Katholische Kirche Katholiken erleichtert über Mixas Rücktritt
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat das Rücktrittsangebot des Augsburger Bischofs begrüßt. Die Entscheidung sei notwendig und unvermeidlich gewesen.
In der wichtigsten Laienorganisation der katholischen Kirche, dem Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), überwiegt die Zustimmung zum Rücktrittsangebot des Augsburger Bischofs Walter Mixa. "Es ist eine Erleichterung für die Katholische Kirche in Deutschland, es ist doch eine schwere Last geworden", sagte der ZdK-Vorsitzende Alois Glück am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Er kritisierte Mixa für die Art und Weise, wie dieser mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, er habe Gewalt gegen Kinder angewandt, umgegangen sei und sprach von einer "persönlichen Tragödie." Glück ging davon aus, dass der Papst das Rücktrittsgesuch Mixas annehmen wird: "Alles andere wäre unvorstellbar."
Mixa habe sich durch die Art seiner Reaktionen in eine schwierige Situation manövriert, sagte Glück. "Ein sehr offener Umgang von Anfang an hätte vielleicht eine andere Entwicklung ermöglicht", fügte der frühere bayerische Landtagspräsident hinzu. Letztlich sei der Rücktritt unausweichlich gewesen. Der Katholischen Kirche bescheinigte Glück derzeit eine "riesige Vertrauenskrise, wie sie seit Jahrhunderten nicht da war."
Das Augsburger Ordinariat hatte am Donnerstagmorgen bestätigt, dass Mixa Papst Benedikt am Mittwoch in einem Brief seinen Rücktritt vom Amt des Bischofs wie auch vom Amt des Militärbischofs angeboten hatte. Mixa war wegen Misshandlungsvorwürfen während seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen und Vorsitzender des Kuratoriums der dortigen Waisenhausstiftung unter öffentlichen Druck geraten. Erst nach langem Zögern hatte er zugegeben, damals möglicherweise Kinder und Jugendliche geschlagen zu haben.
Auch der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU), der Mitglied im ZdK ist, nannte den Schritt Mixas richtig. "Ich glaube, er hat jetzt die notwendigen Schritte eingeleitet, ich bin gespannt, wie der Vatikan auf das Angebot reagiert", sagte Fahrenschon. "Wer Bischof Mixa kennt, der weiß, das Bischof Mixa sich seiner Verantwortung bewusst ist und sich seiner Verantwortung stellt."
- 2010
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Bischof Walter Mixa sorgte immer wieder mit Äußerungen zum Tagesgeschehen für Aufregung. Eine kleine Auswahl seiner Einlassungen der vergangenen Jahre.
Februar: Bischof Mixa macht die 68er-Generation für die Missbrauchsvorfälle in der katholischen Kirche und andernorts mitverantwortlich: "Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig."
- 2009
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Februar: Bezogen auf Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williams sagt Mixa: "Es hat diesen Holocaust sicher in diesem Umfang mit sechs Millionen Getöteten gegeben. Wir haben diese Zahl durch Abtreibungen aber bereits überschritten."
- 2007
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Februar: Familienministerin Ursula von der Leyen möchte die Krippenplätze bundesweit ausbauen. Frauen sollen Familie und Beruf vereinbaren können. Mixa sagt dazu: "Die Familienpolitik von Frau von der Leyen (...) ist vorrangig darauf ausgerichtet, junge Frauen als Arbeitskräfte-Reserve für die Industrie zu rekrutieren.“ Kinder nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiere Frauen zu "Gebärmaschinen".
März: Auf der Reise der Deutschen Bischofskonferenz ins heilige Land sagt Bischof Mixa: "Die ghettoartige Situation in den besetzten Gebieten ist fast schon Rassismus“.
Juli: Die Kreationisten-Debatte aus den USA erreicht Deutschland: Die hessische Kultusministerin Katrin Wolff schlägt vor, die christliche Schöpfungslehre mit in den Biologieunterricht aufzunehmen. Mixa springt ihr zur Seite: "Es gibt keinen Absolutheitsanspruch der Evolutionstheorie. Sich allein auf eine Erklärung festzulegen, wie dies in der Schulpraxis geschieht, hat etwas Totalitäres und ist auch und gerade aus Sicht der Wissenschaft unvernünftig.“
Oktober: Die Familienpolitik von Ministerin von der Leyen nimmt der Bischof erneut zum Anlass, um seine Ansichten zum Thema Frauen und Beruf zu äußern: "Familienpolitik darf nicht als staatliches Umerziehungsprogramm missbraucht werden, mit dem junge Frauen in erster Priorität auf Erwerbstätigkeit statt auf Familienarbeit und Kindererziehung eingestellt werden sollen."
Der Sprecher des Augsburger Priesterrates Rates, Bernhard Ehler, sagte, es sei anzuerkennen, dass Mixa weiteren Schaden von der Kirche abwenden wolle. Er bedauere aber, dass der Bischof vor einem solchen Ende stehe. Jetzt gelte es für das Bistum Augsburg, einen Neuanfang zu finden. Dazu werde das Domkapitel nach Annahme des Rücktritts durch den Papst einen Diözesanadministrator wählen, der bis zur Neubesetzung des Bischofsamtes das Bistum leiten werde. In Kirchenkreisen gilt der Augsburger Weihbischof Anton Losinger als Kandidat für das Amt des Administrators.
Positive Reaktionen kamen auch aus der Politik. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sagte am Donnerstag im ZDF, sie könne die gegen den Bischof erhobene Kritik nachvollziehen und habe Respekt vor seinem Schritt.
Der Sprecher der christsozialen Katholiken, Thomas Goppel (CSU), sagte am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin: "Respekt ist notwendig und sinnvoll. Der Bischof hat eine Entscheidung getroffen, spät, aber nicht zu spät, zu einer Kondition, wenn sie denn so akzeptiert wird und sich so bewahrheitet, die man sehr wohl anerkennend in die Tat umsetzen kann, nämlich jetzt dafür zu sorgen, dass die Diözese eine neue Besetzung und einen Neuanfang erfährt."
Die Grünen-Bundesvorsitzenden Claudia Roth betonte, "ein Geistlicher, der prügelt, lügt und Gelder für Waisenkinder zweckentfremdet" habe auf einem Bischofssitz nichts verloren."Die Zeit von selbstherrlichen und unangreifbaren Kirchenfürsten ist endgültig vorbei."
Alle, zu denen ich ungerecht gewesen sein mag, und alle, denen ich Kummer bereitet habe, bitte ich heute noch einmal um Verzeihung.
Goppel kritisierte aber auch die Berichterstattung über die angebliche Misshandlung von Heimkindern durch Mixa. "Dass man deswegen einen Skandal konstruiert, in dem die ganze Kirche untergehen könnte, das geht nicht", so der frühere bayerische Minister. Ihn störe die "Einseitigkeit", mit der behauptet werde, dass solche Einzelfälle die Kirche darstellten.
Mixa hatte nach wochenlangem Leugnen vor Kurzem zugegeben, er könne nicht ausschließen, in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen Kinder geschlagen zu haben. Während Mixa von Ohrfeigen oder "Watschen" sprach, werfen ihm die Betroffenen vor, sie teilweise mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen zu haben. Zusätzlich steht der Bischof wegen des Vorwurfs dubiosen Finanzgebarens in der Kritik. Ein Sonderbeauftragter untersucht dies gegenwärtig.
Mixa hatte einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zufolge sein Rücktrittsgesuch damit begründet, dass die "anhaltende öffentliche Diskussion" um seine Person "Priester und Gläubige schwer belastet". Er wolle nun den Weg für einen Neuanfang freimachen. "Alle, zu denen ich ungerecht gewesen sein mag, und alle, denen ich Kummer bereitet habe, bitte ich heute noch einmal um Verzeihung", zitierte die Zeitung den Bischof. Mixa sicherte demnach zu, auch nach dem Ausscheiden aus seinem Amt an der Aufklärung aller gegen ihn erhobenen Vorwürfe mitwirken zu wollen.
Alle geplanten öffentlichen Termine der nächsten Zeit sagte Mixa am Vormittag ab. Er will nun zunächst einmal in Urlaub fahren. Wie der Generalvikar des Bistums Augsburg, Karlheinz Knebel,mitteilte, will Mixa damit räumlich und zeitlich etwas Abstand gewinnen.
- Datum 22.04.2010 - 12:31 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
- Kommentare 17
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Ungeklärt sind nach wie vor die Motive des Dirk Voss.
http://www.augsburgwiki.d...
Kennt jemand in der jüngeren Geschichte eine PR-Kampagne
die ihrem Auftraggeber - und damit dem Image des verantwortlichen
PR-Managers - mehr geschadet hat? Wer kennt Dirk Voss?
Ist es denkbar, das Dirk Voss ganz andere Absichten hatte?
Auch schon bei früheren Aktionen Mixas - "Frauen als Gebärmaschinen,
68er als Sündenbock für den sexuellen Missbrauch in der Kirche" -
erschien Mixa fast schon als Marionette Voss'.
Voss hat damit viel mehr Katholiken zum Austritt aus der Kirche getrieben
als Hitchens und Dawkins zusammen. Man könnte also durchaus auf die
Idee kommen, Dirk Voss sei ein fundamentalistischer Atheist.
Aber auch eine andere Erklärung ist denkbar: Er steht dem extrem
fundamentalistischen Flügel der katholischen Kirche nahe (siehe kreuz.net)
und sieht die vielen Kirchenaustritte als notwendige Verschlankung,
um endlich alle Reformer und Zweifler rauszudrängen, damit der Weg
frei ist für einen reaktionären Kurswechsel.
Mixa ist für seine verfehlungen und seinen PR-Supergau selbst verantwortlich. Er war derjenige, der im Bistum die letze Entscheidung darüber hatte, was wie getan werden sollte.
Also versuchen Sie nicht mit solchem an den Haaren herbeigezogenen Verdächtigungen eine Verschwörungstheorie aufzubauen, um damit Verantwortung von Herrn Mixa abzuwälzen.
Es ist für mich immer wieder verblüffend, wie realitätstresistent manche autoritätsgläubige und religiöse Menschen doch sind. Was nicht sein kann das nicht sein darf - und Schuld sind im Zweifel immer andere. Selbst wenn man dazu irgendwelche dunklen Mächte erfinden muss...
MfG Ijon Tichy
Mixa ist für seine verfehlungen und seinen PR-Supergau selbst verantwortlich. Er war derjenige, der im Bistum die letze Entscheidung darüber hatte, was wie getan werden sollte.
Also versuchen Sie nicht mit solchem an den Haaren herbeigezogenen Verdächtigungen eine Verschwörungstheorie aufzubauen, um damit Verantwortung von Herrn Mixa abzuwälzen.
Es ist für mich immer wieder verblüffend, wie realitätstresistent manche autoritätsgläubige und religiöse Menschen doch sind. Was nicht sein kann das nicht sein darf - und Schuld sind im Zweifel immer andere. Selbst wenn man dazu irgendwelche dunklen Mächte erfinden muss...
MfG Ijon Tichy
Es wurde kein Skandal "konstruiert", allein das Verhalten der kath. Kirche ist skandalös. Die Nachricht wird nicht besser, wenn man den Überbringer zum Schuldigen macht.
Und "Untergang", ja, ist Thomas Goppel so kleingläubig, dass er an der Macht des Herrn zweifelt, seine Kirche zu schützen? Sind das alle Agnostiker dort oder wie darf man solche Vorwürfe verstehen?
nach dem rücktritt des augsburger bischofs mixa ist nun abzuwarten, ob dies der anfang einer dringend notwendigen welle von konsequenten rücktritten ist, oder ob solche rücktritte teil einer reihe von bauernopfern darstellen, um letztlich das machtsystem amtskirche zu schützen.
die frage, ob der katholischen kirche eine wende zur glaubwürdigkeit gelingt, hängt mir sicherheit auch davon ab, ob der grossinquisitor ratzinger ebenso seine konsequenzen zieht.
wer, wenn nicht er, als ehemaliger “geheimdienstchef” des kirchlichen machtapparates, repräsentiert genau jene machenschaften und vorgehensweisen, die so viele opfer leiden liessen. vertuschen und verstecken, täter schützen, opfer mundtot machen, das war zwar nie offizielle forderung des katechismus, aber jahrhunderte lange praxis einer machtbesessenen altherrentäterschaft, die entweder selbst aktive täter, oder zumindest zu komplizen all jener grausamkeiten wurden, die so viele seelen zugrunde richtete.
mir ist klar, dass die vorstellung, ein ratzinger könnte zurücktreten, wohl schon hart am klinikreifen realitätsverlust vorbeischrammt, aber ohne einen solchen schritt in neue dimensionen wird die schar der gläubigen allein sich wohl kaum aus den strukturen der täter lösen können.
http://bernhardjenny.word...
Sehr geehrte Damen Herren.
Klare Entscheidung, klarer Glaube. Es hilft dem Glaubenden seinen Weg mit der Kirche gemeinsam zu gehen. Eine Erneuerung tut sich auf, etwas spät aber der richtige.
Da sprach der Engel Aloisius zu Bischof Mixa: "Oh Walter, der du den guten Hirten in einem Monat dreimal verleumdet hast, zieh dich zurück und tue Buße!"
Mixa ist für seine verfehlungen und seinen PR-Supergau selbst verantwortlich. Er war derjenige, der im Bistum die letze Entscheidung darüber hatte, was wie getan werden sollte.
Also versuchen Sie nicht mit solchem an den Haaren herbeigezogenen Verdächtigungen eine Verschwörungstheorie aufzubauen, um damit Verantwortung von Herrn Mixa abzuwälzen.
Es ist für mich immer wieder verblüffend, wie realitätstresistent manche autoritätsgläubige und religiöse Menschen doch sind. Was nicht sein kann das nicht sein darf - und Schuld sind im Zweifel immer andere. Selbst wenn man dazu irgendwelche dunklen Mächte erfinden muss...
MfG Ijon Tichy
Mixa ist selbst verantwortlich. Die Frage, welche Rolle seine Berater spielten sehe ich aber völlig unabhängig von dieser Feststellung. Kann sich jemand, der Voss in der ARD gesehen hat vorstellen, das dieser Mann "in guter Absicht" im Sinne der katholischen Kirche gehandelt hat? Mir fällt das schwer.
Mixa ist selbst verantwortlich. Die Frage, welche Rolle seine Berater spielten sehe ich aber völlig unabhängig von dieser Feststellung. Kann sich jemand, der Voss in der ARD gesehen hat vorstellen, das dieser Mann "in guter Absicht" im Sinne der katholischen Kirche gehandelt hat? Mir fällt das schwer.
Mixa ist selbst verantwortlich. Die Frage, welche Rolle seine Berater spielten sehe ich aber völlig unabhängig von dieser Feststellung. Kann sich jemand, der Voss in der ARD gesehen hat vorstellen, das dieser Mann "in guter Absicht" im Sinne der katholischen Kirche gehandelt hat? Mir fällt das schwer.
"Im Sinne der katholischen Kirche" handeln - dafür gibt es mindestens 2 Haupt-Richtungen. Die eine davon bezieht die (wahrhaft) Gläubigen -zu denen ich jede Menge Geistlicher rechne) mit ein, und dient dem gemeinschaftlichen Glauben und dessen Präsenz im Alltagsleben.
Darüber haben wir es hier aber nicht, das wäre zu einfach.
Die andere Haupt-Richtung spricht zwar von "Kirche", meint aber _Amts_kirche, bzw. die darin (un)wesenden Herren. Ich fürchte, dort ist tatsächlich mehr und mehr die Auffassung vertreten, dass man, wenn man von _denen da unten_ (deren Geld man gerne nimmt, die aber von so was igittigitt wie Demokratie reden) schon immer mehr in die Defensive und (politisch) ins Abseits gedrängt wird, sich dann seine _eigene Elite_ schaffen muss. Da sind sie kräftig dabei, und für die Finanzierung des immer kleineren Kreises reichen deren Weihgaben durchaus hin. Die kleinen Pfarren kann man ja ruhig personell und finanziell vor die Hunde gehen lassen, bzw. zu Notgemeinschaften von Gemeinden degradieren...
Auch vor diesem Denkbild muss man sich nicht wundern, wenn keinerlei Unrechtsbewusstsein vorhanden ist. Wozu / wofür soll man sich vor der Plebs denn rechtfertigen?
Ich habe einen sehr guten Freund, der katholischer Priester und an diesem Lügen- und Sparsystem mittlerweile völlig zerbrochen ist. Er weiß gut genug, dass für Prestigeprojekte jeglicher Art, die der Kirchenelite dienen, immer jede Menge Geld da ist - nur für Armeleutepfarren, da ist der Sack zu). Denn das wäre ja die vorgenannte erste Hauptrichtung. Pfui.
"Im Sinne der katholischen Kirche" handeln - dafür gibt es mindestens 2 Haupt-Richtungen. Die eine davon bezieht die (wahrhaft) Gläubigen -zu denen ich jede Menge Geistlicher rechne) mit ein, und dient dem gemeinschaftlichen Glauben und dessen Präsenz im Alltagsleben.
Darüber haben wir es hier aber nicht, das wäre zu einfach.
Die andere Haupt-Richtung spricht zwar von "Kirche", meint aber _Amts_kirche, bzw. die darin (un)wesenden Herren. Ich fürchte, dort ist tatsächlich mehr und mehr die Auffassung vertreten, dass man, wenn man von _denen da unten_ (deren Geld man gerne nimmt, die aber von so was igittigitt wie Demokratie reden) schon immer mehr in die Defensive und (politisch) ins Abseits gedrängt wird, sich dann seine _eigene Elite_ schaffen muss. Da sind sie kräftig dabei, und für die Finanzierung des immer kleineren Kreises reichen deren Weihgaben durchaus hin. Die kleinen Pfarren kann man ja ruhig personell und finanziell vor die Hunde gehen lassen, bzw. zu Notgemeinschaften von Gemeinden degradieren...
Auch vor diesem Denkbild muss man sich nicht wundern, wenn keinerlei Unrechtsbewusstsein vorhanden ist. Wozu / wofür soll man sich vor der Plebs denn rechtfertigen?
Ich habe einen sehr guten Freund, der katholischer Priester und an diesem Lügen- und Sparsystem mittlerweile völlig zerbrochen ist. Er weiß gut genug, dass für Prestigeprojekte jeglicher Art, die der Kirchenelite dienen, immer jede Menge Geld da ist - nur für Armeleutepfarren, da ist der Sack zu). Denn das wäre ja die vorgenannte erste Hauptrichtung. Pfui.
"Gott sei Dank"
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