Sauerlandprozess Angeklagte planten "Massenmord"

Die Sauerland-Gruppe plante Anschläge mit dem vielfachen Ausmaß der Attentate von London und Madrid. Im Prozess beginnen heute die Plädoyers der Bundesanwaltschaft.

Die mutmaßlichen Sauerland-Terroristen wollten nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft einen in der Bundesrepublik bislang einzigartigen "Massenmord" verüben. Die angeklagten Islamisten hätten aus "religiöser Verblendung" gehandelt, sagte der Bundesanwalt Volker Brinkmann am Mittwoch zu Beginn seines Plädoyers vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf.

Die vier Männer hatten vor Gericht gestanden, im Auftrag der Terrorgruppe Islamische Dschihad-Union (IJU) Autobombenanschläge auf US-Bürger und US-Einrichtungen in Deutschland vorbereitet zu haben. Ihnen wird Verabredung zum Mord, Vorbereitung von Sprengstoffanschlägen in Deutschland und Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung vorgeworfen.

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Umfassende Geständnisse wie die der Angeklagten in Düsseldorf seien in Strafprozessen um islamistischen Terrorismus "die absolute Ausnahme", sagte Brinkmann. Dadurch sei die zu Verfahrensbeginn auf zwei Jahre geschätzte Prozessdauer auf voraussichtlich zehneinhalb Monate verkürzt worden. Das Urteil soll am 4. März verkündet werden. Die Bundesanwaltschaft will ihre Strafmaßforderung für die vier Angeklagten erst in der Fortsetzung ihres Plädoyers am Donnerstag stellen.

Als Gründe für die Geständnisse der zwischen 24 und 31 Jahre alten Angeklagten nannte Brinkmann unter anderem die "erdrückende Beweislast". Die Beschuldigten hätten reinen "Tisch machen und sich selbst entlasten" wollen. Auch hätten sie sich mit den Geständnissen "eine Strafmilderung erkaufen" wollen. Brinkmann nannte es "erschreckend", dass drei der Angeklagten im Prozess keine Reue gezeigt hätten.

Der Bundesanwalt sagte, dass die von den Angeklagten geplanten Anschläge eine Sprengwirkung von 100 Kilogramm TNT haben sollten. Die Sprengwirkung der bei den Londoner Terroranschlägen 2005 verwendeten Bomben habe hingegen "nur wenige Kilogramm TNT" betragen.

Die Angeklagten Fritz Gelowicz, Daniel Schneider, Adem Yilmaz und Atilla Selek seien von der IJU-Führung nach Deutschland geschickt worden, weil sie den Amerikanern dort "mit weniger Aufwand größeren Schaden zufügen konnten" als im pakistanisch-afghanischen Kampfgebiet, sagte Bundesanwältin Cornelia Zacharias. Drei der Angeklagten waren im Herbst 2007 nach monatelanger Beobachtung in einem Ferienhaus im Sauerland festgenommen worden, ein vierter später in der Türkei.

Zum Auftakt des auf zwei Tage angesetzten Plädoyers der Anklage nannte Brinkmann den Düsseldorfer Terrorismusprozess "in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich". Dies gelte unter anderem für den Umfang des Verfahrens: Die Unterlagen füllten 513 Ordner, in den Ermittlungen gegen die Sauerland-Gruppe seien bis zu 400 Beamte eingesetzt worden, die Zahl der Zeugenvernehmungen liege bei 134. Bei den Ermittlungen gegen die Sauerland-Gruppe seien 2600 Asservate ausgewertet worden, darunter 800 Datenträger mit 3,6 Terabyte Daten. Der Prozess gilt als das umfangreichste Terrorverfahren seit der Zeit der RAF-Prozesse.

Als unverzichtbar bei der Aufklärung islamistischer Strukturen bezeichnete Brinkmann die Nachrichtendienste. Potenzielle Terroristen würden zunehmend skrupelloser, sagte der Bundesanwalt. "Es gibt bei der Wahl der Mittel keine Tabus mehr. Die Auswahl der Opfer wird beliebiger."

 
Leser-Kommentare
  1. Aufgabe eines Staatsanwalts ist es ja, die Angeklagten schon mal per se als "böse Buben" hinzustellen. Aber was ist denn wirklich passiert. Die Tatsachen werden eher verschleiert. Wie man mit dem gekauften Zeugs "Massenmord" begehen kann, wurde weder hier noch von anderen gezeigt. ( Ausser man kauft alles Wasserstoffperoxyd auf und alle Blonden gegehen dann Selbstmord )

    Auch der Vetrag mit T(r)ollkollect und den 70000 Seiten Vetragswerk hat doch nur gezeigt, dass man wichtige Fakten nur auf genug Seiten verteilen muss und keiner blickt mehr druch.

    Schaut man sich die Intelligenz an, mit der die RAF vorgegangen ist, kann man über den Diletantismus dieser "Terroristen" doch nur lachen. Glaubt dieser Staat wirklich, dass seine Bewohner schpon völlig verdummt sind?

    Bis heute ist die Faktenlage eher unklar und wird es sicherlich auch so bleiben. Fragt sich nur, warum?

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    Bitte:

    1.Wasserstoffperoidlösungen, wie von den TV erworben, verfügen über keinerlei sprengkräftige Eigenchaften.

    2.Es gab keine "harmlose Flüssigkeit", lediglich die Konzentration der H2O2-Lösung wurde auf 3 % erniedrigt.

    3.Die TV´s haben erstmal nur versucht irgend ein Selbstlaborat herzustellen, spannender Weise durch Einkochen. Beachtlich, wenn dabei die Thermolabilität von Peroxidlösungen nicht vergessen wird.

    4. Für die TATP-Darstellung verfügten die TV nicht über die erforderlichen materiellen und technischen Grundlagen.

    5. Von den durch Dritte zur Verfügung gestellten Zündern waren, bis auf 2, alle defekt. Für TATP sind Zünder auch nicht erforderlich, für Slurrys sind diese oft nicht energiereich genug.

    6. Die Top-Gefährder waren nicht kompetent genug die Funktionsfähigkeit der nicht benötigten Zünder vor Versand zu prüfen!

    7. Ob ein Selbstlaborat vorgelegen hat, oder nur beabsichtigt war dieses mit untauglichen Mitteln herzustellen, ist schon ein Unterschied in der Gefahrenbewertung.

    8. "Hoch explosiv" ist keine fachkundliche Sachverhaltsbeschreibung, sondern Stimmungsmache.

    9. Diese Verwirrten hätten sehr wahrscheinlich auch eine TATP-Darstellung nicht überlebt.

    Es steht ohne Materialprobe dahin, ob ein Selbstlaborat high- oder low-order, bzw. überhaupt detonieren kann; auch ist über die Handhabungssicherheit und Empfindlichkeit damit garnichts ausgesagt. Zur Erinnerung es gibt ja eine, von den TV verworfene, Kochprobe!

    MfG Karl Müller

    Bitte:

    1.Wasserstoffperoidlösungen, wie von den TV erworben, verfügen über keinerlei sprengkräftige Eigenchaften.

    2.Es gab keine "harmlose Flüssigkeit", lediglich die Konzentration der H2O2-Lösung wurde auf 3 % erniedrigt.

    3.Die TV´s haben erstmal nur versucht irgend ein Selbstlaborat herzustellen, spannender Weise durch Einkochen. Beachtlich, wenn dabei die Thermolabilität von Peroxidlösungen nicht vergessen wird.

    4. Für die TATP-Darstellung verfügten die TV nicht über die erforderlichen materiellen und technischen Grundlagen.

    5. Von den durch Dritte zur Verfügung gestellten Zündern waren, bis auf 2, alle defekt. Für TATP sind Zünder auch nicht erforderlich, für Slurrys sind diese oft nicht energiereich genug.

    6. Die Top-Gefährder waren nicht kompetent genug die Funktionsfähigkeit der nicht benötigten Zünder vor Versand zu prüfen!

    7. Ob ein Selbstlaborat vorgelegen hat, oder nur beabsichtigt war dieses mit untauglichen Mitteln herzustellen, ist schon ein Unterschied in der Gefahrenbewertung.

    8. "Hoch explosiv" ist keine fachkundliche Sachverhaltsbeschreibung, sondern Stimmungsmache.

    9. Diese Verwirrten hätten sehr wahrscheinlich auch eine TATP-Darstellung nicht überlebt.

    Es steht ohne Materialprobe dahin, ob ein Selbstlaborat high- oder low-order, bzw. überhaupt detonieren kann; auch ist über die Handhabungssicherheit und Empfindlichkeit damit garnichts ausgesagt. Zur Erinnerung es gibt ja eine, von den TV verworfene, Kochprobe!

    MfG Karl Müller

  2. Bitte:

    1.Wasserstoffperoidlösungen, wie von den TV erworben, verfügen über keinerlei sprengkräftige Eigenchaften.

    2.Es gab keine "harmlose Flüssigkeit", lediglich die Konzentration der H2O2-Lösung wurde auf 3 % erniedrigt.

    3.Die TV´s haben erstmal nur versucht irgend ein Selbstlaborat herzustellen, spannender Weise durch Einkochen. Beachtlich, wenn dabei die Thermolabilität von Peroxidlösungen nicht vergessen wird.

    4. Für die TATP-Darstellung verfügten die TV nicht über die erforderlichen materiellen und technischen Grundlagen.

    5. Von den durch Dritte zur Verfügung gestellten Zündern waren, bis auf 2, alle defekt. Für TATP sind Zünder auch nicht erforderlich, für Slurrys sind diese oft nicht energiereich genug.

    6. Die Top-Gefährder waren nicht kompetent genug die Funktionsfähigkeit der nicht benötigten Zünder vor Versand zu prüfen!

    7. Ob ein Selbstlaborat vorgelegen hat, oder nur beabsichtigt war dieses mit untauglichen Mitteln herzustellen, ist schon ein Unterschied in der Gefahrenbewertung.

    8. "Hoch explosiv" ist keine fachkundliche Sachverhaltsbeschreibung, sondern Stimmungsmache.

    9. Diese Verwirrten hätten sehr wahrscheinlich auch eine TATP-Darstellung nicht überlebt.

    Es steht ohne Materialprobe dahin, ob ein Selbstlaborat high- oder low-order, bzw. überhaupt detonieren kann; auch ist über die Handhabungssicherheit und Empfindlichkeit damit garnichts ausgesagt. Zur Erinnerung es gibt ja eine, von den TV verworfene, Kochprobe!

    MfG Karl Müller

    Antwort auf "Wo sind die Fakten?"
  3. ...nennt man sowas üblicherweise.

    Beispiel: Wenn ich mir eine Spielzeugstrahelnpistole kaufe, und damit -in der festen Überzeugung das sie einen realen Todesstrahl aussendet- versuche ein Bank auszurauben und dabei auf die Wachleute schiesse.

    Natürlich haben die Trottel Massenmord vorgehabt (und dafür gehören sie auch bestraft), aber der Erfolg war mehr als unwahrscheinlich.

    Desweiteren wurden sie von sovielen Behörden und Diensten begleitet, die ihnen dankbar dabei zuschauten, wie sie sich tiefer und tiefer in die Sch..sse ritten, das es schon was bizarres hat.

    Vermutlich wären sie ohne die Agent-Provocateurs gar nicht auf so blöde Ideen gekommen, oder nie über das Träumen hinausgekommen.

    Selbst da habe ich beinahe nichts dagegen, schöpft es doch die Irren ab, aber die staatlichen Stellen sollten nicht zuviel Weihrauch über ihre tollen Fänge verteilen.

    • Daaje
    • 03.02.2010 um 17:07 Uhr
    4. V-Mann

    Liebe Zeit-Online-Redaktion,

    Einer der führenden Köpfe der Sauerlandgruppe soll Mevlüt K. gewesen sein. Ebenfalls soll er Kontaktmann für den Türkischen Geheimdienst und der CIA gewesen sein. Ebenfalls hat er wohl die Zünder beschafft. Mich würde interessieren, was aus ihm geworden ist, und wie seine Rolle heute eingeschätzt wird. Gibt es dazu Informationen?

    Als Quelle habe ich leider "nur" einen Stern-Artikel:
    http://www.stern.de/panor...

  4. ...ist, wenn mit solchen Typen ein Popanz aufgebaut wird, um alle möglichen Dinge zu rechtfertigen.

    Zitat:
    "Als unverzichtbar bei der Aufklärung islamistischer Strukturen bezeichnete Brinkmann die Nachrichtendienste. Potenzielle Terroristen würden zunehmend skrupelloser, sagte der Bundesanwalt. "Es gibt bei der Wahl der Mittel keine Tabus mehr. Die Auswahl der Opfer wird beliebiger.""

    Man riecht da schon den Wunsch nach Vermischung von Polizei- und Geheimdienstarbeit, unterlegt mit Gedröhne, damit man auch ja nicht widerspricht.

    Was mich übrigens immer irritirt, ist der Nachdruck, mit dem die islamistischen Terroristen immer nur die Bevölkerung der westlichen Staaten (versucht zu) attackiert haben, aber nie die Politiker.

    Ist doch eigentlich komisch, den jeder der nicht die letzten 10 Jahre unter einem Stein verbracht hat weiss: Die Bevölkerung ist GEGEN die als Grund für die Anschläge genannten Kriege, nur die Politiker sind dafür.

    Ungefähr das einzige was diese Meinung der Bevölkerung gelegentlich ins Wanken bringt, sind islamistische (versuchte) Anschläge auf die selbe.

    Ein Schelm wer Arges denkt....

  5. wollen nur hoffen, dass es nicht noch mehr dieser kranken Horrorkreaturen unter uns gibt. Da kann man nur sagen:
    "Krank, krank und nochmals unendlich krank!"

    Aber die Jungfrauen im Paradies wollen keine Mörder, wenn es die dann gibt?

  6. nun wissen wir also, daß die vier im wahrsten Sinne des Wortes das Pulver nicht erfunden haben. Ebenso legen auch alle Presseveröffentlichungen den Schluß nahe, daß ein halber Quadratmeter Feuchtraumlaminat mehr Intelligenz aufweist als die vier "Sauerländer Würstchen" zusammengenommen.

    Bevor wir uns aber nun zurücklehnen und das ganze als Lachnummer abtun, sollten wir uns vielleicht mal fragen, wie dieses Spielchen ausgegangen wäre, hätten die vier selbsternannten "Heiligen Krieger" statt eines V-Mannes (wie hier kolportiert wurde) einen "richtigen" Bombenbauer getroffen.

    Und eines sei hier auch noch angemerkt. Intelligenz ist keine zwingende Voraussetzung für den Beruf Bombenleger oder Selbstmordattentäter, unabdingbar hingegen sind rassistische Menschenverachtung und ideologischer Fanatismus. Und daran hat es bei der "Viererbande" offensichtlich nicht gemangelt.

    Größzügige Milde und Nachsicht sind bei der Bewertung und Strafzumessung aus meiner Sicht jedenfalls nicht angebracht.

    MfG

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    sehr geehrter Mike Oscar.

    Immerhin waren mindestens 2 von 3 Beschuldigten so blöd sich den entsprechenden Tatbegehungswillen nachweisen zu lassen. Das der Versuch, auch mit untauglichen Mitteln, aureichend ist um die gegebene kriminelle Energie zu dokumentieren ist ja auch strafverschärfend zu werten. Nicht umsonst wurde der Zugriff solange verzögert bis die TV begannen etas zu "kochen".

    Natürlich sind Menschen dieses geistigen Zuschnitts immer gefährlich, und sei es nur in der Rolle des nützlichen Idioten der die USBV für Dritte über den Marktplatz trägt.

    Also ist es durchaus akzeptabel hier das Strafmaß so hoch wie rechtsstaatlich vertretbar, anzusetzen.

    Leider bleibt ein Restverdacht, das diese "Top Gefährder" ohne tüchtige Stimulation nie so weit gekommen wären.

    MfG Mike Kilo

    sehr geehrter Mike Oscar.

    Immerhin waren mindestens 2 von 3 Beschuldigten so blöd sich den entsprechenden Tatbegehungswillen nachweisen zu lassen. Das der Versuch, auch mit untauglichen Mitteln, aureichend ist um die gegebene kriminelle Energie zu dokumentieren ist ja auch strafverschärfend zu werten. Nicht umsonst wurde der Zugriff solange verzögert bis die TV begannen etas zu "kochen".

    Natürlich sind Menschen dieses geistigen Zuschnitts immer gefährlich, und sei es nur in der Rolle des nützlichen Idioten der die USBV für Dritte über den Marktplatz trägt.

    Also ist es durchaus akzeptabel hier das Strafmaß so hoch wie rechtsstaatlich vertretbar, anzusetzen.

    Leider bleibt ein Restverdacht, das diese "Top Gefährder" ohne tüchtige Stimulation nie so weit gekommen wären.

    MfG Mike Kilo

  7. sehr geehrter Mike Oscar.

    Immerhin waren mindestens 2 von 3 Beschuldigten so blöd sich den entsprechenden Tatbegehungswillen nachweisen zu lassen. Das der Versuch, auch mit untauglichen Mitteln, aureichend ist um die gegebene kriminelle Energie zu dokumentieren ist ja auch strafverschärfend zu werten. Nicht umsonst wurde der Zugriff solange verzögert bis die TV begannen etas zu "kochen".

    Natürlich sind Menschen dieses geistigen Zuschnitts immer gefährlich, und sei es nur in der Rolle des nützlichen Idioten der die USBV für Dritte über den Marktplatz trägt.

    Also ist es durchaus akzeptabel hier das Strafmaß so hoch wie rechtsstaatlich vertretbar, anzusetzen.

    Leider bleibt ein Restverdacht, das diese "Top Gefährder" ohne tüchtige Stimulation nie so weit gekommen wären.

    MfG Mike Kilo

    Antwort auf "Na schön..."
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    ist, von wem die Initiative ausging. Es ist selbstverständlich ohne wenn und aber abzulehnen, solche Leute zu Straftaten erst zu ermuntern. Aber die Idee für den "Heiligen Krieg" wurde den "Sauerländern" von anderen in ihre Hohlköpfe geblasen.

    Wenn die Polizei diesen Pseudojihadisten untaugliches Spielmaterial zukommen läßt, stellt sie damit sicher, daß die Vier sich nicht woanders umsehen und so u.U. erst an die richtigen Lieferanten, Fachleute und den richtigen Stoff geraten. Eine "Stimulation" vermag ich da nicht zu erkennen.

    Es ist m.E. auch legitim, den Zeitpunkt des polizeilichen Zugriffs auf einen Zeitpunkt zu legen, wo man den "Freizeitterroristen" mehr als nur eine Ordnungswidrigkeit (z.B. mangelnde Ladungssicherheit beim Tranport des Wasserstoffperoxids) zur Last legen kann.

    Jeder der Beschuldigten hätte genügend Gelegenheit gehabt, aus den Vorbereitungen auszusteigen. Der Unrechtmäßigkeit ihres Tuns waren sich alle bewußt. Religiosität gilt, anders als Alkoholisierung, nicht als strafmildernd "aufgrund verminderter Zurechnungsfähigkeit". Wäre aber eine Überlegung wert:)

    MfG

    ist, von wem die Initiative ausging. Es ist selbstverständlich ohne wenn und aber abzulehnen, solche Leute zu Straftaten erst zu ermuntern. Aber die Idee für den "Heiligen Krieg" wurde den "Sauerländern" von anderen in ihre Hohlköpfe geblasen.

    Wenn die Polizei diesen Pseudojihadisten untaugliches Spielmaterial zukommen läßt, stellt sie damit sicher, daß die Vier sich nicht woanders umsehen und so u.U. erst an die richtigen Lieferanten, Fachleute und den richtigen Stoff geraten. Eine "Stimulation" vermag ich da nicht zu erkennen.

    Es ist m.E. auch legitim, den Zeitpunkt des polizeilichen Zugriffs auf einen Zeitpunkt zu legen, wo man den "Freizeitterroristen" mehr als nur eine Ordnungswidrigkeit (z.B. mangelnde Ladungssicherheit beim Tranport des Wasserstoffperoxids) zur Last legen kann.

    Jeder der Beschuldigten hätte genügend Gelegenheit gehabt, aus den Vorbereitungen auszusteigen. Der Unrechtmäßigkeit ihres Tuns waren sich alle bewußt. Religiosität gilt, anders als Alkoholisierung, nicht als strafmildernd "aufgrund verminderter Zurechnungsfähigkeit". Wäre aber eine Überlegung wert:)

    MfG

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