Irrwitz der Woche Suizid verboten

Die chinesische Firma Foxconn will ihre Angestellten schriftlich verpflichten, auf einen Suizid zu verzichten. Mark Spörrle erkennt ein Modell auch für Europa.

In Chongqing in China versuchen Rettungskräfte einen Mann daran zu hindern, sich zu töten

In Chongqing in China versuchen Rettungskräfte einen Mann daran zu hindern, sich zu töten

Mark Spörrle
Mark Spörrle ist ZEIT-Redakteur und schreibt satirische Geschichten über den  ; .

Mark Spörrle ist ZEIT-Redakteur und schreibt satirische Geschichten über den ; .

Jeder Arbeitsvertrag hat zwei Ebenen. Einmal die – schriftlichen –Vereinbarungen zu Art und Umfang der Arbeit, zur Entlohnung, und, zunehmend wichtiger, den Modalitäten der Kündigung.

Auf der anderen Seite aber ist da noch all das, was schriftlich zu vereinbaren niemandem im Traum einfallen würde: Dass man willens ist, einigermaßen freundlich miteinander umzugehen und jedenfalls nicht lauter zu schreien als mit 90 Dezibel. Dass der Arbeitgeber Sorge trägt, den Arbeitnehmer nicht zu halten wie einen Sklaven und falls doch, dann zumindest so, dass dieser es nicht so merkt. Und dass der Arbeitnehmer Sorge trägt, in der Arbeitszeit zu arbeiten statt nach einer unangemessen langen Toilettenpause die Türen der Chefetage einzutreten, die Führungsriege niederzumetzeln und sich schon um 16.30 Uhr mit einem "bis morgen, Motherfuckers" vom Acker zu machen.

Scheinbare Selbstverständlichkeiten also, über die man sich von vornherein einig war, Experten sprechen von der "psychologischen Seite" eines Vertrags.

Nun, die Zeiten ändern sich. Das taiwanesische Unternehmen Foxconn, das Apples iPhone produziert, aber auch für Dell und Hewlett Packard arbeitet, verlangt nun von seinen Mitarbeitern die schriftliche Zusicherung, künftig auf Selbstmord zu verzichten. Foxconn treibt die pure Not, denn von den Dächern des Elektronikriesen stürzen sich die Mitarbeiter in den Tod wie die Lemminge: Allein elf in diesem Jahr waren es bis zum Erscheinen dieses Textes.

Und das, obwohl das Unternehmen alles tut, um seine chinesischen Angestellten bei der Arbeit auf andere Gedanken zu bringen: Computer werden im Stehen zusammengeschraubt, eine Schicht dauert sportliche zehn bis zwölf Stunden, gesprochen wird nicht, um defätistischen und depressiven Gedanken keine Chance zu geben. Und wer trotzdem zusammenbricht, davon können wir ganz ohne Recherche ausgehen, dem wird sicher gleich nach Schichtwechsel, spätestens aber beim Eintreffen des Putzdienstes, ein kalter Wasserguss spendiert.

Aber ach, umsonst. Der nun vorgelegte Vertragszusatz zum Suizidverzicht ist nun der letzte Versuch des Konzerns, etwas gegen die beklagte "erdrückende Atmosphäre" in den Produktionshallen zu tun. Ein Vorstoß, so verblüffend einfach wie hoch innovativ: Möchte man nicht, dass ein Mitarbeiter den allerletzten Ausweg sucht, muss man ihm dies einfach verbieten! Etwas, auf das nicht einmal die (mittlerweile vermutlich deswegen abgelöste) Führungsmannschaft der France Télécom kam, wo bis 2008 laut Gewerkschaften über 30 Mitarbeiter teils über Mobbing klagend aus dem Leben schieden. Hätte man diesen Armen zum Schutz vor sich selbst nur rechtzeitig diesen kleinen aber wichtigen Vertragszusatz untergeschoben...

Bei Foxconn hat man verstanden: In unserer durchkapitalisierten Welt ist so viel möglich, dass ungeschriebene Commitments nicht mehr gelten. Der Grund, warum die Foxconn-Angestellten sicherheitshalber mit gleicher Unterschrift zusichern sollten, auch "andere niemals in einer extremen Form zu verletzen"; Leibwächter für den Firmenchef kosten viel unnötiges Geld.

Innovative Firmenlenker in Europa werden längst überlegen, sich Foxconn zum Beispiel zu nehmen. Denn auch unter den hier verbliebenen Arbeitnehmern nimmt undankbarerweise das Gefühl von Stress und Belastung am Arbeitsplatz zu. Und will man die Beschäftigten nicht gleich den Suizidverzicht unterschrieben lassen, wie wäre es wenigstens mit der Verpflichtung, künftig von psychischen und stressbedingten Krankheiten Abstand zu nehmen? Zusammen mit der Klausel natürlich, den Amoklauf, wenn er denn sein muss, außerhalb des Firmengebäudes zu absolvieren, am besten bei der Konkurrenz.

Die Frage, was denen passiert, die sich nicht an das Amok- oder gar Suizidverbot halten, ist dagegen nicht so kompliziert. Klar, die schlimmste in unserer Zivilisation zu vergebende Strafe, die Todesstrafe, kann einem Suizidalen nur ein Kichern entlocken.
Aber da ist noch das Geld. Als sich im vorigen Jahr ein Foxconn-Angestellter, der den Prototyp eines iPhones verloren hatte – nun gut, es hieß, er sei von Mitarbeitern der Firma ziemlich intensiv verhört worden – aus dem 12. Stock eines Hochhauses stürzte, zahlte das Unternehmen den Hinterbliebenen eine Entschädigung in Höhe von etwa 30.000 Euro.

Man kann getrost davon ausgehen, dass die Firmenjuristen den Arbeitern, die so frech sind, sich nach Unterzeichnung des Nichtsuizidvereinbarung trotzdem umzubringen, keinen unnötigen Cent hinterherwerfen werden: Haben sie nicht selbst unterschrieben, dass sie es nicht tun würden? Sind also ganz eindeutig vertragsbrüchig geworden? Müssten also nicht im Gegenteil die Angehörigen der Verblichenen für den Wegfall einer Arbeitskraft finanziell haften?
Und überhaupt: Da tun sich für findige Unternehmer ganz neue Geschäftsmodelle auf...

PS. Ach so, es hat keinen Sinn gegen diese Zustände durch Verzicht auf iPhone, Dell-Computer oder Hewlett-Packard-Drucker zu protestieren. Man darf es nicht. Steht im Kleingedruckten, das Sie unterschrieben haben

 
Leser-Kommentare
  1. ...was Mark Spörrle hier überzeichnet. Je höher die Produktivität, desto mehr wird "gespart" und die Daumenschrauben angezogen - bei die milliarden Arbeitenden .

    Schließlich brauchen die nicht-arbeitenden Milliardäre ihr Spielgeld für die Börsen.

  2. Hachja, die RAF...

  3. 3. Ha ha

    Mir kommen glatt die Tränen vom ganzen Lachen...

    Chinesische Arbeiter, diese "Lemminge", stürzen sich von Dächern, weil sie dem unmenschlichen Druck, den diese abartigen Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen verursachen, nicht mehr standhalten können. Und was macht er Herr Spörrle? Er erklärt die Perversion dieses Suizid-Verbotes zum Irrwitz der Woche. Wäre fast schon lustig, wenn sich eben nicht diese kleinen Chinesen in den Tod stürzen würden, weil sie wie Sklaven behandelt werden.

    Man male sich aus, wie die Reaktionen ausfallen würden, wenn gleiches in europäischen Ländern, in Deutschland zum Beispiel, geschehen würde. Ganz sicher ist, dass man nicht über den "Irrwitz" Suizid-Verbot lachen würde.

    Aber so ist es zum Glück nicht, Globalisierung sei Dank! Ganz schlimm, man kann es noch nicht mal auf China schieben. Foxconn ist ein internationaler Konzern, dessen Produkte wir zu einem guten Preis erwerben können, weil auf der anderen Seite der Welt die Arbeiter noch wie Tiere behandelt werden.

    Mark Spörrle der Irrwitz der Woche...

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    "Man male sich aus, wie die Reaktionen ausfallen würden, wenn gleiches in europäischen Ländern, in Deutschland zum Beispiel, geschehen würde."

    Es ist nicht einmal ein Jahr her, dass sich mehr als 20 Mitarbeiter der France Telekom umgebracht haben:
    http://www.spiegel.de/wir...

    Mir ist leider weder bekannt, ob das Unternehmen mit einem "Selbstmordverbot" reagiert hat - und wie eventuell darauf die ZEIT reagiert hat.

    "Man male sich aus, wie die Reaktionen ausfallen würden, wenn gleiches in europäischen Ländern, in Deutschland zum Beispiel, geschehen würde."

    Es ist nicht einmal ein Jahr her, dass sich mehr als 20 Mitarbeiter der France Telekom umgebracht haben:
    http://www.spiegel.de/wir...

    Mir ist leider weder bekannt, ob das Unternehmen mit einem "Selbstmordverbot" reagiert hat - und wie eventuell darauf die ZEIT reagiert hat.

  4. Der Text klingt ziemlich zynisch. Das wirklich schlimme daran ist, dass er leider gar nicht so realitätsfern ist, wie es auf den ersten Blick scheinen könnte.
    Geld allein regiert die Welt. Und der Shareholdervalue, der uns alle einreden will dass Menschen nur das wert sind, was sich an ihnen finanziell quantifizieren lässt, wird immer mächtiger. Wir öffnen ihm Tür und Tor.
    Es fängt damit an, dass man alte Menschen am liebsten abschiebt, weil sie zu hause nerven und weil man was anderes zu tun hat. Und es hört, leider, nicht damit auf dass man Kinder, die nicht ausdrücklich gewünscht werden, abtreiben lässt, weil man zuerst mal einen "richtigen Beruf" und "finanzielle Sicherheit" braucht, bevor man "eine Familie gründen" kann.
    Das Leben wird der materiellen Sorge untergeordnet. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Arbeitnehmer als reines Kapital gesehen werden, jene die weniger meßbaren finanziellen Wert haben, aussortiert und abgeschoben werden und die anderen unterschreiben müssen, dass sie ihren finanziellen Wert dem Unternehmen erhalten müssen und ihn nicht durch Selbstmord zerstören dürfen. All das ist die logische Entwicklung einer Gesellschaft, die sich nur noch über finanziell quantifizierbare Leistung mißt und dabei mißachtet, dass das Leben durch finanzielle Quantifizierung nicht einmal im geringsten umrissen geschweige denn erfaßt werden kann.

    • 2cents
    • 28.05.2010 um 16:38 Uhr

    Zitat aus dem Artikel unten:

    Taiwanese-owned Foxconn has had seven suicides this year. That sounds like a lot, but the firm has an estimated 800,000 workers, more than 300,000 of them at a single plant in Shenzhen.

    Although exact figures are hard to come by, even the most conservative estimate for China’s suicide rate is 14 per 100,000 per year (World Health Organization). In other words, Foxconn’s suicide epidemic is actually lower than China’s national average of suicides.

    http://www.zdnet.com/blog...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Dann ist ja alles in Butter... Mal abgesehen davon, dass es bei Foxconn bisher (d. h. bis zum 28 Mai) bereits 11 Selbstmorde auf 300.000 Mitarbeiter waren. Da ist schon noch was drin bis zum Jahresende, fürchte ich.

    • reven
    • 29.05.2010 um 1:36 Uhr

    1)
    Seit Anfang dieses Jahres haben sich mindestens 12 Foxconn-Arbeiter aus Shenzhen das Leben genommen.Das sind bestätigte Selbstmordfälle mit Todesfolgen, die durch die Medien bekannt wurden.Eine weitere Arbeiterin von Foxconn/Shenzhen hat gestern versucht, die Pulsadern aufzuschneiden.Ob weitere Selbstmorde und Selbstmordversuche durch Foxconn und die korrupten lokalen Behörden vertuscht wurden, wissen wir nicht.Es ist nicht auszuschließen.
    Heute ist im chinesischen Internet schon von dem 14.Selbstmord die Rede, bestätigt wurde das nicht.Jedoch
    haben die chinesischen Medien auch schon Anordnungen erhalten, diese Vorfälle herunterspielen.
    2)

    Die Selbstmordrate auf dem Land in China(27,03 pro 100.000 Einwohner) ist 4 mal höher als die Selbstmordrate in den chinesischen Städten (6,74 pro 100.000 Einwohner).Außerdem gibt es da große regionale Unterschiede.Ein weiterer Punkt ist, dass die Selbstmörder bei Foxconn seit Januar allesamt junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahre alt waren.Wenn Sie also unbedingt die Selbstmorde bei Foxconn mit der gesamtchinesischen Selbstmordrate vergleichen wollen, dann bitte nehmen Sie auch diese Aspekte zur Kenntnis.
    Die Statiskten aus der VR China sind sowieso mit großer Vorsicht zu genießen.Die Zahlen stammen von den einzelnen Provinzen.Es ist kein Geheimnis, dass die lokalen Behörden Daten oft zu ihrem Vorteil manipulieren.

    Dann ist ja alles in Butter... Mal abgesehen davon, dass es bei Foxconn bisher (d. h. bis zum 28 Mai) bereits 11 Selbstmorde auf 300.000 Mitarbeiter waren. Da ist schon noch was drin bis zum Jahresende, fürchte ich.

    • reven
    • 29.05.2010 um 1:36 Uhr

    1)
    Seit Anfang dieses Jahres haben sich mindestens 12 Foxconn-Arbeiter aus Shenzhen das Leben genommen.Das sind bestätigte Selbstmordfälle mit Todesfolgen, die durch die Medien bekannt wurden.Eine weitere Arbeiterin von Foxconn/Shenzhen hat gestern versucht, die Pulsadern aufzuschneiden.Ob weitere Selbstmorde und Selbstmordversuche durch Foxconn und die korrupten lokalen Behörden vertuscht wurden, wissen wir nicht.Es ist nicht auszuschließen.
    Heute ist im chinesischen Internet schon von dem 14.Selbstmord die Rede, bestätigt wurde das nicht.Jedoch
    haben die chinesischen Medien auch schon Anordnungen erhalten, diese Vorfälle herunterspielen.
    2)

    Die Selbstmordrate auf dem Land in China(27,03 pro 100.000 Einwohner) ist 4 mal höher als die Selbstmordrate in den chinesischen Städten (6,74 pro 100.000 Einwohner).Außerdem gibt es da große regionale Unterschiede.Ein weiterer Punkt ist, dass die Selbstmörder bei Foxconn seit Januar allesamt junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahre alt waren.Wenn Sie also unbedingt die Selbstmorde bei Foxconn mit der gesamtchinesischen Selbstmordrate vergleichen wollen, dann bitte nehmen Sie auch diese Aspekte zur Kenntnis.
    Die Statiskten aus der VR China sind sowieso mit großer Vorsicht zu genießen.Die Zahlen stammen von den einzelnen Provinzen.Es ist kein Geheimnis, dass die lokalen Behörden Daten oft zu ihrem Vorteil manipulieren.

  5. Dann ist ja alles in Butter... Mal abgesehen davon, dass es bei Foxconn bisher (d. h. bis zum 28 Mai) bereits 11 Selbstmorde auf 300.000 Mitarbeiter waren. Da ist schon noch was drin bis zum Jahresende, fürchte ich.

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    Davon abgesehen, dass es eben 11 Menschen sind die sich umgebracht haben und nicht 7, die auch schon zu viel wären.

    In Anbetracht der Tatsache, dass sie auf grund dieser Arbeitsbedingungen nicht mehr Menschen das Leben genommen haben grenzt an ein Wunder. Wie arm und wie verzweifelt müssen diese Arbeiter sein? Wir machen uns doch keine Vorstellungen. Dagegen ist bei Schlecker arbeiten bezahlter Urlaub.

    Davon abgesehen, dass es eben 11 Menschen sind die sich umgebracht haben und nicht 7, die auch schon zu viel wären.

    In Anbetracht der Tatsache, dass sie auf grund dieser Arbeitsbedingungen nicht mehr Menschen das Leben genommen haben grenzt an ein Wunder. Wie arm und wie verzweifelt müssen diese Arbeiter sein? Wir machen uns doch keine Vorstellungen. Dagegen ist bei Schlecker arbeiten bezahlter Urlaub.

  6. http://undeadsystem.blogs... „Show a Undead System how to Die!“ Bundesweite Krisendemo am 12. Juni 2010 – Reden hat Jahrzehnte nichts zum besseren verändert, Zeit zu handeln!!! Wir werden nur bekommen wofür wir kämpfen!
    Arbeiter / Schüler / Studenten / Rentner / Arbeitslose – zusammen kämpfen heisst zusammen siegen!

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    und verabredet euch zum kampf über eure handys und pcs, die ihr nur so billig schießen konntet, weil sie von denen zusammengebaut wurden, für die ihr kämpfen wollt, damit sie keine billigen handys und pcs mehr zusammenbauen müssen.
    und zieht euch die preiswerten t-shirts und jeans an, die von den anderen zusammengenäht wurden, für die ihr auch kämpfen wollt, damit sie keine preiswerten t-shirts und jeans mehr zusammennähen müssen.
    wie passt das zusammen?

    und verabredet euch zum kampf über eure handys und pcs, die ihr nur so billig schießen konntet, weil sie von denen zusammengebaut wurden, für die ihr kämpfen wollt, damit sie keine billigen handys und pcs mehr zusammenbauen müssen.
    und zieht euch die preiswerten t-shirts und jeans an, die von den anderen zusammengenäht wurden, für die ihr auch kämpfen wollt, damit sie keine preiswerten t-shirts und jeans mehr zusammennähen müssen.
    wie passt das zusammen?

  7. Davon abgesehen, dass es eben 11 Menschen sind die sich umgebracht haben und nicht 7, die auch schon zu viel wären.

    In Anbetracht der Tatsache, dass sie auf grund dieser Arbeitsbedingungen nicht mehr Menschen das Leben genommen haben grenzt an ein Wunder. Wie arm und wie verzweifelt müssen diese Arbeiter sein? Wir machen uns doch keine Vorstellungen. Dagegen ist bei Schlecker arbeiten bezahlter Urlaub.

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