Poker-Überfall Polizei nahm den Falschen fest

Der erste Fahndungserfolg der Polizei ist bereits nach wenigen Stunden zerronnen. Der am Freitagabend festgenommene Verdächtige ist wieder auf freiem Fuß.

Der erste festgenommene Tatverdächtige im Raubüberfall auf ein Poker-Turnier in Berlin ist wieder frei. Das teilte Polizeisprecher Frank Millert mit und bestätigte damit einen Bericht der Berliner Morgenpost. Somit zerrann der erste Fahndungserfolg der Polizei bereits nach wenigen Stunden.

Der Mann war am Freitagabend gegen 21.00 Uhr in einer Wohnung in Berlin von Spezialeinsatzkräften der Polizei unter dem Vorwurf des gemeinschaftlichen schweren Raubes festgenommen worden. Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost reichten die Beweise für die Aufrechterhaltung des Haftbefehls jedoch nicht aus. Der Festgenommene sei Opfer einer Verwechslung.

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Bei dem spektakulären Coup am vergangenen Samstag hatten mehrere maskierte und schwer bewaffnete Täter das Luxushotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz gestürmt. Sie hatten es auf das millionenschwere Preisgeld des Pokerturniers abgesehen. Mit Pistolen und Macheten bedrohten sie Angestellte eines Sicherheitsdienstes und Gäste. Die Räuber entkamen mit 242.000 Euro. Wegen zahlreicher Filmaufnahmen von dem Überfall, Zeugenaussagen, DNA-Spuren und Fingerabdrücken zeigte sich die Polizei optimistisch, die Bande schnell zu fassen.

Nach der ersten Festnahme wurden noch zwei Wohnungen durchsucht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft baten die Öffentlichkeit am  um Verständnis, dass aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben über den Stand der Fahndung gemacht werden könnten.

Die Berliner Morgenpost berichtete, dass die Polizei bereits Anfang der Woche Hinweise auf das Fluchtfahrzeug der Männer erhalten habe. Zudem sollte der ursprünglich Verdächtige auch an einem Überfall auf die Spielbank Berlin im Jahr 2004 beteiligt gewesen sein.

Insgesamt gingen seit vergangenem Samstag 80 Zeugenaussagen bei der Polizei ein. Davon seien bereits 40 Menschen vernommen worden, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Zudem hatte am Mittwochabend ein Bericht in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" weiterhelfen sollen. Trotz eines Millionen-Publikums habe dieser aber keine neuen Hinweise gebracht, sagte eine Sprecherin der Sendung.   

Derweil berichtete der Spiegel, dass das Turnier "rechtlich nicht einwandfrei" organisiert worden sein soll. Die Veranstaltung sei nicht mit dem Glücksspielstaatsvertrag vereinbar gewesen, schreibt das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Andere Bundesländer wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hätten das Spiel deshalb verhindert. Grundsätzlich sei Pokerspiel mit hohen Einsätzen nur in zugelassenen Spielbanken mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen erlaubt, heißt es in dem Bericht weiter. Um das Turnier dennoch ausrichten zu können, sei die Spielbank Berlin zum alleinigen Veranstalter und das Grand Hyatt zum "zeitweiligen Spielbankstandort" erklärt worden. Darüber hinaus habe sich ein Teil der Teilnehmer über illegale Spiele im Netz qualifizieren können.

 
Leser-Kommentare
  1. Die "Welt":
    Wie die Zeitung weiter erfuhr, hatte die Polizei bereits Anfang der Woche Hinweise auf das Fluchtfahrzeug der Männer, das einer arabischen Großfamilie gehören soll. Angeblich war der jetzt Festgenommene bereits 2004 an dem Überfall auf die Spielbank Berlin beteiligt.

    Es wird immer schwerer für linke Propagandablätter wie "Die Zeit" ihre heile Welt den Menschen glaubhaft zu machen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Midway
    • 13.03.2010 um 12:20 Uhr

    Auch wenn die Polizei die Identität dieser Täter veröffentlicht, so werden dies die Medien weiterhin verschweigen! Traurig

    • Midway
    • 13.03.2010 um 12:20 Uhr

    Auch wenn die Polizei die Identität dieser Täter veröffentlicht, so werden dies die Medien weiterhin verschweigen! Traurig

  2. dass nur die unabschiebbare Familie von "El Presidente" so einen schwachsinnigen Überfall veranstalten kann.
    Hier mal ein Profil dieser kulturellen Bereicherung:
    http://www.tagesspiegel.d...

    • Midway
    • 13.03.2010 um 12:20 Uhr

    Auch wenn die Polizei die Identität dieser Täter veröffentlicht, so werden dies die Medien weiterhin verschweigen! Traurig

  3. Auf dem Film des Überfalls wurde der festgehaltene Maskenmann, mit roter Jacke gezeigt, ich habe doch damals richtig vermutet, nach der Augenfarbe, insbesondere der Pupillen, dürfte es sich um einen sog. Südländer handeln, hat sich nun als richtig herausgestellt.
    Mal sehen was unsere Justiz mit den evtl. heranwachsenden arbeitslosen Menschen macht, der zumal auch noch schon vorher wegen eines Überfalles aufgetreten ist. Der Justizminister und die Chefs der Ausländerbehörde in Berlin sollten sofort zurücktreten, das ist einer der Skandale, die entsprechende Gefühle in unserem Land erzeugen.
    Die Presse sollte mal diese leitenden Herren dazu interviewen.
    Der Tatverdächtige soll nach einer Gefängnisstrafe wieder frei gelassen worden sein und nicht in Abschiebehaft gekommen sein. Warum? Was ist da los in der Chaoshauptstadt.

    • derG
    • 13.03.2010 um 15:45 Uhr

    Man kann wie Westerwelle blasiert gegen alle Hartzis hetzen oder mehr Kriminalbeamte und auch Schutzpolizisten in Großstädten einstellen anstatt alles mit CCTV zuzupflastern. In vielen Fällen geht der Missbrauch von Sozialleistungen in Großstädten nämlich mit weiteren Straftaten einher. Man darf ja wohl ansprechen, dass die kriminellen arabischen Großfamilien (1500-5000 Personen!) strukturellen Missbrauch von Sozialleistungen betreiben und auch ihre Kinder dazu erziehen. Von weiteren krummen Dingen wie diesem hier ganz abgesehen. Das läuft nicht nur in Berlin so, sondern auch in Bremen. Das Problem: Oftmals ist die Herkunft der arabischsprachigen Kriminellen verschleiert, oder man gibt sich als staatenlos/Flüchtling aus. Ohne die oftmals mühselige Identitäts/Ethnienklärung ist keine Abschiebung möglich.

    Hier darf man vorbehaltslos vom parasitären Verhalten sprechen und muss die unschuldigen Kinder dieser Familien schnellstmöglich von ihren sog. "Eltern" trennen. Und ich kann auch nicht verstehen, warum 18 Monate U-Haft für "den Präsidenten" unverhältnismäßig seien sollten. Es ist so ein Gewirr..

  4. Der Koran sagt:
    Ich suche Zuflucht bei meinem Herrn vor dem verfluchten Teufel,
    Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen
    Die Waage – Das Symbol der universellen Gerechtigkeit
    Das Prinzip der Polarität in allen Formen, die Gott erschuf, ist der Lernprozess, zu dem sich jeder entweder zufügt oder sich dagegen abwehrt. 55:1-9 Der Gnädige ist der Lehrer des Korans. Er hat den Menschen erschaffen, lehrte ihn das Artikulieren. Die Sonne und der Mond folgen genauen Berechnungen. Die Pflanzen und die Bäume unterliegen Gottes Willen. Den Himmel erschuf Er hoch und stellte die Waage der Gerechtigkeit auf, damit ihr die Waage der Gerechtigkeit nicht überschreitet. Bei allem sollt ihr gerecht sein, genau auf Gewicht und Maß achten und nichts vermindern.
    Wir fordern vom Senat zu Berlin Gerechtigkeit und Ausweisung von ehemaligen Straftätern, sonst gar nichts. Wir wollen hier in Ruhe mineinader leben!

  5. helmers ausgenommen klingen die kommentare ja bisher wie westerwelle und minarettverbot und deutschland nach noch fünf jahren sozialabbau zusammen. das geht mir auf den keks! wascht eure gardinen und schüttelt eure fensterbrettkissen aus. und, ich komme mir richtig albern vor, das offenbar erklären zu müssen, kriminelle gibt es in jeder hautfarbe. und mal sehen, wen die polizei am ende fangen wird. aber ganz egal, wer es dann ist, nichts rechtfertigt euren (hier eine lange reihe adjektive) rassismus.

  6. sorry, helmers doch nicht ausgenommen.

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