Naturkatastrophe Tote und Verletzte durch Erdbeben in Osttürkei

Bei einem schweren Erdbeben im Osten der Türkei sind mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Karakocan in der Provinz Elazig.

Mindestens 51 Tote und 70 Verletzte, das ist die bisherige Bilanz des schweren Bebens im Osten der Türkei. Die Erdstöße erreichten in der Nacht (3.32 MEZ) die Stärke 6,0 auf der Richterskala, das Epizentrum lag nahe der Stadt Karakocan.

Besonders betroffen seien die Ortschaften Okcular, Yukari Kanatli und Kayali, hieß es im Krisenzentrum in Ankara. Der Gouverneur von Elazig, Muammer Erol, sagte im Fernsehsender CNN Türk, Rettungsmannschaften suchten unter den Trümmern nach Überlebenden.

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Ein Augenzeuge schilderte, in der gut 60 Kilometer vom Epizentrum entfernten Stadt Tunceli seien die Menschen in Panik aus den Häusern gerannt. Viele seien anschließend aus Furcht vor Nachbeben im Freien geblieben.

Die Türkei liegt in einer erdbebengefährdeten Zone und wird regelmäßig von Erdstößen erschüttert, weil dort die Kontinentalplatten Afrikas und Europas aufeinandertreffen. Bei zwei heftigen Beben waren zuletzt im Nordwesten des Landes im August und im November 1999 rund 20.000 Menschen ums Leben gekommen.

 
Leser-Kommentare
  1. kallewestrich: Wäre ja fast eine Gelegenheit, auf den Plan gerufen zu werden, wenn sie es auch selbst machen würde.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
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  • Schlagworte Erdbeben | CNN | Naturkatastrophe | Erdstoß | Türkei | Natur | Ankara | Afrika | Europa
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