Geiseldrama Spezialeinheit befreit im Jemen entführte deutsche Kinder
Zwei seit elf Monaten im Jemen verschleppte deutsche Kinder sind ihrer Geiselhaft entkommen. Angehörige gehen davon aus, dass der Bruder der beiden inzwischen tot ist.
© AFP/Getty Images

Blick auf die jemenitische Haupstadt Sanaa. Das Land gilt westlichen Geheimdiensten als Rückzugsgebiet für Terroristen
Eine saudi-arabische Spezialeinheit habe die beiden Mädchen im Grenzgebiet zum Jemen befreit, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Riad. Der Gesundheitszustand der Kinder sei relativ gut. Die Mädchen befänden sich derzeit in einem Krankenhaus in Saudi-Arabien.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte, er sei erleichtert, "dass es den saudi-arabischen Sicherheitskräften gelungen ist, zwei unserer fünf im Jemen verschleppten Landsleute zu befreien". Die Mädchen befänden sich derzeit "in sicherer Obhut" der saudi-arabischen Behörden. Er dankte allen beteiligten Behörden "für ihren unermüdlichen Einsatz in diesem Fall". Die beiden Kinder – laut Sächsischer Zeitung vier und sechs Jahre alt – sollten am Mittwoch nach Deutschland zurückkehren.
Für das Leben des kleinen Bruders haben Angehörige dagegen kaum noch Hoffnung. "Wir müssen davon ausgehen, dass Simon nicht mehr lebt", sagte der Schwager des entführten Familienvaters, Reinhard Pötschke. Von den Eltern fehlt bislang jede Spur. Westerwelle sagte, das Auswärtige Amt bleibe "unverändert bemüht, endlich Klarheit auch in den Verbleib der übrigen Geiseln zu bringen".
Die Familie aus Sachsen war im vergangenen Juni im Norden des Jemen verschleppt worden , gemeinsam mit einem britischen Ingenieur, zwei deutschen Pflegehelferinnen und einer südkoreanischen Lehrerin. Die beiden Helferinnen und die Südkoreanerin wurden wenige Tage darauf in der Provinz Saada tot aufgefunden. Die Entführung soll zwischen schiitischen Rebellen und dem Terrornetzwerk al-Qaida abgestimmt worden seien.
Auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) zeigte sich erleichtert. "Ich bin froh, dass die beiden kleinen Mädchen frei sind", sagte der Regierungschef in Dresden. Zugleich sei er besorgt, "weil ich nicht weiß, wie es den Eltern und dem kleinen Jungen geht."
Die Befreiungsaktion fand in einem jemenitischen Dorf nahe der saudischen Grenze statt. Aus jemenitischen Stammeskreisen hieß es, über dem Bezirk Shadha in der Provinz Saada seien Apache-Hubschrauber der saudischen Sicherheitskräfte zu sehen gewesen.
- Datum 18.05.2010 - 10:47 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
- Kommentare 7
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arbeitet mit 'Hochdruck' an der Freilassung der Caritas-Familie."??
Was für ein Skandal nach rd. 1 Jahr hat dieser Hockdruck-Krisenstab nicht einen einzigen Erfolg vorzuweisen!
Wahrscheinlich sind mittlerweile wegen dieser Schnarrchhähne die Restfamilie (3 Personen)längst getötet worden.
Schande über so ein Ministerium samt seinem Chef Guido!!
Es freut mich, zu hören, dass die Kinder die Entführung einigermaßen unbeschadet überstanden haben. Die Traumatisierung durch das Geschehen wird wohl erst später auftreten.
Kurz nach der Entführung wurde berichtet, der Vater der Kinder sei Hausmeister in der Missionsstation gewesen und habe in den Kaffee-Häusern versucht, mit Traktaten Einheimische zu missionieren.
Es gab auch Interviews mit Angehörigen dieser Missionsschule, die trotz Warnungen, wie hochbrisant jeder Versuch ist, im Jemen zu missionieren, ihren Glauben auch in gefährliche Regionen bringen wollten.
Jemen ist, wie wir inzwischen wissen, eine neue Enklave der Taliban. Wie kann man nur so blauäugig sein und seine Familie diesem Risiko aussetzen.
Hallo Happy Loser,
ich finde es schade, dass diese Argumentation immer wieder aufgegriffen wird. Ich war selbst 15 Monate im Jemen und habe mich dort sehr sicher gefühlt. Die Jemeniten sind sehr offen und suchen oft von sich aus das Gespräch über den Glauben. Da sie davon ausgehen, dass jeder Westler Christ ist, sind sie neugierig und wollen darüber sprechen. Oft waren es sogar sie, die versucht haben, mich als Christ zu missionieren (-: Dazu kommt, dass es in muslimischen Ländern einfach ganz normal ist, über den Glauben zu sprechen - gerade im Kaffehaus. Es käme den Leuten dort komisch vor, würde man nicht über seinen Glauben sprechen.
Natürlich sollte man nicht versuchen, zu missionieren, in dem Sinne, dass man Leuten was überstülpt. Aber es sollte mir als Christ doch möglich sein, zu sagen, was ich glaube, ohne dass ich um mein Leben fürchten muss. Egal in welchem Land das ist.
Dazu kommt, dass die Familie in einer Region in einem Krankenhaus gearbeitet hat, in der es sonst kaum medizinische Versorgung gibt. Diese Arbeit gibt es m.W. seit über 20 Jahren und kaum ein Muslim in der Gegend hat deswegen seinen Glauben gewechselt. Würde es den Mitarbeitern dort nur ums Missionieren gehen, hätten sie die Arbeit schon längst gesteckt. Ich denke, da steckt auch wirklich der Wunsch dahinter, Menschen an Leib und Seele zuhelfen.
Hallo hkzeit,
tja, also das Leuchten in den Augen der "Missionsschülerinnen", die nach der Entführung der Familie interviewt wurden und auf die Frage, ob sie jetzt Angst hätten, in Länder wie den Jemen zu gehen, und vor allem die Antwort der kaum 20-jährigen Mädchen hat mich ziemlich erschüttert. Sie waren fest davon überzeugt, dass es ihre Aufgabe ist, allen Menschen das Evangelium zu bringen.
Ich selbst bin evangelisch-pietistisch aufgewachsen und mir stellen sich bei diesem Missions-Wahn die Zehennägel auf.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, oder? insbesondere am Christlichen Gedankengut!
Die Leute dort unten haben schon eine Religion. Wann fangen diese Piet-cong endlich an, das zu akzeptieren??
Das ist die gleiche Leier, weil diese Freikirchen wirklich im Wahn leben und der Wahn ist gleich geblieben...
Es wurde von Seiten des auswärtigen Amtes auch ausdrücklich davor gewarnt, dort mehr zu tun, als zu seinem eigenen Glauben zu stehen, ich denke schon auch, dass dies akzeptiert wird.
Aber Bibeln verteilen oder Traktate - das geht wohl garnicht!
Und dann werden solche jungen, naiven Dinger entführt und ermordet...
Also wenn Sie das bei dieen Resultaten empfehlenswert finden, dann finde ich das ziemlich blauäugig.
Happy loser
Hallo hkzeit,
tja, also das Leuchten in den Augen der "Missionsschülerinnen", die nach der Entführung der Familie interviewt wurden und auf die Frage, ob sie jetzt Angst hätten, in Länder wie den Jemen zu gehen, und vor allem die Antwort der kaum 20-jährigen Mädchen hat mich ziemlich erschüttert. Sie waren fest davon überzeugt, dass es ihre Aufgabe ist, allen Menschen das Evangelium zu bringen.
Ich selbst bin evangelisch-pietistisch aufgewachsen und mir stellen sich bei diesem Missions-Wahn die Zehennägel auf.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, oder? insbesondere am Christlichen Gedankengut!
Die Leute dort unten haben schon eine Religion. Wann fangen diese Piet-cong endlich an, das zu akzeptieren??
Das ist die gleiche Leier, weil diese Freikirchen wirklich im Wahn leben und der Wahn ist gleich geblieben...
Es wurde von Seiten des auswärtigen Amtes auch ausdrücklich davor gewarnt, dort mehr zu tun, als zu seinem eigenen Glauben zu stehen, ich denke schon auch, dass dies akzeptiert wird.
Aber Bibeln verteilen oder Traktate - das geht wohl garnicht!
Und dann werden solche jungen, naiven Dinger entführt und ermordet...
Also wenn Sie das bei dieen Resultaten empfehlenswert finden, dann finde ich das ziemlich blauäugig.
Happy loser
ich werde es nie verstehen, wie man leichtfertig sein eigenes leben und das seiner kinder riskieren kann und das "nur" für seinen glauben.
wenn die eltern unbedingt in einem für europäer gefährlichen land arbeiten wollen, dann bitte. ich bin der letzte, der sie aufhält. was ich nicht verstehen kann ist aber, dass kleine kinder mit in diese regionen genommen werden. das ist für mich ganz einfach leichtsinn. oder extreme naivität. oder beides.
von mir aus können die "normalo-jemeniten" nette und gastfreundliche menschen sein, das streite ich ja gar nicht ab. trotzdem gibt es in diesem land auch andere, die dies nicht sind und die es auf westler / christen abgesehen haben. das ist nunmal fakt.
das außenministerium hat sicherlich auch wichtigeres zu tun, als auf der ganzen welt leichtsinnigen familien nachzulaufen und unheil von selbigen abzuwenden.
Hallo hkzeit,
tja, also das Leuchten in den Augen der "Missionsschülerinnen", die nach der Entführung der Familie interviewt wurden und auf die Frage, ob sie jetzt Angst hätten, in Länder wie den Jemen zu gehen, und vor allem die Antwort der kaum 20-jährigen Mädchen hat mich ziemlich erschüttert. Sie waren fest davon überzeugt, dass es ihre Aufgabe ist, allen Menschen das Evangelium zu bringen.
Ich selbst bin evangelisch-pietistisch aufgewachsen und mir stellen sich bei diesem Missions-Wahn die Zehennägel auf.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, oder? insbesondere am Christlichen Gedankengut!
Die Leute dort unten haben schon eine Religion. Wann fangen diese Piet-cong endlich an, das zu akzeptieren??
Das ist die gleiche Leier, weil diese Freikirchen wirklich im Wahn leben und der Wahn ist gleich geblieben...
Es wurde von Seiten des auswärtigen Amtes auch ausdrücklich davor gewarnt, dort mehr zu tun, als zu seinem eigenen Glauben zu stehen, ich denke schon auch, dass dies akzeptiert wird.
Aber Bibeln verteilen oder Traktate - das geht wohl garnicht!
Und dann werden solche jungen, naiven Dinger entführt und ermordet...
Also wenn Sie das bei dieen Resultaten empfehlenswert finden, dann finde ich das ziemlich blauäugig.
Happy loser
Hallo Happy Loser,
danke für die Rückmeldung! Ich teile Ihre Meinung, dass man nach diesen Vorfällen niemanden leichtfertig in den Jemen schicken sollte. Fakt ist meiner Einschätzung nach aber auch, dass es bis zu dieser Entführung relativ unbedenklich war, in den Jemen zu reisen und dort zu arbeiten. Das sollte bei dieser Debatte nicht vergessen werden. Wenn es davor zu Entführungen kam, waren sie wirtschaftlicher Art und betroffen waren Touristen. Mit der Entführung und Ermordnung im Juni 09 hat sich die Situation sicherlich verändert. Davor hätte ich sie persönlich aber nicht als gefährlich eingestuft - auch für Familien mit Kindern nicht. Im Gegenteil: Ich kenne Kinder, die dort aufgewachsen sind. Es sind heute reife und weltoffene Menschen, die ihren Platz oft auch in einer internationalen Gemeinschaft finden und sich dort wohl fühlen.
Das ist das eine. Das andere ist die Frage, ob man es wirklich zulassen soll, das die Taliban oder andere terroristische Gruppen ein Land so völlig isolieren sollen. Um völlig sicher zugehen, müssten dann sowohl Ärzte als auch Journalisten und andere Entwicklungshlefer draußen bleiben. Egal, welcher Weltanschauung sie angehören. Die Terroristen wollen ja gerade, das kein westlicher Einfluss ins Land kommt. Aber was passiert mit den Ländern, wenn sich alle diesem Druck beugen? Wie viele medizinische Einrichtungen müssten dann geschlossen werden? Auch Berichterstattung wäre nicht mehr möglich. Kann das ein erstrebenswertes Ziel sein?
Hallo Happy Loser,
danke für die Rückmeldung! Ich teile Ihre Meinung, dass man nach diesen Vorfällen niemanden leichtfertig in den Jemen schicken sollte. Fakt ist meiner Einschätzung nach aber auch, dass es bis zu dieser Entführung relativ unbedenklich war, in den Jemen zu reisen und dort zu arbeiten. Das sollte bei dieser Debatte nicht vergessen werden. Wenn es davor zu Entführungen kam, waren sie wirtschaftlicher Art und betroffen waren Touristen. Mit der Entführung und Ermordnung im Juni 09 hat sich die Situation sicherlich verändert. Davor hätte ich sie persönlich aber nicht als gefährlich eingestuft - auch für Familien mit Kindern nicht. Im Gegenteil: Ich kenne Kinder, die dort aufgewachsen sind. Es sind heute reife und weltoffene Menschen, die ihren Platz oft auch in einer internationalen Gemeinschaft finden und sich dort wohl fühlen.
Das ist das eine. Das andere ist die Frage, ob man es wirklich zulassen soll, das die Taliban oder andere terroristische Gruppen ein Land so völlig isolieren sollen. Um völlig sicher zugehen, müssten dann sowohl Ärzte als auch Journalisten und andere Entwicklungshlefer draußen bleiben. Egal, welcher Weltanschauung sie angehören. Die Terroristen wollen ja gerade, das kein westlicher Einfluss ins Land kommt. Aber was passiert mit den Ländern, wenn sich alle diesem Druck beugen? Wie viele medizinische Einrichtungen müssten dann geschlossen werden? Auch Berichterstattung wäre nicht mehr möglich. Kann das ein erstrebenswertes Ziel sein?
Hallo Happy Loser,
danke für die Rückmeldung! Ich teile Ihre Meinung, dass man nach diesen Vorfällen niemanden leichtfertig in den Jemen schicken sollte. Fakt ist meiner Einschätzung nach aber auch, dass es bis zu dieser Entführung relativ unbedenklich war, in den Jemen zu reisen und dort zu arbeiten. Das sollte bei dieser Debatte nicht vergessen werden. Wenn es davor zu Entführungen kam, waren sie wirtschaftlicher Art und betroffen waren Touristen. Mit der Entführung und Ermordnung im Juni 09 hat sich die Situation sicherlich verändert. Davor hätte ich sie persönlich aber nicht als gefährlich eingestuft - auch für Familien mit Kindern nicht. Im Gegenteil: Ich kenne Kinder, die dort aufgewachsen sind. Es sind heute reife und weltoffene Menschen, die ihren Platz oft auch in einer internationalen Gemeinschaft finden und sich dort wohl fühlen.
Das ist das eine. Das andere ist die Frage, ob man es wirklich zulassen soll, das die Taliban oder andere terroristische Gruppen ein Land so völlig isolieren sollen. Um völlig sicher zugehen, müssten dann sowohl Ärzte als auch Journalisten und andere Entwicklungshlefer draußen bleiben. Egal, welcher Weltanschauung sie angehören. Die Terroristen wollen ja gerade, das kein westlicher Einfluss ins Land kommt. Aber was passiert mit den Ländern, wenn sich alle diesem Druck beugen? Wie viele medizinische Einrichtungen müssten dann geschlossen werden? Auch Berichterstattung wäre nicht mehr möglich. Kann das ein erstrebenswertes Ziel sein?
Ebenfalls danke für Ihre Rückmeldung, hkzeit,
Das mit der Gefahreneinstufung ist so eine Sache...
Ich war z.B. vor vielen Jahren in Kashmir, hab dort auf einem Hausboot gewohnt und Fahrten bis nach Ladakh gemacht - würde ich heute keinesfalls mehr machen! Es gab ja da wohl auch vor Jahren schon 4 entführte junge deutsch Touristen.
Die Leute, die beruflich in solche Länder gehen, um zu helfen, verdienen unser aller Respekt. Ich unterstütze auch solche Organisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" etc.
Wichtig erscheint mir, mit Respekt vor der dortigen Kultur in ein Land zu gehen und nicht mit dem Missionseifer, den die Leute von dieser Missionsschule unterwegs waren.
Mich erschrecken Fanatiker immer, die bereit sind, für ihren Glauben zu sterben und dies mit leuchtenden Augen verkünden, ob das nun fehlgeleitete Konvertierte sind wie der verstorbene Breininger oder die 20-jährigen Missions-Mädels, die für Jesus sterben wollen. Letzteren ist zugute zu halten, dass sie nur ihr eigenen Leben gefährden und nicht töten wollen.
Im Kontakt bleiben mit solchen Ländern finde ich gut - aber immer die Gefahr im Auge behalten und - wie unser Mitforist Charybdis schrieb, nicht das Leben kleiner Kinder riskieren.
Gruß von happy loser
Ebenfalls danke für Ihre Rückmeldung, hkzeit,
Das mit der Gefahreneinstufung ist so eine Sache...
Ich war z.B. vor vielen Jahren in Kashmir, hab dort auf einem Hausboot gewohnt und Fahrten bis nach Ladakh gemacht - würde ich heute keinesfalls mehr machen! Es gab ja da wohl auch vor Jahren schon 4 entführte junge deutsch Touristen.
Die Leute, die beruflich in solche Länder gehen, um zu helfen, verdienen unser aller Respekt. Ich unterstütze auch solche Organisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" etc.
Wichtig erscheint mir, mit Respekt vor der dortigen Kultur in ein Land zu gehen und nicht mit dem Missionseifer, den die Leute von dieser Missionsschule unterwegs waren.
Mich erschrecken Fanatiker immer, die bereit sind, für ihren Glauben zu sterben und dies mit leuchtenden Augen verkünden, ob das nun fehlgeleitete Konvertierte sind wie der verstorbene Breininger oder die 20-jährigen Missions-Mädels, die für Jesus sterben wollen. Letzteren ist zugute zu halten, dass sie nur ihr eigenen Leben gefährden und nicht töten wollen.
Im Kontakt bleiben mit solchen Ländern finde ich gut - aber immer die Gefahr im Auge behalten und - wie unser Mitforist Charybdis schrieb, nicht das Leben kleiner Kinder riskieren.
Gruß von happy loser
Ebenfalls danke für Ihre Rückmeldung, hkzeit,
Das mit der Gefahreneinstufung ist so eine Sache...
Ich war z.B. vor vielen Jahren in Kashmir, hab dort auf einem Hausboot gewohnt und Fahrten bis nach Ladakh gemacht - würde ich heute keinesfalls mehr machen! Es gab ja da wohl auch vor Jahren schon 4 entführte junge deutsch Touristen.
Die Leute, die beruflich in solche Länder gehen, um zu helfen, verdienen unser aller Respekt. Ich unterstütze auch solche Organisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" etc.
Wichtig erscheint mir, mit Respekt vor der dortigen Kultur in ein Land zu gehen und nicht mit dem Missionseifer, den die Leute von dieser Missionsschule unterwegs waren.
Mich erschrecken Fanatiker immer, die bereit sind, für ihren Glauben zu sterben und dies mit leuchtenden Augen verkünden, ob das nun fehlgeleitete Konvertierte sind wie der verstorbene Breininger oder die 20-jährigen Missions-Mädels, die für Jesus sterben wollen. Letzteren ist zugute zu halten, dass sie nur ihr eigenen Leben gefährden und nicht töten wollen.
Im Kontakt bleiben mit solchen Ländern finde ich gut - aber immer die Gefahr im Auge behalten und - wie unser Mitforist Charybdis schrieb, nicht das Leben kleiner Kinder riskieren.
Gruß von happy loser
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