Golf von Mexiko Ölteppich erreicht die Küste der USA
Schneller als erwartet hat das Öl im Golf von Mexiko das Festland erreicht. Das hochsensible Mississippi-Delta ist bedroht – trotz weiträumig ausgelegter Barrieren.
Die USA stehen vor einer der größten Umweltkatastrophen ihrer Geschichte: In der Nacht meldeten die örtlichen Behörden, dass der Ölteppich nahe der Mündung des Mississippi an Land geschwappt sei. Wo das Öl sonst noch an Land gespült werde, sei jedoch noch nicht abzusehen, sagte ein Sprecher der Küstenwache. "Es ist sehr schwierig in der Nacht, vor allem wegen des großen Gebiets, das betroffen sein könnte." Sobald das erste Tageslicht da sei, solle ein Kontrollflug die notwendigen Informationen bringen.
Wind hatte das Öl am Donnerstag schneller als zunächst erwartet vor das Wildschutzgebiet Pass-A-Loutre am Mississippi-Delta getrieben. Letzten Angaben zufolge hatte der Ölfilm eine Ausdehnung von etwa 70 mal 170 Kilometern. Hoffnungen, einen Teil des Öls auf dem Meer abbrennen und so unschädlich machen zu können, hatten sich wegen schlechten Wetters und hoher Wellen zerschlagen.
An der Küste des Bundesstaates Louisiana bereiteten sich die Einsatzkräfte derweil weiter auf das Eintreffen des riesigen Ölteppichs vor. Um die Küsten zu schützen, haben sie eine große Zahl von Öl-Barrieren ausgelegt. Die Online-Ausgabe der britischen Zeitung Times berichtete jedoch, dass die Wellen momentan so hoch seien, dass sie die Barrieren überspülten.
- Natur in Gefahr
-
Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.
Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.
Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.
- Meerestiere
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Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.
Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.
Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.
Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.
- Vögel
-
Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.
Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.
Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.
- Pflanzen
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Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.
Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.
Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.
- Fischerei
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Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.
Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.
In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.
Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.
Präsident Barack Obama will die Heimatschutzministerin Janet Napolitano, den Innenminister Ken Salazar und die Chefin der Umweltbehörde (EPA), Lisa Jackson, in das Notstandsgebiet schicken. Sie sollen sich über die getroffenen Maßnahmen informieren. Die US-Regierung hatte das Unglück bereits als Katastrophe "von nationaler Bedeutung" eingestuft. Damit können Ressourcen aus anderen Regionen abgezogen und besser koordiniert werden.
Die Minister sollen in Louisiana auch weiter Druck auf den Ölkonzern BP ausüben. Dessen Bohrinsel Deepwater Horizon war in der vergangenen Woche im Golf von Mexiko gesunken und hatte damit die Katastrophe ausgelöst. Seitdem fließt aus dem Bohrloch in 1500 Metern Tiefe Öl ungehindert ins Meer. Schätzungen der US-Behörde für Meeresforschung (NOAA) zufolge sind es inzwischen täglich rund 700 Tonnen. "Ich bin erschrocken. Das ist eine äußerst große Sache", sagte Behördenvertreter David Kennedy.
Wenn es weiter in diesen Mengen sprudelt, dauert es keine zwei Monate, bis das Ausmaß der Exxon-Valdez-Katastrophe von 1989 erreicht ist. Das Tankerunglück löste die bisher schlimmste Ölpest in der US-Geschichte aus.
BP hat zugesichert, "alles zu tun, um die Auswirkungen dieses Ereignisses zu minimieren". Dem britischen Ölmulti zufolge ist bereits der größte Einsatz aller Zeiten zur Eindämmung eines Ölteppichs im Gange. Bislang konnten die Lecks jedoch auch mit Unterwasser-Robotern nicht abgedichtet werden. Ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Innenministeriums sagte, es könne noch 90 Tage dauern, bis ein Entlastungsventil an der Bohrinsel angebracht sei. Bis dahin könnte aus den insgesamt drei Lecks weiterhin Öl ungehindert austreten. Obama hatte bereits angekündigt, dass BP die Kosten für den Kampf gegen und die Beseitigung der drohenden Ölpest übernehmen müsse.
- Datum 30.04.2010 - 12:30 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 16
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Erst nach Deregulation schreien aber dann die Probleme nicht selbst lösen können. Ich hoffe man wird BP am Schluss die Rechnung schicken und der Konzern geht daran zugrunde.
hört sich gar nicht so schlimm an. Kann so wenig Öl das Ökosystem wirklich so schädigen, wie hier propagiert wird?
700 Tonnen sind wirklich nur eine kleine Zahl. 800000 Liter pro Tag hört sich schon schlimmer an.
Sehr hilfreich finde ich die Information, dass der Ölteppich lt. Stand von vor ein paar Tagen eine Fläche von 77x63km bedeckt. 77 mal 63 km. Jeder von uns hat ja so seine Vorstellung der Stadt, in der er wohnt. Man stelle sich vor, man geht aus dem Haus und soweit man sehen und gehen kann, überall ist Öl. Alles ist bedeckt.
77x63km sind 4851 km². Zum Vergleich: Das Ruhrgebiet wird auf Wikipedia mit einer Fläche von 4435 km² angegeben. Ganz NRW hat ca. 34000 km². 9 Tage sind bisher seit dem Unglück vergangen, in 63 weiteren Tagen also ist der Ölteppich, die bisherigen Daten zugrunde gelegt, so groß wie ganz NRW. Nun hoffe ich ja, dass das Öl schneller als in 63 Tagen zumindest an der Quelle gestoptt werden kann. Aber wie es in den Berichten ja heisst, wenn sich die Ölhähne nicht per Roboter unter Wasser direkt zudrehen lassen, dann braucht es noch 90 Tage, bis Plan B wirken kann. Solange tritt Öl aus. Damit könnte man Hessen vielleicht noch zusätzlich bedecken.
Eine derart große Fläche von NRW plus Hessen, komplett von Öl bedeckt, die hat bestimmt sehr negativen Einfluss auf das Ölosystem. Derzeit ist es zwar noch auf dem Meer. Aber früher oder später gelangt es an die Küste, an einigen Stellen dann geballt. Und das ist ein ziemlicher Todesstoß für die Umwelt dort, die in Küstenregionen ein sehr dichtes Ökosystem bildet.
jedenfalls für einige Zeit , für einen Menschen sind 10-50 Jahre eine Ewigkeit, für Mutter Erde allerdings nichtmal ein Wimpernschlag wert.
Warum jetzt ein aufhebens drum gemacht wird sind die Milliarden Dollar die jetzt verloren gehen.
BP muss alles zahlen, wurde gestern abend im US Fernsehen gesagt.
Müssen die Amerikaner wohl doch schneller den Iran angreifen um das fehlende Öl zu ersetzen :P.
Mal sehen wie lange es dauert bis die nächste Meldung um Iranische Atomwaffen erscheint.
700 Tonnen sind wirklich nur eine kleine Zahl. 800000 Liter pro Tag hört sich schon schlimmer an.
Sehr hilfreich finde ich die Information, dass der Ölteppich lt. Stand von vor ein paar Tagen eine Fläche von 77x63km bedeckt. 77 mal 63 km. Jeder von uns hat ja so seine Vorstellung der Stadt, in der er wohnt. Man stelle sich vor, man geht aus dem Haus und soweit man sehen und gehen kann, überall ist Öl. Alles ist bedeckt.
77x63km sind 4851 km². Zum Vergleich: Das Ruhrgebiet wird auf Wikipedia mit einer Fläche von 4435 km² angegeben. Ganz NRW hat ca. 34000 km². 9 Tage sind bisher seit dem Unglück vergangen, in 63 weiteren Tagen also ist der Ölteppich, die bisherigen Daten zugrunde gelegt, so groß wie ganz NRW. Nun hoffe ich ja, dass das Öl schneller als in 63 Tagen zumindest an der Quelle gestoptt werden kann. Aber wie es in den Berichten ja heisst, wenn sich die Ölhähne nicht per Roboter unter Wasser direkt zudrehen lassen, dann braucht es noch 90 Tage, bis Plan B wirken kann. Solange tritt Öl aus. Damit könnte man Hessen vielleicht noch zusätzlich bedecken.
Eine derart große Fläche von NRW plus Hessen, komplett von Öl bedeckt, die hat bestimmt sehr negativen Einfluss auf das Ölosystem. Derzeit ist es zwar noch auf dem Meer. Aber früher oder später gelangt es an die Küste, an einigen Stellen dann geballt. Und das ist ein ziemlicher Todesstoß für die Umwelt dort, die in Küstenregionen ein sehr dichtes Ökosystem bildet.
jedenfalls für einige Zeit , für einen Menschen sind 10-50 Jahre eine Ewigkeit, für Mutter Erde allerdings nichtmal ein Wimpernschlag wert.
Warum jetzt ein aufhebens drum gemacht wird sind die Milliarden Dollar die jetzt verloren gehen.
BP muss alles zahlen, wurde gestern abend im US Fernsehen gesagt.
Müssen die Amerikaner wohl doch schneller den Iran angreifen um das fehlende Öl zu ersetzen :P.
Mal sehen wie lange es dauert bis die nächste Meldung um Iranische Atomwaffen erscheint.
Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis solch ein Ereignis wieder eintritt. Der schier endlose Ressourcenhunger der Menschheit trifft wie immer Mutter Natur und damit zerstören wir uns "wieder mal" ein Stück selbst.
Ich weine um die vielen Tiere, die bei dieser Katastrophe ihr Leben lassen müssen und qualvoll zugrunde gehen werden.
Das schwarze Gold aus der Tiefe ist ein Segen für die Menschheit, aber gleichzeitig leider auch ein Fluch.
Hoffentlich kann sich das Ökosystem davon wieder erholen.
an genau der richtigen Stelle passiert um die entsprechenden Folgen zu haben. Wenn erstmal die Strände von vier konservativen Staaten völlig verdreckt sind werden vielleicht ein paar Leute umdenken. Vermutlich aber nicht allzuviele...
an genau der richtigen Stelle passiert um die entsprechenden Folgen zu haben. Wenn erstmal die Strände von vier konservativen Staaten völlig verdreckt sind werden vielleicht ein paar Leute umdenken. Vermutlich aber nicht allzuviele...
an genau der richtigen Stelle passiert um die entsprechenden Folgen zu haben. Wenn erstmal die Strände von vier konservativen Staaten völlig verdreckt sind werden vielleicht ein paar Leute umdenken. Vermutlich aber nicht allzuviele...
Eine Ölkatastrophe zur rechten Zeit am rechten Ort. Die betroffenen Tiere, Pflanzen, und Menschen sind Kollateralschäden, die wir gerne in Kauf nehmen für die Erkenntins, dass Öl schmutzig ist.
Es sein "der größte Einsatz aller Zeiten zur Eindämmung eines Ölteppichs", so BP.
Als die ABT Summer 1991 vor Angola sank (Sie erinnern sich, die Medien berichteten ausführlich?) liefen 260.000t Öl aus.
Dagegen sind die 700t pro Tag vor Louisiana eine Kleinigkeit (dauert über ein Jahr bis eine vergleichbare Menge ausgeflossen ist). Aber offensichtlich ist eine amerikanische Ölkatastrophe nicht mit einer angolanischen zu vergleichen.
Eine Ölkatastrophe zur rechten Zeit am rechten Ort. Die betroffenen Tiere, Pflanzen, und Menschen sind Kollateralschäden, die wir gerne in Kauf nehmen für die Erkenntins, dass Öl schmutzig ist.
Es sein "der größte Einsatz aller Zeiten zur Eindämmung eines Ölteppichs", so BP.
Als die ABT Summer 1991 vor Angola sank (Sie erinnern sich, die Medien berichteten ausführlich?) liefen 260.000t Öl aus.
Dagegen sind die 700t pro Tag vor Louisiana eine Kleinigkeit (dauert über ein Jahr bis eine vergleichbare Menge ausgeflossen ist). Aber offensichtlich ist eine amerikanische Ölkatastrophe nicht mit einer angolanischen zu vergleichen.
Drill Baby drill!?
Eine Ölkatastrophe zur rechten Zeit am rechten Ort. Die betroffenen Tiere, Pflanzen, und Menschen sind Kollateralschäden, die wir gerne in Kauf nehmen für die Erkenntins, dass Öl schmutzig ist.
Es sein "der größte Einsatz aller Zeiten zur Eindämmung eines Ölteppichs", so BP.
Als die ABT Summer 1991 vor Angola sank (Sie erinnern sich, die Medien berichteten ausführlich?) liefen 260.000t Öl aus.
Dagegen sind die 700t pro Tag vor Louisiana eine Kleinigkeit (dauert über ein Jahr bis eine vergleichbare Menge ausgeflossen ist). Aber offensichtlich ist eine amerikanische Ölkatastrophe nicht mit einer angolanischen zu vergleichen.
700 Tonnen sind wirklich nur eine kleine Zahl. 800000 Liter pro Tag hört sich schon schlimmer an.
Sehr hilfreich finde ich die Information, dass der Ölteppich lt. Stand von vor ein paar Tagen eine Fläche von 77x63km bedeckt. 77 mal 63 km. Jeder von uns hat ja so seine Vorstellung der Stadt, in der er wohnt. Man stelle sich vor, man geht aus dem Haus und soweit man sehen und gehen kann, überall ist Öl. Alles ist bedeckt.
77x63km sind 4851 km². Zum Vergleich: Das Ruhrgebiet wird auf Wikipedia mit einer Fläche von 4435 km² angegeben. Ganz NRW hat ca. 34000 km². 9 Tage sind bisher seit dem Unglück vergangen, in 63 weiteren Tagen also ist der Ölteppich, die bisherigen Daten zugrunde gelegt, so groß wie ganz NRW. Nun hoffe ich ja, dass das Öl schneller als in 63 Tagen zumindest an der Quelle gestoptt werden kann. Aber wie es in den Berichten ja heisst, wenn sich die Ölhähne nicht per Roboter unter Wasser direkt zudrehen lassen, dann braucht es noch 90 Tage, bis Plan B wirken kann. Solange tritt Öl aus. Damit könnte man Hessen vielleicht noch zusätzlich bedecken.
Eine derart große Fläche von NRW plus Hessen, komplett von Öl bedeckt, die hat bestimmt sehr negativen Einfluss auf das Ölosystem. Derzeit ist es zwar noch auf dem Meer. Aber früher oder später gelangt es an die Küste, an einigen Stellen dann geballt. Und das ist ein ziemlicher Todesstoß für die Umwelt dort, die in Küstenregionen ein sehr dichtes Ökosystem bildet.
ein Großteil der in Amerika verzehrten Meerestiere stammt aus der Region, die jetzt für Jahre zerstört wurde und das alles aus Profitgier
bin gespannt was BP am Ende wirklich bezahlen muss, weil bei mehreren Milliarden US wird wahrscheinlich lange vor amerikanischen Gerichten gestritten werden und am ende gibt es einen Vergleich, eines ist aber jetzt schon klar, die wahren Gewinner dieser Katastrophe dürften die Rechtsanwälte werden, jahrelang Millionengagen
ein Großteil der in Amerika verzehrten Meerestiere stammt aus der Region, die jetzt für Jahre zerstört wurde und das alles aus Profitgier
bin gespannt was BP am Ende wirklich bezahlen muss, weil bei mehreren Milliarden US wird wahrscheinlich lange vor amerikanischen Gerichten gestritten werden und am ende gibt es einen Vergleich, eines ist aber jetzt schon klar, die wahren Gewinner dieser Katastrophe dürften die Rechtsanwälte werden, jahrelang Millionengagen
jedenfalls für einige Zeit , für einen Menschen sind 10-50 Jahre eine Ewigkeit, für Mutter Erde allerdings nichtmal ein Wimpernschlag wert.
Warum jetzt ein aufhebens drum gemacht wird sind die Milliarden Dollar die jetzt verloren gehen.
BP muss alles zahlen, wurde gestern abend im US Fernsehen gesagt.
Müssen die Amerikaner wohl doch schneller den Iran angreifen um das fehlende Öl zu ersetzen :P.
Mal sehen wie lange es dauert bis die nächste Meldung um Iranische Atomwaffen erscheint.
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