Dänemark Anschlag auf Mohammed-Karikaturisten
Der mutmaßliche Islamist hat den Mordversuch am dänischen Cartoonisten Kurt Westergaard bestritten. Mit einer Axt war der Somalier ins Haus eingedrungen.
Nach dem versuchten Mordanschlag auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard rechnet die Regierung in Kopenhagen mit weiteren Angriffen von Islamisten. "Die Terrordrohungen werden nicht aufhören, solange es das Netzwerk al-Qaida gibt", sagte Außenminister Per Stig Møller der Zeitung Berlingske Tidende. Dänemark werde vermutlich noch lange mit der Terrorgefahr leben müssen.
Gut vier Jahre nach der Veröffentlichung seiner umstrittenen Mohammed-Karikatur war der dänische Zeichner Westergaard am Neujahrsabend um Haaresbreite dem Anschlag eines mutmaßlichen Islamisten entkommen - "das war knapp", sagte er selbst. Der Verdächtige war laut Polizei in das Haus des 74-Jährigen in der Nähe von Århus eingedrungen - bewaffnet mit Axt und Messer. Als die Polizei das Haus des Zeichners in der Nähe von Århus am späten Freitagabend erreichte, warf der Somalier seine Axt auf einen der Beamten. Daraufhin wurde er von der Polizei angeschossen und erlitt Verletzungen an der Hand und am Knie. Die Wunden seien nicht lebensbedrohlich, teilte die Polizei mit.
Westergaard sei es gelungen, in sein als "Panikraum" ausgebautes Bad zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Der Eindringling habe vergeblich versucht in den Sicherheitsraum einzudringen. Er habe in gebrochenem Dänisch unter anderem "Rache" und "Blut" geschrien. Mehrere Polizeieinheiten rasten zum Tatort. Westergaard wurde noch in der Nacht an einen sicheren Ort gebracht. Fahnder durchsuchten die Wohnung des Festgenommenen in einem Kopenhagener Vorort. Auch in Aalborg nördlich von Århus, wo der 28-Jährige Kontakte gehabt haben soll, ermittelte die Polizei.
Der 28-jährige mutmaßliche Mörder aus Somalia wies am Samstag vor einem dänischen Gericht durch seinen Anwalt den Vorwurf zurück, er habe Westergaard töten wollen. Auch den Polizisten habe er nicht versucht zu ermorden. Bis zum 27. Januar muss der 28-Jährige im Gefängnis bleiben, davon die ersten zwei Wochen in Isolationshaft, entschied der Richter.
Nach jüngsten Angaben des dänischen Geheimdienstes PET hatte die Tat einen terroristischen Hintergrund, auch wenn es so ausgesehen haben mag, als habe der 28-Jährige allein gehandelt. Jedenfalls habe er Verbindungen zu den radikal-islamischen Al-Shabaab-Milizen und zur Führung des Terrornetzwerkes El Kaida in Ostafrika. Geheimdienstchef Jakob Scharf stufte den Vorfall als "sehr schwerwiegend" ein.
Nach Presseberichten soll der Angreifer vor wenigen Monaten mit Anschlagsplänen gegen US-Außenministerin Hillary Clinton in Verbindung gebracht und deshalb in Kenia festgehalten worden sein. Mangels ausreichender Beweise sei er im September freigelassen worden und dann nach Dänemark zurückgekehrt, berichtete die Zeitung Politiken. Dem widersprach der dänische Botschafter in Kenia im Sender TV2 News: Der Mann habe lediglich Probleme mit seinen Reisedokumenten gehabt, sagte er.
Die Gemeinschaft der etwa 16.000 Somalier in Dänemark protestierte laut. "Das ist schrecklich und schockierend. Ich bin sicher, dass sich die gesamte somalische Gemeinschaft in Dänemark gegen diesen Anschlag auf Westergaard wendet", sagte Sprecher Mohamed Gelle. Nach den USA sollte nun auch die EU die Al-Shabaab auf die Liste der Terrororganisationen setzen, forderte er. Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen verlangte eine harte Strafe für den Angreifer.
Im September 2005 hatte Jyllands-Posten mehrere Karikaturen veröffentlicht, darunter eine Westergaard-Zeichnung von Mohammed mit einer Bombe im Turban. Dies hatte später zu wütenden Protesten in der islamischen Welt geführt, mehr als 150 Menschen kamen bei Unruhen ums Leben. Westergaard erhielt mehrfach Drohungen und wurde unter Polizeischutz gestellt. Viele Muslime empfinden jegliche Abbildung des Religionsstifters des Islam als Beleidigung. Die Bodyguards, die den Karikaturisten derzeit bewachen, sobald er das Haus verlässt, werden künftig möglicherweise rund um die Uhr eingesetzt, sagte Geheimdienstchef Scharf.
- Datum 03.01.2010 - 19:38 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Auch wenn Westergaard
das geht schon. wir wollen doch alle bloß unser bier trinken, ins casino gehen und danach mit irgendjmd schlafen, da muss man doch nicht gleich mit der axt kommen...
das geht schon. wir wollen doch alle bloß unser bier trinken, ins casino gehen und danach mit irgendjmd schlafen, da muss man doch nicht gleich mit der axt kommen...
Dieser fanatisierte Somalier bestätigt den tumben Europäern nur wieder einmal, dass ihre Vorurteile womöglich gar keine Vorurteile sind. Ei ei ei
Der Anschlag ging schief, aber Journalisten und Autoren werden in Zukunft noch mehr darauf achten, was sie schreiben. Wer kann es ihnen aber auch verdenken.
Schönes, buntes Multikulti.
Liebe Zeit, das müssen Sie schnell korrigieren, es muß islamistische Terroristen heißen, sonst könnten die Leser auf die Idee kommen, der Anschlag habe mit der friedliebenden Religion Islam zu tun. Noch besser könnten Sie schreiben, ein dänischer Terrorist. Er lebt schliesslich in Dänemark.
[ entfernt: Bitte verzichten Sie auf polemisierende Vergleiche. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
Im Koran steht geschrieben:
9:111
„Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet“
Was ist daran friedliebend?
[ entfernt: Bitte verzichten Sie auf polemisierende Vergleiche. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
Im Koran steht geschrieben:
9:111
„Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet“
Was ist daran friedliebend?
[ Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf abschätzige Bezeichnungen und unnötige Polemik. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
Allen Islamistas-Terroristas - ob gross, ob klein - darf in dieser Zivilisation um ihrer Selbstwillen nur Uebersaures ausgeschenkt werden -, nicht anderes aber auch ihren vielen kleinen und grossen Anhaengern bzw. vor lauter Verstaendnis ueberquellenden.
[ entfernt: Bitte verzichten Sie auf polemisierende Vergleiche. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
So langsam sollten wir begreifen, dass sich in Europa nicht nur die Verfolgten und Geknechteten sammeln bzw. schon gesammelt haben, sondern dass der Islamismus seine 5-ten Kolonnen schon längst in Stellung gebracht hat.
Arabische Ölpotentaten fördern mit beachtlichen Summen im Jemen und anderswo fundamentalistische Koranschulen, in denen dem Nachwuchs der Dschihad nahegebracht wird. Die Eleven dieser Ausbildungsstätten werden dann Jahre später als politisch Verfolgte von den Gutmenschen [ Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf abschätzige Bezeichnungen. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
hier mit offenen Armen empfangen in der illusionären Anschauung, die christliche Nächstenliebe werde es schon richten. Aber es dünkt mir so langsam, dass sie es nicht richten wird, sondern dass ihre Hinrichtung langfristig vorbereitet wird.
Herr Westergaard kann von Glück reden, dass dieser fanatisierte Moslem meinte, sein Glaube und seine Rachegelüste allein reichten schon aus, die Beleidigung des Stifters der friedlichsten Religion der Welt zu rächen. Europa sollte sich in Zukunft überlegen, wen es in seinen Grenzen leben lässt, wie mit Predigern und Protagonisten des HEILIGEN KRIEGES umzugehen ist und ob Koranschulen zu dulden sind, die offen und aggressiv europäische Werte negieren.
Wenn aber jeder, der den Holocaust leugnet, mit Haftstrafe rechnen muss, Dann dürfen diejenigen, die unser Rechtssystem grundsätzlich in Frage stellen, nicht durch fehlgeleitete Toleranz auf Duldung hoffen dürfen meint …
Kuni
"So langsam sollten wir begreifen, dass sich in Europa nicht nur die Verfolgten und Geknechteten sammeln bzw. schon gesammelt haben, sondern dass der Islamismus seine 5-ten Kolonnen schon längst in Stellung gebracht hat."
Das ist ein trauriger Fakt.
"Arabische Ölpotentaten fördern mit beachtlichen Summen im Jemen und anderswo fundamentalistische Koranschulen, in denen dem Nachwuchs der Dschihad nahegebracht wird. Die Eleven dieser Ausbildungsstätten werden dann Jahre später als politisch Verfolgte von den Gutmenschen hier mit offenen Armen empfangen in der illusionären Anschauung, die christliche Nächstenliebe werde es schon richten. Aber es dünkt mir so langsam, dass sie es nicht richten wird, sondern dass ihre Hinrichtung langfristig vorbereitet wird."
Die saudiarabischen Potentaten, die hier wohl gemeint sind, sind aber die besten Freunde der amerikanischen Regierung. Ist das die Ursache, wieso nicht genauer hingesehen wird, wer die Geldgeber der Moscheen und auch der Koranschulen sind, die man als Brutstätte antiwestlicher Hetze und islamistischer Indoktrination bezeichnen kann? Die Schließung dieser sogenannten Schulen wie auch die Ausweisung der antiwestlichen Haßprediger sind überfällig. Auch sollte in Zukunft ähnlichen Einrichtung genau hingesehen werden, wer solche Dinge finanziert. Bislang hatten solche Leute offenbar Narrenfreiheit.
"So langsam sollten wir begreifen, dass sich in Europa nicht nur die Verfolgten und Geknechteten sammeln bzw. schon gesammelt haben, sondern dass der Islamismus seine 5-ten Kolonnen schon längst in Stellung gebracht hat."
Das ist ein trauriger Fakt.
"Arabische Ölpotentaten fördern mit beachtlichen Summen im Jemen und anderswo fundamentalistische Koranschulen, in denen dem Nachwuchs der Dschihad nahegebracht wird. Die Eleven dieser Ausbildungsstätten werden dann Jahre später als politisch Verfolgte von den Gutmenschen hier mit offenen Armen empfangen in der illusionären Anschauung, die christliche Nächstenliebe werde es schon richten. Aber es dünkt mir so langsam, dass sie es nicht richten wird, sondern dass ihre Hinrichtung langfristig vorbereitet wird."
Die saudiarabischen Potentaten, die hier wohl gemeint sind, sind aber die besten Freunde der amerikanischen Regierung. Ist das die Ursache, wieso nicht genauer hingesehen wird, wer die Geldgeber der Moscheen und auch der Koranschulen sind, die man als Brutstätte antiwestlicher Hetze und islamistischer Indoktrination bezeichnen kann? Die Schließung dieser sogenannten Schulen wie auch die Ausweisung der antiwestlichen Haßprediger sind überfällig. Auch sollte in Zukunft ähnlichen Einrichtung genau hingesehen werden, wer solche Dinge finanziert. Bislang hatten solche Leute offenbar Narrenfreiheit.
So, die Politik wird jetzt wieder die Betroffenheitsmaschine anwerfen, irgendwer fordert einen "stärkeren Dialog" oder sonst einen Blödsinn und damit hat sich das im Großen und Ganzen.
Die selben schwachen und jämmerlichen Rituale wie immer.
An den entsprechenden Stellen wird dieses windelweiche Verhalten der westlichen "Volksvertreter" und der damit einhergehende steigende Unmut ihrer Schafe sicher mit Genugtuung registriert.
Credo: wir sind auf dem richtigen Weg, denen schwimmen langsam die Felle davon. Oder auch: steter Tropfen hölt den Stein.
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