Bischof Mixa Prügel als Liebeszeichen?
Der Bischof aus Augsburg gibt nun doch zu, Heimkinder geohrfeigt zu haben. Manche sehen in solchen Taten einen Liebesbeweis. Zum Beispiel Norbert Walter
© Michael Dalder/Reuters

Bischof Walter Mixa
Kaum hatte am Freitag der Sonderermittler Sebastian Knott in Schrobenhausen seinen ersten Bericht vorgelegt, forderten einige Politiker den Rücktritt des Augsburger katholischen Bischofs Walter Mixa. Der SPD-Politiker und Landtagsvizepräsident Franz Maget erneuerte seinen Aufruf: "Jeder Bischof hat das Recht, jederzeit sein Amt niederzulegen, davon sollte Bischof Mixa jetzt Gebrauch machen, um weiteren Schaden von der katholischen Kirche abzuwenden.“
Am Samstag dann erhielt Mixa allerdings erstaunlichen Zuspruch. Zum Beispiel von Norbert Walter, dem ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bank und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Gefragt, ob der Bischof noch glaubwürdig sei, weil er zunächst jegliche Tätlichkeit abstritt und später doch zugab, Ohrfeigen verteilt zu haben, sagte Walter in einem Interview mit dem Deutschlandfunk: „Nach meinem Urteil ist das glaubwürdig“. Es sei glaubwürdig, weil Bischof Mixa die Ohrfeigen nicht als Gewalt gegen Kinder interpretierte, sondern als Maßnahme der Kindererziehung.
Mixas Position wirke nur nicht sinnvoll in einer Öffentlichkeit, welche die Referenzmaßstäbe durcheinander bringe. Damit meinte Walter die Tatsache, dass vor einigen Jahrzehnten „die körperliche Züchtigung zu einer normalen gesellschaftlichen Wirklichkeit“ gehört habe. Es sei zudem sehr schwer, im Einzelfall zu beurteilen, ob die Schläge von einst heute zu seelischen Schäden führen würden.
Die derzeitige Debatte sei seiner Einschätzung nach „ahistorisch und (sie) ist in einer Reihe von Fällen, das sage ich sehr schmerzhaft, von fundamentalistischen Aufklärern geführt.“ Auch er sei als Kind von seiner Mutter „verprügelt“ worden und „das hat mir nicht geschadet“. Denn: „Meine Mutter hat mich geschlagen, nicht weil sie mich vernachlässigt hat, sondern weil sie mich liebte“.
Der Sonderermittler Sebastian Knott hatte am Freitag in einem ersten Bericht bestätigt, dass die Schwestern im Waisenhaus Schrobenhausen den Satz verwendet hatten: „Warte nur, wenn der Stadtpfarrer Mixa kommt“. Damit ist auch bestätigt, dass Bischof Mixa eigens zur Bestrafung von elterlosen Kindern einbestellt wurde.
Das vollständige Interview können Sie hier hören.
- Datum 17.04.2010 - 13:35 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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was Walter da von sich gibt klingt arg nach filbingers „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein“
Zitat aus dem Artikel:
"Mixas Position wirke nur nicht sinnvoll in einer Öffentlichkeit, welche die Referenzmaßstäbe durcheinander bringe. Damit meinte Walter die Tatsache, dass vor einigen Jahrzehnten „die körperliche Züchtigung zu einer normalen gesellschaftlichen Wirklichkeit“ gehört habe."
Bedenken Sie bitte bei aller Sympathie, die ich natürlich für Ihren Standpunkt habe, dass es tatsächlich bis vor kurzem rechtens war, Körperstrafen bzw. körperliche Züchtigung anzuwenden.
Warum, glauben Sie, gibt es hunderte von (teils verniedlichenden) Begriffen für die "Ohrfeige", und das "Versohlen" des Hinterns? Weil es ein alltägliches, weitverbreitetes Phänomen war.
Bis zum Jahr 2000 war es in Deutschland Eltern erlaubt, im Rahmen der Erziehung körperliche Strafen an Ihren Kindern zu vollziehen. Bis ca. 1971 war dies auch Lehrern an den Schulen erlaubt, hören Sie sich doch mal die Geschichten an, die Ihre Eltern bzw. Großeltern aus der Zeit kennen. Da sind bis Ende der 60er-70er teilweise die Eltern in die Schule gegangen um ihrereseits dem Lehrer eine "zu feuern", wenn er dem Jüngsten zu arg zugesetzt hatte. Das war aber rechtens.
Wir kannten in Deutschland viele weitere körperliche Strafen, die rechtens waren, und die nunmal Teil unserer Geschichte, unserer Kultur sind. In älteren Büchern, Gedichten, Liedern, finden sich tausende von Nachweisen dafür.
Weiterhin war es rechtens, Bedienstete (bis 1900 bzw. 1918) zu züchtigen, der Lehrherr den Lehrling (bis 1951) und der Ehemann, in Maßen, auch die Ehefrau! (in Bayern erst 1947 offiziell aufgehoben).
Wir entwickeln uns. Gesetze werden von Menschen für Menschen gemacht. Die Ansichten ändern sich. Zum Glück. Beim Blick in die Vergangenheit sollte das in Ihr Urteil über eine Person aber mit einbezogen werden.
....aber in ihm bestätigte Walter ziemlich meine Kenntnisse der Zeit. Es wurde bspw weithin als Pflichtvergessen gesehen, körperliche Strafe auszusparen, da dies das Kind verdürbe.
Bedenken Sie bitte bei aller Sympathie, die ich natürlich für Ihren Standpunkt habe, dass es tatsächlich bis vor kurzem rechtens war, Körperstrafen bzw. körperliche Züchtigung anzuwenden.
Warum, glauben Sie, gibt es hunderte von (teils verniedlichenden) Begriffen für die "Ohrfeige", und das "Versohlen" des Hinterns? Weil es ein alltägliches, weitverbreitetes Phänomen war.
Bis zum Jahr 2000 war es in Deutschland Eltern erlaubt, im Rahmen der Erziehung körperliche Strafen an Ihren Kindern zu vollziehen. Bis ca. 1971 war dies auch Lehrern an den Schulen erlaubt, hören Sie sich doch mal die Geschichten an, die Ihre Eltern bzw. Großeltern aus der Zeit kennen. Da sind bis Ende der 60er-70er teilweise die Eltern in die Schule gegangen um ihrereseits dem Lehrer eine "zu feuern", wenn er dem Jüngsten zu arg zugesetzt hatte. Das war aber rechtens.
Wir kannten in Deutschland viele weitere körperliche Strafen, die rechtens waren, und die nunmal Teil unserer Geschichte, unserer Kultur sind. In älteren Büchern, Gedichten, Liedern, finden sich tausende von Nachweisen dafür.
Weiterhin war es rechtens, Bedienstete (bis 1900 bzw. 1918) zu züchtigen, der Lehrherr den Lehrling (bis 1951) und der Ehemann, in Maßen, auch die Ehefrau! (in Bayern erst 1947 offiziell aufgehoben).
Wir entwickeln uns. Gesetze werden von Menschen für Menschen gemacht. Die Ansichten ändern sich. Zum Glück. Beim Blick in die Vergangenheit sollte das in Ihr Urteil über eine Person aber mit einbezogen werden.
....aber in ihm bestätigte Walter ziemlich meine Kenntnisse der Zeit. Es wurde bspw weithin als Pflichtvergessen gesehen, körperliche Strafe auszusparen, da dies das Kind verdürbe.
wie die Worte des "Chefvolkswirtes" von Gottes Gnaden im Zentralkomittee zu bewerten sind.
Welche Solidaritätsadressen lesen wir in der ZEIT noch für diesen verständnisvollen, liebend erziehenden Menschen, der Opfer in die Reihe fundamentalistischer Aufklärer stellt.
Schämen, setzen, 6!
Ich bitte Sie,... es geht um Ohrfeigen. Das das ganze im selben Umfeld diskutiert wird, wie der Kindesmissbrauch in verschiedenen Internaten und Katholischen Einrichtungen ist vollkommen unverhältnismäßig.
Ich will ja nicht bestreiten, dass Prügel in Einzelfällen später zu psychischen Problemen führen können, aber das ist glaube ich nicht die Mehrzahl. Auch die Tatsache, dass man gewisse Taten im Kontext ihrer Zeit betrachten muss sollte nicht leichtfertig abgetan werden. Ich finde die Diskussion nicht dem Sachverhalt angemessen. Bischof Mixa sollte in Zukunft nicht mehr in Kirchlichen Bereichen der Kindererziehung tätig sein. Seine Autorität als Bischof sehe ich jedoch im Gegensatz zu den moralischen Vergehen z.B. einer Frau Käßmann nicht gefährdet. Die Kirche ist schließlich in allererster LInie auch eine INstitution die für Moralität steht.
Ich bitte Sie,... es geht um Ohrfeigen. Das das ganze im selben Umfeld diskutiert wird, wie der Kindesmissbrauch in verschiedenen Internaten und Katholischen Einrichtungen ist vollkommen unverhältnismäßig.
Ich will ja nicht bestreiten, dass Prügel in Einzelfällen später zu psychischen Problemen führen können, aber das ist glaube ich nicht die Mehrzahl. Auch die Tatsache, dass man gewisse Taten im Kontext ihrer Zeit betrachten muss sollte nicht leichtfertig abgetan werden. Ich finde die Diskussion nicht dem Sachverhalt angemessen. Bischof Mixa sollte in Zukunft nicht mehr in Kirchlichen Bereichen der Kindererziehung tätig sein. Seine Autorität als Bischof sehe ich jedoch im Gegensatz zu den moralischen Vergehen z.B. einer Frau Käßmann nicht gefährdet. Die Kirche ist schließlich in allererster LInie auch eine INstitution die für Moralität steht.
Bedenken Sie bitte bei aller Sympathie, die ich natürlich für Ihren Standpunkt habe, dass es tatsächlich bis vor kurzem rechtens war, Körperstrafen bzw. körperliche Züchtigung anzuwenden.
Warum, glauben Sie, gibt es hunderte von (teils verniedlichenden) Begriffen für die "Ohrfeige", und das "Versohlen" des Hinterns? Weil es ein alltägliches, weitverbreitetes Phänomen war.
Bis zum Jahr 2000 war es in Deutschland Eltern erlaubt, im Rahmen der Erziehung körperliche Strafen an Ihren Kindern zu vollziehen. Bis ca. 1971 war dies auch Lehrern an den Schulen erlaubt, hören Sie sich doch mal die Geschichten an, die Ihre Eltern bzw. Großeltern aus der Zeit kennen. Da sind bis Ende der 60er-70er teilweise die Eltern in die Schule gegangen um ihrereseits dem Lehrer eine "zu feuern", wenn er dem Jüngsten zu arg zugesetzt hatte. Das war aber rechtens.
Wir kannten in Deutschland viele weitere körperliche Strafen, die rechtens waren, und die nunmal Teil unserer Geschichte, unserer Kultur sind. In älteren Büchern, Gedichten, Liedern, finden sich tausende von Nachweisen dafür.
Weiterhin war es rechtens, Bedienstete (bis 1900 bzw. 1918) zu züchtigen, der Lehrherr den Lehrling (bis 1951) und der Ehemann, in Maßen, auch die Ehefrau! (in Bayern erst 1947 offiziell aufgehoben).
Wir entwickeln uns. Gesetze werden von Menschen für Menschen gemacht. Die Ansichten ändern sich. Zum Glück. Beim Blick in die Vergangenheit sollte das in Ihr Urteil über eine Person aber mit einbezogen werden.
Na dann ist ja alles klar. Es war ja auch früher in den USA üblich Sklaven zu halten, und in Südafrika war es üblich, Schwarze von Weißen zu trennen, und im 19. Jahrhundert hat man gern und oft das Wort "antisemitisch" mit in deutsche Parteisatzungen aufgenommen.
Newsflash, ihr Mixaunterstützer: In all diesen Fällen gab es auch schon damals Kritiker, die die Menschenverachtung, die geistige Armseligkeit und den Größenwahn von Schlägern, Sklavenhaltern, Rassisten und Antisemiten klar gesehen haben.
lieber martin, so wie du hier relativierst, lässt sich alles rechtfertigen. warum hast du die todestrafe nicht erwähnt?
seit 40 jahren ist die prügelpädagogik offiziell abgeschafft. aber es gab natürlich rückfälle. so und nicht anders ist das verhalten im dienst des herrn mixa zu verstehen.
Na dann ist ja alles klar. Es war ja auch früher in den USA üblich Sklaven zu halten, und in Südafrika war es üblich, Schwarze von Weißen zu trennen, und im 19. Jahrhundert hat man gern und oft das Wort "antisemitisch" mit in deutsche Parteisatzungen aufgenommen.
Newsflash, ihr Mixaunterstützer: In all diesen Fällen gab es auch schon damals Kritiker, die die Menschenverachtung, die geistige Armseligkeit und den Größenwahn von Schlägern, Sklavenhaltern, Rassisten und Antisemiten klar gesehen haben.
lieber martin, so wie du hier relativierst, lässt sich alles rechtfertigen. warum hast du die todestrafe nicht erwähnt?
seit 40 jahren ist die prügelpädagogik offiziell abgeschafft. aber es gab natürlich rückfälle. so und nicht anders ist das verhalten im dienst des herrn mixa zu verstehen.
"Es sei glaubwürdig, weil Bischof Mixa die Ohrfeigen nicht als Gewalt gegen Kinder interpretierte, sondern als Maßnahme der Kindererziehung."
Die ganze Zeit schon wird über Missbrauch in der katholischen Kirche gesprochen und da soll Herr Mixa jetzt nur zufällig die Öffentlichkeit falsch verstanden haben? Etwa wie: "Gewalt? Ne, hat's nie gegeben... Was? Schläge? Schläge und Ohrfeigen? Ja, die schon. Ach, Schläge und Ohrfeigen gelten heutzutage als Gewalt? Na ja, dann... Aber nur aus Liebe!"
Lächerlich!
....das mir das zwar, die Neusprech liebende deutsche Öffentlichkeit kennend, von ihm naiv vorkommt aber ich es doch durchaus glaubwürdig finde, dass er sich gar nicht vorstellen konnte, dass auch ein Kretin Missbrauch und Ohrfeigen gleichsetzen könnte. Man glaubte tatsächlich damals, man müsse so bestrafen und schuldete dies dem Kind, das sonst als Erwachsener versagen würde.
....das mir das zwar, die Neusprech liebende deutsche Öffentlichkeit kennend, von ihm naiv vorkommt aber ich es doch durchaus glaubwürdig finde, dass er sich gar nicht vorstellen konnte, dass auch ein Kretin Missbrauch und Ohrfeigen gleichsetzen könnte. Man glaubte tatsächlich damals, man müsse so bestrafen und schuldete dies dem Kind, das sonst als Erwachsener versagen würde.
Na dann ist ja alles klar - in der Bänkererziehung zumindest - Georg F. hat also vermutlich nicht genügend Prügel in der Jugend bekommen - oder Watschen oder was auch immer - und Josef A. dann eben wohl genau die richtige Dosis. Richtig Norbert ? So - irgendwie so - ist doch nun die verallgemeintheitlichte Logik eines Chefvolkswirtes erziehungsmäßig anzusehen. Also liebe Eltern und Erziehungsbeteiligte: Prügelt doch mal wieder ! Es schadet ja nicht, sofern daß Maß stimmt. Aber Achtung: einfach Mund halten manchmal auch nicht. Übrigens eine Frage bitte: wieviele XXX Millionen hat denn die kath. Kirche bei der DB angelegt ? Nur damit alle wissen woher der Wind weht und wohin das Fähnchen zeigt...
... die einen setzen heimlich auf heimliche Initiationsriten durch bezahlte 'Väter' oder (was natürlich viel häufiger der Fall ist) durch Mitschüler in geschlossenen Systemen, die anderen erklären Prügel zum Liebesbeweis durch Patres und andere. Und dann wird die körperliche Züchtigung auch noch zum Normalfall in den 80ern erklärt, was schon schulrechtlich einfach nicht stimmt, von der pädagogischen Diskussion seit den 60ern mal ganz abgesehen.
Auf berechtigte Kritik reagiert man aggressiv, weil man Aufklärung als Gefährdung der selbstgeschaffenen dunklen Biotope ansieht.
Wem geheh da die Referenzmaßstäbe durcheinander?
Ich bitte Sie,... es geht um Ohrfeigen. Das das ganze im selben Umfeld diskutiert wird, wie der Kindesmissbrauch in verschiedenen Internaten und Katholischen Einrichtungen ist vollkommen unverhältnismäßig.
Ich will ja nicht bestreiten, dass Prügel in Einzelfällen später zu psychischen Problemen führen können, aber das ist glaube ich nicht die Mehrzahl. Auch die Tatsache, dass man gewisse Taten im Kontext ihrer Zeit betrachten muss sollte nicht leichtfertig abgetan werden. Ich finde die Diskussion nicht dem Sachverhalt angemessen. Bischof Mixa sollte in Zukunft nicht mehr in Kirchlichen Bereichen der Kindererziehung tätig sein. Seine Autorität als Bischof sehe ich jedoch im Gegensatz zu den moralischen Vergehen z.B. einer Frau Käßmann nicht gefährdet. Die Kirche ist schließlich in allererster LInie auch eine INstitution die für Moralität steht.
...."es geht um Ohrfeigen. Das das ganze im selben Umfeld diskutiert wird, wie der Kindesmissbrauch in verschiedenen Internaten und Katholischen Einrichtungen ist vollkommen unverhältnismäßig."
Es ist eine bösartige Verleumdung und weit perverser als die damaligen Ohrfeigen.
Sie meinen, dass sich Fr. Käßmann unmoralischer verhalten hat als Bischof Mixa.
Fr. Käßmann ist mit zu viel Alkohol im Blut Auto gefahren und hat dabei eine rote Ampel überfahren. Es ist niemand geschädigt worden.
Hr. Mixa hat nach seiner eigenen Aussage Kindern Ohrfeigen gegeben, nach eidesstattlichen Aussagen der Opfer Kinder verprügelt. Er hat gelogen und stattdessen die Opfer als Lügner bezeichnet. Warten wir ab, wann er sich an die Prügel erinnert. Die Ohrfeigen sollen vor 20 bis 30 Jahren stattgefunden haben. Da war für Erzieher die Züchtigung sogar schon in Bayern verboten.
Es ist eine Schande, dass Hr. Mixa nicht genauso schnell und zielstrebig dem Vorbild von Fr. Käsmann gefolgt ist. Dabei muss man noch das Alter berücksichtigen. Hr. Mixa kann sich mit 67 auf sein Altenteil zurückziehen und die Beine baumeln lassen. Für ihn wäre es noch nicht einmal ein großer Schritt. Fr. Käsmann muss noch viele Jahre als Pastorin arbeiten.
von wegen im kontext der zeit verstehen und verharmlosen:
als der gute mann zuschlug, war die prügelei im schuldienst längst offiziell passé. 'zurückgeblieben' muss man das verhalten des späteren bischofs nennen.
gewalt war noch nie ein zeichen von liebe oder sonstwas positivem. die struktur der katholischen kirche ist gewalt. das erklärt vielleicht so einiges.
.... aha, es geht um Ohrfeigen! Da kann also ein Fremder daherkommen und Sie einfach so ohrfeigen. Dass wäre kein Missbrauch sondern eine Bagatelle? - Ach nein, bei Ihnen natürlich nicht? - Was soll es dann, die Opfer zu verhöhnen, ggf, nur zweitklassig zu sein. Mixa hat eine Rolle in seinem "beruflichen" Leben eingenommen: eine moralische Rolle. In der hat er nicht nur historisch sondern auch perspektivisch versagt. Zwangspensionierung wäre das Mindeste; Aberkennung der Pensionierung wegen dauerhafter Amtspflichtverletzung wäre verhältnismäßig.
Sie sollten sich vielleicht einmal in die psychotherapeutischen Praxen dieses Landes begeben. Sie würden sich wundern, wieviele da sitzen und dieser "liebevollen" Erziehungsmethode nicht wirklich etwas abgewinnen können. Sie würden sich wundern, wie nachhaltig die Folen von "Ohrfeigen" sind. Aber die Leute dort setzen sich wenigstens damit auseinander.
Andere sind wesentlich schlimmer dran: Sie glauben die Ohrfeigen hätten ihnen nicht geschadet - und benützen selber Gewalt als Mittel einer "liebevollen" Erziehung.
Völlig skurril ist Ihre Argumentation bezüglich der moralischen Bewertung der Taten von Frau Käßmann und Herrn Mixa. Die Eine fährt alkoholisiert Auto und überquert dabei eine rote Ampel. Das ist sicherlich ein Fehler, sie hat allerdinsg niemanden verletzt.
Herr Mixa hat Gewalt gegen andere eingesetzt. Für ihn ist Gewalt gegen andere ein Mittel im Umgang mit anderen. Er hat bewußt Menschen verletzt und gedemütigt. Er hat nachhaltig Leben beschädigt. Und zu dann hat er diejenigen, die sich da zu Wort melden auch noch als Lügner bezeichnet. Und Sie finden, das das Verhalten von Frau Käßmann moralisch verwerflicher sei, weil es, als Herr Mixa Gewalt gegen Kinder eingesetzt hat, das zur "Normalität" gehört habe? Grotesk. Im 3. Reich wurden Juden vergaßt und erschossen - muß ich das jetzt auch moralisch neu bewerten, weil damals die Todesstrafe, Antisemitismus und Judenhass üblich waren?
...."es geht um Ohrfeigen. Das das ganze im selben Umfeld diskutiert wird, wie der Kindesmissbrauch in verschiedenen Internaten und Katholischen Einrichtungen ist vollkommen unverhältnismäßig."
Es ist eine bösartige Verleumdung und weit perverser als die damaligen Ohrfeigen.
Sie meinen, dass sich Fr. Käßmann unmoralischer verhalten hat als Bischof Mixa.
Fr. Käßmann ist mit zu viel Alkohol im Blut Auto gefahren und hat dabei eine rote Ampel überfahren. Es ist niemand geschädigt worden.
Hr. Mixa hat nach seiner eigenen Aussage Kindern Ohrfeigen gegeben, nach eidesstattlichen Aussagen der Opfer Kinder verprügelt. Er hat gelogen und stattdessen die Opfer als Lügner bezeichnet. Warten wir ab, wann er sich an die Prügel erinnert. Die Ohrfeigen sollen vor 20 bis 30 Jahren stattgefunden haben. Da war für Erzieher die Züchtigung sogar schon in Bayern verboten.
Es ist eine Schande, dass Hr. Mixa nicht genauso schnell und zielstrebig dem Vorbild von Fr. Käsmann gefolgt ist. Dabei muss man noch das Alter berücksichtigen. Hr. Mixa kann sich mit 67 auf sein Altenteil zurückziehen und die Beine baumeln lassen. Für ihn wäre es noch nicht einmal ein großer Schritt. Fr. Käsmann muss noch viele Jahre als Pastorin arbeiten.
von wegen im kontext der zeit verstehen und verharmlosen:
als der gute mann zuschlug, war die prügelei im schuldienst längst offiziell passé. 'zurückgeblieben' muss man das verhalten des späteren bischofs nennen.
gewalt war noch nie ein zeichen von liebe oder sonstwas positivem. die struktur der katholischen kirche ist gewalt. das erklärt vielleicht so einiges.
.... aha, es geht um Ohrfeigen! Da kann also ein Fremder daherkommen und Sie einfach so ohrfeigen. Dass wäre kein Missbrauch sondern eine Bagatelle? - Ach nein, bei Ihnen natürlich nicht? - Was soll es dann, die Opfer zu verhöhnen, ggf, nur zweitklassig zu sein. Mixa hat eine Rolle in seinem "beruflichen" Leben eingenommen: eine moralische Rolle. In der hat er nicht nur historisch sondern auch perspektivisch versagt. Zwangspensionierung wäre das Mindeste; Aberkennung der Pensionierung wegen dauerhafter Amtspflichtverletzung wäre verhältnismäßig.
Sie sollten sich vielleicht einmal in die psychotherapeutischen Praxen dieses Landes begeben. Sie würden sich wundern, wieviele da sitzen und dieser "liebevollen" Erziehungsmethode nicht wirklich etwas abgewinnen können. Sie würden sich wundern, wie nachhaltig die Folen von "Ohrfeigen" sind. Aber die Leute dort setzen sich wenigstens damit auseinander.
Andere sind wesentlich schlimmer dran: Sie glauben die Ohrfeigen hätten ihnen nicht geschadet - und benützen selber Gewalt als Mittel einer "liebevollen" Erziehung.
Völlig skurril ist Ihre Argumentation bezüglich der moralischen Bewertung der Taten von Frau Käßmann und Herrn Mixa. Die Eine fährt alkoholisiert Auto und überquert dabei eine rote Ampel. Das ist sicherlich ein Fehler, sie hat allerdinsg niemanden verletzt.
Herr Mixa hat Gewalt gegen andere eingesetzt. Für ihn ist Gewalt gegen andere ein Mittel im Umgang mit anderen. Er hat bewußt Menschen verletzt und gedemütigt. Er hat nachhaltig Leben beschädigt. Und zu dann hat er diejenigen, die sich da zu Wort melden auch noch als Lügner bezeichnet. Und Sie finden, das das Verhalten von Frau Käßmann moralisch verwerflicher sei, weil es, als Herr Mixa Gewalt gegen Kinder eingesetzt hat, das zur "Normalität" gehört habe? Grotesk. Im 3. Reich wurden Juden vergaßt und erschossen - muß ich das jetzt auch moralisch neu bewerten, weil damals die Todesstrafe, Antisemitismus und Judenhass üblich waren?
Solche Ansichten können nur von einem kommen, der in einer Parallelwelt zur realen lebt, nämlich in der der Bankster.
"Mixas Position wirke nur nicht sinnvoll in einer Öffentlichkeit, welche die Referenzmaßstäbe durcheinander bringe."
Dieser Herr sieht sich wohl auch wegen der Finanzkrise als Verfolgter und sucht jetzt Gleichgesinnte. Nur so kann ich mir den zitierten Satz erklären. Veruntreuung von Geldern und Lügen sind für diesen Herrn Walter wohl nur dann verurtelenswerte Handlungen, wenn sie von ärmeren Bevölkerungsschichten begangen werden.
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