Luftfahrt Nichts geht mehr über Europa
Die Aschewolke aus Island legt den Flugverkehr über weiten Teilen des Kontinents lahm. Auch am Sonntag darf in Deutschland vermutlich nicht gestartet und gelandet werden
© Ingolfur Juliusson/Reuters

Aschewolken steigen auf vom isländischen Vulkan Eyjafjallajokull
Die Aschewolke des isländischen Vulkans sorgt weiter für Stillstand im Luftraum über Europa und erstreckt sich jetzt in zwei Ausläufern über dem Kontinent. Die Folgen dieser beispiellosen Situation treffen Millionen Reisende. In Deutschland wurde die Sperrung des Luftraums bis mindestens Sonntagmorgen acht Uhr verlängert.
Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass auch am Sonntag nicht über Deutschland geflogen werden kann. Denn der Vulkan spuckt weiter Asche in die Atmosphäre. Wie das Meteorologische Institut in Reykjavik am Samstagmorgen mitteilte, gab es in der Nacht keine Veränderungen der Aktivitäten. Der Wind weht weiter in südliche Richtung. Das bedeutet, dass die Aschewolke weiter auf Europa zutreibt. Das Wetter im südlichen Island sei gut. Deshalb wird zunächst auch kein Regen das Aufsteigen der Vulkanwolke in große Höhen und damit die Ausbreitung über Europa verhindern.
- Fluglinien
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Informationen über Flugausfälle und Verspätungen:
Lufthansa 01805 805 805 www.lufthansa.com
Air Berlin 01805 737 800 www.airberlin.com
Easy Jet 01805 029292 www.easyjet.com
Website mit den Telefonnummern aller größerer Fluglinien www.telefonnummer-airlines.de
- Flughäfen
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Auf den folgenden Internetseiten und unter folgenden Telefonnummern können Sie sich über Sperrungen, Verspätungen und Flugausfälle informieren:
Berlin Schönefeld 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de
Berlin Tegel 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de
Bremen +49 (0) 421 55950 www.airport-bremen.de
Dresden +49 (0) 351 8810 www.dresden-airport.de
Düsseldorf +49 (0) 211 4210 www.duesseldorf-international.de
Erfurt 0180 5 410 970www.flughafen-erfurt.de
Frankfurt/Main 0180 5 372 4636 www.frankfurt-airport.de
Hamburg +49 (0) 40 50 750 www.ham.airport.de
Hannover +49 (0) 511 9770 www.hannover-airport.de
Köln/Bonn 0180 5 737800 www.koeln-bonn-airport.de
Leipzig/Halle +49 (0) 341 224 1155 www.leipzig-halle-airport.de
München +49 (0)89 9752 13 13 www.munich-airport.de
Münster/Osnabrück +49 (0) 25 71 940www.flughafen-fmo.de
Nürnberg +49 (0) 911 937 00 www.airport-nuernberg.de
Saarbrücken +49 (0) 6893 83272 www.flughafen-saarbruecken.de
Stuttgart 0180 5 948444www.flughafen-stuttgart.de
Internationale Flughäfen findet man auf www.flightradar24.com
- Linienbusse
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Eurolineswww.eurolines.com
Deutsche Touring GmbH Servicehotline: +49 (0) 69 7903 501 www.touring.de
Berlin Linienbuswww.berlinlinienbus.de
Gullivers Servicehotline: +49 (0) 030 311 0 211 www.gullivers.de
Orland Servicehotline: +49 (0) 9721 47 59 00 www.orland.de
- Andere Transportwege
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Ocean24 ist ein Buchungsportal für Fährverbindungen Servicehotline: Tel.: +49 (0) 180 4 999 203 www.ocean24.com
Auf Facebook gibt es einen Zusammenschluss von Nutzern, die Car-Pools bilden: http://www.facebook.com/carpooleurope
Nationale Mitfahrzentralen:
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Internationale Mitfahrzentralen:
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Sixt Servicehotline: 0180 5 25 25 25 www.sixt.de
Die Wolke hängt wie eine gespreizte Zange über Skandinavien und Mitteleuropa und schiebt sich weiter in Richtung Südosten. Nur über Litauen, Lettland und Weißrussland war noch eine Lücke. Im Süden sind bislang nur noch Portugal, Spanien, Mittel- und Süditalien, Teile des Balkans, Griechenland und ein schmaler Gürtel an der Schwarzmeer-Region noch nicht von Luftraumsperrungen betroffen. In einigen Gebieten Europas ist der obere Luftraum zwar prinzipiell offen, je nachdem wie hoch sich die Asche gerade verwirbelt. Diese Gebiete sind wegen der geschlossenen umliegenden Räume aber meistens nicht erreichbar.
Über Europa wurden am Samstag deshalb nur etwa 6000 von 22.000 Flügen erwartet, teilte die Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel mit. Die Teilchen aus der Vulkanasche könnten Flugzeugtriebwerke beschädigen und Sensoren verstopfen. Außerdem könnten sie die Sicht der Piloten beeinträchtigen.
Trotz der Sperrung des deutschen Luftraums hat die Lufthansa leere Maschinen von München nach Frankfurt geflogen, damit sie schon am richtigen Ort sind, wenn der Passagierverkehr wieder aufgenommen werden kann. Techniker entdeckten an der ersten Maschine nach der Landung keine Schäden durch Vulkanasche. Daraufhin machten sich am Nachmittag nach und nach neun weitere Maschinen ohne Passagiere auf den Weg von München nach Frankfurt. Die Flugzeuge flogen nicht auf der üblichen Route, sondern nur nach Sichtflugregeln in einer Höhe von bis zu 3000 Metern.
Viele Millionen Euro an Kosten für die europäische Luftfahrt
Derweil gab die Deutsche Flugsicherung bekannt, dass der Hamburger Flughafen bis Sonntagnachmittag gesperrt bleibt. "Bis Sonntag um 14 Uhr wird es keine Starts und Landungen geben", sagte Flughafensprecherin Stefanie Harder. Betroffen seien mehr als 20.000 Passagiere. Sie rät allen Reisenden, nicht zum Flughafen zu kommen, sondern ihre Fluggesellschaften anzurufen und die Flüge umbuchen zu lassen. In der Schweiz, in Österreich, Großbritannien, Belgien sowie im Norden Italiens sind Airports bis zunächst mindestens Samstagabend gesperrt.
Frankreich verlängerte die Schließung der Pariser Großflughäfen bis Montag. Alle Flughäfen nördlich der Linie Nantes-Lyon blieben bis Montag um 8 Uhr außer Betrieb, sagte Premierminister François Fillon in Paris nach einer Krisensitzung mit den zuständigen Ministern. Die Flugverbotszone wurde weiter nach Süden ausgedehnt.
Auch in Spanien sind die Auswirkungen der Aschewolke deutlich zu spüren. Auf den Kanarischen Inseln hingen bis Freitagabend rund 20.000 Urlauber fest. Allein auf Teneriffa warteten rund 13.000 Menschen vergeblich auf die Abreise. Insgesamt waren von den 275 ausgefallenen Starts und Landungen auf den Kanaren rund 30.000 Reisende betroffen. Auch auf Mallorca und den übrigen Balearen-Inseln saßen tausende Touristen fest. Die am Freitag gestrichenen Starts und Landungen trafen dort rund 35.000 Reisende.
Nach Einschätzung von Fachleuten verursacht die Lähmung des Flugverkehrs in Europa täglich Kosten in Höhe von 200 Millionen Dollar. Das entspricht 147,3 Millionen Euro. Dies sei eine "erste vorsichtige Schätzung", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung eines Sprechers des Weltluftfahrtverbandes IATA in Genf. "Bei dem derzeitigen Störungsgrad" lägen die Kosten für die Fluggesellschaften bei täglich mehr als 200 Millionen Dollar, sagte IATA-Sprecher Anthony Concil. Neben den Einnahmeverlusten kämen weitere Kosten hinzu, etwa für die Änderung der Flugrouten oder die Betreuung festsitzender Maschinen und Passagiere.
Noch keine Gesundheitsgefährdung durch Asche
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wies darauf hin, dass Menschen mit Asthma, Bronchitis oder Lungenaufblähung wegen der Miniteilchen in der Aschewolke Probleme bekommen könnten. Allerdings nur, wenn die kleinen Partikel, die zurzeit noch in hoher Höhe fliegen, auf die Erde fallen. "Wer draußen etwas in Rachen oder Lunge spürt, eine laufende Nase oder juckende Augen bekommt, sollte ins Haus gehen und seine Aktivitäten draußen begrenzen", sagte WHO-Gesundheitsexpertin Maria Neira.
Bahn setzt zusätzliche Züge ein
Die Deutsche Bahn setzte für die vielen Flugreisenden, die ihre Pläne ändern mussten, mehr Züge und Personal ein. Volle Züge werde es vor allem auf den ICE-Verbindungen zwischen den großen deutschen Flughäfen Frankfurt/Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Berlin geben. Südlich von Hamburg musste der Fernverkehr zudem eingestellt werden, weil ein brennendes Fahrzeug Gleisanlagen beschädigt hatte.
Überführung toter Soldaten verzögert sich
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und die fünf bei einem Anschlag in Afghanistan verwundeten Soldaten sitzen wegen des Naturereignisses noch in Istanbul fest. Sie waren am Freitag in einem speziell für Verletztentransporte ausgestatteten Medevac-Airbus vom Hindukusch gestartet, konnten wegen der Aschewolke aber nicht nach Deutschland zurückkehren. In Istanbul werden die Verletzten in einem amerikanischen Militärhospital versorgt. Ob sie am Samstag noch weiter fliegen können, ist unklar.
Auch die Überführung der vier in Afghanistan getöteten Bundeswehr-Soldaten verschiebt sich wegen der Aschewolke. Das Flugzeug, das die Toten und Generalinspekteur Volker Wieker abholen solle, könne wahrscheinlich erst am Sonntag starten, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums. Die Trauerfeier in Masar-i-Scharif für die Gefallenen werde daher wohl erst am Montag stattfinden.
Kanzlerin zu Umwegen gezwungen, Obama kommt
Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte ebenfalls nicht nach Deutschland zurückkehren. Sie fliege von Lissabon zunächst nach Rom, hieß es in Regierungskreisen. Wie die Kanzlerin dann weiterreist, war noch unklar. Merkel hatte am Freitag auf ihrer Rückreise aus den USA einen Zwischenstopp in der portugiesischen Hauptstadt einlegen müssen, weil der Luftraum gesperrt war. Offen war auch noch, wie Merkel, Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Bundespräsident Horst Köhler an diesem Sonntag zur Trauerfeier für Polens Präsident Lech Kaczynski und seine Frau reisen.
Derweil sind die ersten acht Absagen für das Staatsbegräbnis eingegangen. Darunter sind der Präsident von Mazedonien, Djordje Ivanov und der südkoreanische Regierungschef Chung Unchan. Angemeldet waren ursprünglich Vertreter von 98 Staaten. Präsident Barack Obama hat ungeachtet der Aschewolke angekündigt, an der Beerdigung seines verunglückten polnischen Kollegen teilzunehmen. Obama wollte sich am Samstagabend auf den Weg nach Krakau machen, teilte das Weiße Haus mit. Am Montag wolle er demnach den Rückflug nach Washington antreten.
- Datum 17.04.2010 - 17:03 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters
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Ach ja, wie ruhig war es gestern in Berlin-Tegel.
Keine dröhnenden Flugzeugturbinen und keine Frachtflieger, die noch nach 22.00 Uhr landeten.
Nicht einmal die Luftwaffe flog mit ihren Hubschraubern nachts über die Dächer der Neubaugebiete.
Es war schön, diese Stille im Luftraum über Berlin!
Es ging eben nichts mehr - andererseits hatten die Bus, Taxi- und Leihwagenunternehmen alle Hände voll zu tun, gestrandete Passagiere an ihr Reiseziel zu bringen - egal, was es kostet.
Vielleicht waren auch ein paar ganz pfiffige Hartz IV-Empfänger dabei, die die geforderte "Mobilität" dahingehend genutzt haben, sich "schwarz" ein paar Euro am Amt vorbei extra zu verdienen - als "Schwarztaxi"!
An solchen Tagen wird hier bestimmt kein Arbeitsloser "verpfiffen", denn die Menschen sind bei solchen Ereignissen viel zu sehr sich selbst verpflichtet, wenn sie es eilig haben.
Was zeigt uns aber die Natur noch auf?
Das ökonomische Konzept der Globalisierung und des "Just In Time" wird binnen Stunden ad absurdum geführt.
Die Schnelllebigkeit, der Stress und die Hektik im täglichen Leben werden zumindest teilweise von der Natur ausgebremst und die Rollfelder werden kurzzeitug ein Ort der Besinnung.
Hoffentlich besinnt sich die Gesellschaft endlich auch darauf, dass nicht in der Globalisierung der Wirtschaft das Allheilmittel für immer höhere Gewinne und Renditen liegt, sondern in der Stärkung der örtlichen Erzeuger und des eigenen Binnenmarktes, verbunden mit neuen Arbeitsplätzen.
...mir können nun wieder fliegen. Er hätte das so entschieden. Natürlich müsste der Pilot das jeder für sich und so, aber er hätte das dem Chef der Lufthansa so gesagt. Und nun können mir wieder fliegen.
...mir können nun wieder fliegen. Er hätte das so entschieden. Natürlich müsste der Pilot das jeder für sich und so, aber er hätte das dem Chef der Lufthansa so gesagt. Und nun können mir wieder fliegen.
von mir aus kann diese staubwolke gerne länger am himmel bleiben, dann kann dieses ganze banker- und politikergeschmeiß dort bleiben, wo es gerade festhängt.
himmlisch, diese ruhe! die unproduktiven teile der wirtschaft und politik in flughafenhallen gestrandet zu wissen ist eine unheimliche erleichterung, die von mir aus auch gerne noch ein wenig anhalten darf.
Ich darf Ihnen versichern, dies ist erst der Anfang. Dieses Jahr wird noch so manche Überraschungen mit sich bringen.
Ich darf Ihnen versichern, dies ist erst der Anfang. Dieses Jahr wird noch so manche Überraschungen mit sich bringen.
"Derweil gab die Deutsche Flugsicherung bekannt, dass der Hamburger Flughafen bis Mitternacht gesperrt bleibt."..."Der Flughafen bleibt weiterhin geöffnet, Maschinen, die auf Sicht fliegen, dürfen starten."
Klingt ein bisschen merkwürdig, oder?
sicher ist es erholsam, wenn mal kein flugzeug durch den himmel donnert, aber wie ist es, wenn sie auf ihr kind warten, dass am anderen ende der welt ist ? haben sie darüber in ihrer wochenendruhe schon einmal nachgedacht ?
ich kann Ihnen das nachfühlen: da will das kind kommen, zum jährlichen besuch, vielleicht sogar nach jahren der erste besuch. und dann das! frust&ärger ohne ende... mein mitgefühl ist ihnen sicher.
allerdings, warum sollten wir fluglärmgeplagten in unserer seit jahren/jahrzehnten EINZIGEN wochenendruhe gedanken machen über ihre enttäuschung?
das machen wir an den restlichen 51 wochenenden gerne und beneiden Sie um ihren ganzjährigen wochenendfrieden.
ich kann Ihnen das nachfühlen: da will das kind kommen, zum jährlichen besuch, vielleicht sogar nach jahren der erste besuch. und dann das! frust&ärger ohne ende... mein mitgefühl ist ihnen sicher.
allerdings, warum sollten wir fluglärmgeplagten in unserer seit jahren/jahrzehnten EINZIGEN wochenendruhe gedanken machen über ihre enttäuschung?
das machen wir an den restlichen 51 wochenenden gerne und beneiden Sie um ihren ganzjährigen wochenendfrieden.
Die Welt hat viele Enden - kurz oder lang.
Jeder, der sich auf eine Reise begibt oder den Wohnort wechselt, muss damit Rechnen irgendwann oder irgendwo zu stranden.
Dabei ist es egal, ob es an der Natur oder an der Technik liegt und mit welchem Verkehrsmittel er unterwegs ist.
Die Wiedersehensfreude wird doch um so größer, je länger man auf den geliebten Menschen wartet.
Es klingt etwas zynisch, ist aber eigentlich die Wahrheit.
Wir erwarten von der Technik und von der Natur, dass diese genau das tun, was wir von ihnen erwarten und haben darüber hinaus vergessen, dass gerade wir von diesen Faktoren abhängig sind.
Ich persönlich habe über 7 Jahre Jahre auf meine Söhne warten müssen, die nur wenige Kilometer von mir entfernt lebten - um so größer war die Wiedersehensfreude.
Hier lag es nicht an der Natur und der Technik, sondern an der Mutter und dem Jugendamt.
Heute sehe ich meine Söhne öfters und freue mich immer wieder.
Beide sind auch auf die Technik angewiesen, weil sie verstreut wohnen.
Auch ich habe schon mal vergebens gewartet - dann kamen meine Jungs aber später und die Freude war um so größer.
sehr erwachsen, chapeau.
warten war noch nie meine stärke, ich finde, es gibt sinnvollere tätigkeiten, und ich bin sehr froh, dass die technik heutzutage - theoretisch - soweit gediehen ist, dass man eben nicht warten muss. nur mutter natur spielt nicht immer mit.
sehr erwachsen, chapeau.
warten war noch nie meine stärke, ich finde, es gibt sinnvollere tätigkeiten, und ich bin sehr froh, dass die technik heutzutage - theoretisch - soweit gediehen ist, dass man eben nicht warten muss. nur mutter natur spielt nicht immer mit.
Das Sie das aber auch nicht wissen, wirklich ! Maschinen die
auf Sicht fliegen haben Fußpedalantrieb. Es können deshalb
keine empfindlichen Sonden von der Asche verschmutzt werden.
Auch fliegen diese " Geräte " ohne Düsen. Sie funktionieren
über einen, aus dem Ventilator bei Oma geklauten Propeller,
welcher im Handbetrieb angeworfen ( mit Flüchen um sich schmeißen ) wird. Es kommt also alleine darauf an, dass der
Pilot genug Gottvertrauen hat ( heute ja, in Anbetracht der
allgemeinen Krise der kath. Kiche ... Pardon, das musste jetzt mit rein ) und kräftig strampelt. Dann kann seinen
Drüsen auch nichts geschehen und er erreicht mühelos die Flughöhe über der Aschewolke. Den fehlenden Sauerstoff in der Luft kompensiert er mit Sternenkälte. Totenstarre.;-)
Offensichtlich findet gerade eines der größten Luftmanöver der Nato statt. Es trägt den Namen BRILLIANT ARDENT 2010.
Das großangelegte Luftmanöver der NATO Response Force / NRF läuft vom 12. - 22. April und das ausgerechnet über Norddeutschland.
Scheinbar wird dieses Ereignis von der Mainsteampresse komplett ignoriert. Zumindest beim Amt für Flugsicherung der Bundeswehr , kann man nicht erkennen, dass dieses Manöver nicht stattfindet.
Gilt das Europaweite Flugverbot für Militärflugzeuge nicht?
In der aktuellen Situation, müsste man doch normal von einer Absage dieses Manövers aufgrund der aktuellen Situation ausgehen.
Die NATO Response Force (NRF) ist eine Eingreiftruppe der NATO, die in zeitlich hoher Verfügbarkeit durch ihren modularen Aufbau in einem breiten Spektrum möglicher Operationen eingesetzt werden kann.
Ist diese "Übung" etwa der Grund für das Flugverbot, und was ist das Ziel dieser Veranstaltung?
Lieber User Jugen, wenn man sich etwas genauer informiert, kann man auch zu dem Schluss kommen, dass Luftwaffenmanöver nicht zwangsläufig in großen Höhen stattfinden müssen. Im Gegenteil werden militärische Flugbewegungen eher niedriger als 10.000 Fuß (gut 3000m) durchgeführt, um die Radarerfassung zu erschweren. Von Luft-Boden-Missionen mal ganz zu schweigen. Ich bin gewiss kein Freund von militärischer Luftfahrt, aber bevor ich Verschwörungstheorien aufstelle, würde ich mich gründlich informieren. Wenn Sie mir Quellen nennen, die eine uneingeschränkte Durchführung der Manöver über 10.000 Fuß trotz Sperrung des Luftraumes für zivile Aktivitäten bestätigen, können wir weiterreden. Laut US Air Force ist das Manöver übrigens gestoppt worden: http://www.af.mil/news/st...
Im Übrigen geht mir die Häme hier doch etwas auf den Geist, besonders wenn sie von vermeintlich intellektuellen Usern kommt. Klar ist die Ruhe schön (ich selbst lebe in HH in einer der Einflugschneisen nach Fuhlsbüttel), aber spätestens dann, wenn wichtige Ersatzteile für z.B. medizinische Ausrüstung oder Rettungshubschrauber oder Ambulanzjets nicht geliefert werden können und infolgedessen womöglich ein Mensch stirbt, würde mir das Lachen bzw. das nostalgische Verklären vergehen. Möglich wären solche Folgen jedenfalls. Wir alle profitieren vom zivilen Luftverkehr mehr, als wir glauben.
Die Lehren aus dem Ausbruch ziehen, auch philosphisch? Natürlich. Häme und Spott? Unangebracht.
...verfügen nur Militärmaschinen. Sie können außerdem jedes Hindernis um,-über,-oder unterkurven. Dafür werden sie ja ausgebildet.
Lieber User Jugen, wenn man sich etwas genauer informiert, kann man auch zu dem Schluss kommen, dass Luftwaffenmanöver nicht zwangsläufig in großen Höhen stattfinden müssen. Im Gegenteil werden militärische Flugbewegungen eher niedriger als 10.000 Fuß (gut 3000m) durchgeführt, um die Radarerfassung zu erschweren. Von Luft-Boden-Missionen mal ganz zu schweigen. Ich bin gewiss kein Freund von militärischer Luftfahrt, aber bevor ich Verschwörungstheorien aufstelle, würde ich mich gründlich informieren. Wenn Sie mir Quellen nennen, die eine uneingeschränkte Durchführung der Manöver über 10.000 Fuß trotz Sperrung des Luftraumes für zivile Aktivitäten bestätigen, können wir weiterreden. Laut US Air Force ist das Manöver übrigens gestoppt worden: http://www.af.mil/news/st...
Im Übrigen geht mir die Häme hier doch etwas auf den Geist, besonders wenn sie von vermeintlich intellektuellen Usern kommt. Klar ist die Ruhe schön (ich selbst lebe in HH in einer der Einflugschneisen nach Fuhlsbüttel), aber spätestens dann, wenn wichtige Ersatzteile für z.B. medizinische Ausrüstung oder Rettungshubschrauber oder Ambulanzjets nicht geliefert werden können und infolgedessen womöglich ein Mensch stirbt, würde mir das Lachen bzw. das nostalgische Verklären vergehen. Möglich wären solche Folgen jedenfalls. Wir alle profitieren vom zivilen Luftverkehr mehr, als wir glauben.
Die Lehren aus dem Ausbruch ziehen, auch philosphisch? Natürlich. Häme und Spott? Unangebracht.
...verfügen nur Militärmaschinen. Sie können außerdem jedes Hindernis um,-über,-oder unterkurven. Dafür werden sie ja ausgebildet.
kann der Eyjafjalla weiter spucken. Hoffentlich erleiden die Banker sehr große Verluste dabei. Schade um die Urlauber. Eine gute Gelegenheit über sein Materielles Dasein nachzudenken.
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