Erdbebenhilfe Haiti Konkurrenzkampf der Helfer
Die meisten Hilfslieferungen gelangen über den Flughafen Port-au-Prince nach Haiti. Dieses Nadelöhr wird von den USA dominiert. NGOs haben das Nachsehen.
© Navy Visual News Service/dpa

Zu viel und zu langsam: Hilfslieferungen in Port-au-Prince
Weltweit fließen erhebliche Spendensummen in die Fonds der Hilfswerke. In Deutschland widmete Anne Will ihren Sonntagstalk den Opfern des Erdbebens, ZDF-Unterhaltungsstar Thomas Gottschalk will in einer Spendengala weitere Millionen sammeln. Europa stockt die Soforthilfe auf 137 Millionen Euro auf, Deutschland verdreifachte auf 7 Millionen Euro. Doch um die Budgets im Katastrophengebiet nutzbringend einsetzen zu können, sind Hürden zu überwinden.
Gebäude und Straßen in Haiti sind verwüstet, der Flughafen beschädigt, viele Telefonanschlüsse gekappt. Polizei und Regierung sind nahezu handlungsunfähig. Mitarbeiter des World Food Programme überließen dem Premier und seinem Innenminister zwei Satellitenhandys, damit sie zumindest über die Telefonleitung regieren können.
Doch selbst eine intakte Verwaltung stünde vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Die Überlebenden des Erdbebens brauchen Nahrung und Wasser, Verletzte benötigen Verbandsmaterial, Ärzte müssten dringend operieren. Zehntausende Leichen sind zu beerdigen. Erst vor vier Wochen war Svenja Koch vom Deutschen Roten Kreuz in Haiti und sah das Leid der verarmten Menschen. Nach dem Beben sei nun alles noch viel schlimmer, sagt sie. "Es ist dort wie auf dem Schlachtfeld von Solferino" – dort, wo Henry Dunant angesichts des Grauens vor 150 Jahren das Rote Kreuz gründete.
Helfer und Hilfsbedürftige in Haiti zueinanderzubringen, gelingt derzeit oft nur nach dem Prinzip Versuch und Irrtum. Dutzende sind im Katastrophengebiet aktiv: Hilfswerke wie Oxfam und Care sorgen für Trinkwasser, Ärzte ohne Grenzen oder das Rote Kreuz für medizinische Hilfe, Malteser oder das World Food Programme der Vereinten Nationen organisieren Logistik.
Nicht immer sind Arbeitsteilung und Abstimmung zwischen den Organisatoren der Hilfe erfolgreich: Ein Flugzeug von Ärzte ohne Grenzen (ÄoG) musste über Port-au-Prince abdrehen und in der Dominikanischen Republik landen, weil es nicht wichtig genug war: "Wir hatten keine Priorität bekommen", sagt Geschäftsführer Frank Dörner. Der erste Teil einer dringend benötigten Notfallklinik musste auf dem beschwerlichen Landweg von Santo Domingo nach Haiti. Der zweite Teil war längst angekommen – diese Maschine durfte landen. Auch Flüge aus Argentinien, Mexiko und Peru wurden umgeleitet. Nun ist der Flughafen bis Mittwoch für ankommende Lieferungen dicht, weil die Zufahrtstraßen zur Hauptstadt verstopft sind.
Das US-Militär, das den Airport seit dem Beben betreibt, ist mit dem Vorwurf konfrontiert, es räume seinen eigenen Transporten Vorrang ein. Von 200 täglichen Flügen in Port-au-Prince "sind die meisten für das US-Militär", klagt Jerry Emmanuel vom World Food Programme. Um öffentliche Sicherheit zu schaffen, will das Pentagon fast 12.000 Mann nach Haiti bringen.
Soldaten der 82. Airborne Division und weiterer Truppenteile luden in den vergangenen Tagen gewaltige Mengen an Hilfsgütern aus – allein am Samstag 70.000 Flaschen Wasser und 130.000 Tagesrationen Nahrung. Das Verteidigungsministerium verbreitet fast im Stundentakt neue Berichte über seine Hilfsaktionen, illustriert mit Videos und Fotos. Betroffene mutmaßen, bei der Vergabe der Landeerlaubnisse für Hilfstransporte sei Willkür oder politische Auslese im Spiel.
Schließlich erzielten auch die UN erste Erfolge: Das WFP hat eine Luftbrücke zwischen Santo Domingo und Port-au-Prince eingerichtet. Wer sich bis sieben Uhr anmeldet, hat eine Chance auf einen der zehn Plätze in der Caravan-Maschine. Seit dem Wochenende steht auch ein Notfallplan für den Flughafen. Das WFP etablierte ein Slot-System, das sich schon bei einem Erdbeben in Pakistan bewährt hatte: Landeerlaubnis erhält nur, wer seinen Flug, die transportierten Güter und sein Ziel über eine zentrale Telefonnummer anmeldet. Das System zeigte erste Wirkung. Bis Montagmittag seien sieben Flugzeuge mit mehr als 200 Tonnen Material in Haiti und der Dominikanischen Republik gelandet, sagt Ärzte-Chef Dörner.
Doch nach der Landung vertrauen die Organisationen vor allem auf eigene Kräfte: Den Transport der Güter ins Land organisiere man "in Eigenregie", heißt es bei Ärzte ohne Grenzen. Lediglich Überkapazitäten biete man anderen Hilfswerken an. Personal ist vorhanden: Die Organisation hat 130 ständige Mitarbeiter in Haiti, weitere 100 kamen jetzt hinzu.
Auch das in der Katastrophenhilfe sehr erfahrene Rote Kreuz hat einen permanenten Helferstab in Haiti. Eine Maschine mit einer Gesundheitsstation erhielt in Port-au-Prince sofort Landeerlaubnis, derzeit verlädt ein weiterer Hilfstrupp in Berlin-Schönefeld ein mobiles Krankenhaus. Für den Weitertransport stehen drei Geländewagen bereit, sollte es an Kapazität mangeln. Auch in der Kommunikation ist das Rote Kreuz von den Diensten der UN unabhängig: "Wir haben ein funktionierendes Funksystem", sagt Svenja Koch.
Offen bleibt die Frage, wer eigentlich das Krisenmanagement auf Haiti führt: Die UN oder die USA. Weil die UN auf Haiti von dem Beben selbst stark betroffen sind, spreche man sich auch mit den Amerikanern ab, sagt Koch. International wird das Handeln der UN offen kritisiert. Fünf Tage habe Generalsekretär Ban Ki Moon ins Katastrophengebiet gebraucht, bemängeln Beobachter. Die zwanzig Jahre alte Rechtsgrundlage der UN für die Krisenintervention sei zu veraltet, heißt es. Sie müsse sich künftig auf die Übernahme ganzer Staaten einstellen. Die Amerikaner machen es bereits vor.
- Datum 18.01.2010 - 21:06 Uhr
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Angesichts des Umfangs der Katastrophe und der Engpass-Ressource "Flughafen Port-au-Prince" ist zweifelsohne ein möglichst schnell anlaufendes und dann reibungslos funktionierendes Krisenmanagement erforderlich.
Ich gehe davon aus, dass eine eingeübte Militärstruktur dieses Krisenmanagement (z.B. Flughafen-Koordinierung) schneller in den Griff bekommt, als wenn sich eine Vielzahl an Akteuren aus möglicherweise unterschiedlichen Nationen mit verschiedensten Verfahren erst einmal auf einander einstellen und einspielen muss.
Da das Flughafen-Management die US-amerikanischen Streitkräfte übernommen haben ist nachvollziehbar, dass eigene Transporte - welche mit den Strukturen und Verfahren bestens vertraut sind - möglicherweise vorrangig abgearbeitet werden.
Möglicherweise macht es auch Sinn, zunächst mit Militär ein Mindestmass an öffentlicher Ordnung herzustellen, um überhaupt eine sinnvolle und effiziente Hilfsgüterverteilung und Hilfeleistung sicherstellen zu können.
Es hilft niemandem weiter, wenn Hilfstransporte bereits in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes "abgegriffen" werden und weiter entfernt liegende Landesteile gänzlich unversorgt bleiben.
Darüber hinaus ist es nach meiner Meinung meist unvermeidlich, dass die erste Phase einer Krisenbewältigung von Chaos begleitet wird.
Eine professionell eingeübte Organisation wird diese Phase jedoch relativ schnell in den Griff bekommen, sobald sie sich auf die Eigentümlichkeiten und Begleitumstände eingestellt hat.
...solche Formulierungen zu lesen: "Dieses Nadelöhr wird von den USA dominiert. NGOs haben das Nachsehen." Können sich die Leute nicht wenigstens überlegen wie schwierig es ist, eine solche Aktion aufzubauen? Müssen sie immer alles mit Ihren Vorurteilen gegen die USA zunächst zu begrunden suchen? Dieser Reflex ist richtig peinlich.
"...Da das Flughafen-Management die US-amerikanischen Streitkräfte übernommen haben ist nachvollziehbar,..."
Ohne jetzt allzu zynisch zu werden: wer zuerst kommt, malt zuerst. Sicher wäre es falsch, den USA "nur" Schlechtes zu unterstellen. ABER: es geht hier natürlich in erster Linie auch/vor allem um langfristige Interessen! Das darf man nicht aus den Augen verlieren!
Aus reiner Nächstenliebe wird dieser Aufwand sicherlich NICHT betrieben (s. hierzu das fehlende Engagement in Ruanda).
...solche Formulierungen zu lesen: "Dieses Nadelöhr wird von den USA dominiert. NGOs haben das Nachsehen." Können sich die Leute nicht wenigstens überlegen wie schwierig es ist, eine solche Aktion aufzubauen? Müssen sie immer alles mit Ihren Vorurteilen gegen die USA zunächst zu begrunden suchen? Dieser Reflex ist richtig peinlich.
"...Da das Flughafen-Management die US-amerikanischen Streitkräfte übernommen haben ist nachvollziehbar,..."
Ohne jetzt allzu zynisch zu werden: wer zuerst kommt, malt zuerst. Sicher wäre es falsch, den USA "nur" Schlechtes zu unterstellen. ABER: es geht hier natürlich in erster Linie auch/vor allem um langfristige Interessen! Das darf man nicht aus den Augen verlieren!
Aus reiner Nächstenliebe wird dieser Aufwand sicherlich NICHT betrieben (s. hierzu das fehlende Engagement in Ruanda).
Ich bin froh über jede Rettungsmaßnahme, die Haiti erreicht, frage mich aber, ob ausgerechnet das US- MILITÄR, das sich woanders (Cermis/Sellbahn, Afghanistan/Mord Calipari, Vietnam/Agent Orange) mehr als zweifelhaft bewährt hat, eine Monopolstellung in der Koordination der Haiti-Hilfe übernehmen sollte. Vom Völkerrechtlichen her verstehe ich auch nicht, wieso uniformierte US-Soldaten den souveränen Staat Haiti betreten dürfen und dort sogar als Befehlshaber auftreten. Sind denn schon alle Völker von der Überlegenheit des US-Herrenvolk überzeugt?
Als um 1992 ein Erdbeben Friaul (Nordostitalien) erschüttete, kam der italienische Katastrophenschutz glänzend mit seiner Aufgabe zurecht und die einzigen nicht-italienischen Helfer waren Zivilisten aus dem angrenzenden Kärnten.
Sie wollen dort nicht allen Ernstes den laufenden Hilfseinsatz der US-Streitkräfte mit den Hinweisen auf "(Cermis/Sellbahn, Afghanistan/Mord Calipari, Vietnam/Agent Orange)" in Frage stellen?
"Als um 1992 ein Erdbeben Friaul (Nordostitalien) erschüttete, kam der italienische Katastrophenschutz glänzend mit seiner Aufgabe zurecht und die einzigen nicht-italienischen Helfer waren Zivilisten aus dem angrenzenden Kärnten."
Wenn Sie sich etwas mit der jüngeren Vergangenheit Haitis beschäftigt haben, müssten Sie eigentlich wissen, dass Haiti schon vor dem Erdbeben als gescheiterter Staat zu betrachten war.
Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten, dass in Haiti ein funktionierender, mit Italien vergleichbarer, Katastrophenschutz etabliert war.
Im übrigen waren 1976 u.a. auch ca. 300 Bundeswehr-Angehörige der Luftwaffe und Pioniertruppe im Hilfseinsatz nach dem Erdbeben von Friaul.
Die ZEIT berichtet unter:
http://www.zeit.de/gesell...
Die haitianische Regierung ersuchte inzwischen die USA ausdrücklich, für die Sicherheit in dem Karibikstaat zu sorgen und langfristig beim Wiederaufbau des Landes zu helfen.
In einem am Sonntag veröffentlichten Kommuniqué beider Staaten begrüßte der haitianische Präsident René Préval die Anstrengungen der USA als wesentlich für den Wiederaufbau und die Stabilität des Landes.
Die Regierung von Haiti hat die USA mit dem Betrieb des Flughafens beauftragt und die Soldaten, die die Ordnung wieder herstellen, wurden auch autorisiert. Keine ungefragte Einmischung.
Bitte bleiben Sie sachlich in Ihrer Kritik an der Meinung anderer User. Danke. Die Redaktion
[...] DAS NUR DIE USA IM DER LAGE SIND SOLCHE HILFE ZU LEISTEN-ORGANIZIEREN, WIRD ALS EINMISCHUNG ERFUNDEN:WÄEHREN DIE USA AGIEREN MIT FINANZ, LOGISTICK, UMANITÄER ,HELFEN ,STREITEN SICH IM DER eu-dssr WEHR DIE FÜHRUNG ÜBERNIMT.frankreich [...] WOLLEN IMMER DIE WORTFÜHRER SEIN UND AUSSER WORT SPENDIREN SIE NICHT (SIHE SUNAMI DIE ZEIT DANACH).IM HAITI WOLLEN SIE( MIT VERSPRÄECHEN )DIE OBERHAND HABEN,DIE HABEN ABER IM FRÜHERE JAHRE SO VIEL ELEND UND UNGLÜCKS IM HAITI UND WELTWEIT VERBRAITET, DAS DIE HAITIANER DIE franzoser ALS TEUFELN BETRACHTEN,(ICH LEBTE 13JAHREIM DIESER INSEL) UND DES WEGEN AUCH HASSEN. [...]
[Gekuerzt, bitte unterlassen Sie pauschale Herabwuerdigungen. Wir moechten Sie ausserdem bitten, der Leserlichkeit zuliebe auf einen uebermaessigen Gebrauch von Grossbuchstaben zu verzichten. Danke. /Die Redaktion pt.]
Sie wollen dort nicht allen Ernstes den laufenden Hilfseinsatz der US-Streitkräfte mit den Hinweisen auf "(Cermis/Sellbahn, Afghanistan/Mord Calipari, Vietnam/Agent Orange)" in Frage stellen?
"Als um 1992 ein Erdbeben Friaul (Nordostitalien) erschüttete, kam der italienische Katastrophenschutz glänzend mit seiner Aufgabe zurecht und die einzigen nicht-italienischen Helfer waren Zivilisten aus dem angrenzenden Kärnten."
Wenn Sie sich etwas mit der jüngeren Vergangenheit Haitis beschäftigt haben, müssten Sie eigentlich wissen, dass Haiti schon vor dem Erdbeben als gescheiterter Staat zu betrachten war.
Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten, dass in Haiti ein funktionierender, mit Italien vergleichbarer, Katastrophenschutz etabliert war.
Im übrigen waren 1976 u.a. auch ca. 300 Bundeswehr-Angehörige der Luftwaffe und Pioniertruppe im Hilfseinsatz nach dem Erdbeben von Friaul.
Die ZEIT berichtet unter:
http://www.zeit.de/gesell...
Die haitianische Regierung ersuchte inzwischen die USA ausdrücklich, für die Sicherheit in dem Karibikstaat zu sorgen und langfristig beim Wiederaufbau des Landes zu helfen.
In einem am Sonntag veröffentlichten Kommuniqué beider Staaten begrüßte der haitianische Präsident René Préval die Anstrengungen der USA als wesentlich für den Wiederaufbau und die Stabilität des Landes.
Die Regierung von Haiti hat die USA mit dem Betrieb des Flughafens beauftragt und die Soldaten, die die Ordnung wieder herstellen, wurden auch autorisiert. Keine ungefragte Einmischung.
Bitte bleiben Sie sachlich in Ihrer Kritik an der Meinung anderer User. Danke. Die Redaktion
[...] DAS NUR DIE USA IM DER LAGE SIND SOLCHE HILFE ZU LEISTEN-ORGANIZIEREN, WIRD ALS EINMISCHUNG ERFUNDEN:WÄEHREN DIE USA AGIEREN MIT FINANZ, LOGISTICK, UMANITÄER ,HELFEN ,STREITEN SICH IM DER eu-dssr WEHR DIE FÜHRUNG ÜBERNIMT.frankreich [...] WOLLEN IMMER DIE WORTFÜHRER SEIN UND AUSSER WORT SPENDIREN SIE NICHT (SIHE SUNAMI DIE ZEIT DANACH).IM HAITI WOLLEN SIE( MIT VERSPRÄECHEN )DIE OBERHAND HABEN,DIE HABEN ABER IM FRÜHERE JAHRE SO VIEL ELEND UND UNGLÜCKS IM HAITI UND WELTWEIT VERBRAITET, DAS DIE HAITIANER DIE franzoser ALS TEUFELN BETRACHTEN,(ICH LEBTE 13JAHREIM DIESER INSEL) UND DES WEGEN AUCH HASSEN. [...]
[Gekuerzt, bitte unterlassen Sie pauschale Herabwuerdigungen. Wir moechten Sie ausserdem bitten, der Leserlichkeit zuliebe auf einen uebermaessigen Gebrauch von Grossbuchstaben zu verzichten. Danke. /Die Redaktion pt.]
In Friaul bebte die Erde im Jahre 1976, nicht 1992.
erstens haben die amerikaner am schnellsten reagiert. zweitens ist keiner bereit so viel menschenkraft zu investieren, wie die amerikaner. dass es zu logistischen problemen fuehrt hat nicht mit boeswilligkeit der amerikaner zu tun, sondern mit kapazitaeten des flughafens. in jedem flughafen passiert es taeglich, dass maschinen extrarunden drehen muessen.
was die sache angeht, dass die amis als die "kriegerischste" nation fuer eine rettungsaktion ungeeignet sind, so sollten sie es tatsaechlich besser den europaern und moslems ueberlassen.... es ist schon komisch, dass z.b. israel (ein normalerweise sehr boeses land, vorsicht sarkasmus), schneller als europaer vor ort sind und das mit einem team aus 220 soldaten (darunter 40 aerzte), die auf rettungseinsaetze in katastrophen gebieten spezialisiert sind einen feldkrankenhaus(mit roentgen, operationstischen, entbindungsstationen usw) haben sie gleich mitgebracht. (zum vergleich: deutschland hat 22 retter geschickt)
in solchen situation zaehlt jede minute, deswegen ist es mehr als huzpe, erst mal in aller ruhe zu bestimmen, wer nun fuer die aufgabe besser geeignet ist. bravo amerika, bravo israel, bravo an alle anderen haelfer, die schnell vor ort waren.
Sie wollen dort nicht allen Ernstes den laufenden Hilfseinsatz der US-Streitkräfte mit den Hinweisen auf "(Cermis/Sellbahn, Afghanistan/Mord Calipari, Vietnam/Agent Orange)" in Frage stellen?
"Als um 1992 ein Erdbeben Friaul (Nordostitalien) erschüttete, kam der italienische Katastrophenschutz glänzend mit seiner Aufgabe zurecht und die einzigen nicht-italienischen Helfer waren Zivilisten aus dem angrenzenden Kärnten."
Wenn Sie sich etwas mit der jüngeren Vergangenheit Haitis beschäftigt haben, müssten Sie eigentlich wissen, dass Haiti schon vor dem Erdbeben als gescheiterter Staat zu betrachten war.
Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten, dass in Haiti ein funktionierender, mit Italien vergleichbarer, Katastrophenschutz etabliert war.
Im übrigen waren 1976 u.a. auch ca. 300 Bundeswehr-Angehörige der Luftwaffe und Pioniertruppe im Hilfseinsatz nach dem Erdbeben von Friaul.
Die ZEIT berichtet unter:
http://www.zeit.de/gesell...
Die haitianische Regierung ersuchte inzwischen die USA ausdrücklich, für die Sicherheit in dem Karibikstaat zu sorgen und langfristig beim Wiederaufbau des Landes zu helfen.
In einem am Sonntag veröffentlichten Kommuniqué beider Staaten begrüßte der haitianische Präsident René Préval die Anstrengungen der USA als wesentlich für den Wiederaufbau und die Stabilität des Landes.
Die Regierung von Haiti hat die USA mit dem Betrieb des Flughafens beauftragt und die Soldaten, die die Ordnung wieder herstellen, wurden auch autorisiert. Keine ungefragte Einmischung.
Sie sollten sich schämen. Auf dem Rücken der haitianischen Opfer Ihr kleines schmutziges Spiel zu spielen: "Israel ist besser als Deutschland"
Ich höre aus aller Welt, dass sich zehntausende Menschen staatlich oder nicht-staatlich organisiert um Haiti bemühen.
Es können gar nicht so viele Flugzeuge mit Hilfslieferungen landen, wie es gibt.
ALLE HELFEN.
[Teile entfernt, bitte bleiben Sie höflich/ Redaktion; svb]
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