Wintereinbruch Großbritannien erstarrt im Schnee
Blockierte Straßen, Versorgungsengpässe, Energieknappheit: Die Folgen des strengen Winters decken auch manche Missstände auf der britischen Insel auf. Von Jürgen Krönig
Jahrelang galten allradgetriebene Autos auch in Großbritannien als ökologisch besonders verwerflich. Man bezeichnete sie, in Anspielung auf den vornehmen Londoner Stadtteil, abfällig als "Chelseatraktoren", monierte ihren hohen Spritverbrauch und schüttelte den Kopf über ihre uneinsichtigen Besitzer. Kein Politiker wagte es, in einem SUV gesehen zu werden.
Doch siehe da, der eisige Winter machte jetzt möglich, woran selbst cleverste Werbeleute scheiterten: Das Image der PS-strotzenden Geländewagens hat sich schlagartig aufgehellt. Plötzlich werden sie als Retter in der Not gefeiert. Nur mit ihrer Hilfe vermochten Helfer abgeschnittene Dörfer zu erreichen, die Medien registrieren stolz die Welle der Hilfsbereitschaft, die quer durchs tief verschneite Land läuft. Nur so gelangen Rotes Kreuz, Polizei und Ambulanzen in abgeschnittene Gegenden des ländlichen Britanniens, wo vor allem alte Leute dringend auf Hilfe angewiesen sind.
Auf dem Land dürften die winterlichen Verhältnisse noch schlimmer werden. Denn die Regierung hat die lokalen Behörden angewiesen, weniger Salz zu streuen und nur das "strategische Straßennetz" offen zu halten. Die meisten Straßen zu kleineren Orten und Dörfern dürften deshalb unpassierbar bleiben.
Unvermeidlich, dass die Opposition der Labourregierung nun "mangelhafte Vorsorge" vorwirft. Gordon Brown und seine Minister verweisen dagegen auf "außergewöhnliche Wetterverhältnisse" und beschwören den "Geist der Wehrhaftigkeit" des Zweiten Weltkriegs. "Wir müssen als Nation zusammenstehen und die nächsten zehn Tage durchstehen", verkündete Lord Adonis, der den undankbaren Posten des Minister für Verkehr bekleidet, in dem er permanent mit Verkehrschaos der einen oder anderen Art konfrontiert ist.
Hinter den markigen Worten der Regierung steckt die Sorge vor gravierenden Versorgungsengpässen. Denn das eisige Wetter mit arktischen Winden und massivem Schneefall soll noch mindesten eineinhalb Wochen anhalten. Salz und Streumaterial werden bereits knapp. Die Regierung fürchtet, dass die Verkehrsprobleme auch der Nachschub an Nahrungsmitteln, Sprit und anderen Gütern lahmlegen und das Land ins Chaos stürzen könnten.
Auch Produktionsbetrieben droht Stillstand. Schließlich hat sich auch die britische Wirtschaft ganz dem Prinzip just on time verschrieben. LKWs ersetzen Lagerhaltung, die Betriebe erhalten täglich oder wöchentlich angeliefert, was sie für die Produktion benötigen. Das System funktioniert, solange der Verkehr reibungslos läuft. Davon aber kann derzeit nicht die Rede sein: Ob Straße, Schiene oder Luftverkehr - überall stockt es.
Der Bildungssektor ist ebenfalls betroffen. Mehr als 10.000 Schulen bleiben geschlossen, Prüfungen werden abgesagt. Mit Folgen wiederum auch für Unternehmen, weil nun Eltern zu Hause bei den Kindern bleiben.
- Datum 11.01.2010 - 18:08 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Wäre die Sache nicht so ernst, man könnte sich wie in einem Tollhaus fühlen.
Die UK Met Office steht im Mittelpunkt des sogenannten ClimateGate Skandals. Offensichtlich hat ein Insider 1000 E-Mails ins Netz gestellt, die eine wenig wissenschaftliche Vorgehensweise des Leiters der Globalen Temperaturberechnung, Phil. Jones, bezeugen. Jones ist derzeit im beruflichen Wartestand, bis eine Untersuchung die Sachlage geklärt hat, sein Widerpart in den USA, Michal Mann, muss sich einem Untersuchungsgremium seiner Universität stellen.
Ganz offensichtlich ist zumindest versucht worden, Daten verschwinden zu lassen, Wissenschaftler an Veröffentlichung ihrer Arbeiten zu hindern, und Daten zu manipulieren.
Wenig bekannt ist, dass die UK Met Office seit 1990 im Mittelpunkt einer Kampagne steht, die die Welt davon überzeugen soll, dass globale Katastrophen durch eine von Menschen verursachte Globale Erwärmung bevorstehen.
Auf ihrer Webseite nennt man sich “Met Office for Weather und Climate Change”.
Aber was hat das denn bitte mit dem Artikel zu tun ?
Der Artikel an sich trifft es genau aufs Korn, allerdings entspannt sich die Lage in London gerade betraechtlich. Sogar die staedtischen Verkehrsbetriebe (TfL) haben letzte Woche ausnahmswweise einmal angemessen reagiert.
Die Wettervorhersagen des Met Office sind so falsch...
Ein Zufallsgenerator wäre besser.
Met Office sagt Regen... wir haben Sonne... sie sagen Sonne... es ist bevölkt...
Aber Boni für "genaue Vorhersagen" obschon sie das Jahr über völlig danebenlagen... und warum Boni? Das ist doch der Job der Leute.
http://www.timesonline.co...
Aber was hat das denn bitte mit dem Artikel zu tun ?
Der Artikel an sich trifft es genau aufs Korn, allerdings entspannt sich die Lage in London gerade betraechtlich. Sogar die staedtischen Verkehrsbetriebe (TfL) haben letzte Woche ausnahmswweise einmal angemessen reagiert.
Die Wettervorhersagen des Met Office sind so falsch...
Ein Zufallsgenerator wäre besser.
Met Office sagt Regen... wir haben Sonne... sie sagen Sonne... es ist bevölkt...
Aber Boni für "genaue Vorhersagen" obschon sie das Jahr über völlig danebenlagen... und warum Boni? Das ist doch der Job der Leute.
http://www.timesonline.co...
Ihr ehemaliger Leiter, Dr. John Houghton, war die einflussreichste Person bei der Gründung des IPCC. Das Hadley Center ist mit drei anderen Institutionen offiziell einer der einflussreichsten Forschungsstellen zur Berechnung Globalen Temperaturen. Viele Wissenschaftler, viele Stundenten, aber auch viele Journalisten Berufen sich auf die Angaben des Hadley Centers.
Das HadleyCenter hat immer ohne Ausnahme die Theorie des allein durch Menschen verursachten Temperaturerhöhungen vertreten.
Von 1990 bos 2007 erhielt das Hadley Center vom englischen Umweltministerium 146 Millionen englische Pfund für ihre Klimaberechnungen.
Die völlig falschen Voraussagen für die Temperaturveränderungen der letzten Jahre stellt natürlich auch die Ergebnisse der langfristigen Berechnungen des Hadley Centers bis zum Jahre 2050 und sogar 2100 infrage.
Dies ist in Deutschland allerdings noch nicht angekommen. Offensichtlich will man alles auf kleiner Flamme halten, ganz im Gegensatz zu Aktionen im Ausland.
geholfen, so wie hier!
http://community.zeit.de/user/gero-l-steiner/beitrag/2010/01/10/daisy-und-hamsterkäufe
Aber was hat das denn bitte mit dem Artikel zu tun ?
Der Artikel an sich trifft es genau aufs Korn, allerdings entspannt sich die Lage in London gerade betraechtlich. Sogar die staedtischen Verkehrsbetriebe (TfL) haben letzte Woche ausnahmswweise einmal angemessen reagiert.
Man kann ja ohne große Bemühungen auf die Idee kommen, dass das Hadley Center nicht frei ist von politischer Einflussnahme, und dass man das englische Publikum kräftig mit Katastrophenmeldungen überschüttet, um die eigenen Ankündigungen glaubhafter machen.
Wahrscheinlich wird das englische Publikum jetzt etwas kritischern sein, wenn wie bisher, Weltuntergangszenarien beschworen werden.
Man kann ja ohne große Bemühungen auf die Idee kommen, dass das Hadley Center nicht frei ist von politischer Einflussnahme, und dass man das englische Publikum kräftig mit Katastrophenmeldungen überschüttet, um die eigenen Ankündigungen glaubhafter machen.
Wahrscheinlich wird das englische Publikum jetzt etwas kritischern sein, wenn wie bisher, Weltuntergangszenarien beschworen werden.
Man kann ja ohne große Bemühungen auf die Idee kommen, dass das Hadley Center nicht frei ist von politischer Einflussnahme, und dass man das englische Publikum kräftig mit Katastrophenmeldungen überschüttet, um die eigenen Ankündigungen glaubhafter machen.
Wahrscheinlich wird das englische Publikum jetzt etwas kritischern sein, wenn wie bisher, Weltuntergangszenarien beschworen werden.
Ein Englandkritischer Artikel in der anglophilen Zeit? Das ich das noch erleben darf! Der nächste Bericht, der den Charme der verrottenden viktorianischen Infrastruktur, die demokratische Überzeugung des überschuldeten und in politischer Korrektheit erstarrten Mittelstandes, die Toleranz des korrumpierten Landadels, die vorbildlichen allerersten Initiativen zum ökologischen Landbau, oder die pfiffigen Finanzmarktinstumente der so schnittig gekleideten Banker der Insel anpreist, wird allerdings nicht lange auf sich warten lassen. Von mir aus kann das aber gern noch etwas länger dauern.
mit der Erwärmung. An Co2 als alleiniger Ursache ist wohl völlig überzogen! Ist auch egal, wir werden sowieso von allen Seiten belogen.
Große Klappe nichts dahinter...
Das Land ist ein Pflegefall...
Anders kann man es nicht sagen - und ich wohne hier, sollte es demnach wissen.
Und in welchem Paralleluniversum wurden Examen abgesagt?
Die werden alle schön weitergeschrieben.
Egal ob Schule oder Uni...
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