Webseiten Was ist da oben los?

Ein Blick in den Himmel hilft derzeit nicht weiter. Wer das beispiellose Geschehen im europäischen Luftraum begreifen will, kann auf folgenden Internetseiten mehr erfahren

Gerade an wolkenlosen Sonnentagen wie diesen mag es nicht auf den ersten Blick ersichtlich erscheinen, warum der europäische Luftraum gesperrt ist. Ein paar wenige Klicks im Netz können dies jedoch anschaulich erklären.

Radarinformationen

Eine von Flugzeug-Enthusiasten gestaltete Seite zeigt den weltweiten Flugverkehr in Echtzeit. Mit der entsprechenden Auswahl lässt sich die Ansicht auf Europa beschränken. Die Betreiber haben, so sagen sie, weltweit Hunderte von Empfängern installiert, die Transponder-Signale von Flugzeugen auslesen. So kämen die Daten für ihre Seite zusammen. 60 Prozent der zivilen Maschinen hätten die nötigen Sender, darunter die gängigen Airbus- und Boeing-Modelle. Mit einem Klick auf die angezeigten Flugzeuge werden sogar Kurs, Ziel und Flughöhe angezeigt.

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Webcams

Die isländische Telekommunikationsfirma Mila verweist auf zwei Webcams, die die Aktivität des Vulkans Eyjafjalla zeigen. Die eine Kamera filmt den Vulkan vom Ausflugsgebiet Fimmvorduhals aus – die andere steht im Gebiet um den Berg Thorolfsfell.

Karten

Großbritanniens Wetteramt veröffentlicht mehrmals am Tag Karten, die den tatsächlichen Verlauf der Aschewolke und Vorhersagen über ihre Ausbreitung zeigen. Klickt der Betrachter auch die alten Karten an, erhält er eine gute Vorstellung davon, wie sich die Wolke über Europa bewegt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat Satellitenbilder der Aschewolke veröffentlicht. Eine hohe Konzentration von Vulkanasche ist auf den Fotos orangefarbig markiert.

Bei der Nasa gibt es auch ein Foto der übers Meer ziehenden Aschewolke.

Simulationen

Die britische Fernsehgesellschaft BBC hat den Flugverkehr über Großbritannien in einem Video simuliert. Die Flüge werden in Streifen nachgezeichnet. Der knapp eineinhalb Minuten lange Beitrag ist über das Videoportal Youtube abrufbar.

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat Daten über die weltweiten zivilen Flüge eines durchschnittlichen Tages gesammelt und alles in einem Video veranschaulicht. Es lässt erahnen, wie wichtig Europa als Knotenpunkt für den internationalen Luftverkehr ist. Das Video ist ebenfalls über Youtube abrufbar.

Video

Wie verantwortungsvoll die Aufgabe ist, Flugzeuge von A nach B zu bringen, zeigt die Deutsche Flugsicherung (DFS) in einer Sammlung von Videos.
 

 
Leser-Kommentare
  1. CHEMTRAILS!!!!!!!

    Jeder sollte einmal in den Himmel blicken und die Abwesenheit von Chemtrails ist offensichtlich. Jeder der die Existenz von durch Flugzeuge hervorgerufene Wolkenbildung/Wettermanipulation anzweifelt muss nur einmal nach oben schauen! Ein Flugverbot und wir haben einen klaren Himmel!! Sobald die Flugzeuge über England fliegen und der Wind es herüberweht werden wir wieder unsere Chemtrails haben. Darüber sollte geschrieben werden!

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    Chemtrails,

    ja nee, is klar!

    :-)

    Chemtrails,

    ja nee, is klar!

    :-)

  2. Es erinnert alles ein wenig an die autofreien Sonntage von 1973. Richtig schön. Wäre prima, wenn es so weiter ginge.

  3. dass die (minimale) Wolkenbildung, die der internationale Luftverkehr erzeugt, zur Globalen Verdunkelung beiträgt, die die Globale Erwärmung teilweise auskontert, weil dadurch einfach etwas weniger Sonne bis zum Erdboden durchkommt. Weniger Flieger, weniger Wolken, mehr Globale Erwärmung. ;-)
    Wobei die Aschewolke in der Hinsicht vielleicht auch etwas hilft, wer weiß. Erinnert sich noch jemand an diese tolle Lustige Taschenbuchgeschichte, in der Onkel Dagobert nach einem Vulkanausbruch mit Kühlaggregaten an den Polkappen die weltweite Temperatur um einige Grad absenken wollte? Also, Mr. Obama, nicht auf den Mars fliegen wollen, sondern Großkühlschränke bauen! :-)

  4. Chemtrails,

    ja nee, is klar!

    :-)

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