Economist-BildungsvergleichDeutschland muss nicht Mittelmaß bleiben

Müssen sich die Deutschen mit mittelmäßigen Ergebnissen in Bildungsvergleichen zufriedengeben? Der kanadische Bildungsexperte P. Cappon plädiert für einen Bildungsrat. von Paul Cappon

Lange Zeit glaubten die Deutschen, ihr Bildungssystem sei genauso erfolgreich wie ihre Wirtschaft. Sie erwarteten, dass deutsche Schüler sich ohne Probleme mit anderen OECD-Schülern messen könnten. Dann kam PISA – und aus war der Traum.

Nach dem ersten PISA-Schock vor gut zehn Jahren, erwachte das Land in einer harschen Realität: deutsche Schüler konnten nicht mit denen der Testsieger-Länder mithalten. Das Bildungssystem bedurfte grundlegenden Verbesserungen – und das schnellstmöglich, denn die Menschen wissen, dass Lernen die Grundlage für die persönliche Entwicklung, den sozialen Zusammenhalt und die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ist.

Anzeige

Der Economist Intelligence Unit hat  am Dienstag eine neue internationale Bildungsstudie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die deutschen Leistungen nach wie vor mittelmäßig sind. Die Studie vergleicht vierzig Länder, von denen dreißig zur OECD gehören. Die Platzierung der untersuchten Länder basiert auf ihren Leistungen (Output der Bildungssysteme). Bildungsinvestitionen (Input) werden zwar für die Analyse genutzt, fließen aber nicht in das Ranking ein.

Die Leistungen werden in zwei Kategorien zusammengefasst: Die Kategorie "Bildungsleistungen" setzt sich aus den Schulabgängerquoten und Bildungsabschlüssen sowie aus der Lese- und Schreibfähigkeit der Bevölkerung zusammen. In der Kategorie "Kognitive Fertigkeiten" werden die Ergebnisse internationaler Studien wie PISA, die Internationale Mathematik- und Naturwissenschaftsstudie (TIMSS) und die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) verglichen.

In der Kategorie "Bildungsleistungen" belegt Deutschland den 23. der vierzig Plätze und liegt damit im Studiendurchschnitt. Hierbei muss man jedoch beachten, dass es sich nicht um den OECD-Durchschnitt handelt, da auch Ergebnisse leistungsschwächerer Nicht-OECD-Länder wie Indonesien oder der Türkei in die Wertung einfließen. In der Kategorie "Kognitive Fertigkeiten" schneiden die deutschen Schüler besser ab. Hier belegt Deutschland immerhin den zehnten der vierzig Plätze.

Kognitive Fertigkeiten

Beim Lesen liegen deutsche Viertklässler 0,6 Punkte über dem internationalen Durchschnitt; Achtklässler 0,4 Punkte. Auch in Mathematik erzielen deutsche Viert- und Achtklässler mit jeweils 0,5 Punkten leicht überdurchschnittliche Leistungen. In den Naturwissenschaften übertreffen die Viertklässler den Durchschnitt ebenfalls um 0,5 Punkte, die Achtklässler um 0,7 Punkte. Insgesamt liegen deutsche Schüler mit ihren "kognitiven Fertigkeiten" damit 0,56 Punkte über dem internationalen Durchschnitt. Zum Vergleich: Finnland befindet sich 1,5 Punkte über – Indonesiens 2,01 Punkte unter dem Schnitt.

Bildungsleistungen

Die Schreib- und Lesefähigkeit deutscher Erwachsenen liegt 0,6 Punkte über dem Durchschnitt. Die Quote der erfolgreichen Schulabgänger beschert Deutschland 0,4 Punkte über dem Schnitt. Im Vergleich der Hochschulabsolventen hinkt Deutschland dem internationalen Standard dagegen mit -0,7 Punkten deutlich hinterher. Insgesamt liegt Deutschland in der Kategorie "Bildungsleistungen" mit nur 0,12 Punkten sehr knapp über dem Durchschnitt der untersuchten Länder.

Finnland und Südkorea sind die Spitzenreiter des Gesamtrankings. Deutschland liegt mit 0,41 Punkten knapp über dem Durchschnitt und landet auf Platz 15.

Leserkommentare
  1. Die Gefahr besteht das dort eine politische Spitze wie Silvia Löhrmann (B90/Die Grünen) installiert werden würde.

    Das Problem in Deutschland ist die Kuh von hinten! Man hat Jahre lang verschlafen die Qualität der Hauptschulen und mittleren Schulen zu verbessern oder war damit überfordert.

    In NRW wird ja auch nicht gefragt wie viele schwache Schultern die wenig starken tragen können.

    Eine Aufteilung in zwei oder vier Bildungsräte wäre sinnvoller und eine Angleichung des Lehrmaterials in den ersten 6-7 Jahren.

  2. wenn zugleich der unsinnige Förderalismus im Bildungswesen endet und dies nicht mit der sonst üblichen Angleichung des Niveaus nach unten.

  3. Bildung nach OECD-Standards ist aber vielleicht nicht unbedingt die Art Bildung, in der wir Koreaner oder Finnen schlagen müssen. Deutschland braucht kreative Menschen, die in der Lage sind, das große Bild zu verstehen. Und keine Auswendiglernmaschinen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Finnland bildet sicher keine Lernmaschinen aus. Es basiert vor allem auf einer modernen und respektvollen Sicht auf die Kinder.

    Wenn man mal sichtbar machen könnte, quasi mit so etwas einer Wärmebildkamera, wie viel Ideologie unsere Gesellschaft antreibt, wäre das wahrscheinlich ein Schock.
    Es gibt immer wieder hübsche Dokus wie in "Nano" oder "Quarks" über Erkenntnisse wie Kinder am besten lernen. Dass sie einen natürlichen Drang zu lernen haben der durch bestimmte Rahmenbedingungen freigesetzt wird. Wie hätte die Menschheit sonst diesen (technischen) Fortschritt gemacht, es gibt ja keinen göttlichen Oberpauker der sie in die Schulbank und das Vokabelbuch gezwungen hat?
    Aber Erkenntnisse von Hirnforschern und modernen Pädagogen passen nicht ins Bild der sturen, mittelmäßigen, konservativen Schädel in den Kultusministerien. Denn sie zeichnen ein Menschenbild das auf Respekt und Vertrauen basiert, und das können diese Leute, vor allem in Deutschland, nicht ertragen. Kontrolle, Misstrauen und Separation, das brauchen die einfach, sonst bekommen sie es mit der Angst zu tun. Und dann werden sie wütend.

    sollte nun langsam lang genug die Mängel in den Grundlagen der Bildung verkleistert haben.
    Klar muss man kreativ sein, wenn man den gelesenen Text nicht versteht, aber das ist nun mal nicht das Bildungsziel.

    "Es lag Einstein nicht, nur formales Wissen zu erlernen, viel mehr regten ihn theoretisch-physikalische Denkprojekte an. Mit seiner Eigenwilligkeit eckte er oftmals an. Ihm war die abstrakte mathematische Ausbildung ein Dorn im Auge, er erachtete sie als für den problemorientierten Physiker hinderlich.......Diese Ignoranz verstellte ihm nicht nur Karrierechancen an seiner Hochschule, er bereute sie spätestens bei der Entwicklung der mathematisch höchst anspruchsvollen allgemeinen Relativitätstheorie."

    http://de.wikipedia.org/w...

    • AndreD
    • 28. November 2012 7:16 Uhr

    dann wären alle Unis wieder Durchschnitt.

    Klingelts?

    Vielleicht sollten wir uns nicht an den USA orientieren. Die haben zwar eine kleine Gruppe von Spitzenstudenten, dafür eine unheimliche breite Masse an bildungsfernen Menschen. Vergleicht man dann die (finanzielle) Lebenssituation der Menschen mit unserem deutschen System, dann stellt man fest.:

    Viele Menschen in Deutschland sind recht gut ausgebildet und die (finanzielle) Lebenssituation ist weitestgehend ausgewogener und damit besser.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Leider schlägt der Vergleich unserer egalitären Bildungsideologie ins Gesicht. Die USA zeigen, daß man es sich sogar leisten kann, die öffentlichen Bildungseinrichtungen in der Breite vergammeln zu lassen, wenn man nur genügend Elite-Einrichtungen hat, die Spitzenleistungen bringen. Bildungserfolg mißt sich in Nobelpreisen und Patenten, und da sind die USA Spitze. Selbstverständlich ist dies kein Plädoyer dafür, unsere öffentlichen Schulen weiter absacken zulassen. Aber wir brauchen auch Spitzenleistungen, und das bedeutet entsprechende Förderung und eine Abkehr von der Gleichmacherei. Niemand würde erwarten, daß jeder der das Training von Boris Becker bekommt, auch so gut Tennis spielen wird. Aber unser Bildungswesen tut so, als ob aus jedem Kind mit der entsprechenden Förderung ein Einstein werden kann. Ein Grund, warum die frustrierten Einsteins in die USA auswandern.

    • Gerry10
    • 28. November 2012 7:20 Uhr

    Wie Forist "Hans Glück" bereits schrieb, warum muss man sich an diesem Standard(?) orientieren.
    Wäre nicht das erste mal das Deutschland seinen eigenen Weg geht und am Ende besser dasteht als der Rest der Welt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Besser "Mittelmass" für die breite Bevölkerung, als den Blickwinkel ausschliesslich auf Nerds zu richten und diese zum Maß aller Dinge zu machen.
    Die USA sind das beste Beispiel dafür : In Forschung und Entwicklung mitführend, in Ausführung und Realisierung mangelhaft bis ungenügend (siehe Medizin).

  4. Besser "Mittelmass" für die breite Bevölkerung, als den Blickwinkel ausschliesslich auf Nerds zu richten und diese zum Maß aller Dinge zu machen.
    Die USA sind das beste Beispiel dafür : In Forschung und Entwicklung mitführend, in Ausführung und Realisierung mangelhaft bis ungenügend (siehe Medizin).

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • yellowT
    • 28. November 2012 10:04 Uhr

    Das kann doch jetz nicht Ihr ernst sein, dass eine Extem mit dem anderen zu vergleichen?

  5. Finnland bildet sicher keine Lernmaschinen aus. Es basiert vor allem auf einer modernen und respektvollen Sicht auf die Kinder.

    Wenn man mal sichtbar machen könnte, quasi mit so etwas einer Wärmebildkamera, wie viel Ideologie unsere Gesellschaft antreibt, wäre das wahrscheinlich ein Schock.
    Es gibt immer wieder hübsche Dokus wie in "Nano" oder "Quarks" über Erkenntnisse wie Kinder am besten lernen. Dass sie einen natürlichen Drang zu lernen haben der durch bestimmte Rahmenbedingungen freigesetzt wird. Wie hätte die Menschheit sonst diesen (technischen) Fortschritt gemacht, es gibt ja keinen göttlichen Oberpauker der sie in die Schulbank und das Vokabelbuch gezwungen hat?
    Aber Erkenntnisse von Hirnforschern und modernen Pädagogen passen nicht ins Bild der sturen, mittelmäßigen, konservativen Schädel in den Kultusministerien. Denn sie zeichnen ein Menschenbild das auf Respekt und Vertrauen basiert, und das können diese Leute, vor allem in Deutschland, nicht ertragen. Kontrolle, Misstrauen und Separation, das brauchen die einfach, sonst bekommen sie es mit der Angst zu tun. Und dann werden sie wütend.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    .
    ... von den sturen, mittelmässigen konservativen Schädeln mit Kontrolle, Misstrauen und Hierarchien als Selbstzweck sein natürlicher Neugiermotor in jungen Jahren wirkungsvoll abgewürgt wurde.

    Einzig positiv: die daraus entstandene profunde Kenntnis jedweder möglichen Wege des zweiten Bildungsweges (die aber alles andere als berauschend sind in Deutschland, wenngleich allemal um Lichtjahre besser als beispielsweise die sehr zuunrecht gehypte bayerische Gymnasialausbildung ...)

    • lonetal
    • 28. November 2012 11:51 Uhr

    Sie schreiben: "Aber Erkenntnisse von Hirnforschern und modernen Pädagogen passen nicht ins Bild der sturen, mittelmäßigen, konservativen Schädel in den Kultusministerien."

    Sie machen es sich zu einfach, die Schuld nur 'denen da oben' zuzuschieben. Es sind nicht die sturen Schädel in den Kultursministerien, die in Massen pädagogischen Schwachsinn kaufen und Bücher wie "Kinder brauchen Grenzen" zu Bestsellern und zum alltäglichen Erziehungsprogramm machen.

    Es sind Mann und Frau auf der Straße, die so handeln und die Bildungspolitik in eine Ecke zwingen, in der wieder mal Mitläufertum und Untertanengeist gedeiht.

    • ST_T
    • 28. November 2012 12:43 Uhr

    Die gesamte Analyse ist ziemlich schwach, sie basiert nämlich schon auf vorher verfälschten Ergebnissen.

    Alleine Schulabgängerquoten ist bereits ein Gummifaktor und somit irrelevant: In Japan und Korea etwa haben rund 90% der Menschen das Abitur (in Japan sogar mehr), allerdings heißt Abitur nichts. Erst ein Abitur an einer renommierten Schule bzw. ein Abschluss an einer renommierten Universität ist weitaus aussagekräftiger als der Abschluss an sich.
    Nebenbei bemerkt haben die asiatischen Länder mitunter die geringsten Migrantenquoten der ganzen Welt.
    Finnland selbst besitzt 4% Migrantenquote und hat bei mehreren Bildungstests bereits sowieso schwächere Gruppen wie Legasthemiker ausgeschlossen.

    Und ausgerechnet ein kanadischer Bildungsexperte möchte Deutschland etwas über Bildungsrat erzählen?!?
    Nur zur Info: Kanada und die USA haben gegen die Richtlinien verstoßen und mehr als 5% der repräsentativen Altersgruppe aus den PISA-Tests ausgeschlossen. (2009)

    Vielleicht sollte man auch erwähnen, dass der Economist sich selbst zum Manchester-Liberalismus zählt und somit eher ökonomische Interessen vertritt.

    Ob damit in Deutschland alles schön ist, wage ich zu bezweifeln.
    Es gibt viele Probleme, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen und erst einmal sich solche Studien bzw. die Kritiken dazu durchlesen.
    Das deutsche Bildungs-System ist nämlich nicht so schlecht wie gerne behauptet.

    Finnland bilde sicher keine Lernmaschinen aus, heißt es in einem Kommentar. Zweifellos, aber auch Südkorea nicht. Selbst wenn die Paukmethoden und der strenge Stil bei uns zunächst Befremden auslöst: Die Koreaner (Süd) haben die höchste Quote an Studenten, die erfolgreich musisch-kreative Fächer studieren, eine boomende Cultural Content Industrie und auch noch die höchste Quote inländischer Patentanmeldungen pro Eionwohner unter allen Industrieländern. Ganz so schädlich scheinen die 12 Jahre Transiration für den kreativen Output also nicht zu sein!

    Man kann nicht mit ein paar Reformen aus Deutschland Finnland 2.0 machen. Wir brauchen HIER Veränderungen, die auf das deutsche Bildungssystem zugeschnitten sind. Das fängt bei der Lehrerausbildung an.
    Ein finnisches Bildungssystem als Vorbild ist ja gut und schön. Aber wir werden nie da hinkommen. Deutschland ist ganz anders organisiert als Finnland, es sind zwei verschiedene Kulturen. Mal hier eine Modellschule und hier eine Modellklasse bringt nichts. Die Zeit der Rumprobiererei muss vorbei sein.

    • Nibbla
    • 28. November 2012 8:03 Uhr

    herangeführt werden. Sätze wie "schule soll/muss keinen Spaß machen", rauben jegliche Freude zur Schule zu gehen (zudem ist spaß und freude am lernen zwei paar stiefel)

    Im Musikunterricht wird gefaselt von Tonika Subdominante Mollparalelle und Dominante am Beispiel der Klassik und so Recht hab ichs nie verstanden und die meisten haben darin ihre Zeit verschwendet. Wenn mans aber am Beispiel der Popmusik zeigt, dann kanns wirdlich JEDER verstehen. Und freude daran haben. :-) http://www.youtube.com/wa...

    (und Metal hat mit Klassik mehr zu tun, als mit Popmusik ^^)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    WEnn ich das schön höre, Schule sollte Spaß machen. Wer Spaß haben möchte, gehe je nach alter in einen Kinderfreizeitpark, eine Disko oder zum Tanztee im Altersheim.
    Schüler sollten Erfolgserlebnisse im Lernen haben, aber dazu gehört nicht nur die Schule, sondern auch vor allem die Eltern und letztere wälzen zunehmend ihre Verantwortung auf andere ab.
    Gleichzeitig glauben unsere Volks(ver)treter immer noch, dass man mit einem Tretroller ein Formel-1-Rennen gewinnen kann. Wenn ich dem Personal, sprich Lehrern und Erziehern nicht die finanziellen und materiellen Gegebenheiten gebe, dann brauch ich mich nicht zu wundern, wenn das "Rennen", um diese Metapher aufzugreifen, nicht funktioniert.
    Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich diese ewige Diskussion um die Bildung und das Schulsystem nicht mehr hören kann. Wir zerkloppen unser durchaus erfolgreiches System - berufliche Bildung und 13 jähriges Gymnasium, nur um anderen Ländern und ihren Standards nachzueifern. Unsere berufliche Ausbildung ist immer noch in vielen Ländern ein Vorbild.
    Wenn andere sich einen voll geschissenen Nachttopf auf den Kopf setzen, dann machen wir das nach, oder?

    • whale
    • 28. November 2012 11:13 Uhr

    Ich gehöre zu den Schülern, die mit Pop im Musikunterricht "Spaß" haben durften. Ich muss im Nachhinein sagen, dass ich gern mehr über Tonika, Subdominante etc. erfahren hätte. Mir fehlt es heute. Und damals? Hatten wir wirklich "Spaß"? Nein, es war auf Dauer ermüdend und durchschaubar, vielleicht fühlten wir uns auch nicht so ganz für voll genommen.
    Will sagen: Lernen muss und kann nicht immer Spaß machen. Ja, mehr noch, man will auch nicht immer nur "Spaß" im Leben, muss auch (heraus)gefordert werden, muss auch den Sinn (und, ja, auch die Freude) in der Anstrengung erkennen.
    Was am Ende zählt ist nicht, wieviel Spaß ich gehabt habe, sondern was ich gelernt habe.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Artikel Auf einer Seite lesen
  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte OECD | Iglu | Reform | Schüler | Studie | Finnland
Service