Schneekatastrophe Washingtons himmlische Heimsuchung
Schneestürme toben an der Ostküste der USA. Das öffentliche Leben in Washington ist lahmgelegt. ZEIT-Korrespondent Martin Klingst schildert den weißen Ausnahmezustand.
© Mandel Ngan/AFP/Getty Images

Schneegebirge in Washington: Dieses Paar kann sich nur mühsam seinen Weg durch die weiße Massen bahnen
Am Tag sechs der Schneekatastrophe schneit es wieder. Der Himmel über Washington öffnet seine kalten Schleusen, Stunde um Stunde. Die weißen Massen lassen sich kaum noch messen, ein eiskalter Wind schiebt sie zu meterhohen Wänden auf. Die Radiosender rufen alle paar Minuten dazu auf, zu Hause zu bleiben. Das öffentliche Leben in der amerikanischen Hauptstadt steht weitgehend still, seit nahezu einer Woche.
Die Schulen sind bis auf weiteres geschlossen, ebenso die Stadtverwaltung, die Bücherhallen, ebenso die meisten Bundesbehörden. Busse fahren nicht, die Untergrundbahn nur, wann sie will, die Räumfahrzeuge kommen kaum noch gegen die Schneegewalten an.
Mit aller Kraft stemme ich mich am Morgen gegen die Haustür und schaffe es mit Müh und Not heraus, um die 15 Stufen vor dem Eingang freizuräumen. Sie waren nicht mehr zu erkennen, völlig zugeschüttet, alles bis hinunter zur Straße ist ein einziger weißer Hügel. Bereits nach zwei Stunden ist die Treppe wieder dicht.
Trotzdem bleibt einem nichts anderes übrig, als immer wieder zu schippen, sonst kommt man nicht gegen die weißen Lawinen an, die immer wieder aufs Neue Washington unter sich begraben. Wohin nur mit all dem Schnee? Links und rechts entlang der Wege türmen sich gewaltige weiße Mauern, über die sich kaum noch etwas heben lässt.
Etwa weitere dreißig Zentimeter sollen heute fallen, melden die Nachrichten, zusätzlich zu den schon bereits liegenden 60 bis 80 Zentimetern. In den vergangenen Tagen war wenigstens noch hin und wieder ein Schneepflug erschienen oder es kamen Helfer, die sich ein paar Dollar verdienen wollten. Doch heute scheinen selbst sie zu kapitulieren. Besorgt schaue ich auf das Vordach über der Gartenveranda, das unter der Schneelast ächzt. Aber es gibt derzeit keinen Weg dorthin.
Präsident Barack Obama hat für den Zustand der Hauptstadt ein neues Wort erfunden: "Snowmageddon", ein Mischung aus Schnee und Armageddon, der himmlischen Heimsuchung. Reihenweise sind Dächer eingekracht. Bereits 34.000 Häuser und Wohnungen in Washington sind ohne Strom, und stündlich werden es mehr. Pausenlos brechen Masten und Überlandleitungen unter der weißen Last.
Zum Glück haben wir noch Strom, die Heizung läuft. Aber ein, zwei Straßen weiter geht nichts mehr. Die Elektrizitätsfirma hat ihren vor Kälte schlotternden Kunden samt Hunden und Kanarienvögeln Quartiere in Turnhallen und Kirchen bereitgestellt. Am Dienstagabend traf ich bei einem Essen zu Ehren des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers in der deutschen Botschaft zwei Radiokollegen, die am Morgen mit tauben Fingern aufgewacht waren und unverzüglich ins Hotel zogen.
- Datum 11.02.2010 - 06:17 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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... denn "Snowmageddon", das ist doch politisch absolut unkorrekt!
Muss doch heissen: Globale Erwärmung Lite
...gibt es dann vier Wochen lang täglich 35 bis 40 Grad (plus!) und nicht einen Tropfen Regen, und das Bild stimmt wieder! Wäre übrigens ein Sommer nach meinem Geschmack - ein Hauch von Afghanistan!
...gibt es dann vier Wochen lang täglich 35 bis 40 Grad (plus!) und nicht einen Tropfen Regen, und das Bild stimmt wieder! Wäre übrigens ein Sommer nach meinem Geschmack - ein Hauch von Afghanistan!
Ja - die globale Klimakatastrophe ist diesen Winter besonders übel drauf.
Aber haben die hochbezahlten Forscher ja vorhergesagt. Dass wir alle ersaufen. Sie haben sich halt nur im Aggregatzustand geirrt. ABer wenn wir ihnen noch ein paar Milliönchen mehr globaler Steuerknete überweisen, wenn sie noch ein paar leistungsstarke Mips/Bips/Gips Rechner bekommen - dann werden sie ihren Fehler bestimmt korregieren. Mit der vorhandenen alten Schrotttechnik kann man ja man gerade mal vorhersagen, dass bis 2035 die Gletscher abgeschmolzen sind...
Greece problem is a classic hedge fund speculators attack with "double-hit", same as it was in 1997 Asian Financial Crisis. "Short" positions first was open against its stock market to create a panic, next speculators open "short" positions against euro to encourage mass sell. Malaysian Prime Minister accused George Soros in 1997 crisis, so watch this guy!
Sie liegen wahrscheinlich richtig in Ihrer Analyse. Was hat das aber mit dem Schneesturm in Washington D.C. zu tun? Offensichtlich haben Sie das falsche Diskussionsforum erwischt. Auch dachte ich, daß in diesem Forum deutsch geschrieben wird. Auch die falsche Zeitung erwischt?
Sie liegen wahrscheinlich richtig in Ihrer Analyse. Was hat das aber mit dem Schneesturm in Washington D.C. zu tun? Offensichtlich haben Sie das falsche Diskussionsforum erwischt. Auch dachte ich, daß in diesem Forum deutsch geschrieben wird. Auch die falsche Zeitung erwischt?
...gibt es dann vier Wochen lang täglich 35 bis 40 Grad (plus!) und nicht einen Tropfen Regen, und das Bild stimmt wieder! Wäre übrigens ein Sommer nach meinem Geschmack - ein Hauch von Afghanistan!
Sie liegen wahrscheinlich richtig in Ihrer Analyse. Was hat das aber mit dem Schneesturm in Washington D.C. zu tun? Offensichtlich haben Sie das falsche Diskussionsforum erwischt. Auch dachte ich, daß in diesem Forum deutsch geschrieben wird. Auch die falsche Zeitung erwischt?
Was ist denn das? Hab ich noch nie gehört. Nennen Sie den amerikanischen "High School" Abschluß Abitur? Oder ist jeglicher Schulabschluß in Deutschland heute auch schon ein Abitur? Es ist bekannt, daß die Zeit die ameikanische Bildung gern mit rosa-roter Brille sieht. Bei der High School ist da allerdings Vorsicht geboten.
Sie scheinen die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu haben. Während einer Zugfahrt sah ich, wie eine junge Frau eifrig den GMAT-Test durcharbeitete (In Amerika für MA-Zulassung benutzt). Auf meine Frage, ob sie sich in den USA bewerben wolle, meinte sie, dass dieser Test (auf Englisch) auch in Deutschland verwendet werde. Für die Zulassung zum Magisterstudiengang Wirtschaft.
hier schon von "Leerstoff" die Rede ist... wer weiss, was das für ein Abschluß ist?! ;o)
Sie scheinen die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu haben. Während einer Zugfahrt sah ich, wie eine junge Frau eifrig den GMAT-Test durcharbeitete (In Amerika für MA-Zulassung benutzt). Auf meine Frage, ob sie sich in den USA bewerben wolle, meinte sie, dass dieser Test (auf Englisch) auch in Deutschland verwendet werde. Für die Zulassung zum Magisterstudiengang Wirtschaft.
hier schon von "Leerstoff" die Rede ist... wer weiss, was das für ein Abschluß ist?! ;o)
Sie scheinen die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu haben. Während einer Zugfahrt sah ich, wie eine junge Frau eifrig den GMAT-Test durcharbeitete (In Amerika für MA-Zulassung benutzt). Auf meine Frage, ob sie sich in den USA bewerben wolle, meinte sie, dass dieser Test (auf Englisch) auch in Deutschland verwendet werde. Für die Zulassung zum Magisterstudiengang Wirtschaft.
hat doch Humor.
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