Das war 2009 Die Verlierer des Jahres

Sie haben Wahlen verloren, auf der Trainerbank versagt, riskante Geschäfte abgeschlossen, die nicht aufgingen: Leute, für die das Jahr alles andere als ein Erfolg war.

Frank-Walter Steinmeier

Er versuchte, aus einer hoffnungslosen Position noch das Beste zu machen. Doch gegen Angela Merkel hatte ihr Vize und Außenminister als SPD-Kanzlerkandidat keine Chance. Erschwerend kam für ihn hinzu, dass er als Miterfinder der ungeliebten Schröderschen Reformen in den eigenen Reihen viele Gegner hatte. So landete der Ostwestfale mit der SPD zur Bundestagswahl bei demütigenden 23 Prozent. Dennoch konnte er sich noch am Wahlabend zumindest das Amt des Fraktionsvorsitzenden und Oppositionsführers im Bundestag sichern. Nach diplomatischen Höhen hat er nun die undankbare Rolle als zweiter Mann in der Partei hinter dem neuen Parteichef Sigmar Gabriel.

Leser-Kommentare
  1. Diese sogenannten Verlierer fallen alle in gemachte Betten aus Rosen, bildlich gesprochen.

    Die wirklichen Verlierer sind diejenigen, die aufgrund der Machenschaften Dritter Leben, Gesundheit oder finanzielle Existenz eingebüßt haben.

    Die übertriebene Beachtung, die die sogenannten Eliten mit ihren Wehwehchen erfahren, ist einer der häßlichen Aspekte der "repräsentativen Demokratie".

  2. siehe http://www.spiegel.de/wir.... Wenn das wahr ist, kommt der Staatsanwalt. Welch ein Niedergang!

  3. ...gehört nicht in diese Liste. Der FC Bayern aber schon :-)

  4. Genau solch Kommentar wollte ich gerade... und da les ich ihn auch schon. Er hat Recht. Wieso schaut die Journaille immer nach oben (man könnte das auch drastischer ausdrücken) auf die Bühne, wie die Fans zu ihrer Teenieband?
    --->
    "Diese sogenannten Verlierer fallen alle in gemachte Betten aus Rosen, bildlich gesprochen.
    Die wirklichen Verlierer sind diejenigen, die aufgrund der Machenschaften Dritter Leben, Gesundheit oder finanzielle Existenz eingebüßt haben."

  5. 5.

    Verlierer des Jahres, wie ergreifend.
    Der Pranger ist leider immer noch nicht
    aus der Mode geraten.

  6. Aber Hallo, liebe Mit-Leut

    Johannes Rau sagte mal:
    "Minderheiten müssen sich Mehrheiten beschaffen."

    Ich komme dagegen zur Überzeugung, daß sich eine Minderheit mit vereinten Kräften und ihr gebotenen Cleverns, auch Intelligenz etc. schon lange "dieses System" unter den Nagel gerissen hat.

    Deshalb sage ich seit dieser Erkenntnis:
    "Mehrheiten müssen sich organisieren."
    für das, was wirklich wichtig und richtig ist.

    Wo sind aber die Leute, die das als richtig Erkannte auch umsetzen können.
    Siehe Klimagipfel in Kopenhagen - außer Spesen fast nix gewesen.

    Da gibt es einen der sagte und ich schrieb es dem Rudolf Scharping in meinem Schreiben vom 27.07.1996 ins Stammbuch.
    Ich habe mich damals für die Integration derer, die sich daran machten, sich in der PDS zu organisieren, in die SPD stark gemacht - derer freilich, die sich nicht wesentlich vergangen hatten.

    „Was unterscheidet einen Manager von einer Führungskraft?
    Antwort:
    „Der Manager macht die Dinge richtig, die Führungskraft macht die richtigen Dinge.“
    Innovision – Führungsseminar Juni 1990
    wiederentdeckt Juni 1996
    Ich glaube, daß wir für die Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben Menschen brauchen, die die richtigen Dinge richtig machen. Daß sie sich zumindest die richtigen Berater um sich scharen, wohl wissend, daß niemand allwissend und ein Alleskönner ist, sein kann, daß die Summe der Einzelheiten mehr als das Ganze ist.

  7. Wieso der moralische Gewinner Brenda in Ihre Liste geraten ist und nicht der taktische Verlierer Roland Koch, bleibt das Geheimnis der ZEIT.

  8. [Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich. Vielen Dank. / Die Redaktion as]! Dieser Mann veriednt, wie jeder Mensch, einen fairen prozess, und den bekommt er nicht. Stattdessen muss er sich verteidigen ohne sich vorbereiten zu können. ohne sein einverständniss werden dann gerichtstermine angestzt in denne unmöglich die verteidigung aufgebaut werden kann, um ihm dann vorzuwerfen, er boykotiere dieses Gericht aus Taktischen Gründen. Ist das die Möglichkeit? Wie kann man soe verlogen udn falsch berichten? Dieser Prozess ist eifnach widerlich, selbst wenn Radovan Karadžić tatsächlich schuldig gesprochen wird, und tatsächlich die Taten begannen hat, muss er bis zu diesem Urteilspruch fair und gerecht behandelt werden, so wie es in einem rechtstaat sein muss!
    W-i-d-e-r-l-i-c-h!

    http://www.jungewelt.de/2...

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