Dokumentation Die Erklärung der Erzdiözese Freiburg

Die Freiburger Erzdiözese, der Robert Zollitsch vorsteht, veröffentlichte zu den Vorwürfen die folgende Erklärung.

Die Erzdiözese Freiburg wehrt sich gegen die Vorwürfe gegen den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Gegen ihn wird wegen Beihilfe zum sexuellem Missbrauch von Kindern ermittelt. dpa dokumentiert die am Mittwoch veröffentlichte Stellungnahme des Erzbistums:

"Die Erzdiözese Freiburg ist im Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Freiburg, damit die Substanzlosigkeit der Vorwürfe gegen Erzbischof Zollitsch rasch dokumentiert werden kann.

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Das Ordinariat Freiburg hatte bereits in den zurückliegenden Monaten deutlich gemacht, dass es nach Bekanntwerden eines Vorwurfs gegen den beschuldigten Zisterzienserpater rasch gehandelt, den Orden eingeschaltet und den Zisterzienserorden auf die zu ziehenden Konsequenzen hingewiesen hat.

Die Vorwürfe treffen nicht zu, weil

Leser-Kommentare
  1. durch das Erzbistum Freiburg.
    Vieles, was mittlerweile an Vorwürfen gegen Kirchenvertreter formuliert und in eine breite Öffentlichkeit gestreut wird, hat mit einem wirklichen Interesse an Kindern und Jugendlichen, die Opfer von sexuellen Übergriffen wurden, erkennbar wenig zu tun.
    Zum Glück unterscheiden die meisten Menschen "draußen im Lande" wesentlich genauer, als man manchmal zuzutrauen scheint.

  2. Die Anzeige bezieht sich aber nicht nur auf 1987, sondern auch auf 2006 - als das Erzbistum Freiburg der Behauptung des Täters Glauben schenkte, es habe sich um einen Einzelfall gehandelt. Ein Anruf beim Bistum Basel, wo der Täter früher eingesetzt war, hätte zutage gefördert, dass dort seit 1971 bekannt war, dass der Pater mehrere Kinder missbraucht hat und somit gelogen hat. Da die besagte Tat verjährt war, blieb der Täter im Amt und soll in der Schweiz auch nach 2006 noch Pizza- und Videoabende für Jugendliche abgehalten haben, bis das Opfer ihm im März 2010 drohte, ihn vor dem Gottesdienst zu "outen".

    Zudem bezieht sich die Anzeige des Opfers auch auf Verleumdung, da das Bistum in seinen Erklärungen weiterhin falsche oder irreführende Informationen verbreitet. So hat es die behauptete Aussprache zwischen Opfer und Täter nie gegeben, das Opfer wartet heute noch darauf.

    Und der Täter gehörte zwar ab 1987 zu der Territorialabtei der Zisterzienser, soll aber in den Pfarreien Nussdorf und Deisendorf tätig gewesen sein - und damit außerhalb des Abteiterritoriums, von dem in der obigen Erklärung des Bistums so viel Aufhebens gemacht wird - und im Verantwortunsgbereich des Erzbistums.

    Das Opfer hat eine Website mit ausführlichen Informationen, bei Google nach "zuständigkeiten nussdorf" suchen.

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