Integration Prüfen statt prügeln

Wenngleich es Ex-Senator Sarrazin an Augenmaß fehlt: Seine mit Schärfe vorgetragene Kritik an der Berliner Sozial- und Bildungspolitik ist auch eine Anregung. Kommentar.

Hat nicht unbedingt Augenmaß gezeigt, aber einen Finger in die Wunden Berlins gelegt: Bundesbanker Sarrazin

Hat nicht unbedingt Augenmaß gezeigt, aber einen Finger in die Wunden Berlins gelegt: Bundesbanker Sarrazin

Nein, politisch korrekt hat sich Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin nicht ausgedrückt in seinem so schnell skandalisierten Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Kulturzeitschrift Lettre international. Doch die Äußerungen, die sehr stammtischnah klingen, seien "empirisch" nachzuvollziehen, sagte Sarrazin.

Nun kursieren in den Medien allerlei anstößige Sätze, vor allem über die "unproduktiven" Berliner "Unterschichten", zu denen der jetzige Bundesbankvorstand Sarrazin neben Hartz-IV-Empfängern die Mehrzahl der angeblich integrationsunwilligen türkischen und arabischen Immigranten in der Hauptstadt zählt.

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Das riecht nach starkem Tobak, und dieser ist naturgemäß braun. Auch Sarrazin meint, dass manche seiner Äußerungen "sehr stammtischnah" klängen. Aber, so fügt er an, man könne, was er etwa über die Probleme der Berlin-spezifischen Integrationspolitik äußert, "empirisch sehr sorgfältig nachzeichnen". Nun sind auch empirische Befunde oft unterschiedlich interpretierbar, und der Ton macht die Musik, zumal bei empfindlichen Themen. Doch zur Wahrheit muss auch gesagt werden: Es wirkt ziemlich pornografisch, sich bei Sarrazin bloß auf möglicherweise pikante "Stellen" zu stürzen – oder nur diese Stellen zu zitieren, ohne den ganzen Text zu kennen.

Tatsächlich wurde das Gespräch von Lettre-Chefredakteur Frank Berberich für eine hoch anregende Sonderausgabe mit dem sozioanalytischen Titel Berlin auf der Couch – Autoren und Künstler zu 20 Jahren Mauerfall geführt; es umfasst schätzungsweise zwei normale Zeitungsseiten und ist weniger ein Interview als ein mündlicher Essay. Der eröffnet hoch über allen Stammtischen einen oft intelligent-brisanten, weit in die politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschichte der Stadt eingreifenden Diskurs: als Bestandsaufnahme der Miseren wie auch Chancen Berlins gestern, heute und morgen.

Der Soziologe Max Weber hat in seinem berühmten Aufsatz Politik als Beruf einst drei entscheidende Qualitäten für einen Politiker genannt: "Leidenschaft, Verantwortungsgefühl, Augenmaß." Thilo Sarrazin, dem es an leidenschaftlichem Verstand gewiss nicht fehlt, ist heute nicht mehr Berufspolitiker. Doch auch sein Job bei der Bundesbank ist keineswegs unpolitisch. Und selbst wenn er jetzt nur als Stadtbürger eine komplizierte und (doch wohl sadomasochistische) "Liebeserklärung" an Berlin hätte abgeben wollen, selbst dann äußert sich hier kein Jedermann.

Augenmaß jedenfalls hat der von einer Golfplatzaffäre und seinen Sottisen über das angeblich so fett bestrichene Brot der Armen vorbelastete Banker auch jetzt nicht unbedingt gezeigt. Ist es doch peinlich, die Berliner Sparzwänge zu beschreiben und dann als Ex-Sparsenator sein damals zu niedriges Gehalt im Amt zu beklagen. Andererseits legt der Provokateur Sarrazin mit ätzender, gewiss nicht mitleidvoller, aber kenntnisreicher Schärfe den Finger in viele Wunden der Berliner Sozial- und Bildungspolitik. Und diese Anregung erscheint wichtiger als die Aufregung über ein paar polemische Zuspitzungen.

Man muss kein elitärer Ausländerfeind sein, um wie Sarrazin zu fragen, warum bestimmte Immigrantengruppen auch in der dritten Generation signifikant weniger sozial und ökonomisch integriert sind als andere. Wer gestaltende statt verwaltete Stadtbürger will und Einwanderung als Bereicherung statt Belastung eines Gemeinwesens wünscht, der sollte Sarrazin erst mal prüfen statt prügeln.

 
Leser-Kommentare
    • Melone
    • 05.10.2009 um 15:07 Uhr

    Bin positiv überrascht von diesem für Zeit-Verhältnisse recht ausgewogenen Kommentar! Sollte die Zeit die Scheuklappen ablegen und für den Normalbürger wieder lesbar werden?- Nein, man muß kein Auländerfeind sein, um diese Frage zu stellen und man muß sie stellen dürfen. Im Interesse der autochthonen Bevölkerung ebenso wie in dem der vielen gut integrierten Neubürger. Alles andere schadet der Demokratie. Die Redefreiheit ist, wie der Fall Sarrazin wieder einmal zeigt, schon beschädigt genug.

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    Sarrazin stellt keine Fragen - Sarrazin stellt Dogmen auf auf Basis der Empirie - also einer vermeintlichen "gefühlten Belastung" und wirft dabei mit Zahlen um sich, die eben nicht der Realität entsprechen, sondern "empirisch" nachzuvollziehen sind.

    Damit konterkariert er sein (möglicherweise tatsächlich vorhandenes) Ziel Mißstände anzuprangern (aber ohne Drang diese beseitigen zu wollen), sondern ist dem puren Populismus verfallen, bestimmte Gruppierungen anzugreifen oder schlecht zu machen und erzeugt damit ein Klima, das eine sachgerechte Diskussion verhindert.

    In seinen 7 Jahren als Finanzsenator hatte er reichlich Gelegenheit, ausser dem erfolgreichen kaputtsparen der Stadt und ihrer Institutionen, Einrichtungen, Schulen, Jugendeinrichtungen und Kitas auf der Basis des vom CDU-Diepgen/Landowsky-Senates hinterlassenen Scherbenhaufens (auch das Wissen davon gehört zur Situation von Berlin), einiges anzustossen, um die Probleme anzugehen.

    Das hat er aber (ebenso wie ein gewisser Herr Köhler in seiner Zeit beim IWF) eben nicht getan, sondern schießt nun hinterrücks bei meist eher unpassenden Gelegenheiten primitiv unverhofft und eher rachsüchtig aus der Hüfte.

    So bleibt wohl nur diese Erklärung anfangs des Artikels von Herrn Becker übrig:
    Das riecht nach starkem Tobak, und dieser ist naturgemäß braun.

    Sarrazin stellt keine Fragen - Sarrazin stellt Dogmen auf auf Basis der Empirie - also einer vermeintlichen "gefühlten Belastung" und wirft dabei mit Zahlen um sich, die eben nicht der Realität entsprechen, sondern "empirisch" nachzuvollziehen sind.

    Damit konterkariert er sein (möglicherweise tatsächlich vorhandenes) Ziel Mißstände anzuprangern (aber ohne Drang diese beseitigen zu wollen), sondern ist dem puren Populismus verfallen, bestimmte Gruppierungen anzugreifen oder schlecht zu machen und erzeugt damit ein Klima, das eine sachgerechte Diskussion verhindert.

    In seinen 7 Jahren als Finanzsenator hatte er reichlich Gelegenheit, ausser dem erfolgreichen kaputtsparen der Stadt und ihrer Institutionen, Einrichtungen, Schulen, Jugendeinrichtungen und Kitas auf der Basis des vom CDU-Diepgen/Landowsky-Senates hinterlassenen Scherbenhaufens (auch das Wissen davon gehört zur Situation von Berlin), einiges anzustossen, um die Probleme anzugehen.

    Das hat er aber (ebenso wie ein gewisser Herr Köhler in seiner Zeit beim IWF) eben nicht getan, sondern schießt nun hinterrücks bei meist eher unpassenden Gelegenheiten primitiv unverhofft und eher rachsüchtig aus der Hüfte.

    So bleibt wohl nur diese Erklärung anfangs des Artikels von Herrn Becker übrig:
    Das riecht nach starkem Tobak, und dieser ist naturgemäß braun.

  1. Oh, Herr Sarrazin, Sie dürfen doch nicht den Souverän, das Wahlvolk, beleidigen! Dieser Vergleich mit dem Kosovo - dass die Türken uns dank ihrer vielen Kinder überlegen sind! Das sei eine abfällige Äußerung über die Türken, schreien die Gutmenschen. In Wirklichkeit ist es abfällig über uns aussterbende Deutsche - oh, die Kränkung ist angekommen, sie sind jetzt persona non grata - Mut zur Wahrheit und Staatsamt vertragen sich eben nicht - vielleicht waren Sie in einem früheren Leben Hofnarr bei einem eitlen Tyrannen, genossen die Narrenfreiheit und meinen in diesem Leben, Sie könnten so weiter machen! Nicht bei den Deutschen!

  2. Ich habe in meiner beruflichen Praxis mit diversen türkischen Mitbürgern zu tun gehabt, von denen einige auch den deutschen Pass haben. Was ich dort über die "faulen ....Türken, die nur auf Kosten der Allgemeinheit leben" gehört habe, würde ich mir als Deutscher niemals zu sagen getrauen.
    Viele der integrierten Türken haben zu den von Sarrazin angesprochenen Bevölkerungsgruppen durchaus so ihre eigene Meinung........

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    • Gafra
    • 05.10.2009 um 16:03 Uhr

    aber vielleicht spielen da z.T. noch weniger lautere Motive mit: Ein relativ großer Teil der zugewanderten Anatolier sind Kurden und die Mittel- und Oberschichten setzen sich überall gerne von der eigenen Unterschicht ab.
    Und auch das gibt es, dass diejenigen, die sich mühsam empor gearbeitet haben mit besonderer Härte auf die schauen, die es nicht geschafft haben.
    Aber wie schon mehrfach an anderer Stelle gesagt, es gibt diese Probleme und es bedarf eines Bündels von Maßnahmen, diese anzugehen. Und meiner Ansicht nach gehören dazu durchaus auch Sanktionen, aber auch solches:
    http://www.wider-den-opti...

    • Gafra
    • 05.10.2009 um 16:03 Uhr

    aber vielleicht spielen da z.T. noch weniger lautere Motive mit: Ein relativ großer Teil der zugewanderten Anatolier sind Kurden und die Mittel- und Oberschichten setzen sich überall gerne von der eigenen Unterschicht ab.
    Und auch das gibt es, dass diejenigen, die sich mühsam empor gearbeitet haben mit besonderer Härte auf die schauen, die es nicht geschafft haben.
    Aber wie schon mehrfach an anderer Stelle gesagt, es gibt diese Probleme und es bedarf eines Bündels von Maßnahmen, diese anzugehen. Und meiner Ansicht nach gehören dazu durchaus auch Sanktionen, aber auch solches:
    http://www.wider-den-opti...

  3. Wer kränkende Wahrheiten ausspricht, erzeugt böses Blut und wird gerne aus dem Amt gejagt. Wenn er eins hat.

    Als Darwin seine kränkenden Erkenntnisse veröffentlichte, konnte man ihn nicht verjagen und nicht als Unperson aus der Gesellschaft rausekeln, da er kein Amt hatte und zurückgezogen auf seinem Landsitz lebte. Eine weise Haltung!

    Bei Sigmund Freud, der bei den Zeitgenossen ja auch Anstoß erregte, stimmt mein Vergleich jedoch nicht. Freud war Professor und blieb es. Im kaiserlichen Wien. Wird Thilo Sarrazin aus seinem Amt gejagt, müsste man die Untertanen der Habsburgermonarchie um ihre Gedankenfreiheit beneiden! Als Unperson Wien verlassen musste er erst, als ein beim Volk beliebter Politiker dort an die Macht kam.

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    Na da wird sich der Herr Sarrazin aber freuen, wenn er mit solchen Namen genannt wird. Auch eine rafinierte Art der Rethorik.

    "Es ist die Abkehr von der realitätsvernebelnden Politischen Korrektheit und all dem beschönigenden Neusprech, das Sarrazins Äußerungen glaubhaft und wirklichkeitsnahe machen."

    Es ist die Abkehr von Respekt gegenüber Menschen anderer Kultur und Herkunft. Die Abkehr vom Mitgefühl. Die Abkehr vom Wahrnehmen der eigenen Verantwortung Deutschlands im Punkto Integration.

    Und genau diese Art Menschen fordert meist zu gerne für sich und ihresgleichen MEHR RESPEKT.

    Na da wird sich der Herr Sarrazin aber freuen, wenn er mit solchen Namen genannt wird. Auch eine rafinierte Art der Rethorik.

    "Es ist die Abkehr von der realitätsvernebelnden Politischen Korrektheit und all dem beschönigenden Neusprech, das Sarrazins Äußerungen glaubhaft und wirklichkeitsnahe machen."

    Es ist die Abkehr von Respekt gegenüber Menschen anderer Kultur und Herkunft. Die Abkehr vom Mitgefühl. Die Abkehr vom Wahrnehmen der eigenen Verantwortung Deutschlands im Punkto Integration.

    Und genau diese Art Menschen fordert meist zu gerne für sich und ihresgleichen MEHR RESPEKT.

    • Gafra
    • 05.10.2009 um 16:03 Uhr

    aber vielleicht spielen da z.T. noch weniger lautere Motive mit: Ein relativ großer Teil der zugewanderten Anatolier sind Kurden und die Mittel- und Oberschichten setzen sich überall gerne von der eigenen Unterschicht ab.
    Und auch das gibt es, dass diejenigen, die sich mühsam empor gearbeitet haben mit besonderer Härte auf die schauen, die es nicht geschafft haben.
    Aber wie schon mehrfach an anderer Stelle gesagt, es gibt diese Probleme und es bedarf eines Bündels von Maßnahmen, diese anzugehen. Und meiner Ansicht nach gehören dazu durchaus auch Sanktionen, aber auch solches:
    http://www.wider-den-opti...

  4. Sarrazin stellt keine Fragen - Sarrazin stellt Dogmen auf auf Basis der Empirie - also einer vermeintlichen "gefühlten Belastung" und wirft dabei mit Zahlen um sich, die eben nicht der Realität entsprechen, sondern "empirisch" nachzuvollziehen sind.

    Damit konterkariert er sein (möglicherweise tatsächlich vorhandenes) Ziel Mißstände anzuprangern (aber ohne Drang diese beseitigen zu wollen), sondern ist dem puren Populismus verfallen, bestimmte Gruppierungen anzugreifen oder schlecht zu machen und erzeugt damit ein Klima, das eine sachgerechte Diskussion verhindert.

    In seinen 7 Jahren als Finanzsenator hatte er reichlich Gelegenheit, ausser dem erfolgreichen kaputtsparen der Stadt und ihrer Institutionen, Einrichtungen, Schulen, Jugendeinrichtungen und Kitas auf der Basis des vom CDU-Diepgen/Landowsky-Senates hinterlassenen Scherbenhaufens (auch das Wissen davon gehört zur Situation von Berlin), einiges anzustossen, um die Probleme anzugehen.

    Das hat er aber (ebenso wie ein gewisser Herr Köhler in seiner Zeit beim IWF) eben nicht getan, sondern schießt nun hinterrücks bei meist eher unpassenden Gelegenheiten primitiv unverhofft und eher rachsüchtig aus der Hüfte.

    So bleibt wohl nur diese Erklärung anfangs des Artikels von Herrn Becker übrig:
    Das riecht nach starkem Tobak, und dieser ist naturgemäß braun.

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    Ich weiß nicht, ob man in jedem Schmutzhaufen nach etwas Verwertbarem suchen muß... Zumal die bislang über Herrn S. bekannten Tatsachen und Äußerungen ihn wohl genügend klassifizieren. Aus meiner Sicht haben alle diesde Dinge ein kleinstes gemeinsames Vielfaches: Die Mischung aus Ignoranz, Arroganz und Menschenverachtung.
    Kritik ist dann akzeptabel, wenn sie in einer Weise vorgetragen wird, die annehmbar ist, Herr S.!
    Kritik regt zur Prüfung an.
    Hier aber bin ich, und zwar ausschließlich, für die genannte Alternative.

    Ich weiß nicht, ob man in jedem Schmutzhaufen nach etwas Verwertbarem suchen muß... Zumal die bislang über Herrn S. bekannten Tatsachen und Äußerungen ihn wohl genügend klassifizieren. Aus meiner Sicht haben alle diesde Dinge ein kleinstes gemeinsames Vielfaches: Die Mischung aus Ignoranz, Arroganz und Menschenverachtung.
    Kritik ist dann akzeptabel, wenn sie in einer Weise vorgetragen wird, die annehmbar ist, Herr S.!
    Kritik regt zur Prüfung an.
    Hier aber bin ich, und zwar ausschließlich, für die genannte Alternative.

  5. "Wenngleich es Ex-Senator Sarrazin an Augenmaß fehlt: Seine mit Schärfe vorgetragene Kritik an der Berliner Sozial- und Bildungspolitik ist auch eine Anregung."

    Klingt schon erst mal völlig anders als das hysterische Gekakele der letzten zwei Tage, als Sarrazin auf einmal der rechtsextreme Gottseibeiuns war, den man als Schlange jahrelang am linken multikulturellen Busen genährt hat.

    "Nein, politisch korrekt hat sich Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin nicht ausgedrückt in seinem so schnell skandalisierten Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Kulturzeitschrift Lettre international. Doch die Äußerungen, die sehr stammtischnah klingen, seien "empirisch" nachzuvollziehen, sagte Sarrazin."

    Es ist die Abkehr von der realitätsvernebelnden Politischen Korrektheit und all dem beschönigenden Neusprech, das Sarrazins Äußerungen glaubhaft und wirklichkeitsnahe machen.

    "Das riecht nach starkem Tobak, und dieser ist naturgemäß braun."

    Na ja, kleine Rückfälle sind ja immer möglich. Aber deutliche Fortschritte sind doch erkennbar, wenn es heißt:

    "Man muss kein elitärer Ausländerfeind sein, um wie Sarrazin zu fragen, warum bestimmte Immigrantengruppen auch in der dritten Generation signifikant weniger sozial und ökonomisch integriert sind als andere. Wer gestaltende statt verwaltete Stadtbürger will und Einwanderung als Bereicherung statt Belastung eines Gemeinwesens wünscht, der sollte Sarrazin erst mal prüfen statt prügeln."

    Die Worte hör ich wohl, allein es fehlt ...

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