Islam in Deutschland Muslimische Jugendliche = gewalttätige Jugendliche?

Eine Studie stellt fest, dass muslimische Jugendliche umso gewaltbereiter sind, je religiöser sie sind. Über Ursache und Wirkung sagt das nichts aus. Von Deniz Baspinar

Muslimische junge Männer in Deutschland, die von sich selbst sagen, sie seien sehr religiös, sind gewalttätiger als andere Jugendliche. Das steht in einem aktuell vorgelegten Bericht des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachen (KFN) .

Bundesweit haben die Autoren der Studie, Dirk Baier und Christian Pfeiffer, in 61 Städten und Landkreisen rund 45.000 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse befragt. Ein Schwerpunkt war die Frage, wie sich die Zugehörigkeit zu einer Religion und die persönliche Religiosität auf die Einstellungen und Verhaltensweisen von 14- bis 16-Jährigen und insbesondere auf die Integration junger Migranten auswirken.

Als zentraler Befund wurde ausgegeben, dass unter muslimischen Jugendlichen – allerdings nur unter den männlichen – die Gewalttätigkeit mit zunehmender Bindung an den Islam wachse. Je gläubiger sie sind, umso weniger empfinden sie sich selbst auch als deutsch. Gleichzeitig nehmen mit der Religiosität auch die Akzeptanz von Macho-Verhalten, der Kontakt zu kriminellen Freunden und die Nutzung gewalthaltiger Medien zu. Unter christlichen Jugendlichen sei der Trend umgekehrt: Je religiöser, desto weniger neigen diese dazu, Gewalt anzuwenden.

Solche statistischen Ergebnisse produzieren griffige Schlagzeilen ( Spiegel Online titelte: "Jung, muslimisch, brutal"), über die Ursachen verraten sie jedoch wenig. Eine Koinzidenz von Faktoren bedeutet nämlich noch keinen Zusammenhang im Sinne von Ursache und Wirkung.

Das ist auch den Autoren der vorliegenden Studie bewusst. Christian Pfeiffer weist darauf hin, dass die Ergebnisse nicht erlauben, den Islam als die Ursache der Gewalt zu interpretieren. Die Autoren ziehen zur Interpretation ihrer Ergebnisse eine Untersuchung des Sozialwissenschaftlers Rauf Ceylan von der Universität Osnabrück heran. Ceylan hat in einer aktuellen Studie die Funktion von Imamen in Deutschland untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der nur für kurze Zeit aus dem Ausland eingereisten Imame in Deutschland einen konservativen Islam vermittelt, insbesondere was die Rollenvorstellungen von Männern und Frauen angeht. Die Autoren des KFN gehen wohl davon aus, dass die gewaltbereiten muslimischen Jugendlichen von traditionalistischen Imamen beeinflusst sind.
 
Ceylan selbst kommt aber unter anderem in seiner Dissertation zu sehr differenzierten Ergebnissen, was die Religiosität von jungen Muslimen betrifft. Er sagte im Interview mit der Islamischen Zeitung, nur ein sehr geringer Anteil von ihnen sei in der Gemeinde aktiv und verfüge über eine nennenswerte religiöse Bildung. Die im Gemeindeleben engagierten Jugendlichen seien schon allein durch die soziale Kontrolle deutlich weniger delinquent als andere Jugendliche.

Der Großteil der muslimischen Jugendlichen hingegen bezeichnet sich zwar als sehr religiös, gehe aber höchstens zum Freitagsgebet und lebe ansonsten einen hedonistischen Lebensstil, in dem der Islam wenig Einfluss auf den Alltag habe. Nur ein Bruchteil dieser Jugendlichen bekomme Religions- oder Islamkundeunterricht in der Schule. Was sie für islamische Werte halten, kennen sie vor allem von ihren Familien, die oftmals patriarchalische Strukturen aus ihren Heimatdörfern mitgebracht haben und sowohl schulisch als auch religiös wenig gebildet sind.

Das religiöse Bekenntnis vieler junger Muslime ist im Übrigen häufig nur eine Leerformel, die nicht mit gelebter Religion einhergeht, sondern Provokation und kulturelle Abgrenzung sein will.  Es gibt eine Vielzahl von sozialen und familiären Faktoren, die Gewalttätigkeit erklären: eigene Gewalterfahrung, gewaltlegitimierende Männlichkeitskonzepte, mangelnde Bildungschancen und Perspektivlosigkeit sind einige davon. Einen monokausalen Zusammenhang wie den von "Islam gleich Gewalt" zu behaupten, passt nur in den derzeitigen hysterischen Umgang mit dem Thema.
 
Jeder Muslim lebt seinen Glauben, wie es seiner individuellen, auch psychologischen Disposition entspricht. Gewaltaffine, rigide, zwanghafte Menschen legen den Glauben entsprechend aus – übrigens nicht nur Muslime.

 

 
Leser-Kommentare
  1. ...denn Islam heißt ja Frieden.
    Und antiwestliche Indoktrination, Unterdrückung der Frau, Abwertung Ungläubiger... hat mit Islam über nichts zu tun.

    Alles nur böse Vorurteile der "islamophoben" Deutschen.

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    Eines der wichtigsten Prinzipien dabei lautet nämlich "Korrelation impliziert nicht Kausation".

    Ein Zusammenhang (!) kann (muss aber nicht!) natürlich trotzdem bestehen. Aber eben nicht notwendigerweise ein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang.

    Hier würde ich vermuten, dass es einen Zusammenhang gibt und er ungefähr so aussieht:
    Es gibt eine gemeinsame Ursache, nämlich niedrige Intelligenz/Bildung. Diese erhöht im Mittel dann sowohl die Wahrscheinlichkeit, religiös zu sein (egal welche Religion), als auch die Wahrscheinlichkeit, gewaltbereit zu sein.

    Es wäre interessant zu untersuchen, ob nicht auch bei Christen Religiösität und Gewaltbereitschaft korreliert sind. Ich würde davon ausgehen, dass dem so ist.

    Da ist wohl jemand beleidigt, dass die vermeintlich so schön alle Vorurteile bestätigende Studie doch nicht ganz das gewünschte Ergebnis, nämlich Islam = Gewalt liefert und flüchtet sich deshalb, statt auf den sachlichen Inhalt des Artikels einzugehen, in die üblichen Phrasen und Parolen, die man von, ja genau, Islamhassern (nicht zu verwechseln mit Religionskritikern) gewohnt ist.

    • IdlerM
    • 09.06.2010 um 20:22 Uhr

    hört doch damit auch, so ein Käse! Solche Scheinaufgekläre die "ALLES GLAUBEN ABER DOCH NICHTS WISSEN". In Deutschland hat man wohl die Schirmherrschaft über die Emanzipation übernommen und meint als Oberlehrer anzumaßen was bei anderen Religionen schiefzulaufen scheint.

    Die Exorzismusschulen schießen wie pilze vom Boden. Es wird der Teufel ausgetrieben wie lange nicht mehr. Und wenn sie eine Tochter haben die Stimmen hört, solchen Sie den Exorzisten holen, wenn Sie Katholisch sind! Das ist so angedacht im Christentum. Wußten Sie nicht?!

    Eines der wichtigsten Prinzipien dabei lautet nämlich "Korrelation impliziert nicht Kausation".

    Ein Zusammenhang (!) kann (muss aber nicht!) natürlich trotzdem bestehen. Aber eben nicht notwendigerweise ein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang.

    Hier würde ich vermuten, dass es einen Zusammenhang gibt und er ungefähr so aussieht:
    Es gibt eine gemeinsame Ursache, nämlich niedrige Intelligenz/Bildung. Diese erhöht im Mittel dann sowohl die Wahrscheinlichkeit, religiös zu sein (egal welche Religion), als auch die Wahrscheinlichkeit, gewaltbereit zu sein.

    Es wäre interessant zu untersuchen, ob nicht auch bei Christen Religiösität und Gewaltbereitschaft korreliert sind. Ich würde davon ausgehen, dass dem so ist.

    Da ist wohl jemand beleidigt, dass die vermeintlich so schön alle Vorurteile bestätigende Studie doch nicht ganz das gewünschte Ergebnis, nämlich Islam = Gewalt liefert und flüchtet sich deshalb, statt auf den sachlichen Inhalt des Artikels einzugehen, in die üblichen Phrasen und Parolen, die man von, ja genau, Islamhassern (nicht zu verwechseln mit Religionskritikern) gewohnt ist.

    • IdlerM
    • 09.06.2010 um 20:22 Uhr

    hört doch damit auch, so ein Käse! Solche Scheinaufgekläre die "ALLES GLAUBEN ABER DOCH NICHTS WISSEN". In Deutschland hat man wohl die Schirmherrschaft über die Emanzipation übernommen und meint als Oberlehrer anzumaßen was bei anderen Religionen schiefzulaufen scheint.

    Die Exorzismusschulen schießen wie pilze vom Boden. Es wird der Teufel ausgetrieben wie lange nicht mehr. Und wenn sie eine Tochter haben die Stimmen hört, solchen Sie den Exorzisten holen, wenn Sie Katholisch sind! Das ist so angedacht im Christentum. Wußten Sie nicht?!

    • asx
    • 08.06.2010 um 14:14 Uhr

    drei Tage nach allen anderen auffällt. Der durchschnittliche (westdeutsche) Stadtbewohner unter 30 wusste das auch schon vor Herrn Pfeiffer. Vor dem allerdings habe ich großen Respekt, da er selber zugegeben hat, dass ihm die Ergebnisse gar nicht passen. Viele andere hätten das dann einfach hingefälscht (Statistiktricks).

    WAs die Autorin im Bezug auf die Religiosität schreibt, kann ich aus eigener Beobachtung bestätigen. Ich würde aber behaupten, der Faktor, der wirklich zählt ist nicht die Religion, sondern die Bildung. Die deutsche Unterschicht ist nicht weniger Gewalttätig, die Grenzen aber über andere Merkmale von "denen da Oben" ab.
    Wir haben kein Islamproblem, wir haben ein Idiotenproblem. Nämlich das es zu viele davon gibt, sie sich schneller vermehren (so ab 16J) und leider kein Interesse haben, aufzusteigen.

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    • fanta4
    • 09.06.2010 um 10:13 Uhr

    Wir haben kein Islamproblem, wir haben ein Idiotenproblem. Nämlich das es zu viele davon gibt, sie sich schneller vermehren (so ab 16J) und leider kein Interesse haben, aufzusteigen."

    Idiocracy - darauf gehen wir zu. Und Merkel tut alles, um die Armut (auch die in den Köpfen) zu zementieren.

    • fanta4
    • 09.06.2010 um 10:13 Uhr

    Wir haben kein Islamproblem, wir haben ein Idiotenproblem. Nämlich das es zu viele davon gibt, sie sich schneller vermehren (so ab 16J) und leider kein Interesse haben, aufzusteigen."

    Idiocracy - darauf gehen wir zu. Und Merkel tut alles, um die Armut (auch die in den Köpfen) zu zementieren.

  2. Richtig bemerkt von der Kolumnistin: "Eine Koinzidenz von Faktoren bedeutet nämlich noch keinen Zusammenhang im Sinne von Ursache und Wirkung." ... Umso "religiöser", desto gewalttätiger? Zu Recht hat da Baspinar Zweifel. Denn ist es nicht so, dass umgekehrt ein Schuh draus wird? Der auf Abgrenzung, Provokation und Konfrontation bedachte Jugendliche bekennt sich per Lippenbekenntnis zu einem Islam, der in der Öffentlichkeit als unkultiviert, primitiv und gewalttätig ausgegrenzt wird. Eine wirkliche Beschäftigung mit dem Glauben oder gar Frömmigkeit bedeutet das noch lange nicht. Wieder einmal bringt eine Sterotypisierung die Unterschiede erst hervor, die sie wertfrei zu beschreiben glaubt.

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    Es wäre aber ignorant und einer konstruktiven Lösung nicht dienlich, jeden Zusammenhang zwischen Religion/Ideologie und Nähe zu Gewalt zu leugnen.

    Warum investieren denn Staaten wie Türkei, Saudi-Arabien, Syrien etc. Millionen in die Finanzierung von Moscheen, (Koran)-schulen, Imame, Kulturvereine wenn dies keine Wirkung haben würde.

    Deren in aller Regel antiwestliche Ideologie verbunden mit einem archaisch-religiösen Menschenbild bietet gerade Jugendlichen einfache Antworten, billige Schuldige, klare Feindbilder - und soll es wohl auch.

    • spacko
    • 08.06.2010 um 16:12 Uhr

    Alles ab "Der auf Abgrenzung, Provokation und Konfrontation bedachte Jugendliche..." lässt sich problemlos auf Neonazis anwenden. Sind Nazis deshalb harmlos?

    • Mete
    • 08.06.2010 um 23:03 Uhr

    Ich selbst habe es auch in dem Maasse erlebt, auch ausserhalb Deutschlands, dass mit zunehmender Bildung sowohl in der religiösen Initiation, als auch in der akademischen Laufbahn Gewalt grundsaetzlich ausgrenzt.

    Es sind ausschliesslich jugendliche mit Lippenbekenntnissen, die verzweifelt auf der Suche nach einem Sinn in diesem hedonistischem und dem Islam absolut entgegengesetzten Lebensstil, die "auffallen".

    Aber die Verantwortung dafür liegt jedoch auf allen Seiten und mit solchen Schlagzeilen übertünscht man nur eine weitlaeufige Perspektivlosigkeit der "Unterschicht" allgemein.

    Natürlich sollten gewisse Minderheiten mehr tun, um durch Bildung und Aufklaerung dagegen Abhilfe zu leisten, nur sind das auch keine Übermenschen, die neben tagtaeglichem Broterwerb, Erziehung eigener Kinder usw. nicht unbedingt die nötige Zeit und Rücklagen haben, auch noch Bildungsdefizite der Elterngeneration zu reparieren.
    Und die Politisierung solcher Themen durch Herrn wie Koch, leistet gerade keine gute Beihilfe dabei, sondern befördert nur alltaegliche und vorurteilsbelastete Begegnungen nur noch weiter unnötig.

    Es wäre aber ignorant und einer konstruktiven Lösung nicht dienlich, jeden Zusammenhang zwischen Religion/Ideologie und Nähe zu Gewalt zu leugnen.

    Warum investieren denn Staaten wie Türkei, Saudi-Arabien, Syrien etc. Millionen in die Finanzierung von Moscheen, (Koran)-schulen, Imame, Kulturvereine wenn dies keine Wirkung haben würde.

    Deren in aller Regel antiwestliche Ideologie verbunden mit einem archaisch-religiösen Menschenbild bietet gerade Jugendlichen einfache Antworten, billige Schuldige, klare Feindbilder - und soll es wohl auch.

    • spacko
    • 08.06.2010 um 16:12 Uhr

    Alles ab "Der auf Abgrenzung, Provokation und Konfrontation bedachte Jugendliche..." lässt sich problemlos auf Neonazis anwenden. Sind Nazis deshalb harmlos?

    • Mete
    • 08.06.2010 um 23:03 Uhr

    Ich selbst habe es auch in dem Maasse erlebt, auch ausserhalb Deutschlands, dass mit zunehmender Bildung sowohl in der religiösen Initiation, als auch in der akademischen Laufbahn Gewalt grundsaetzlich ausgrenzt.

    Es sind ausschliesslich jugendliche mit Lippenbekenntnissen, die verzweifelt auf der Suche nach einem Sinn in diesem hedonistischem und dem Islam absolut entgegengesetzten Lebensstil, die "auffallen".

    Aber die Verantwortung dafür liegt jedoch auf allen Seiten und mit solchen Schlagzeilen übertünscht man nur eine weitlaeufige Perspektivlosigkeit der "Unterschicht" allgemein.

    Natürlich sollten gewisse Minderheiten mehr tun, um durch Bildung und Aufklaerung dagegen Abhilfe zu leisten, nur sind das auch keine Übermenschen, die neben tagtaeglichem Broterwerb, Erziehung eigener Kinder usw. nicht unbedingt die nötige Zeit und Rücklagen haben, auch noch Bildungsdefizite der Elterngeneration zu reparieren.
    Und die Politisierung solcher Themen durch Herrn wie Koch, leistet gerade keine gute Beihilfe dabei, sondern befördert nur alltaegliche und vorurteilsbelastete Begegnungen nur noch weiter unnötig.

    • Puzi
    • 08.06.2010 um 14:25 Uhr

    So. Jetzt nehmen wir auch noch die Lieblingsthese vom beruechtigten Herrn Pfeiffer dazu, dass Computerspielen aggressiv macht und nutzen die Transitivitaet und Umkehrbarkeit von Korrelationen aus und schon haben wir, dass Computerspiele religioes machen. Hurra!

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    Vielen Dank! :-)

    Und der sinnvollste Kommentar, der den Wert solcher Studien ziemlich realistisch bei ungefähr Null verortet.

    Vielen Dank! :-)

    Und der sinnvollste Kommentar, der den Wert solcher Studien ziemlich realistisch bei ungefähr Null verortet.

  3. Wurde in dieser Studie untersucht, inwieweit Deutschland-Russen, die in der Regel sehr christlich orientiert, zur Gewalttätigkeit und Macho-Kult neigen ?
    Oder zählen Russland-Deutsche nicht zu den Migranten ?

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    "Wurde in dieser Studie untersucht, inwieweit Deutschland-Russen, die in der Regel sehr christlich orientiert, zur Gewalttätigkeit und Macho-Kult neigen ?
    Oder zählen Russland-Deutsche nicht zu den Migranten ?"

    Ja, das wurde untersucht. Aus diese Studie geht eindeutig hervor, daß Jugendliche christlichen Glauben und Migrationshintergrund je weniger zu Gewalttätigkeit und Kriminalität neigen, desto religiöser sie sind.

    • Gizzle
    • 09.06.2010 um 13:55 Uhr

    Die meisten "christlichen" Russen bekennen sich zum Christentum auch nur durch das Tragen von Kreuz um den Hals oder das aufhängen dessen am Rückspiegel in Auto. Genauso wie die meisten "bekenennden" muslimischen Migranten noch nie eine Moschee von innen gesehen haben, gehen auch die Russen vielleicht einmal im Jahr zu Ostern in die Kirche. Zumindest die, die Sie meinen, mit Gewaltätigkeit und Machokultur...

    als 100 mal agressiver und gefährlicher- ich bekomme das mit weil ich in einem großem Wohnblock von 2 mit ca.500 Studenten wohne - einen Vorgarten betreibe und die Kids im Sommer regelmässig ausflippen - sprayen - sich öffentlich bekriegen und auch ihre Agressionen an Unbeteiligten ablassen - eine Strasse weiter ist eine ARAL wo sie sich nach Discoschluß so frühmorgens noch mit Alk eindecken- dann wird gezündelt gesprayt geprügelt - die Polizei ist weitgehends machtlos- an den Sprayerkürzel erkennt man vieles arab. aber auch viel russ.- die bekämfen sich hier bis aufs Blut -
    bloss bin ich von moslem.Gangs noch nie angemacht worden- von Russen ja- brauchst du ein Messer oder willst du lieber eine Kugel ? das im so neoliberalem brav sauberem Würzburg

    Es gibt einige wenige Studien zur Aussiedlerkriminalität

    In Bayern gibt es schon seit längerem Untersuchungen. Ergebnis: Keine höher Kriminalität- siehe Schlussfolgerungen für Lesefaule.
    http://www.polizei.bayern...
    http://www.polizei.bayern...

    Die große Integrationsstudie sagt aus, dass die Aussiedler die mit am besten integrierte Gruppe von Migranten in Deutschland ist. Die Aussiedler stellen nebenher bemerkt auch die größte Zuwanderungsgruppe mit etwa 5 Mill. Personen.

    http://www.berlin-institu...

    Eine weitere lesenswerte Publikation.

    http://www.bamf.de/cln_10...

    Demnach sind verschiedene Studien zu dem Schluss gekommen, dass die Aussiedler WENIGER Straftaten begehen, als "echte" Deutsche!

    Mehr noch.
    Aussiedler haben eine geringere Arbeitslosenrate als der deutsche Durchschnitt.
    Aussiedler werden im Jahr 2020 mehr als 80MRd € mehr in die Staatskassen einzahlen, als für sie ausgegeben werden wird, aufgrund der demografischen Struktur der Zugewanderten.

    "Wurde in dieser Studie untersucht, inwieweit Deutschland-Russen, die in der Regel sehr christlich orientiert, zur Gewalttätigkeit und Macho-Kult neigen ?
    Oder zählen Russland-Deutsche nicht zu den Migranten ?"

    Ja, das wurde untersucht. Aus diese Studie geht eindeutig hervor, daß Jugendliche christlichen Glauben und Migrationshintergrund je weniger zu Gewalttätigkeit und Kriminalität neigen, desto religiöser sie sind.

    • Gizzle
    • 09.06.2010 um 13:55 Uhr

    Die meisten "christlichen" Russen bekennen sich zum Christentum auch nur durch das Tragen von Kreuz um den Hals oder das aufhängen dessen am Rückspiegel in Auto. Genauso wie die meisten "bekenennden" muslimischen Migranten noch nie eine Moschee von innen gesehen haben, gehen auch die Russen vielleicht einmal im Jahr zu Ostern in die Kirche. Zumindest die, die Sie meinen, mit Gewaltätigkeit und Machokultur...

    als 100 mal agressiver und gefährlicher- ich bekomme das mit weil ich in einem großem Wohnblock von 2 mit ca.500 Studenten wohne - einen Vorgarten betreibe und die Kids im Sommer regelmässig ausflippen - sprayen - sich öffentlich bekriegen und auch ihre Agressionen an Unbeteiligten ablassen - eine Strasse weiter ist eine ARAL wo sie sich nach Discoschluß so frühmorgens noch mit Alk eindecken- dann wird gezündelt gesprayt geprügelt - die Polizei ist weitgehends machtlos- an den Sprayerkürzel erkennt man vieles arab. aber auch viel russ.- die bekämfen sich hier bis aufs Blut -
    bloss bin ich von moslem.Gangs noch nie angemacht worden- von Russen ja- brauchst du ein Messer oder willst du lieber eine Kugel ? das im so neoliberalem brav sauberem Würzburg

    Es gibt einige wenige Studien zur Aussiedlerkriminalität

    In Bayern gibt es schon seit längerem Untersuchungen. Ergebnis: Keine höher Kriminalität- siehe Schlussfolgerungen für Lesefaule.
    http://www.polizei.bayern...
    http://www.polizei.bayern...

    Die große Integrationsstudie sagt aus, dass die Aussiedler die mit am besten integrierte Gruppe von Migranten in Deutschland ist. Die Aussiedler stellen nebenher bemerkt auch die größte Zuwanderungsgruppe mit etwa 5 Mill. Personen.

    http://www.berlin-institu...

    Eine weitere lesenswerte Publikation.

    http://www.bamf.de/cln_10...

    Demnach sind verschiedene Studien zu dem Schluss gekommen, dass die Aussiedler WENIGER Straftaten begehen, als "echte" Deutsche!

    Mehr noch.
    Aussiedler haben eine geringere Arbeitslosenrate als der deutsche Durchschnitt.
    Aussiedler werden im Jahr 2020 mehr als 80MRd € mehr in die Staatskassen einzahlen, als für sie ausgegeben werden wird, aufgrund der demografischen Struktur der Zugewanderten.

    • zoezer
    • 08.06.2010 um 14:26 Uhr
    6. Gewalt

    Muslimische Jugendliche = gewalttätige Jugendliche?

    Auf diese Frage kann man nur mit Nein antworten, da der Islam in jeder Hinsich und zu jeder Zeit Gewalt verbietet, der Prophet sagte von sich, "Ich bin gesandt worden um den guten Charakter zu vollenden". Ich kennen hunderte von Jugendliche, die gläubig und ungläubig sind. Unter ihnen gibt es keinen Einzigen, der z.B. seine Tagesgebete verrichtet und gewälttätig ist. Kenne aber viele, die ungläubig sind und gewalttätig sind.

    [Der Rest wurde entfernt. Bitte sehen Sie davon ab, in dieser Diskussion das inhaltlich nicht zugehörige Themenfass "Israel" aufzumachen. Danke. /Die Redaktion pt.]

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    • IEALML
    • 08.06.2010 um 15:18 Uhr

    Lieber zoezer,

    Israel ist keine Religion. Judentum heisst diese.

    Zweitens habe noch von keinem Juden (oder Israeli?) gehört, der "Jahwe ist groß!" schreiend an seinem Selbstmördergürtel riss und ein Blutbad anrichtete. Sie vielleicht? Dafür kenne ich ein Schiff, auf dem "Friedensaktivisten", von IHH gesponsort, israelische (oder jüdische?) Soldaten lynchen wollten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    IEALML I

    der israel-palestinenser-konflikt INTERESSIERT NIEMANDEN HIER!

    beide seiten sind inzwischen dermaßen lächerlich, dass es wirklich für eine sitcom reicht...und glaubt nicht, dass uns euer leid noch interessiert, SELBST SCHULD!

    schickt eure "regierungen" zum teufel (wie das geht, lernt ihr aus der geschichte europas) und einigt euch endlich...oder bringt euch gegenseitig um, aber bitte so, dass keiner mehr übrig ist...sonst geht der blödsinn gleich wieder los.

    UND LASST UNS IN RUHE!

    Natürlich kann der Islam nicht der Grund für die steigende Neigung zur Gewalt sein, schließlich war schon der Prophet ein unvergleichlich friedliebender, nachsichtiger und toleranter Mensch. Gegen den waren Jesus und Buddha Hooligans! Ein richtiger Pazifist und Menschenfreund war er der Prophet, wie jeder, den es interessiert, seiner Lebensgeschichte entnehmen kann!

    Ironie off!

    • IEALML
    • 08.06.2010 um 15:18 Uhr

    Lieber zoezer,

    Israel ist keine Religion. Judentum heisst diese.

    Zweitens habe noch von keinem Juden (oder Israeli?) gehört, der "Jahwe ist groß!" schreiend an seinem Selbstmördergürtel riss und ein Blutbad anrichtete. Sie vielleicht? Dafür kenne ich ein Schiff, auf dem "Friedensaktivisten", von IHH gesponsort, israelische (oder jüdische?) Soldaten lynchen wollten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    IEALML I

    der israel-palestinenser-konflikt INTERESSIERT NIEMANDEN HIER!

    beide seiten sind inzwischen dermaßen lächerlich, dass es wirklich für eine sitcom reicht...und glaubt nicht, dass uns euer leid noch interessiert, SELBST SCHULD!

    schickt eure "regierungen" zum teufel (wie das geht, lernt ihr aus der geschichte europas) und einigt euch endlich...oder bringt euch gegenseitig um, aber bitte so, dass keiner mehr übrig ist...sonst geht der blödsinn gleich wieder los.

    UND LASST UNS IN RUHE!

    Natürlich kann der Islam nicht der Grund für die steigende Neigung zur Gewalt sein, schließlich war schon der Prophet ein unvergleichlich friedliebender, nachsichtiger und toleranter Mensch. Gegen den waren Jesus und Buddha Hooligans! Ein richtiger Pazifist und Menschenfreund war er der Prophet, wie jeder, den es interessiert, seiner Lebensgeschichte entnehmen kann!

    Ironie off!

  4. Es wäre aber ignorant und einer konstruktiven Lösung nicht dienlich, jeden Zusammenhang zwischen Religion/Ideologie und Nähe zu Gewalt zu leugnen.

    Warum investieren denn Staaten wie Türkei, Saudi-Arabien, Syrien etc. Millionen in die Finanzierung von Moscheen, (Koran)-schulen, Imame, Kulturvereine wenn dies keine Wirkung haben würde.

    Deren in aller Regel antiwestliche Ideologie verbunden mit einem archaisch-religiösen Menschenbild bietet gerade Jugendlichen einfache Antworten, billige Schuldige, klare Feindbilder - und soll es wohl auch.

    • efeld
    • 08.06.2010 um 14:35 Uhr

    Wenn Menschen Werkzeuge (wie Statistik) benutzen ohne sie wirklich zu verstehen wird es gefährlich. Wenn man die daraus resultierenden Ergebnisse reisserisch für ein noch weniger verstehendes Publikum veröffentlicht wird es meiner Meinung nach kriminell.

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