweisen dafür umso realistischer geschildert - nur mit anderen Requisiten, gewissermaßen. Das fällt aber wohl Erwachsenen mehr auf als jugendlichen Lesern...
    Zweitens - Englisch lernt man, denke ich, am besten, in dem man etwas liest, das man wirklich interessant oder spannend findet. Für viele Jugendliche wird Harry Potter das sein - für andere eben auch nicht. Ich habe mich in der Schule oft darüber geärgert, dass ich nicht selbst Geschichten schreiben durfte, und, dass viel von dem, was wir lesen mussten, überhaupt nicht mein Geschmack war. - Mein Vorschlag wäre, mehr Wahlfreiheit zuzulassen. Jeder könnte sich Literatur aus einem Vorschlagskorb mit einem gewissen Mindestniveau aussuchen, sich damit auseinandersetzen und den anderen in der Klasse erklären, welche Schlüsse man gezogen hat und warum. Das wäre auch viel spannender als die hundertfündundzwanzigtausendste wiedergekäute Zwangsinterpretation von Emilia Galotti... Die Klassiker werden trotzdem gelesen werden - weil sie gut sind!

    Eine Leserempfehlung
  7. [...]
    Die besten sozialkritischen Bücher bedienen sich der puren Fantasie oder/und Science Fiction.
    Milton - Das verlorenes Paradies, Goethe - Faust, Orwell - 1984 und Farm der Tiere, Brandbury - Fahrenheit 451, Huxley - Schöne Neue Welt, Asimov - Robot Trilogie, Mary Shelley - Frankenstein, Burgess - Uhrwerk Orange, Keyes - Blumen für Algenon, Peter S. Beagle - Das letzte Einhorn, Joe Haldeman - Der ewige Krieg, Richard Matheson - Ich bin Legende, Mieville - Perdido Street Station, CS Lewis - Narnia Geschichten - und das sind "nur" die die mir sofort einfallen.
    Jedes dieser Bücher sollte man als junger Mensche lesen und darüber nachdenken wirklich nachdenken.

    Gekürzt. Bitte beziehen Sie sich auf das Artikelthema. Danke, die Redaktion/ds

    16 Leserempfehlungen
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    @ Gerry10

    Leider ist Literatur im Deutschunterricht tatsächlich oft Zeitverschwendung! Und zwar nicht grundsätzlich, sondern weil viele Lehrer ihre jugendliche Schüler wie Kinder und Babies behandeln und sich in inhaltlichen oder formalen Details verlieren, die wirklich keinen geistigen oder sonstigen Nährwert haben. Mir ging das genauso. Ich (jetzt Mitte 40) war es früh leid, mich mit E"ffi Briest" und dergleichen langweilen zu lassen. Der Kern der Geschichte war mir zwar klar, aber wieso dann nicht gleich über die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert reden? Warum sozialkritische Themen anhand von Romanen behandeln, anstatt sich gleich mit den Fakten zu beschäftigen? Mit ca. 12 habe ich aufgehört Literatur zu lesen, ab da an nur noch Sach- oder wissenschaftliche Bücher, vor allem Dank meiner Deutschlehrer!

    Eines meiner ersten Sachbücher mit 12 war "Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung" :) Sehr spannend aber freilich nicht jedermanns Geschmack. Heute bin ich Naturwissenschaftler, gerade habe ich Ayaan Hirsi Alis "Mein Leben, meine Freiheit" gelesen. Teile davon wären sicher auch als Schullektüre interessant, und ja, da geht es um die wirklich wichtigen Probleme dieser Welt aus der Sicht eines Kindes, einer Schülerin, und dann einer Frau.

    @ Gerry10

    Leider ist Literatur im Deutschunterricht tatsächlich oft Zeitverschwendung! Und zwar nicht grundsätzlich, sondern weil viele Lehrer ihre jugendliche Schüler wie Kinder und Babies behandeln und sich in inhaltlichen oder formalen Details verlieren, die wirklich keinen geistigen oder sonstigen Nährwert haben. Mir ging das genauso. Ich (jetzt Mitte 40) war es früh leid, mich mit E"ffi Briest" und dergleichen langweilen zu lassen. Der Kern der Geschichte war mir zwar klar, aber wieso dann nicht gleich über die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert reden? Warum sozialkritische Themen anhand von Romanen behandeln, anstatt sich gleich mit den Fakten zu beschäftigen? Mit ca. 12 habe ich aufgehört Literatur zu lesen, ab da an nur noch Sach- oder wissenschaftliche Bücher, vor allem Dank meiner Deutschlehrer!

    Eines meiner ersten Sachbücher mit 12 war "Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung" :) Sehr spannend aber freilich nicht jedermanns Geschmack. Heute bin ich Naturwissenschaftler, gerade habe ich Ayaan Hirsi Alis "Mein Leben, meine Freiheit" gelesen. Teile davon wären sicher auch als Schullektüre interessant, und ja, da geht es um die wirklich wichtigen Probleme dieser Welt aus der Sicht eines Kindes, einer Schülerin, und dann einer Frau.

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