Orkantief Sturmtief "Xynthia" wütet über DeutschlandSeite 2/2

Zahlreiche Straßen mussten wegen entwurzelter Bäume gesperrt werden. Dächer wurden vom Sturm abgedeckt und Baustellen verwüstet. Mancherorts fiel der Strom aus. In Nordrhein-Westfalen behinderten umgestürzte Bäume ebenfalls den Straßenverkehr, etwa auf der A4 bei Aachen. In Köln musste die Deutzer Brücke über den Rhein vorübergehend gesperrt werden.

In Portugal und Nordspanien hatte sich "Xynthia" zuerst ausgetobt. Im spanischen Baskenland erreichte der Orkan mit 228 Stundenkilometern nach Angaben des baskischen Innenministeriums Rekordgeschwindigkeiten. Dieser Wert liegt noch über den 213 Stundenkilometern des Jahrhundert-Orkans "Lothar" im Jahr 1999.

In Spanien starben zwei Männer, als ihr Auto gegen einen umgestürzten Baum prallte. Eine 82-jährige Frau wurde von einer umstürzenden Mauer erschlagen. Im Norden Portugals tötete ein abbrechender Ast einen zehnjährigen Jungen.

Sturmtief: Katastropheneinsatz in La Faute-sur-Mer /West-Frankreich

Sturmtief: Katastropheneinsatz in La Faute-sur-Mer /West-Frankreich

In Frankreich starben mindestens 45 Menschen. Das teilte das Innenministerium in einer Krisensitzung am Sonntagabend mit. Präsident Nicolas Sarkozy sprach den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme aus. Wirtschaftsministerin Christine Lagarde appellierte an die Versicherungen, so schnell wie möglich Entschädigungen auf den Weg zu bringen.

An den Küsten habe der Wind eine Geschwindigkeit von bis zu 150 Stundenkilometern erreicht, berichtete der Sender France-Info am Sonntag. Ein junger Mann wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen, eine Frau von einem Eisenträger. Zwei Menschen erlagen einer Gasvergiftung, als sie wegen des Stromausfalls einen Generator in Betrieb nahmen. Die meisten Todesopfer kamen durch von "Xynthia" ausgelösten Überschwemmungen um.

In zahlreichen Orten in der Nähe von La Rochelle stand das Wasser bis zu 1,50 Meter hoch in den Straßen. Air France strich etwa 70 von insgesamt 700 Flügen am
Pariser Flughafen Charles de Gaulle. In den Pyrenäen stürzten Felsbrocken auf die Straßen. Die Grenze zu Spanien wurde zeitweise geschlossen.

Ganz andere Probleme hatte Mecklenburg-Vorpommern. Dort sorgte die Schneeschmelze rechtzeitig vor dem meteorologischen Frühlingsanfang an diesem Montag für Verkehrsbehinderungen. Auf einer Bahnstrecke entgleiste bei Stargard ein Regionalexpress, weil aufgetaute Erde von einer Böschung auf die Schienen gerutscht war. Viele Straßen standen unter Wasser.

 
Leser-Kommentare
  1. kallewestrich: Tobt Xanthia doch schon Stunden und treibt allerlei Treibgut vor sich her. Hoffentlich gibt es keine größeren Schäden mehr. Gerade die Landstraßen mit Waldanteilen sind sehr gefährdet. Unser Bruchholz gibt sofort nach.

    • Arxher
    • 28.02.2010 um 14:19 Uhr

    ...oder wurde gebändigt.

    Ich will hier nur das Thema HAARP in den Raum werfen, wäre schön das darüber auch mal berichtet wird. Aber nicht zensiert, beschnitten und parfümiert sondern mit knallharten Fakten.

    Aber da bin ich wohl an der falschen Adresse.

    Für alle Interessenten: Ihr solltet einfach mal nach HAARP googeln und ihr werdet Naturkatastrophen in einem anderen Licht sehen.

  2. Starten Sie doch ein Blog, da können Sie sich nach Herzenslust über Ihre spinnerten Verschwörungstheorien ergehen. Kein Grund, hier alles mit diesem Quatsch zuzumüllen.

    Antwort auf
  3. ,aber ich bleibe wegen den lustigen Kommentaren hier. :-)

  4. Sie nerven!

  5. ... aber abstruse Hypothesen für bare Münze nehmen, bei denen jeder Naturwissenschaftler nur ungläubig den Kopf schütteln kann.

    Meine Großmutter würde dazu nur ein Wort sagen: Porzellan-Syndrom.

    Antwort auf
    • strosc
    • 28.02.2010 um 19:16 Uhr

    ... aber wahrscheinlich könnte man auch so ein Ereignis in irgendeiner Verschwörungstheorie verarbeiten.

    P.S.: Elvis lebt!

    • j-ap
    • 28.02.2010 um 19:19 Uhr

    "Exopolitik - die Bedeutung außerirdisches Besucher für die Menschheit"

    Antwort auf

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