Ölpest Dokument belegt riskantes Vorgehen von BP
Die größte Ölkatastrophe in der Geschichte der Menschheit ist laut einem Papier auf ein riskantes Bohrverfahren zurückzuführen. BP wollte damit vermutlich Kosten sparen.
BP soll mehrere Tage vor der Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon zwei Möglichkeiten gehabt haben, das Bohrloch im Golf von Mexiko mit Röhren zu versehen. Eine auf lange Sicht günstige, weniger sichere und eine langfristig teurere, die aber mehr Sicherheit verspricht. BP entschied sich für die günstigere – und riskantere Version. Dies geht aus einem konzerneigenen Dokument hervor, das der New York Times zugespielt wurde. BP war sich dieses Risikos durchaus bewusst, wie das Firmenpapier belegt.
Greg McCormack, der dem Petroleum Extension Service der University of Texas vorsteht, sagte der Zeitung, die von BP verwendete Methode sei "ohne Zweifel der riskantere Weg" gewesen. Die angewandte Technik wird in dem Dokument als "das ökonomische Verfahren" bezeichnet. Bei der verwendeten Methode kann Gas austreten und bis zum Förderkopf aufsteigen. Genau dies geschah wenige Stunden vor der Explosion und könnte nach Meinung von Ermittlern auch der Grund für sie gewesen sein.
Nach Angaben des BP-Sprechers Andrew Gowers gibt es keinen Standard, welche Methode bei Tiefbohrungen anzuwenden ist – die von BP verwendete sei nicht unüblich gewesen. "BP-Ingenieure bewerten für jede Bohrung verschiedene Faktoren und bestimmen dann die geeignetste Strategie zur Verrohrung", sagte Gowers. Die Frage, ob höhere Kosten den Konzern veranlasst hätten, zu der preisgünstigeren Methode zu greifen, wollte er nicht beantworten.
Der Frage, ob finanzielle Gründe und Zeitdruck eine Rolle bei der Explosion der Deepwater Horizon spielten, kommt eine entscheidende Rolle bei einer Serie von Anhörungen durch die amerikanische Küstenwache und des zuständigen Bundesamtes in der Nähe von New Orleans zu. Der Chefmechaniker der Ölplattform sagte aus, es habe am Morgen der Explosion eine Auseinandersetzung zwischen einem Verantwortlichen von BP und einem Crewmitglied gegeben. Den Unstimmigkeiten sei die Entscheidung von BP vorausgegangen, die schwere Bohrflüssigkeit durch leichteres Salzwasser zu ersetzen, bevor das Bohrloch mit einem Zementpfropfen verschlossen wurde. Der Mechaniker wollte nicht kommentieren, ob Kostengründe bei der Wahl der Verrohrung des Bohrlochs eine Rolle spielten.
Auch Zeitdruck könnte bei dem Unglück ein Faktor gewesen sein. Ursprünglich wollte BP die Deepwater Horizon bereits Ende März an anderer Stelle zu Bohrungen einsetzen, schaffte es aber nicht, den Zeitplan einzuhalten. Angesichts der 533.000 US-Dollar Miete, die BP an den Eigentümer der Plattform, Transocean, bezahlt, dürfte der Druck auf die Verantwortlichen, die Arbeiten schnell abzuschließen, entsprechend hoch gewesen sein.
Am heutigen Donnerstag müssen sich mehrere Führungskräfte von BP in Washington vor der Untersuchungskommission verantworten, die die Geschehnisse vor der Ölkatastrophe aufarbeitet. Elf Arbeiter waren ums Leben gekommen.
- Datum 27.05.2010 - 12:34 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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für die Marktapostel, die glauben, dass die unsichtbare Hand der individuellen ökonomischen Entscheidungen den Gewinn für alle Maximiert.
Aber vermutlich ist in der Summe aller kostenoptimalen Entscheidungen der Mehrwert für den Konsumenten wieder eingeholt.
Für mich ist dies sicherlich keine besondere Überraschung, da es doch üblich ist, dass derartige Katastrophen aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen, um Kosten zu sparen und mehr Profit zu erzielen, verursacht werden.
Der Gewinn, das werte Geld, steht über der Moral, alles dafür zu tun, Ökonomie und Ökologie ordnungsgemäß zu verbinden und zu vermischen, sodass der Umwelt kein Leid zugefügt wird; stattdessen haben wir nun die schlimmste Ölpest seit Menschengedenken, in welchem sich tonnenweise Öl ins Meer, in die Gedärme der Tiere, in die Planzenvielfalt mischt. Tiere und Pflanzen werden verenden; diese Katastrophe ist mit nichts, aber auch gar nichts zu rechtfertigen.
Ich wünsche mir, dass der Umwelt mehr Gewicht beigemessen wird, und keine Kosten mehr auf ihre Kosten gespart werden. BP ist für diese Schande aufs Äußerste zu bestrafen.
Diese Überschrift ist schlichtweg falsch!
Wenn wir von 800.000 Litern Öl am Tag ausgehen, entsprechend ca. 1000 Tonnen Öl, bei aktuell 35 bis 40 Tagen ergibt das eine Summe von ca. 40.000 Tonnen Öl!
Damit ist diese Katastrophe noch lange nicht die Größte, auch wenn es ein totales Desaster ist.
ixtoc 1 / 1979 - Ölbohrplattform 400.000 bis 1.200.000 Tonnen!
Atlantic Empress / 1979 / Schiff 287.000 Tonnen!
1991 / Kriegsfolgen des Golfkrieges / bis 1.200.000 Tonnen!
Ein bisschen mehr Neutralität ob der ganzen Aufregung wäre schön und würde ich von der ZEIT auch erwarten.
Die "größe" muss ja nicht von der "Menge" abhängig gemacht werden die ausströmt, sondernvielleicht von den Konsequenzen für Mensch und Natur.
Genau deswegen gehören wichtige Industreizweige wie Trinkwasseraufbereitung, Krnkenhäuser und Elektrizitätswerke in Staatlicher/bzw Kommunaler Hand. Die gewählten Vertreter müssen nicht drauf schauen dass es sich rechnet sondern schauen dass die schwarze 0 erreicht wird. Das bedeutete mehr und besserer Service für Bürger und größere Sicherheit für alle. Wenn wir sehen wollen wo Deutschland hingeht, dann müssen wir nur nach Amerika sehen. Gesichtslose Unternehmen haben die selben Rechte wir Individulle Bürger. Kranke werden an den Pforten abgewiesen und Menschen die ihren Job verlieren landen auf der Straße. Kriminalität gehört in vielen Bereichen zum alltag. Soziale unruhen in jeder Großstadt.
Noch können wir dem entgegenwirken. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren die richtigen gewählt werden und die FDP nichtmehr in Deutsche Parlamente Einzug findet.
Freiheit bedeutet Kontrolle der Wirtschaft. Die Freiheit muss für Brger und nicht für Unternehmen gelten. Diese sind doch schon laut Grundgestzt den Bürgern verpflichtet. Das muss ernst genommen werden. Wenn das nicht ersnt genommen wird, passiert sowas wie jetzt im Golf von Mexiko.
Rohöl hat etwa ein spezifische Dichte von 0,7.
800.000 Liter sind also 800 qm * 0,7 = 560 Tonnen.
Auch schon schlimm genug, aber eben deutlich weniger als die von Ihnen genannten 1000 Tonnen. Hätte es eine Dicht von über 1,02 , würde es ja am Meeresgrund bleiben ...
.. und damit die Kathastrophe klein zu reden ist angesichts der Tatasache, dass niemand so genau zu wissen scheint, wieviel Öl tatsächlich ausströmt etwas unangebracht. Wenn man berücksichtigt, dass die Schätzungen bis 14000 Tonnen am Tag gehen, dann sind bereits jetzt schon eine halbe Millionen Tonnen ins Meer gelangt und ein Ende ist auch nicht in sicht.
Die "größe" muss ja nicht von der "Menge" abhängig gemacht werden die ausströmt, sondernvielleicht von den Konsequenzen für Mensch und Natur.
Genau deswegen gehören wichtige Industreizweige wie Trinkwasseraufbereitung, Krnkenhäuser und Elektrizitätswerke in Staatlicher/bzw Kommunaler Hand. Die gewählten Vertreter müssen nicht drauf schauen dass es sich rechnet sondern schauen dass die schwarze 0 erreicht wird. Das bedeutete mehr und besserer Service für Bürger und größere Sicherheit für alle. Wenn wir sehen wollen wo Deutschland hingeht, dann müssen wir nur nach Amerika sehen. Gesichtslose Unternehmen haben die selben Rechte wir Individulle Bürger. Kranke werden an den Pforten abgewiesen und Menschen die ihren Job verlieren landen auf der Straße. Kriminalität gehört in vielen Bereichen zum alltag. Soziale unruhen in jeder Großstadt.
Noch können wir dem entgegenwirken. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren die richtigen gewählt werden und die FDP nichtmehr in Deutsche Parlamente Einzug findet.
Freiheit bedeutet Kontrolle der Wirtschaft. Die Freiheit muss für Brger und nicht für Unternehmen gelten. Diese sind doch schon laut Grundgestzt den Bürgern verpflichtet. Das muss ernst genommen werden. Wenn das nicht ersnt genommen wird, passiert sowas wie jetzt im Golf von Mexiko.
Rohöl hat etwa ein spezifische Dichte von 0,7.
800.000 Liter sind also 800 qm * 0,7 = 560 Tonnen.
Auch schon schlimm genug, aber eben deutlich weniger als die von Ihnen genannten 1000 Tonnen. Hätte es eine Dicht von über 1,02 , würde es ja am Meeresgrund bleiben ...
.. und damit die Kathastrophe klein zu reden ist angesichts der Tatasache, dass niemand so genau zu wissen scheint, wieviel Öl tatsächlich ausströmt etwas unangebracht. Wenn man berücksichtigt, dass die Schätzungen bis 14000 Tonnen am Tag gehen, dann sind bereits jetzt schon eine halbe Millionen Tonnen ins Meer gelangt und ein Ende ist auch nicht in sicht.
Ich glaube das BP durchaus rational als Unternehmen gehandelt hat. BP mangelnde Moral vorzuwerfen halte ich für zu kurz. Das Gewinnstreben ist der Unternehmenszweck, ist halt kein karitativer Verein.
Regulierung ist daher die nötige Reaktion - aber davon wollen viele nichts wissen. Ich hoffe dass dies ein wenig den Blick ändert, aber das ist vielleicht schon zu viel gehofft.
Die Kosten für solche "Effizienzentscheidungen" werden externalisiert - daher werden diese nie in die Bilanz eines Unternehmens einfliessen.
Es gibt eigentlich ein Marktprinzip, dass dem abhelfen kann, wenn es zur Pflicht erhoben wird. Das Versicherungsprinzip. Wenn sich jemand findet der gegen Münzen das Risiko versichert bzw. den Schaden übernimmt. Dann entsteht zwar auch ein Schaden, aber das Kalkül sollte sich ändern. Unfälle mitsamt der Schäden wird es dennoch geben. Wobei ich natürlich betonen möchte, dass ich denke nicht alles mit einem Wert aufwiegen zu wollen. Wieviel ist die Küstenlandschaft Floridas Wert? 2000 Schildkröten und drei Krokodile?
Spannend ist für welche Vorhaben sich niemand findet um das Risiko zu übernehmen. Wenn die Betroffenen haften dann sollte dies jawohl auch einen Anspruch auf Regulierung herleiten. Oder man läßt es ganz bleiben. Zu gefährlich. Aber wenn andere in den Po gekniffen sind, ist man nicht selber in die Grube gestürzt oder so ähnlich...
Die "größe" muss ja nicht von der "Menge" abhängig gemacht werden die ausströmt, sondernvielleicht von den Konsequenzen für Mensch und Natur.
Genau deswegen gehören wichtige Industreizweige wie Trinkwasseraufbereitung, Krnkenhäuser und Elektrizitätswerke in Staatlicher/bzw Kommunaler Hand. Die gewählten Vertreter müssen nicht drauf schauen dass es sich rechnet sondern schauen dass die schwarze 0 erreicht wird. Das bedeutete mehr und besserer Service für Bürger und größere Sicherheit für alle. Wenn wir sehen wollen wo Deutschland hingeht, dann müssen wir nur nach Amerika sehen. Gesichtslose Unternehmen haben die selben Rechte wir Individulle Bürger. Kranke werden an den Pforten abgewiesen und Menschen die ihren Job verlieren landen auf der Straße. Kriminalität gehört in vielen Bereichen zum alltag. Soziale unruhen in jeder Großstadt.
Noch können wir dem entgegenwirken. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren die richtigen gewählt werden und die FDP nichtmehr in Deutsche Parlamente Einzug findet.
Freiheit bedeutet Kontrolle der Wirtschaft. Die Freiheit muss für Brger und nicht für Unternehmen gelten. Diese sind doch schon laut Grundgestzt den Bürgern verpflichtet. Das muss ernst genommen werden. Wenn das nicht ersnt genommen wird, passiert sowas wie jetzt im Golf von Mexiko.
...für eine gut funktionierende wertorientierte Unternehmensführung. Gewinne abschöpfen, und den unrentablen Teil an die Allgemeinheit auslagern. BP hat ein paar (zig? Hundert?) Tausender gespart, der Vorstand dafür Boni eingestrichen, die Aktionäre ihre Dividenden. Im Prinzip ist das ja gut funktionierender Kapitalismus. Dem Profit muss sich eben alles unterordnen. Umwelt, Sicherheit, Menschenleben. Wie viele Katastrophen braucht es noch, bis endlich das System diskutiert wird?
Also bitte, was soll dieses Katastrophengeheische?
" Die größte Ölkatastrophe in der Geschichte der Menschheit..."
Was soll dieser Unfug?
Die Explosion der Deepwater Horizon ist eine schlimme Industriekatastrophe. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass ein Konzern wie BP nicht dazu in der Lage ist, mit den Folgen einer solchen Explosion in angemessener Zeit umzugehen. Es ist schlicht skandalös, dass man so lange braucht, um ein Bohrloch zu verschließen. Denn ein solcher Unfall gehört nun mal zu den möglichen Unfällen. Das wirkt so, als ob man bei einem Hausbrand erst einmal anfängt, darüber nachzudenken, ob man denn eine Feuerwehr einrichten sollte. Hier müssen Konsequenzen gezogen werden.
Aber eine "größte Ölkatastrophe der Geschichte" sähe anders aus.
Denn was liegt hier vor?
800.000 Liter am Tag, spezifisches Gewicht 0,7 also 560 Tonnen am Tag. Bei 36 Tagen sind das 20.160 Tonnen Öl im Meerwasser. Öltanker wie die der Hellespont Alhambra-Klasse werden mit 450.000 Tonnen beladen, nur zum Vergleich.
Dann ist das nicht direkt an der Küste ausgetreten, sondern auf hoher See im warmen Golf von Mexiko. Das sind Rahmenbedingungen, die eine biologische Zersetzung des Öls stark begünstigen.
Leider hat es da bereits wesentlich fatalere Ölkatastrophen gegeben. Zeit.de sollte mal bei den Fakten bleiben, statt hysterisch zu übertreiben.
war da jemand am Bohrloch mit einer Zapfsäule um das so genau zu messen ? man muß ja wohl nicht alles glauben oder ? BP erzählt schon wochenlang Lügen und gibt Versprechen ab die sich später in Luft auflösen - auch diese Methode mit dem Schlamm ist doch unglaubwürdig- ja jetzt strömt Schlamm aus dem Loch der aber sichtlich vom Öldruck wieder rausgepustet wird- und wer weiß wieviel Öl da nicht schon wieder vermischt dabei ist und wie schnell es wieder hochkommt - BP ist genau wie die Amis unfähig die Lage unter Kontrolle zu bringen- und an all die Verharmloser und ach so großartigen Rationalisten und Konzernanbeter hier- wenn die ganze Sauce übern Atlantik schwappt werden sie ganz ruhig sein und ihren Badeort ändern müssen
war da jemand am Bohrloch mit einer Zapfsäule um das so genau zu messen ? man muß ja wohl nicht alles glauben oder ? BP erzählt schon wochenlang Lügen und gibt Versprechen ab die sich später in Luft auflösen - auch diese Methode mit dem Schlamm ist doch unglaubwürdig- ja jetzt strömt Schlamm aus dem Loch der aber sichtlich vom Öldruck wieder rausgepustet wird- und wer weiß wieviel Öl da nicht schon wieder vermischt dabei ist und wie schnell es wieder hochkommt - BP ist genau wie die Amis unfähig die Lage unter Kontrolle zu bringen- und an all die Verharmloser und ach so großartigen Rationalisten und Konzernanbeter hier- wenn die ganze Sauce übern Atlantik schwappt werden sie ganz ruhig sein und ihren Badeort ändern müssen
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