Katholische Kirche Missbrauchsfälle auch bei den Regensburger Domspatzen

Der Missbrauchsskandal in katholischen Häusern weitet sich aus: In 17 der 27 Bistümer sind Fälle sexueller Übergriffe bekannt geworden – auch beim Regensburger Knabenchor.

Der Skandal um den sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen hat jetzt auch die Regensburger Domspatzen erreicht. Ein Sprecher des Regensburger Bistums sagte, dass es in den 1950er und 1960er Jahren auch bei dem weltberühmten Knabenchor Missbrauchsfälle gegeben haben soll.

Ein konkreter Verdacht liegt gegen zwei frühere leitende Geistliche des Knabenchors vor. Die beiden Männer, die beide im Jahr 1984 gestorben sind, sollen wegen der Taten auch zu Haftstrafen verurteilt worden sein, berichtete ein Sprecher des Bistums Regensburg. Aktuelle Fälle lägen der Diözese aber nicht vor, hieß es. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass es weitere Täter gibt und diese noch im Dienst seien.

Anzeige

Von 1924 bis 1963 war Theobald Schrems Domkapellmeister in Regensburg. Von 1964 bis bis 1994 leitete der Bruder von Papst Benedikt XVI., Georg Ratzinger, die Regensburger Domspatzen.

Zudem berichteten die bayerischen Kapuziner von schwerwiegenden sexuellen Übergriffen eines ihrer Mönche in einem Studienseminar im oberbayerischen Burghausen. Der Direktor verging sich im Schuljahr 1984/85 an mehreren Seminaristen, wie die Provinz der Bayerischen Kapuziner in München mitteilte.

In 17 der 27 deutschen Bistümer sind mittlerweile Missbrauchsvorwürfe bekannt geworden. Als Erste wandten sich ehemalige Schüler des Berliner Canisius-Kollegs an die Öffentlichkeit.

 
Leser-Kommentare
    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 19:48 Uhr

    des Papstbruders.

    Kann das wirklich sein?

    Hoffentlich handelt es sich hier auch wieder nur um Einzelfälle, die außerhalb solcher Anstalten natürlich weit häufiger vorkommen.

    Wenn es anders wäre, hätte der Skandal natürlich im wahrsten Sinne des Wortes langsam den Vatikan erreicht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Nicht um Einzelfälle oder mehr.Das Untermteppichkehren durch die Leitung eines Internats-Klosters usw.Das ist verwerflich und zu verurteilen.OB da Ratzinger was wußte oder nicht,bleibt wahrscheinlich auch wieder Glaubenssache oder Beginn von Ermittlungen.

    Sie können einem Leid tun!

    • joG
    • 06.03.2010 um 13:38 Uhr

    ....wieso die Sache mit der Kirche so groß berichtet wird? Es handelt von relativ wenigen Fällen, vergleicht man mit der Gesamtzahl der Misshandlungen, die meisten Fälle liegen Jahre zurück, die nicht-sexuellen Übergriffe von denen berichtet wird waren in den 60ern oder 70ern in deutschen öffentlichen Schulen fast normale Handlungsweisen der Lehrerschaft.

    Da muss etwas zusätzlich sein, das die Gemüter aufwühlt. Es wäre doch die Arbeit der Presse eine Objektivierung der Sachlage zu suchen und weniger einer Gruselmauerschau zu fröhnen. Auch wenn sich das schlechter verkaufen ließe.

    Nicht um Einzelfälle oder mehr.Das Untermteppichkehren durch die Leitung eines Internats-Klosters usw.Das ist verwerflich und zu verurteilen.OB da Ratzinger was wußte oder nicht,bleibt wahrscheinlich auch wieder Glaubenssache oder Beginn von Ermittlungen.

    Sie können einem Leid tun!

    • joG
    • 06.03.2010 um 13:38 Uhr

    ....wieso die Sache mit der Kirche so groß berichtet wird? Es handelt von relativ wenigen Fällen, vergleicht man mit der Gesamtzahl der Misshandlungen, die meisten Fälle liegen Jahre zurück, die nicht-sexuellen Übergriffe von denen berichtet wird waren in den 60ern oder 70ern in deutschen öffentlichen Schulen fast normale Handlungsweisen der Lehrerschaft.

    Da muss etwas zusätzlich sein, das die Gemüter aufwühlt. Es wäre doch die Arbeit der Presse eine Objektivierung der Sachlage zu suchen und weniger einer Gruselmauerschau zu fröhnen. Auch wenn sich das schlechter verkaufen ließe.

  1. Nicht um Einzelfälle oder mehr.Das Untermteppichkehren durch die Leitung eines Internats-Klosters usw.Das ist verwerflich und zu verurteilen.OB da Ratzinger was wußte oder nicht,bleibt wahrscheinlich auch wieder Glaubenssache oder Beginn von Ermittlungen.

  2. 1. Es ist überhaupt noch nicht klar, ob es bei den Domspatzen wirklich Fälle des Missbrauchs gegeben hat. Dies wird gerade untersucht.

    2. Wenn es welche gegeben hat, dann gibt es bisher nicht die allergeringsten Hinweise, dass Georg Ratzinger irgendetwas damit zu tun oder davon gewusst hätte (er war der Leiter des Chors, nicht des Internates).

    3. Die Sippenhaft findet seit 1945 in Deutschland keinen Gebrauch mehr.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 21:12 Uhr

    Kommt auch gar nicht in Betracht, wenn der Papstbruder keine (Aufsichts)pflichten verletzt hat, selbst nicht beteiligt war und auch nichts verschwiegen hat.

    Wie Sie zu Recht schreiben, wird das ja jetzt erst untersucht.

    Amüsant war nur folgender Gedanke:

    Erst kürzlich hat Benedikt die irischen Bischöfe zusammengeschissen. Die Vorstellung, dass das auch seinem Bruder droht (natürlich erst nach Abschluss der Untersuchungen) ist schon etwas komisch.

    Und natürlich wissen wir, dass auch bei Katholiken die Unschuldsvermutung gilt. Solange keiner rechtskräftig verurteilt wurde, ist nichts bewiesen und braucht darum auch nichts zugegeben werden.

    Bisher ist ja nur bekannt, dass es solche Fälle (Plural!) gegeben haben soll. Wie kam man denn da eigentlich darauf?

    Noch eine, vielleicht arg indiskrete, neugierige Frage: Woher wissen Sie eigentlich, dass das, falls überhaupt, nur im Internat und nicht im Chor geschehen ist?

    Neihn, bei "Herren" dieses Kalibers muss natürlich alles erst 50 Jahre lang sorgfältig geprüft (= entfernt) werden, bevor nur ein Verdachtsmoment erhoben werden kann, denn die Opfer der "Herren" sind Erfindungen (und natürlich auf die Integrität , Ehrlichkeit, Bildung, Liebe neidischen) zynischen Weltpresse!

    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 21:12 Uhr

    Kommt auch gar nicht in Betracht, wenn der Papstbruder keine (Aufsichts)pflichten verletzt hat, selbst nicht beteiligt war und auch nichts verschwiegen hat.

    Wie Sie zu Recht schreiben, wird das ja jetzt erst untersucht.

    Amüsant war nur folgender Gedanke:

    Erst kürzlich hat Benedikt die irischen Bischöfe zusammengeschissen. Die Vorstellung, dass das auch seinem Bruder droht (natürlich erst nach Abschluss der Untersuchungen) ist schon etwas komisch.

    Und natürlich wissen wir, dass auch bei Katholiken die Unschuldsvermutung gilt. Solange keiner rechtskräftig verurteilt wurde, ist nichts bewiesen und braucht darum auch nichts zugegeben werden.

    Bisher ist ja nur bekannt, dass es solche Fälle (Plural!) gegeben haben soll. Wie kam man denn da eigentlich darauf?

    Noch eine, vielleicht arg indiskrete, neugierige Frage: Woher wissen Sie eigentlich, dass das, falls überhaupt, nur im Internat und nicht im Chor geschehen ist?

    Neihn, bei "Herren" dieses Kalibers muss natürlich alles erst 50 Jahre lang sorgfältig geprüft (= entfernt) werden, bevor nur ein Verdachtsmoment erhoben werden kann, denn die Opfer der "Herren" sind Erfindungen (und natürlich auf die Integrität , Ehrlichkeit, Bildung, Liebe neidischen) zynischen Weltpresse!

    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 21:12 Uhr

    Kommt auch gar nicht in Betracht, wenn der Papstbruder keine (Aufsichts)pflichten verletzt hat, selbst nicht beteiligt war und auch nichts verschwiegen hat.

    Wie Sie zu Recht schreiben, wird das ja jetzt erst untersucht.

    Amüsant war nur folgender Gedanke:

    Erst kürzlich hat Benedikt die irischen Bischöfe zusammengeschissen. Die Vorstellung, dass das auch seinem Bruder droht (natürlich erst nach Abschluss der Untersuchungen) ist schon etwas komisch.

    Und natürlich wissen wir, dass auch bei Katholiken die Unschuldsvermutung gilt. Solange keiner rechtskräftig verurteilt wurde, ist nichts bewiesen und braucht darum auch nichts zugegeben werden.

    Bisher ist ja nur bekannt, dass es solche Fälle (Plural!) gegeben haben soll. Wie kam man denn da eigentlich darauf?

    Noch eine, vielleicht arg indiskrete, neugierige Frage: Woher wissen Sie eigentlich, dass das, falls überhaupt, nur im Internat und nicht im Chor geschehen ist?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    man würde mich nie in einem Chor singen lassen und ich war auch noch nie in Regensburg.

    Was ich natürlich meinte, ist, dass Georg Ratzinger der musikalische Leiter war. Es waren daher andere, die den Alltag der Chormitglieder zu überwachen und entsprechende Aufsichtspflichten hatten.

    Ich weise übrigens noch auf den sehr guten Bericht der Zeit dieser Woche hin, dass es gerade Erzbischof Marx mit Unterstützung des Papstes ist, der die Untersuchungen vorantreibt. Der Papst war überhaupt immer sehr bedacht auf die Aufklärung der Fälle, die deutsche Presse nimmt das nur leider sehr oft nicht zur Kenntnis, weil es nicht ins Schema passt. Ich finde deshalb Ihre Bemerkung, der Papst habe die irischen Bischöfe "zusammengeschissen" als zu flapsig. Er hat gerade das gemacht, was gemacht werden musste, weil es ihm sehr ernst war.

    Und natürlich gilt die Unschuldsvermutung, nicht nur bei Katholiken, sondern für jedermann in einem Rechtsstaat! Ich halte es durchaus für möglich, dass manche der Anschuldigungen nicht stimmen. Ich darf nur daran erinnern, dass es in den letzten Fällen gleich mehrere Fälle gegeben hat, in denen ein vermeintliches Opfer die Tat erfunden hatte, die Öffentlichkeit aber zuvor aufgeheult hat. Ich erinnere mich etwa an das Mädchen mit dem angeblich gewaltsam eingeritzen Hakenkreuz.

    Und bevor jetzt Schimpfkanonaden kommen: Ich habe drei kleine Söhne, habe daher für Kindesmissbrauch nichts übrig. Aber auch für ungerechte Anschuldigungen habe ich nichts übrig.

    • urbs
    • 06.03.2010 um 6:35 Uhr

    Ich war von 1970 bis 1980 bei den Domspatzen. Es gäbe wie zu vielen Schulen und Internaten Kritisches zu sagen, auch zum Verhalten von Georg Ratzinger z.B. in den Chorproben.
    Ich habe aber keinerlei Erinnerung an irgendeinen Tatbestand sexuellen Missbrauchs. Weder wurde mir selbst irgendetwas angetan noch hat mir je ein Mitschüler erzählt, er wäre von einem Betreuer/Präfekten sexuell belästigt worden. Natürlich kann ich nur meine eigene Erinnerungslage wiedergeben; diese ist jedoch so wie geschildert.
    Ein Diskussion wie hier in diesem Forum und auch an vielen anderen Stellen ist für ehemalige Schüler verletzend, wenn sie sich nur auf Spekulationen und der Lust an der Sensation stützt.
    Denken Sie mal uber Ihrer "neugierige, indiskrete Frage" nach und überpüfen Sie Ihr Niveau.

    man würde mich nie in einem Chor singen lassen und ich war auch noch nie in Regensburg.

    Was ich natürlich meinte, ist, dass Georg Ratzinger der musikalische Leiter war. Es waren daher andere, die den Alltag der Chormitglieder zu überwachen und entsprechende Aufsichtspflichten hatten.

    Ich weise übrigens noch auf den sehr guten Bericht der Zeit dieser Woche hin, dass es gerade Erzbischof Marx mit Unterstützung des Papstes ist, der die Untersuchungen vorantreibt. Der Papst war überhaupt immer sehr bedacht auf die Aufklärung der Fälle, die deutsche Presse nimmt das nur leider sehr oft nicht zur Kenntnis, weil es nicht ins Schema passt. Ich finde deshalb Ihre Bemerkung, der Papst habe die irischen Bischöfe "zusammengeschissen" als zu flapsig. Er hat gerade das gemacht, was gemacht werden musste, weil es ihm sehr ernst war.

    Und natürlich gilt die Unschuldsvermutung, nicht nur bei Katholiken, sondern für jedermann in einem Rechtsstaat! Ich halte es durchaus für möglich, dass manche der Anschuldigungen nicht stimmen. Ich darf nur daran erinnern, dass es in den letzten Fällen gleich mehrere Fälle gegeben hat, in denen ein vermeintliches Opfer die Tat erfunden hatte, die Öffentlichkeit aber zuvor aufgeheult hat. Ich erinnere mich etwa an das Mädchen mit dem angeblich gewaltsam eingeritzen Hakenkreuz.

    Und bevor jetzt Schimpfkanonaden kommen: Ich habe drei kleine Söhne, habe daher für Kindesmissbrauch nichts übrig. Aber auch für ungerechte Anschuldigungen habe ich nichts übrig.

    • urbs
    • 06.03.2010 um 6:35 Uhr

    Ich war von 1970 bis 1980 bei den Domspatzen. Es gäbe wie zu vielen Schulen und Internaten Kritisches zu sagen, auch zum Verhalten von Georg Ratzinger z.B. in den Chorproben.
    Ich habe aber keinerlei Erinnerung an irgendeinen Tatbestand sexuellen Missbrauchs. Weder wurde mir selbst irgendetwas angetan noch hat mir je ein Mitschüler erzählt, er wäre von einem Betreuer/Präfekten sexuell belästigt worden. Natürlich kann ich nur meine eigene Erinnerungslage wiedergeben; diese ist jedoch so wie geschildert.
    Ein Diskussion wie hier in diesem Forum und auch an vielen anderen Stellen ist für ehemalige Schüler verletzend, wenn sie sich nur auf Spekulationen und der Lust an der Sensation stützt.
    Denken Sie mal uber Ihrer "neugierige, indiskrete Frage" nach und überpüfen Sie Ihr Niveau.

  3. Lieber Argusaugen,

    das hier ein unwiederruflicher Fehler aller in der Kirche angestellten Amtsträger vorliegt ist ohne Frage anzuerkennen. Es ist mit das Schlimmste was einem jungen Menschen zugefügt werden kann, dies ist nicht zu entschuldigen!
    Man sollte sich aber immmer die Frage stellen, wird dies nicht durch die Medien etwas hochgepuscht? Damit ich will keinen Falls die schlimmen Übergriffe verharmlosen. Nur sollte man auch mal das beleuchten, was die Kirche alles Gute an den Tag legt. Die ganzen ehrenamtlichen Helfer überall auf der Welt. Sie holen drogenabhängige Jugendliche in Heime auf, Helfen schwangeren Frauen, die Angst vor Ihren Männern haben, um nur ein Paar Beispiele zu nennen. In allen gesellschaftlichen Gruppierungen gibt es solche schlimmen Übergriffe auf Schutzbefohlene. Ich stimmt Ihnen vollundganz zu, dass die Übergriffe schnellstmöglich Aufgeklärt werden müssen - unter Berücksichtigung auch der von Ihnen genannten Jahr(zehnte!).
    Man sollte nur nicht die ganz Katholische Kirche über einen Kamm scheren, und alle Ordensträger und Priester im Licht von Pädophilien darstellen.
    MfG

    Antwort auf
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hexenverbrennung
    Missionierung von Heiden
    Die Erde ist eine Scheibe
    Ausbeuten von Mitarbeiten
    Mord auf Raten an Kindern und Jugendlichen durch Sexuellen Missbrauch
    die Liste läßt sich noch lange fortsetzen.

    Diese Staatssekte gehört verboten.
    Die Täter sind fristlos zu entlassen und den Opfern ist jede erdenkliche Hilfe anzubieten, so wie eine persönliche Entschuldigung.

    Leider ist dieser Seelenmord idR verjährt und es wird mehr oder weniger straf frei bleiben.

    Wer mit der Linken Hand Segen spendet und mit der Rechten die Peitsche schwingt ist schlussendlich keine Guter!

    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 22:09 Uhr

    "Sie holen drogenabhängige Jugendliche in die Heime."

    Ja, hier geht es doch darum, was anschließend in den Heimen passiert.

    "Helfen schwangeren Frauen, die Angst vor Ihren Männern haben,"

    Ja, es gibt sicher viele schwangere Frauen, die aus irgendwelchen Gründen Angst vor ihren Männern haben müssen. Sie helfen aber nicht schwangeren Frauen, die abtreiben, weil sie vergewaltigt wurden. Im Gegenteil: Wurde da nicht sogar eine letzthin in Südamerika exkommuniziert?

    Es geht meiner Ansicht nach gar nicht um die von Ihnen unterstellte und bejammerte Verallgemeinerung, sondern darum, dass die katholische Kirche unzweifelhaft von oben nach unten, dem absolutistischen Wahrheitsbesitzer Papst zuoberst und den sogenannten Laien zuunterst organisiert ist. Zudem ist es nun einfach so, dass sexueller - und, nebenbei gesagt auch anderer - Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen in zahlreichen katholischen Einrichtungen geschehen ist und nach wie vor geschieht. Mißbrauch ist nicht "normaler Sex". Normal im Sinn des Strafgesetzbuches. Die Häufung von Mißbrauch innerhalb der katholischen Kirche, durchaus weltweit, korrespondiert dabei, quasi im Negativ, mit der Verbotscharta, welche die katholische Kirche gegenüber der Sexualität im allgemeinen, gegen Homosexualität, gegen Kondome u.ä. im besonderen als wesentlichen Bestandteil ihrer Dogmatik am laufenden Band verkündet. Einerseits also die totale Vorschriftscharta über den Sex, anderseits dann, durch zahlreiche Priester, der begangene Mißbrauch, indem Sexualität ausgerechnet mit Kindern und Abhängigen gemacht und so gut es geht durch die Hierarchie in der Kirche, etwa die Diozösanpersonalverwaltungen oder Ordensleitungen, verschwiegen und sehr häufig vor der Strafjustiz versteckt wird.

    Es geht darum, dass die katholsche Hierarchie sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen, begangen durch zahlreiche Kleriker, seit Jahrzehnten verschwiegen hat.

    Hexenverbrennung
    Missionierung von Heiden
    Die Erde ist eine Scheibe
    Ausbeuten von Mitarbeiten
    Mord auf Raten an Kindern und Jugendlichen durch Sexuellen Missbrauch
    die Liste läßt sich noch lange fortsetzen.

    Diese Staatssekte gehört verboten.
    Die Täter sind fristlos zu entlassen und den Opfern ist jede erdenkliche Hilfe anzubieten, so wie eine persönliche Entschuldigung.

    Leider ist dieser Seelenmord idR verjährt und es wird mehr oder weniger straf frei bleiben.

    Wer mit der Linken Hand Segen spendet und mit der Rechten die Peitsche schwingt ist schlussendlich keine Guter!

    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 22:09 Uhr

    "Sie holen drogenabhängige Jugendliche in die Heime."

    Ja, hier geht es doch darum, was anschließend in den Heimen passiert.

    "Helfen schwangeren Frauen, die Angst vor Ihren Männern haben,"

    Ja, es gibt sicher viele schwangere Frauen, die aus irgendwelchen Gründen Angst vor ihren Männern haben müssen. Sie helfen aber nicht schwangeren Frauen, die abtreiben, weil sie vergewaltigt wurden. Im Gegenteil: Wurde da nicht sogar eine letzthin in Südamerika exkommuniziert?

    Es geht meiner Ansicht nach gar nicht um die von Ihnen unterstellte und bejammerte Verallgemeinerung, sondern darum, dass die katholische Kirche unzweifelhaft von oben nach unten, dem absolutistischen Wahrheitsbesitzer Papst zuoberst und den sogenannten Laien zuunterst organisiert ist. Zudem ist es nun einfach so, dass sexueller - und, nebenbei gesagt auch anderer - Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen in zahlreichen katholischen Einrichtungen geschehen ist und nach wie vor geschieht. Mißbrauch ist nicht "normaler Sex". Normal im Sinn des Strafgesetzbuches. Die Häufung von Mißbrauch innerhalb der katholischen Kirche, durchaus weltweit, korrespondiert dabei, quasi im Negativ, mit der Verbotscharta, welche die katholische Kirche gegenüber der Sexualität im allgemeinen, gegen Homosexualität, gegen Kondome u.ä. im besonderen als wesentlichen Bestandteil ihrer Dogmatik am laufenden Band verkündet. Einerseits also die totale Vorschriftscharta über den Sex, anderseits dann, durch zahlreiche Priester, der begangene Mißbrauch, indem Sexualität ausgerechnet mit Kindern und Abhängigen gemacht und so gut es geht durch die Hierarchie in der Kirche, etwa die Diozösanpersonalverwaltungen oder Ordensleitungen, verschwiegen und sehr häufig vor der Strafjustiz versteckt wird.

    Es geht darum, dass die katholsche Hierarchie sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen, begangen durch zahlreiche Kleriker, seit Jahrzehnten verschwiegen hat.

  4. man würde mich nie in einem Chor singen lassen und ich war auch noch nie in Regensburg.

    Was ich natürlich meinte, ist, dass Georg Ratzinger der musikalische Leiter war. Es waren daher andere, die den Alltag der Chormitglieder zu überwachen und entsprechende Aufsichtspflichten hatten.

    Ich weise übrigens noch auf den sehr guten Bericht der Zeit dieser Woche hin, dass es gerade Erzbischof Marx mit Unterstützung des Papstes ist, der die Untersuchungen vorantreibt. Der Papst war überhaupt immer sehr bedacht auf die Aufklärung der Fälle, die deutsche Presse nimmt das nur leider sehr oft nicht zur Kenntnis, weil es nicht ins Schema passt. Ich finde deshalb Ihre Bemerkung, der Papst habe die irischen Bischöfe "zusammengeschissen" als zu flapsig. Er hat gerade das gemacht, was gemacht werden musste, weil es ihm sehr ernst war.

    Und natürlich gilt die Unschuldsvermutung, nicht nur bei Katholiken, sondern für jedermann in einem Rechtsstaat! Ich halte es durchaus für möglich, dass manche der Anschuldigungen nicht stimmen. Ich darf nur daran erinnern, dass es in den letzten Fällen gleich mehrere Fälle gegeben hat, in denen ein vermeintliches Opfer die Tat erfunden hatte, die Öffentlichkeit aber zuvor aufgeheult hat. Ich erinnere mich etwa an das Mädchen mit dem angeblich gewaltsam eingeritzen Hakenkreuz.

    Und bevor jetzt Schimpfkanonaden kommen: Ich habe drei kleine Söhne, habe daher für Kindesmissbrauch nichts übrig. Aber auch für ungerechte Anschuldigungen habe ich nichts übrig.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 22:15 Uhr

    insbesondere, nachdem der Druck, vor allem auch der so schlimmen Presse, so zunimmt.

    Als Präfekt Ratzinger hat er jedenfalls verfügt "Prozesse dieser Art unterliegen der päpstlichen Geheimhaltung".

    Quellennachweis:

    http://www.uni-tuebingen....

    • ddkddk
    • 04.03.2010 um 22:15 Uhr

    insbesondere, nachdem der Druck, vor allem auch der so schlimmen Presse, so zunimmt.

    Als Präfekt Ratzinger hat er jedenfalls verfügt "Prozesse dieser Art unterliegen der päpstlichen Geheimhaltung".

    Quellennachweis:

    http://www.uni-tuebingen....

  5. Hexenverbrennung
    Missionierung von Heiden
    Die Erde ist eine Scheibe
    Ausbeuten von Mitarbeiten
    Mord auf Raten an Kindern und Jugendlichen durch Sexuellen Missbrauch
    die Liste läßt sich noch lange fortsetzen.

    Diese Staatssekte gehört verboten.
    Die Täter sind fristlos zu entlassen und den Opfern ist jede erdenkliche Hilfe anzubieten, so wie eine persönliche Entschuldigung.

    Leider ist dieser Seelenmord idR verjährt und es wird mehr oder weniger straf frei bleiben.

    Wer mit der Linken Hand Segen spendet und mit der Rechten die Peitsche schwingt ist schlussendlich keine Guter!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie bringen mich zum Lachen. Langsam aber sicher werde ich aggressiv mit der einen, heiligen, katholischen und apostolsichen Kirche, die Frauen verachtet und ihnen das Priesteramt nicht zutraut. Recht hat die Mutter Kirche. Doppelmoral und Schweigen im Walde ist Frauen ziemlich fremd. Nicht ganz, aber mit Frauen am Altar sähe die Kirche etwas anders aus. Macht so weiter und geht unter.

    Sie bringen mich zum Lachen. Langsam aber sicher werde ich aggressiv mit der einen, heiligen, katholischen und apostolsichen Kirche, die Frauen verachtet und ihnen das Priesteramt nicht zutraut. Recht hat die Mutter Kirche. Doppelmoral und Schweigen im Walde ist Frauen ziemlich fremd. Nicht ganz, aber mit Frauen am Altar sähe die Kirche etwas anders aus. Macht so weiter und geht unter.

    • kapa
    • 04.03.2010 um 21:57 Uhr

    aber bring es wirklich den Mißbrauchten etwas. Sollte nicht
    Vernüftiger danach geschaut werden das so etwasnicht mehr passieren kann und den ( Tätern )die Meiner meinung genauso
    zu gesetzt worden ist wie ihre opfer Hilfe und ja auch verständniss ihre triebhalfigkeit zu gestanden werden
    sond wird es nicht auf hören Das ist halt ein Tabu thema
    Und noch nicht wurde durch eine schuld fest stellung etwas aus der Welt geschafft Sollte wie deshalb nicht nicht fragen warum sie so etwas gemacht haben mein gesunder Menschen verstand sagt mir das es wohl wenig mit lust oder Befriedigung zutun haben kann Ich bin bestimmt kein freubd der Kirche ne aber ich selbst wurde gefühltmäßig schon sehr von der Kirche zu gesetzt und ich hoffte das die kirche nicht mehr so viel Macht durch die Unschulds lehre weiter verbreiten kann

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service