Kälteeinbruch Schneestürme legen Ostküste der USA lahm
Die heftigsten Schneestürme seit Jahren haben weite Teile des Nordostens der USA lahmgelegt. Flughäfen mussten schließen, Zehntausende waren ohne Strom.
© Mandel Ngan/AFP/Getty Images

Schneechaos in den USA: ein Räumfahrzeug im Einsatz in Washington DC
In den heftigsten Schneestürmen an der US-Ostküste seit Jahren sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Tausende blieben mit ihren Fahrzeugen auf eingeschneiten Straßen liegen. Die Blizzards legten weite Teile der Region, einschließlich der Hauptstadt Washington, lahm. Mehrere Staaten riefen den Notstand aus.
Am schlimmsten betroffen war zunächst Virginia, wo Einsatzkräfte bereits am Freitagabend Hunderte Verkehrsunfälle zählten. Dort kamen auch die drei Sturmopfer ums Leben. "Hunderte Autofahrer sind auf eingeschneiten Straßen eingeschlossen", sagte ein Mitarbeiter des Krisenzentrums von Virginia dem Fernsehsender CNN.
Angesichts weiterer Schneefälle appellierte er an die Menschen, zu Hause zu bleiben. In Virginia wie den angrenzenden Staaten West Virginia und Maryland kamen die Einsatzkräfte den eingehenden Notrufen nicht mehr nach. Zehntausende Menschen waren ohne Strom, nachdem unter der Schneelast zusammengebrochene Bäume auf Stromleitungen gefallen waren.
Der Bürgermeister von Washington rief wegen der starken Schneefälle den Notstand aus. In der US-Hauptstadt wurden die oberirdischen U-Bahn- sowie alle Busverbindungen eingestellt. Auch in den Metropolen Baltimore und Philadelphia kam das öffentliche Leben zum Erliegen. Schulen und Universitäten blieben geschlossen. In den Supermärkten waren viele Regale leer: Die meisten Menschen hatten wegen der angekündigten Schneestürme Hamsterkäufe gemacht, um sich mit Wasser und Lebensmitteln einzudecken.
- Datum 20.12.2009 - 11:12 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 1
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Der von Menschen verursachte Klimawandel ist nicht in Gefahr, es handelt sich wohl nur um einen statistischen Ausreißer.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren