Islam Belgien will das Tragen der Burka verbieten

Als erstes Land in Europa will Belgien muslimische Frauen mit Ganzkörperschleier aus dem öffentlichen Leben verbannen. Der Innenausschuss billigte den Gesetzesentwurf.

Ein Bild, das es in Belgien bald nicht mehr geben soll: Frauen, die Nikabs tragen, sollen in Zukunft dafür bestraft werden

Ein Bild, das es in Belgien bald nicht mehr geben soll: Frauen, die Nikabs tragen, sollen in Zukunft dafür bestraft werden

Frauen, die sich komplett verhüllen, sollen beispielsweise nicht mehr in Bussen und Bahnen fahren dürfen. Auch in Schulen, Krankenhäusern und Einkaufszentren dürfte es bald heißen: Zutritt mit Burka verboten. Einstimmig billigte der Innenausschuss der Abgeordnetenkammer in Brüssel den entsprechenden Gesetzentwurf. Schon Mitte April soll das Plenum der Volksvertretung das Verbot aussprechen. Danach dürften Kleidungsstücke wie Burka und Nikab, die das Gesicht ganz oder fast ganz verhüllen, in der Öffentlichkeit nicht mehr getragen werden. Ein Kopftuch ist weiter erlaubt.

Wer die Regel ignoriert und erwischt wird, muss 25 Euro Strafe zahlen oder bis zu sieben Tage ins Gefängnis. In einigen Fällen kann sowohl die Geld- als auch die Gefängnisstrafe erhoben werden. Nach Auskunft des Parlamentariers Denis Ducarme von den französischsprachigen Liberalen wären auch Geschäfte und Restaurants betroffen, nämlich "alle Orte, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind".

Anzeige

Zur Begründung führten die Parlamentarier vor allem die öffentliche Sicherheit an. Dahinter steht auch die Furcht vor Anschlägen muslimischer Extremisten. Zudem nannten sie Frauenrechte und den Respekt vor der Demokratie. "Die Burka widerspricht der Würde der Frau, das ist ein mobiles Gefängnis", sagte der Fraktionsvorsitzende der frankophonen Liberalen, Daniel Bacquelaine. Die öffentliche Sicherheit bedinge, dass Menschen jederzeit erkannt werden könnten.

In dem Gesetzesvorschlag wird das Wort "Burka" nicht genannt. Das Verbot soll für jede Person gelten, die in der Öffentlichkeit "ihr Gesicht ganz oder teilweise verbirgt oder verschleiert, sodass man sie nicht mehr identifizieren kann", heißt es wörtlich. Ausgenommen sind ausdrücklich Motorradfahrer und Feuerwehrleute – also Menschen, die von Berufs wegen einen Helm oder eine Maske tragen müssen.

Der Entwurf wird von der Regierungsmehrheit getragen, aber auch von Oppositionsparteien wie den Grünen und dem rechtsextremen Vlaams Belang. In Belgien regieren die flämischen Christdemokraten mit den flämischen Liberalen sowie den Liberalen, den zentristischen Humanisten und den Sozialisten aus dem französischsprachigen Lager.

Muslime haben Angst vor Islamophobie

Die belgischen Muslime, die in dem überwiegend katholischen Land fünf Prozent stellen, sind über den Vorstoß der Abgeordneten geteilter Meinung. Viele fürchten, dass ein solches Gesetz latente Islamophobie wecken könnte. "Die muslimischen Einwanderer fühlen sich heute in Belgien stigmatisiert", schrieb Nordin Maloujahmoun, ehemaliger Präsident der Exekutive der Muslime Belgiens. Das Bild des ehrlichen muslimischen Arbeiters sei "durch das des Verbrechers ersetzt worden".

Schon heute ist die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit in einer Reihe von Gemeinden des Königreiches verboten, darunter die Stadt Antwerpen. Diese Regelungen gehen auf die Kommunen zurück.

Mit dem Entwurf geht Belgien radikaler vor als der große Nachbar Frankreich. Dort wird seit Monaten um ein Burka-Verbot gerungen. Vor wenigen Tagen hatte der französische Staatsrat ein Burka-Verbot als juristisch anfechtbar kritisiert – es sei nur für bestimmte Orte und für bestimmte Behördengänge zu rechtfertigen.

Belgien will das afghanische Traditionsgewand Burka und den Vollschleier mit Augenschlitz, dem sogenannten Nikab, viel umfassender verbannen und schneller zur Tat schreiten: Im Alltagsleben in Belgien sind Frauen in Burka praktisch nie auf den Straßen anzutreffen.

 
Leser-Kommentare
  1. dass die Zeit den Begriff "Islamophobie" bereits ohne Anführungsstriche übernimmt; ein Begriff der Islamisten nicht erst seit Khomenie zur Pathologisierung von Kritikern.
    Die Methode wurde auch in Deutschland bereits schon zweimal eingesetzt.

  2. ....wenn er die Burka oder den Tschador verbieten lassen will. Solche Verbote wurden nämlich in der islamischen Welt erfunden, weniger in der Türkei als im Iran und auch in Afghanistan. Kleidung ist immer symbolisch und hier wird nicht der Kampf zwischen Christentum, das ja auch seine Schleier kennt, und Islam symbolisiert, sondern der zwischen humanistischer Zivilisation und religiösem Fanatismus.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    aber in der Praxis führen Verbote in aller Regel nicht dazu das Problem zu lösen. Was machen wir denn, wenn die betroffenen dennoch weiter Burka tragen wollen oder müssen? Kleidung kann zwar auch politisches Symbol sein aber wer soll das entscheiden? Das Verbot wird die Burka nicht aus dem Strassenbild verdrängen. Dafür haben die Belgier dann eine kleine Gruppe von Frauen die nicht in Bussen fahren dürfen und auch sonst ausgegrenzt leben müssen. Der Gewinn ist mir nicht klar.

    ...er baut vielmehr auf einem klar umrissenen, gegen Könige und Kleriker hart erkämpften Menschenbild auf. Dazu gehört auch, dass eine Frau ein Recht auf ein Gesicht hat. Dafür kämpfen heute viele Frauen im Iran.

    Diese iranischen Frauen haben die Stärke, die dem Westen in postmoderner Beliebigkeit abhanden gekommen ist.

    • joG
    • 01.04.2010 um 14:47 Uhr

    ....eher demagogisch als islamophob. Es sind vielmehr ihre Wähler und Sympathisanten, die von dieser speziellen Form der Xenophobie befallen sind.

    Aber sagen Sie. Ich verstehe, wieso man einen Schwarzen nicht Neger nennen will. Er kann ja seine Farbe nicht frei wählen. Aber einen Xenophoben so zu nennen, wie er ist? Oder meinen Sie das sei eine Krankheit und der Islamophobe könne nichts dafür? Muss man ihn also eine Person mit islamophober Herausforderung? Denn behindert darf man ihn ja auch nicht nennen, wenn man pc und höfflich ist.

    sondern lediglich dessen fanatische und verdrehte auswüchse.
    .
    durch die neue gesetzgebung werden humanistische grundwerte aus der besenkammer ans helle tageslicht geholt!
    .
    genau: weg mit "mobilen gefängnissen"!

    Moin,
    da möchte ich doch einmal die ketzerische Frage stellen, wie hoch ist denn in Belgien die Zahl der Burka-Trägerinnen, wie hoch ist sie in Deutschland? Welchen Trend gibt es, wie hoch sind die Zuwachsraten? Vielleicht werfen diese Fragen das richtige Licht auf die vorgeblich drängende Frage, die in meinen Augen vom gescheiterten Dialog zwischen den Kulturen ablenken soll. Und damit hier keine falschen Vermutungen aufkommen, ich sehe die Sache mit dem Dialog zunächst einmal wertneutral.
    Beste Grüße
    Grabert

    aber in der Praxis führen Verbote in aller Regel nicht dazu das Problem zu lösen. Was machen wir denn, wenn die betroffenen dennoch weiter Burka tragen wollen oder müssen? Kleidung kann zwar auch politisches Symbol sein aber wer soll das entscheiden? Das Verbot wird die Burka nicht aus dem Strassenbild verdrängen. Dafür haben die Belgier dann eine kleine Gruppe von Frauen die nicht in Bussen fahren dürfen und auch sonst ausgegrenzt leben müssen. Der Gewinn ist mir nicht klar.

    ...er baut vielmehr auf einem klar umrissenen, gegen Könige und Kleriker hart erkämpften Menschenbild auf. Dazu gehört auch, dass eine Frau ein Recht auf ein Gesicht hat. Dafür kämpfen heute viele Frauen im Iran.

    Diese iranischen Frauen haben die Stärke, die dem Westen in postmoderner Beliebigkeit abhanden gekommen ist.

    • joG
    • 01.04.2010 um 14:47 Uhr

    ....eher demagogisch als islamophob. Es sind vielmehr ihre Wähler und Sympathisanten, die von dieser speziellen Form der Xenophobie befallen sind.

    Aber sagen Sie. Ich verstehe, wieso man einen Schwarzen nicht Neger nennen will. Er kann ja seine Farbe nicht frei wählen. Aber einen Xenophoben so zu nennen, wie er ist? Oder meinen Sie das sei eine Krankheit und der Islamophobe könne nichts dafür? Muss man ihn also eine Person mit islamophober Herausforderung? Denn behindert darf man ihn ja auch nicht nennen, wenn man pc und höfflich ist.

    sondern lediglich dessen fanatische und verdrehte auswüchse.
    .
    durch die neue gesetzgebung werden humanistische grundwerte aus der besenkammer ans helle tageslicht geholt!
    .
    genau: weg mit "mobilen gefängnissen"!

    Moin,
    da möchte ich doch einmal die ketzerische Frage stellen, wie hoch ist denn in Belgien die Zahl der Burka-Trägerinnen, wie hoch ist sie in Deutschland? Welchen Trend gibt es, wie hoch sind die Zuwachsraten? Vielleicht werfen diese Fragen das richtige Licht auf die vorgeblich drängende Frage, die in meinen Augen vom gescheiterten Dialog zwischen den Kulturen ablenken soll. Und damit hier keine falschen Vermutungen aufkommen, ich sehe die Sache mit dem Dialog zunächst einmal wertneutral.
    Beste Grüße
    Grabert

  3. schon aus Sicherheitsgründen. Ich bin schon aus dem Bus ausgestiegen als ein(e) Vollverschleierte(r) dazu stieg, man sieht ja nicht was/wer darunter ist.

    Mit Islamophobie hat das überhaupt nichts zu tun. Die große Mehrheit der Moslems trägt dies sowieso nicht und es ist auch in ihrem Sicherheits-Interesse. Religiöse Terroristen nehmen keine Rücksicht darauf welche Religionsangehörigen ihre Bombe trifft.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das ist ja kaum zu glauben. Das ist ja wie im Mittelalter. Staatlich erzwungener Dresscode. Als nächstes kommen wohl die Punker dran, weil sie ein "guter, normaler Bürger" unwohl fühlt beim Anblick des Irokesen. Dann nehmen wir die Vollbärte, dann kommen die Locken der Juden bis am ende nur noch die gegebene Leitkultur erlaubt ist.

    Das ist ein krasser Eingriff in die Privatsphäre eines menschens und ein verstoße gegen das Menschenrecht auf freie Persönlichkeitsentfaltung. Das ist ein Affron gegen alle demokratischen Grundsätze, die sich die Freiheit und den Wert jedes einzelnen zum Grundsatz gegeben hat. Wenn nun eine gewisse übvergeordnete Leitkultur, einer kleinen Gruppe, aus ideellen Gründen die Möglichkeit nimmt, über sien erscheinungsbild selbst zu urteilen, ist das glatte Diskriminierung, das grenzt an Faschismus. Wenn das der WEg ist den Europ ageht, dann gute Nacht!

    Das ist ja kaum zu glauben. Das ist ja wie im Mittelalter. Staatlich erzwungener Dresscode. Als nächstes kommen wohl die Punker dran, weil sie ein "guter, normaler Bürger" unwohl fühlt beim Anblick des Irokesen. Dann nehmen wir die Vollbärte, dann kommen die Locken der Juden bis am ende nur noch die gegebene Leitkultur erlaubt ist.

    Das ist ein krasser Eingriff in die Privatsphäre eines menschens und ein verstoße gegen das Menschenrecht auf freie Persönlichkeitsentfaltung. Das ist ein Affron gegen alle demokratischen Grundsätze, die sich die Freiheit und den Wert jedes einzelnen zum Grundsatz gegeben hat. Wenn nun eine gewisse übvergeordnete Leitkultur, einer kleinen Gruppe, aus ideellen Gründen die Möglichkeit nimmt, über sien erscheinungsbild selbst zu urteilen, ist das glatte Diskriminierung, das grenzt an Faschismus. Wenn das der WEg ist den Europ ageht, dann gute Nacht!

  4. Wer in ein anderes Land reist, muss die dortigen Sitten und Gebräuche respektieren.

    Ich finde es auch nicht gut, dass man als Frau in vielen arabischen Staaten Kopftuch oder Schleier tragen muss. Trotzdem muss ich das respektieren. Und wenn mir das nicht passt, muss ich eben in meinem Heimatland bleiben.
    Daraus aber eine Missachtung meiner Religion, Christophobie o.ä. abzuleiten, wäre Unfug.

    Wenn jedoch Moslems sich in Europa weigern, hiesige Normen, Werte und Gebräuche zu respektieren, dann ist jegliche Kritik an diesem dreisten unzivilisierten Verhalten gleich Islamophobie und die autochthone Bevölkerung wird beschimpft. Medien wie die Zeit beteiligen sich dann gern an solchen inländerfeindlichen Kampagnen.

    Wer als Migrant europäische Normen, Werte und Gebräuche respektiert und akzeptiert, ist herzlich willkommen, egal in welcher Kultur oder Religion er sich verwurzelt fühlt. Wer jedoch dieses Mindestmaß an Toleranz und Integrationsbereitschaft nicht mitbringt, sollte in seiner Heimat bleiben.

    Islamistische Hetzer haben in Europa nichts verloren!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    es geht aber hier nicht um zwei Wochen Urlaub in Marokko sondern um ein Leben in Belgien ,Frankreich oder Deutschland. Ganz so schwarz weiß können Sie das nicht sehen. Schließlich ist es ja nun nicht so, dass die betroffenen jetzt einfach sagen könnten: "Ach, na gut. Dann trage ich jetzt halt keine Burka mehr oder geh halt in den Iran zurück."
    Zudem bedeutet das Tragen einer Burka nicht zwangsläufig, dass hiesige Normen, Werte und Gebräuche nicht respektiert werden. Lediglich die Vermumung ist das Problem. Ansonsten sollte der Staat keine Kleidervorschrift erzwingen.

    • fanta4
    • 02.04.2010 um 11:55 Uhr

    Ich stimme Ihrem Kommentar zu.

    Ein entsprechendes Gesetz würde ich auch in Deutschland befürworten.

    Kein unterschwelliges Gebrummel, sondern ein klare Ansage, was wir hier nicht wollen.

    Entsprechend können sich Einwanderer orientieren, ob sie das akzeptieren, oder nicht.

    es geht aber hier nicht um zwei Wochen Urlaub in Marokko sondern um ein Leben in Belgien ,Frankreich oder Deutschland. Ganz so schwarz weiß können Sie das nicht sehen. Schließlich ist es ja nun nicht so, dass die betroffenen jetzt einfach sagen könnten: "Ach, na gut. Dann trage ich jetzt halt keine Burka mehr oder geh halt in den Iran zurück."
    Zudem bedeutet das Tragen einer Burka nicht zwangsläufig, dass hiesige Normen, Werte und Gebräuche nicht respektiert werden. Lediglich die Vermumung ist das Problem. Ansonsten sollte der Staat keine Kleidervorschrift erzwingen.

    • fanta4
    • 02.04.2010 um 11:55 Uhr

    Ich stimme Ihrem Kommentar zu.

    Ein entsprechendes Gesetz würde ich auch in Deutschland befürworten.

    Kein unterschwelliges Gebrummel, sondern ein klare Ansage, was wir hier nicht wollen.

    Entsprechend können sich Einwanderer orientieren, ob sie das akzeptieren, oder nicht.

  5. aber in der Praxis führen Verbote in aller Regel nicht dazu das Problem zu lösen. Was machen wir denn, wenn die betroffenen dennoch weiter Burka tragen wollen oder müssen? Kleidung kann zwar auch politisches Symbol sein aber wer soll das entscheiden? Das Verbot wird die Burka nicht aus dem Strassenbild verdrängen. Dafür haben die Belgier dann eine kleine Gruppe von Frauen die nicht in Bussen fahren dürfen und auch sonst ausgegrenzt leben müssen. Der Gewinn ist mir nicht klar.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Herr, erleuchte dieses Menschenkind...

    Was hat deer Zweifel an der Sinnhaftigkeit von einer Kleiderordnung mit Mord zu tun? Bei Mord muss man schon bestraffen. Bei missliebiger Kleidung eigentlich erstmal nicht.

    Herr, erleuchte dieses Menschenkind...

    Was hat deer Zweifel an der Sinnhaftigkeit von einer Kleiderordnung mit Mord zu tun? Bei Mord muss man schon bestraffen. Bei missliebiger Kleidung eigentlich erstmal nicht.

  6. @1: Natürlich ist das Islamophobie. Irrationale Angst vor dem Islam.

    @2: Dann sind Nonnen wohl auch nicht humanistisch, sondern Fanatiker? Tragen sie doch Kopftücher und meist einen Anhänger in Form eines Tötungsinstruments an einer Kette um den Hals...

    @4: Steht einem Terroristen auf die Stirn geschrieben, dass er eine Bombe bei sich trägt? Nein. Wieso soll dann ein Burka-Verbot die Sicherheit erhöhen?

    Wenn Sie allein deshalb aus einem Bus ausstiegen, weil eine verschleierte Frau einsteigt, dann IST das Islamophobie. Irrationale, auf Vorurteilen beruhende Angst vor Fremdem.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Irrationale Angst vor dem Islam" behaupten Sie. Das ist beleidigend denn:

    a.) ich habe überhaupt keine Angst vor dem Islam oder irgendeiner Religion

    b.) bin ich gegen jede Ideologie mit einem Allmächtigkeitsanspruch, dazu gehört der Islam als Staatsdoktrin und Rechtssystem (Sharia) sehr wohl auch

    c.) bin ich gegen jede Klerikalisierung der Gesellschaft gleich ob durch den Islam, die RKK oder den Buddhismus

    d.) lehne ich eine Verschleierung der Frau als Teil einer GG-widrigen Unterdrückung der Frau ab

    ...

    e.) sehe ich meine Gründe als wohlüberlegt, sicher streitbar aber nicht als "irrational" an

    Letzteres ist allerdings die Methode von Diktaturen. Nazis und Stasis haben auch sehr gerne ihre Kritiker als pathologisch, entartet, irrational verunglimpft.

    • Ranjit
    • 31.03.2010 um 19:09 Uhr

    Islamophobie, von Herrn Ruhlauf schön als "irrationale Angst vor dem Islam" definiert, existiert natürlich.

    46% der Befragten einer Studie aus der FAZ haben große Angst vor Terrorismus.
    Und Terrorismus ist heut zu Tage immer islamischer Terrorismus. Spannend hierbei: Niemand in Deutschland wurde bisher Opfer von islamischem Terrorismus.

    Damit Terrorismus in Deutschland jährlich so viele Tode verursacht, wie Rauchen, müssten wir mehr als 14 Anschläge von der Größenordnung des 11. Septembers in Deutschland haben. Um die Tode allein durch übermäßigen Konsum von Alkohol aufzuwiegen bräuchte es immerhin 5,5 Anschläge dieser Größenordnung.

    Angst haben wir aber vor dem Terrorismus und den bösen Islamisten. Islamophobie eben.

    FAZ Studie - Terrorangst
    http://www.faz.net/s/RubC...

    42.348 Tode durch Rauchen 2008
    http://www.sueddeutsche.d...

    2,976 Opfer der Anschläge des 11. Septembers
    http://en.wikipedia.org/w...

    16.610 Tote durch übermäßigen Alkoholkonsum 2002
    http://www.faz.net/s/Rub0...

    Es geht nicht um die Burka sondern um Vollverschleierung.

    Woher soll ich wissen dass darunter eine Muslimin ist? Kann doch niemand erkennen! Es kann genauso gut ein Nazi mit Bombe darunter stecken.
    Ich steige nicht aus dem Bus wenn Moslems einsteigen, nur wenn jm vollverschleiert einsteigt.
    99% aller Moslems laufen so eben nicht rum.

    • th
    • 31.03.2010 um 23:13 Uhr

    gesehen? Ich noch nicht.

    "Irrationale Angst vor dem Islam" behaupten Sie. Das ist beleidigend denn:

    a.) ich habe überhaupt keine Angst vor dem Islam oder irgendeiner Religion

    b.) bin ich gegen jede Ideologie mit einem Allmächtigkeitsanspruch, dazu gehört der Islam als Staatsdoktrin und Rechtssystem (Sharia) sehr wohl auch

    c.) bin ich gegen jede Klerikalisierung der Gesellschaft gleich ob durch den Islam, die RKK oder den Buddhismus

    d.) lehne ich eine Verschleierung der Frau als Teil einer GG-widrigen Unterdrückung der Frau ab

    ...

    e.) sehe ich meine Gründe als wohlüberlegt, sicher streitbar aber nicht als "irrational" an

    Letzteres ist allerdings die Methode von Diktaturen. Nazis und Stasis haben auch sehr gerne ihre Kritiker als pathologisch, entartet, irrational verunglimpft.

    • Ranjit
    • 31.03.2010 um 19:09 Uhr

    Islamophobie, von Herrn Ruhlauf schön als "irrationale Angst vor dem Islam" definiert, existiert natürlich.

    46% der Befragten einer Studie aus der FAZ haben große Angst vor Terrorismus.
    Und Terrorismus ist heut zu Tage immer islamischer Terrorismus. Spannend hierbei: Niemand in Deutschland wurde bisher Opfer von islamischem Terrorismus.

    Damit Terrorismus in Deutschland jährlich so viele Tode verursacht, wie Rauchen, müssten wir mehr als 14 Anschläge von der Größenordnung des 11. Septembers in Deutschland haben. Um die Tode allein durch übermäßigen Konsum von Alkohol aufzuwiegen bräuchte es immerhin 5,5 Anschläge dieser Größenordnung.

    Angst haben wir aber vor dem Terrorismus und den bösen Islamisten. Islamophobie eben.

    FAZ Studie - Terrorangst
    http://www.faz.net/s/RubC...

    42.348 Tode durch Rauchen 2008
    http://www.sueddeutsche.d...

    2,976 Opfer der Anschläge des 11. Septembers
    http://en.wikipedia.org/w...

    16.610 Tote durch übermäßigen Alkoholkonsum 2002
    http://www.faz.net/s/Rub0...

    Es geht nicht um die Burka sondern um Vollverschleierung.

    Woher soll ich wissen dass darunter eine Muslimin ist? Kann doch niemand erkennen! Es kann genauso gut ein Nazi mit Bombe darunter stecken.
    Ich steige nicht aus dem Bus wenn Moslems einsteigen, nur wenn jm vollverschleiert einsteigt.
    99% aller Moslems laufen so eben nicht rum.

    • th
    • 31.03.2010 um 23:13 Uhr

    gesehen? Ich noch nicht.

    • KHJ
    • 31.03.2010 um 18:37 Uhr

    Was würden jetzt unsere deutschen "Spitzenpolitiker" und "Experten" sagen wie: Hannelore Kraft(SPD), Jürgen Rütgers (CDU), Armin Laschet (CDU), Alexander Häusler (Nazi-Forscher) und viele andere Ahnungslose? Sie würden wahrscheinlich den Notausstand in Deutschland ausrufen oder die Prostituierten warnen - das sie unerwarteten Zulauf bekämen? Auf jeden Fall würde eine wahre Hysterie der linkspopulistischen Medien und andere Blockwarte der poltical correctness ausbrechen. Es wäre was los in Deutschland! Grünen Chefin Claudia Roth würde zur Hyäne ventilieren und Cem Özdemir zum Kalifen von Kölle. Endlich mal gute Nachrichten aus Belgien.

    KHJ aus Köln

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
  • Kommentare 312
  • Versenden E-Mail verschicken
  • Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
  • Artikel Drucken Druckversion | PDF
  • Schlagworte Belgien | Islam | Grüne | Antwerpen | Recht | Burka | Frankreich | Brüssel | Europa
  • Artikel-Tools präsentiert von:

Service