Missbrauchsvorwürfe: Razzia bei den Mönchen
Die Staatsanwalt ermittelt im bayerischen Kloster Ettal, Beamte durchsuchten die Gebäude. In Sachsen wurden drei frühere Ettal-Mönche von ihren Aufgaben suspendiert.
Im Skandal um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche hat es zum ersten Mal eine Razzia in einem Kloster gegeben. Von den Nachmittagsstunden an haben die Ermittler der Münchner Staatsanwaltschaft das oberbayerische Kloster Ettal durchsucht. Die Ermittler prüften, ob die Klosterarchive strafrechtlich Verwertbares zu den teils Jahrzehnte zurückliegenden Missbrauchsfällen hergeben.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit vergangener Woche wegen sexuellen Missbauchs von Ordensleuten an Zöglingen. Mindestens 20 Schüler haben sich bislang gemeldet und von sexuellen Übergriffen oder körperlicher Züchtigung bis hin zu massiven Schlägen berichtet. Die Vorwürfe richten sich gegen vier Patres, von denen einer bereits gestorben ist.
Der Skandal führte inzwischen auch zu personellen Konsequenzen in einem Benediktinerkloster in Sachsen. Drei Mönche wurden mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben im Kloster Wechselburg suspendiert und von ihren seelsorgerischen Aufgaben entbunden. Gegen sie lägen Missbrauchsvorwürfe aus ihrer Zeit an der Schule und dem Internat in Ettal vor, teilte das Bistum Dresden-Meißen mit. Was genau den Männern vorgeworfen wird, wisse man nicht, sagte ein Bistumssprecher.
Bischof Joachim Reinelt kündigte an, Anhaltspunkten auf mögliche Verdachtsfälle gründlich nachzugehen. Einer der drei Mönche sei für das Jugend- und Familienhaus des Klosters in Wechselburg verantwortlich gewesen.
Die Durchsuchungen in dem oberbayerischen Vorzeigeinternat des Benediktinerordens sind ein vorläufiger Tiefpunkt in dem Skandal um Gewalt und sexuellen Missbrauch in katholischen Erziehungseinrichtungen. Seitdem Ende Januar erste Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg bekannt geworden sind, haben sich bereits mehr als 150 Betroffene gemeldet. Die meisten Fälle in verschiedenen katholischen Einrichtungen in ganz Deutschland liegen Jahrzehnte zurück.
Nach Einschätzung des Vereins ehemaliger Heimkinder sind viel mehr Kinder und Jugendliche in katholischen Einrichtungen sexuell missbraucht worden als bislang angenommen. Rund 70 Prozent der 450 Vereinsmitglieder wurden nach Einschätzung der Vereinsvorsitzenden Monika Tschapek-Güntner in der Kindheit und Jugend in Heimen missbraucht. Der Missbrauch reiche bis zur Vergewaltigung.
Seit Bekanntwerden des Missbrauchsskandals an Jesuitenschulen Ende Januar meldeten sich jeden Tag zahlreiche Opfer bei Tschapek-Güntner. "Leute rufen an und sagen: 'Mir ist das auch passiert'", sagte sie. "Die Menschen halten es nicht mehr aus und müssen reden."
Tschapek-Güntner warf der katholischen Kirche "Falschheit" vor. Zwar wolle die Kirche den Eindruck erwecken, die Missbrauchsfälle aufklären zu wollen, jahrelang habe sie Opfer aber unter Druck gesetzt oder mit Geld zum Schweigen gebracht. "Da wird die Decke der Verschwiegenheit ausgebreitet. Das ist grausam und das halten wir kaum aus."
Der langjährige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, wies den Vorwurf der systematischen Vertuschung dagegen scharf zurück. "Dies ist eine ganz und gar unberechtigte Unterstellung", schrieb der Bischof von Mainz in seiner Veröffentlichung "Auf ein Wort" für März 2010 und sprach von Verleumdung. Früher habe es vielleicht "eine Verharmlosung oder gar Verniedlichung in einzelnen Fällen gegeben". Seit Jahren bemühe sich die Kirche aber nun schon um Aufklärung, betonte Lehmann. "Es ist also barer Unsinn zu behaupten, die katholische Kirche habe keinen überzeugenden Willen zur Aufklärung."
Genau dies hatte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger der katholischen Kirche vorgeworfen und erwägt nun eine Verlängerung der zivilrechtlichen Verjährungspflichten. Bislang können minderjährige Missbrauchsopfer noch bis drei Jahre nach ihrem 21. Geburtstag Anspruch auf Entschädigung erheben. "Das ist oft zu kurz", sagte die FDP-Politikerin. Die Ausweitung strafrechtlicher Verjährungsfristen sei zwar problematisch, einer Verlängerung der Anspruchsfristen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld stehe sie aber positiv gegenüber. Auch wenn mit Geld ohnehin nichts gutzumachen sei, sei das ein "Zeichen an die Opfer".





... dann stellt man die "Anderen" als unwissend dar - das kenne ich ich auch schon irgendwoher.
Zum thema Missbrauch in der katholischen Sekte ist unglaublich viel gesagt und geschrieben worden - nur am Handeln mangelt es. Besonders die Führungspersönlichkeiten der KK haben viel gedröhnt - und dabei ist es geblieben.
Es ist zu befürchten, dass der Missbrauch an Kindern gerade eben weiter stattfindet, dass die sogenannten Würdenträger weiter Zeit schinden wollen in der Hoffnung, dieses mal ebenfalls alles aussitzen zu können.
Daher meine Forderung: Verbot der KK, Bestrafung aller Beteiligten (dazu gehören auch die Mitwisser) nach dem Strafrecht.
Ich denke mal, dass dies eine lediglich Selbstverständlichkeit ist.
... sie würden sich gegen Kritik immunisieren und so jede vernünftige Diskussion unmöglich machen.
Auf die Gafahr, mich zu wiederholen: Wir leben - zum Glück - in einem (einigermaßen) funktionierenden Rechtsstaat. Irgendwas verbieten und irgendwen bestrafen können Sie da nur auf einer gesetzlichen Grundlage.
Was rechtfertigt - Ihrer Meinung nach - gleich noch mal das Verbot der Katholischen Kirche? Und, vom Recht abgesehen, wie wollen Sie eigentlich Ihre Hetze gegen die Katholiken in unserem Land moralisch rechtfertigen?
... fordere ich, weil in der KK Kinder systematisch misshandelt werden, diese Taten bei Entdeckung vertuscht und die Täter von der KK gedeckt werden. Taten, die an den allerschwächsten Mitgliedern der menschlichen Gemeinschaft begangen werden: An Kindern - oft an Heimkindern, was die Widerlichkeit dieser Taten steigern würde - wenn es denn eine Möglichkeit der Steigerung gäbe.
Ich denke mal, dass dies reicht. Und eine Hetze ist das eher nicht - aber das Muster stimmt: Erst das ausreichende Wissen absprechen, dann die Gegner in radikale Ecken drücken und jetzt die Unterstellung der Hetze.
Ja, kommt mir bekannt vor.
Außerdem finde ich JEDE religiöse Vereinigung extrem bedenklich bis gefährlich, die einen Alleinvertretungsanspruch Gottes für sich beansprucht - die KK beansprucht sogar die Stellvertreterschaft Gottes auf Erden. Das möchte ich als als zumindest extrem anmaßend bezeichnen.
Ganz besonders traurig macht mich aber, dass immer wieder versucht wird, das Schicksal der Kinder hier als nicht so schlimm, nicht so erwähnenswert, als Nebensache darzustellen oder abzutun. Und damit werden wieder die Taten unter den Tisch gekehrt, die Täter versteckt - ich sehe das als Mittäterschaft und erwarte, dass die Staatsanwaltschaft endlich ihrer Pflicht nachkommt: Die Strafverfolgung aller Täter und Mittäter!
... sie würden sich gegen Kritik immunisieren und so jede vernünftige Diskussion unmöglich machen.
Auf die Gafahr, mich zu wiederholen: Wir leben - zum Glück - in einem (einigermaßen) funktionierenden Rechtsstaat. Irgendwas verbieten und irgendwen bestrafen können Sie da nur auf einer gesetzlichen Grundlage.
Was rechtfertigt - Ihrer Meinung nach - gleich noch mal das Verbot der Katholischen Kirche? Und, vom Recht abgesehen, wie wollen Sie eigentlich Ihre Hetze gegen die Katholiken in unserem Land moralisch rechtfertigen?
... fordere ich, weil in der KK Kinder systematisch misshandelt werden, diese Taten bei Entdeckung vertuscht und die Täter von der KK gedeckt werden. Taten, die an den allerschwächsten Mitgliedern der menschlichen Gemeinschaft begangen werden: An Kindern - oft an Heimkindern, was die Widerlichkeit dieser Taten steigern würde - wenn es denn eine Möglichkeit der Steigerung gäbe.
Ich denke mal, dass dies reicht. Und eine Hetze ist das eher nicht - aber das Muster stimmt: Erst das ausreichende Wissen absprechen, dann die Gegner in radikale Ecken drücken und jetzt die Unterstellung der Hetze.
Ja, kommt mir bekannt vor.
Außerdem finde ich JEDE religiöse Vereinigung extrem bedenklich bis gefährlich, die einen Alleinvertretungsanspruch Gottes für sich beansprucht - die KK beansprucht sogar die Stellvertreterschaft Gottes auf Erden. Das möchte ich als als zumindest extrem anmaßend bezeichnen.
Ganz besonders traurig macht mich aber, dass immer wieder versucht wird, das Schicksal der Kinder hier als nicht so schlimm, nicht so erwähnenswert, als Nebensache darzustellen oder abzutun. Und damit werden wieder die Taten unter den Tisch gekehrt, die Täter versteckt - ich sehe das als Mittäterschaft und erwarte, dass die Staatsanwaltschaft endlich ihrer Pflicht nachkommt: Die Strafverfolgung aller Täter und Mittäter!
... sie würden sich gegen Kritik immunisieren und so jede vernünftige Diskussion unmöglich machen.
Auf die Gafahr, mich zu wiederholen: Wir leben - zum Glück - in einem (einigermaßen) funktionierenden Rechtsstaat. Irgendwas verbieten und irgendwen bestrafen können Sie da nur auf einer gesetzlichen Grundlage.
Was rechtfertigt - Ihrer Meinung nach - gleich noch mal das Verbot der Katholischen Kirche? Und, vom Recht abgesehen, wie wollen Sie eigentlich Ihre Hetze gegen die Katholiken in unserem Land moralisch rechtfertigen?
und auch deshalb nicht wünschenswert, weil es die Religionsfreiheit anderer beeinträchtigen würde.
Ihre Frage: wie die Hetze gegen Katholiken in unserem Land moralisch zu rechtfertigen ist, mag durchaus auch angebracht sein. Im Moment ist sie aber wirklich etwas fehl am Platz.
Auch die Diskussion auf was sich die 70 % beziehen ist etwas grotesk. Diese 70 % machen auf jeden Fall mehr als 300 Opfer aus. Das sind mir zu viel und das kann nicht mehr verniedlicht werden.
Ziemlich passend kommt dieser neue Skandal zu der Empörung von Erbischof Zollitsch, über die, wie sich nun zeigt, mehr als gerechtfertigten, Vorwürfe der Justizministerin. Mit den damaligen Richtlinien, auf die sich Zollitsch beruft, wurde offenbar gar nichts bewirkt.
Mit Entschuldigungen ist es nicht getan. Hier ist schonungslose Aufklärung gefragt in Verbindung mit einschlägigen Gesetzesänderungen.
Uneingeschränkt zu begrüßen ist auch, dass die Staatsanwaltschaft, nachdem der Skandal immer größere Wellen schlägt, eine härtere Gangart anschlägt.
Im Artikel der Zeit wird die Durchsuchung als Tiefpunkt in dem Skandal bezeichnet. Bin gespannt, wann wir auf den Höhepunkt kommen.
Im Übrigen ist nach wie vor, parallel zu den Maßnahmen der Bischofskonferenz in Freiburg, weiterhin die Anweisung des ehemaligen Kardinals Ratzinger in Kraft, wonach der Vatikan solche Fälle an sich zieht und sowohl Richter, Angeklagter, Ankläger und Opfer und die anderen am Verfahren Beteiligten absoluter Geheimhaltung unterliegen!
"wie wollen Sie eigentlich Ihre Hetze gegen die Katholiken in unserem Land moralisch rechtfertigen?"
Harald Lennartson forderte das Verbot der katholischen Kirche und Sie versuchen das (vermutlich wegen fehlender Argumente) als Hetze gegen Katholiken ab zu qualifizieren.
Denken Sie mal an die diversen Kampagnen der Großsekten (katholische und evangelische Kirche) gegen die Kleinsekten (Zeugen Jehovas, Universelles Leben, Scientology und vor ca. hundert Jahren Antijudaismus) bevor Sie deren Mitglieder zu Opfern hoch stilisieren.
Der Menschheit wäre ohne Religion vieles erspart geblieben, aber sie hätte andere Gründe gefunden um sich gegenseitig umzubringen.
und auch deshalb nicht wünschenswert, weil es die Religionsfreiheit anderer beeinträchtigen würde.
Ihre Frage: wie die Hetze gegen Katholiken in unserem Land moralisch zu rechtfertigen ist, mag durchaus auch angebracht sein. Im Moment ist sie aber wirklich etwas fehl am Platz.
Auch die Diskussion auf was sich die 70 % beziehen ist etwas grotesk. Diese 70 % machen auf jeden Fall mehr als 300 Opfer aus. Das sind mir zu viel und das kann nicht mehr verniedlicht werden.
Ziemlich passend kommt dieser neue Skandal zu der Empörung von Erbischof Zollitsch, über die, wie sich nun zeigt, mehr als gerechtfertigten, Vorwürfe der Justizministerin. Mit den damaligen Richtlinien, auf die sich Zollitsch beruft, wurde offenbar gar nichts bewirkt.
Mit Entschuldigungen ist es nicht getan. Hier ist schonungslose Aufklärung gefragt in Verbindung mit einschlägigen Gesetzesänderungen.
Uneingeschränkt zu begrüßen ist auch, dass die Staatsanwaltschaft, nachdem der Skandal immer größere Wellen schlägt, eine härtere Gangart anschlägt.
Im Artikel der Zeit wird die Durchsuchung als Tiefpunkt in dem Skandal bezeichnet. Bin gespannt, wann wir auf den Höhepunkt kommen.
Im Übrigen ist nach wie vor, parallel zu den Maßnahmen der Bischofskonferenz in Freiburg, weiterhin die Anweisung des ehemaligen Kardinals Ratzinger in Kraft, wonach der Vatikan solche Fälle an sich zieht und sowohl Richter, Angeklagter, Ankläger und Opfer und die anderen am Verfahren Beteiligten absoluter Geheimhaltung unterliegen!
"wie wollen Sie eigentlich Ihre Hetze gegen die Katholiken in unserem Land moralisch rechtfertigen?"
Harald Lennartson forderte das Verbot der katholischen Kirche und Sie versuchen das (vermutlich wegen fehlender Argumente) als Hetze gegen Katholiken ab zu qualifizieren.
Denken Sie mal an die diversen Kampagnen der Großsekten (katholische und evangelische Kirche) gegen die Kleinsekten (Zeugen Jehovas, Universelles Leben, Scientology und vor ca. hundert Jahren Antijudaismus) bevor Sie deren Mitglieder zu Opfern hoch stilisieren.
Der Menschheit wäre ohne Religion vieles erspart geblieben, aber sie hätte andere Gründe gefunden um sich gegenseitig umzubringen.
dann verbieten Sie mal die katholische Kirche - dass würde kaum ein Staat als solches überstehen - nicht in Europa.
überschätzen Sie den Einfluss der katholischen Kirche. Anders verhält es sich, wenn Sie sich die von Lobbyisten dieser Kirche besetzten Posten im Staat anschauen.
überschätzen Sie den Einfluss der katholischen Kirche. Anders verhält es sich, wenn Sie sich die von Lobbyisten dieser Kirche besetzten Posten im Staat anschauen.
Wer soll das alles bezahlen?
Wenn man recht überlegt, so kommen auf die Kirche, nach den USA und Irland, immense Geldforderungen zu. Sollen dazu vielleicht Steuern und Spenden verwandt werden. Das wäre fatal, nicht nur für gläubige Überleben. Hier muss die Öffentlichkeit künftig ein genaues Auge drauf halten. Mit der Disperanz und der Intoleranz muss es ein Ende haben.
Das Geld muss für wirklich Bedürftige aufgewendet werden, welch Widerspruch.
Die Enttäuschung über diese Kirche ist ozeanweit.
aus Steuermitteln - das wär es doch. Da dürfen auch die Anders- und Ungläubigen mit zahlen.
aus Steuermitteln - das wär es doch. Da dürfen auch die Anders- und Ungläubigen mit zahlen.
Wer wie ich mit 7 Jahren in einem von Franziskaner Nonnen geleiteten Internat permanent terrorisiert wurde sind manche Kommentare an dieser Stelle schlicht unerträglich.
Wie nennt man es, wenn Kinder mitten in der Nacht weil sie traurig und völlig fertig, weil getrennt von ihrer Familie, mit ihrem Bettnachbarn gesprochen haben von sadistischen Nonnen auf den Flur geprügelt werden und dort im Abstand von einem Meter zur Wand mit erhobenen Armen solange stehen müssen bis Sie nicht mehr können uns dann wieder ins Bett geprügelt werden. [...] Das Ganze hatte System und es sind keine Einzelfälle, wie die katholische Kirche es nun darstellen will. Wenn man nach vier Jahren Terror endlich raus kommt ist man kein Kind mehr, aber erst 11 Jahre alt. Ich habe das bis heute nicht vergessen und wünsche keinem Menschen eine solche Kindkeit.
[Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und achten Sie auf Ihre Wortwahl. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
Liest hier eigentlich kein Moderator mehr mit, der verhindert, dass die Katholiken pauschal als "Psychosekte" und "Faschisten" beschimpft werden?
Der Bericht über schlimme persönliche Erlebnisse ist eines, solche Verunglimpfungen aber etwas ganz anderes.
[Vielen Dank für diesen Hinweis. / Die Redaktion as]
Ich bedaure zutiefst, daß die Redaktion Ihre Worte, die aus gequältem Herzen zu kommen schienen, gestrichen hat - auf Einspruch von ThomasJohannes, der leider selbst mit Besserwisserei und erhobenem Zeigefinger gegen andere vorgeht.
Liest hier eigentlich kein Moderator mehr mit, der verhindert, dass die Katholiken pauschal als "Psychosekte" und "Faschisten" beschimpft werden?
Der Bericht über schlimme persönliche Erlebnisse ist eines, solche Verunglimpfungen aber etwas ganz anderes.
[Vielen Dank für diesen Hinweis. / Die Redaktion as]
Ich bedaure zutiefst, daß die Redaktion Ihre Worte, die aus gequältem Herzen zu kommen schienen, gestrichen hat - auf Einspruch von ThomasJohannes, der leider selbst mit Besserwisserei und erhobenem Zeigefinger gegen andere vorgeht.
und auch deshalb nicht wünschenswert, weil es die Religionsfreiheit anderer beeinträchtigen würde.
Ihre Frage: wie die Hetze gegen Katholiken in unserem Land moralisch zu rechtfertigen ist, mag durchaus auch angebracht sein. Im Moment ist sie aber wirklich etwas fehl am Platz.
Auch die Diskussion auf was sich die 70 % beziehen ist etwas grotesk. Diese 70 % machen auf jeden Fall mehr als 300 Opfer aus. Das sind mir zu viel und das kann nicht mehr verniedlicht werden.
Ziemlich passend kommt dieser neue Skandal zu der Empörung von Erbischof Zollitsch, über die, wie sich nun zeigt, mehr als gerechtfertigten, Vorwürfe der Justizministerin. Mit den damaligen Richtlinien, auf die sich Zollitsch beruft, wurde offenbar gar nichts bewirkt.
Mit Entschuldigungen ist es nicht getan. Hier ist schonungslose Aufklärung gefragt in Verbindung mit einschlägigen Gesetzesänderungen.
Uneingeschränkt zu begrüßen ist auch, dass die Staatsanwaltschaft, nachdem der Skandal immer größere Wellen schlägt, eine härtere Gangart anschlägt.
Im Artikel der Zeit wird die Durchsuchung als Tiefpunkt in dem Skandal bezeichnet. Bin gespannt, wann wir auf den Höhepunkt kommen.
Im Übrigen ist nach wie vor, parallel zu den Maßnahmen der Bischofskonferenz in Freiburg, weiterhin die Anweisung des ehemaligen Kardinals Ratzinger in Kraft, wonach der Vatikan solche Fälle an sich zieht und sowohl Richter, Angeklagter, Ankläger und Opfer und die anderen am Verfahren Beteiligten absoluter Geheimhaltung unterliegen!
Ich wüsste nicht, weshalb meine Frage "im Moment (...) etwas fehl am Platz" sein sollte.
Ich glaube nicht, dass ich als Katholik verpflichtet bin, mir Verunglimpfungen gefallen zu lassen, mögen sie auch im Schwung berechtigter Kritik vorgetragen werden.
... sind über 300 Opfer nicht zu "verniedlichen", das war auch nie meine Absicht (ich sprach von "berechtigter Empörung" - hat das keiner gelesen?). Wenn man aber, wie HaraldLennartson, in diesem Zusammenhang schon mit Zahlen um sich werfen muss, sollte man es korrekt tun.
Ich wüsste nicht, weshalb meine Frage "im Moment (...) etwas fehl am Platz" sein sollte.
Ich glaube nicht, dass ich als Katholik verpflichtet bin, mir Verunglimpfungen gefallen zu lassen, mögen sie auch im Schwung berechtigter Kritik vorgetragen werden.
... sind über 300 Opfer nicht zu "verniedlichen", das war auch nie meine Absicht (ich sprach von "berechtigter Empörung" - hat das keiner gelesen?). Wenn man aber, wie HaraldLennartson, in diesem Zusammenhang schon mit Zahlen um sich werfen muss, sollte man es korrekt tun.
@4: Ich habe eine positive, bereichernde Erfahrung an meiner katholischen Schule gemacht, der ich mich heute noch verpflichtet fühle.
Es ist wohl so, dass Katholiken auf andere Weise ihr Leben gestalten und sich deshalb in Foren kaum äussern. So entsteht ein völlig schiefes Bild dieser Gesellschaft
Genau: Katholiken sind die besseren Menschen, die klügeren sowieso, dann noch die integren und die über alles Erhabenen, die gebildetsten, die, die sich nicht in profane Dinge mischen, slebst wenn massenweise deren Priester, Erzieher, Lehrer, Bischöfe an Kindern lebenslange Verbrechen begehen. Ein Katholik bleibt da fest in seinem Glauben, wird durch nichts erschüttert und die Realität ist eine Erfindung der Ungläubigen, die gibt es gar nicht.
Genau: Katholiken sind die besseren Menschen, die klügeren sowieso, dann noch die integren und die über alles Erhabenen, die gebildetsten, die, die sich nicht in profane Dinge mischen, slebst wenn massenweise deren Priester, Erzieher, Lehrer, Bischöfe an Kindern lebenslange Verbrechen begehen. Ein Katholik bleibt da fest in seinem Glauben, wird durch nichts erschüttert und die Realität ist eine Erfindung der Ungläubigen, die gibt es gar nicht.
Liest hier eigentlich kein Moderator mehr mit, der verhindert, dass die Katholiken pauschal als "Psychosekte" und "Faschisten" beschimpft werden?
Der Bericht über schlimme persönliche Erlebnisse ist eines, solche Verunglimpfungen aber etwas ganz anderes.
[Vielen Dank für diesen Hinweis. / Die Redaktion as]
Bei diesem Thema muss sich die Katholische Kirche wirklich zu Recht hart kritisieren lassen. Die Zeit, in der sie als Staatskirche praktisch nicht kritisierbar war, ist wohl vorbei. Sie müssen auch verstehen, dass bei diesem Geschehen die Emotionen durchaus etwas hochschlagen können.
Denken Sie nur einmal an die hysterische Reaktion des Anführers der deutschen Bischöfe, Erzbischof Zollitsch, als die Bundesjustizministerin eine, wie sich jetzt zeigt mehr als gerechtfertigte, aber sehr sachliche Kritik anbrachte. Zollitsch hatte praktisch Schaum vor dem Mund und wie steht er jetzt da?
Ja, schade dass das tolle Katholikentum ohne Zensur nicht überleben kann.
@Moderator
Helfen Sie diesem armen Schäfchen!
Bitte verfahren Sie auch so, wenn über sogenannte Sekten berichtet wird. Der Begriff Sekte stammt von Großsekten und ist herabsetzend gemeint.
Bei diesem Thema muss sich die Katholische Kirche wirklich zu Recht hart kritisieren lassen. Die Zeit, in der sie als Staatskirche praktisch nicht kritisierbar war, ist wohl vorbei. Sie müssen auch verstehen, dass bei diesem Geschehen die Emotionen durchaus etwas hochschlagen können.
Denken Sie nur einmal an die hysterische Reaktion des Anführers der deutschen Bischöfe, Erzbischof Zollitsch, als die Bundesjustizministerin eine, wie sich jetzt zeigt mehr als gerechtfertigte, aber sehr sachliche Kritik anbrachte. Zollitsch hatte praktisch Schaum vor dem Mund und wie steht er jetzt da?
Ja, schade dass das tolle Katholikentum ohne Zensur nicht überleben kann.
@Moderator
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Bitte verfahren Sie auch so, wenn über sogenannte Sekten berichtet wird. Der Begriff Sekte stammt von Großsekten und ist herabsetzend gemeint.
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