Klima und Ernährung Klimaforscher raten zu weniger Fleischkonsum

Der Treibhauseffekt hält an. In einer Studie haben Wissenschaftler errechnet, wie viel Klimagas sich durch den Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte einsparen ließe.

Mit einer "Rückkehr zum Sonntagsbraten" und einem geringeren Verbrauch von Milchprodukten könnten die Deutschen gesünder sein und der Atmosphäre einen großen Dienst tun. Davon ist Alexander Popp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) überzeugt. Popp hat gemeinsam mit Hermann Lotze-Campen und Benjamin Bodirsky ein Rechenmodell entwickelt, mit dem sich die Treibhausgasemissionen, die direkt aus der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion stammen, kalkulieren lassen.

Dabei geht es vor allem um zwei Klimagase: Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Ersteres entweicht Kuhmägen während der Verdauung und entsteht zudem durch Tierausscheidungen – Mist und Gülle. Das zweite und noch potentere Treibhausgas N2O bildet sich vor allem durch die Ausbringung von Kunstdünger auf die Äcker.

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Nicht berücksichtigt haben die Forscher das Kohlendioxid (CO2), das frei wird, wenn Wälder zu Äckern werden, um mehr Lebensmittel zu erzeugen. Zudem haben sie die Effekte von Landnutzungsänderungen für den Anbau von Energiepflanzen und deren direkte Emissionen außer Acht gelassen.

Es fehlt auch der Aspekt, dass durch die weltweit abnehmenden Fischbestände für viele Menschen die einzige Proteinquelle wegfällt, die wohl durch andere tierische Produkte ersetzt werden muss. Wenn es bei den Ernährungsgewohnheiten des Jahres 1995 bleibt, werden allein durch das Bevölkerungswachstum und den wachsenden Reichtum in Schwellenländern die direkten landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen bis 2055 um mehr als ein Drittel im Vergleich zu 1995 steigen von 5314 Tonnen Kohlendioxid- Äquivalenten auf 8690 Tonnen.

Popp und seine Kollegen haben auch berechnet, was passieren würde, wenn der Fleisch- und Milchkonsum weiter stiege: Die Emissionen von Methan und Lachgas würden bis 2055 um 76 Prozent im Vergleich zu 1995 zunehmen. Nur mit einer veränderten Lebensweise, bei der öfter auf Fleisch- und Milchprodukte verzichtet würde, und einer klimafreundlicheren Produktion kommen die Forscher auf ein Emissionsniveau wie im Jahr 1995.

Angesichts der Tatsache, dass die Treibhausgasemissionen aus der Agrarwirtschaft von 1990 bis 2005 um 14 Prozent gestiegen sind, ist das kein besonders wahrscheinliches Szenario, wenn der Trend nicht in den Industrieländern gebrochen wird. Popp weist darauf hin, dass das heutige Emissionsniveau dem westlichen Lebensstil geschuldet ist und er deshalb von den Menschen in den reichen Ländern auch als Erstes eine Veränderung erwartet. "Es geht auch darum, eine Vorbildfunktion zu erfüllen", sagt er. Denn der Lebensstil der Amerikaner und Europäer gilt in Schwellenländern ja als Vorbild. Fleisch und Milch sind dort Statussymbole. Und das sollten sie in den Industrieländern wieder werden, findet Popp, und deshalb nicht mehr jeden Tag auf dem Tisch stehen.

 
Leser-Kommentare
  1. Ich bin wirklich sprachlos über diesen Artikel.

    Irgendwann muss doch sogar die ZEIT auf Abstand zur Klimalüge gehen?

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    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:04 Uhr

    ...Klimalüge? Meinen Sie es gibt eine geheime Verschwörung allr Wissenscahftler dieser welt? Aller professoren und Wissenscahftlicher Mitarbeiter an universitäten die sich mit Klimaforschung befassen? Der Klimawanel ist ein fakt, der zusammenhang mit von Menschen gemachten Gasen ebenso.
    Das ist kein Hoax.

    Zudem: Nicht nru klimaforscher raten dazu Fleischkonsum zu reduzieren. Auch Tierschützer und Tioerrechtler, wie Tierbefreier raten dazu. Die Tiere selber die jeden tag eingefercht in stinkenden Käfigen vor sich hin vegeteiren würden sich das sicherlich auch wünschen. Tiere, die fühlen und denken können, die athmen und schemcken, hören und riechen. Die Kinder bekommen können wie wir auch, die eine kmplexe psyche haben, die depressionen entwicekeln können. Die wir wie gegenstäönde behandeln um unsere gier nach unnötigem Fleisch zu stillen.
    Ja...nicht nur das klima hätte was davon.

    ...dann erkennen Sie auch,dass es zwar Magazine und Lobbyisten gibt, die behaupten, dass es eine Klimalüge gäbe aber die Mehrheit der Fachleute von einem Klimawandel ausgeht.

    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:04 Uhr

    ...Klimalüge? Meinen Sie es gibt eine geheime Verschwörung allr Wissenscahftler dieser welt? Aller professoren und Wissenscahftlicher Mitarbeiter an universitäten die sich mit Klimaforschung befassen? Der Klimawanel ist ein fakt, der zusammenhang mit von Menschen gemachten Gasen ebenso.
    Das ist kein Hoax.

    Zudem: Nicht nru klimaforscher raten dazu Fleischkonsum zu reduzieren. Auch Tierschützer und Tioerrechtler, wie Tierbefreier raten dazu. Die Tiere selber die jeden tag eingefercht in stinkenden Käfigen vor sich hin vegeteiren würden sich das sicherlich auch wünschen. Tiere, die fühlen und denken können, die athmen und schemcken, hören und riechen. Die Kinder bekommen können wie wir auch, die eine kmplexe psyche haben, die depressionen entwicekeln können. Die wir wie gegenstäönde behandeln um unsere gier nach unnötigem Fleisch zu stillen.
    Ja...nicht nur das klima hätte was davon.

    ...dann erkennen Sie auch,dass es zwar Magazine und Lobbyisten gibt, die behaupten, dass es eine Klimalüge gäbe aber die Mehrheit der Fachleute von einem Klimawandel ausgeht.

    • Halapp
    • 30.06.2010 um 19:31 Uhr

    Noch ist offen, ob die Klimaerwärmung menschengemacht ist.
    Aber dem grünen Gott sie Dank. Wir haben wieder einen Grund
    Bürger persönlich zu bevormunden. Gewissensbildung.
    Wie schon der Club of Rome und Erhard Eppler mit der evangelischen Kirche gegen das wirtschaftliche
    Wachstum und für einen einfachen Lebensstil.
    Dieses alte Lied der Lebensreformbewegung von 1920
    - Schrebergartenbewegung, Freikörperkultur usw. usw.-
    singen nur noch wenige. Aber es kommt immer wieder.

  2. Das Morden ist das Problem, nicht CO2

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    ja, Machen wir aus Raubtieren Vegetarier. Es ist ein Natürlich lauf, fressen und gefressen werden.

    ja, Machen wir aus Raubtieren Vegetarier. Es ist ein Natürlich lauf, fressen und gefressen werden.

  3. sein Co2 in die Umwelt bläst und Public Enenmy No1 in Sachen Umweltgefährdungwar und ist.
    Als Nebenschauplatz die Raucher (der Kampf war kurz), Alkohol hat man aus Eigennutz ausgelassen (ab und zu nimmt man selbst einen Bordeaux vom linken Hang), nun sind die Fleischfresser dran.
    Halten sich auch nicht ans vorgegebene Procedere Klimaschutz "vor allem die „bildungsferne Unterschicht“ scheint sich gern das fette gewabbel reinzuziehen, sieht man figürlich oft im Nachmittagsfernsehen".

    Vermutlich sind Fleischfresser schlimmer als alle Autofahrer und Raucher zusammen.
    Vegetariern ist auch nicht zu trauen, wie in der Box nebenstehender Artikel „Zu Fuß zum Bioladen“ aussagt, nachhaltige Produktion von Pflanzen ist nur mit Dung von Tieren möglich, die brauchen Weideflächen, o.k. nicht mehr so viel, als sie wie bisher – „gesinnungslos“ gefressen wurden.

    Aber als zukünftiger Vegetarier brauchts Anbaufläche, die man wiederum nicht so einfach aus Weideland gewinnen kann, nicht immer ist Weide auch guter Acker.

    Verflixt!

    Und dann brauchte man noch riesige Flächen für Gewächshäuser, um dort für alle Vegetarier ausreichend Gurken, Tomaten, Bohnen und andere Sorten anzubauen, das ganze Jahr Haferflocken will man sicher auch nicht kauen, plus Flächen für Solaranlagen und Windräder.
    Ja das ist schon ein Dilemma, was sich hier so von ganz allein zusammenschreibt.

    Am besten :
    Auto abstellen, Luft anhalten, essen/ Trinken verweigern, dann klappts wieder mit Klimabilanzen.
    Danke.

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    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:07 Uhr

    ...nicht so hysterisch. Ihr hass ist unterträglich. Versuchen sie das ganze mal mit kühlen Kopf und Ratio zu betrchten. Dann wird es sinn ergeben und sie werden zum veganer. Für das Klima, für die Tiere und für ich selber.

    Ihren Kommentar im einzelnen zu wiederlegen ist inhaltlich recht einfach, aber aufgrund der hysterischen art ihrer einwnde doch müßig genug es zu unterlassen.

    Jedenfalls solltens ei sich bemühen anhand von informationen und ielleicht auch rationaler theorien ein breites bild von der sache zu bekommen. Momentgebundene teis durch wut gesteuerte Impulsivbekundungen tragen nicht zur sache bei.

    Auch wenn der Artikel nicht besonders gut war, ihre Argumente gehen ins leere. Ein Tier verbraucht etwa 98% der Energie selber zum Leben bevor es geschlachtet wird. Und dadurch kann man einen Menschen mit dem Bruchteil der Ackerfläche vegetarisch ernähren. Ich bin kein Vegetarier.

    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:07 Uhr

    ...nicht so hysterisch. Ihr hass ist unterträglich. Versuchen sie das ganze mal mit kühlen Kopf und Ratio zu betrchten. Dann wird es sinn ergeben und sie werden zum veganer. Für das Klima, für die Tiere und für ich selber.

    Ihren Kommentar im einzelnen zu wiederlegen ist inhaltlich recht einfach, aber aufgrund der hysterischen art ihrer einwnde doch müßig genug es zu unterlassen.

    Jedenfalls solltens ei sich bemühen anhand von informationen und ielleicht auch rationaler theorien ein breites bild von der sache zu bekommen. Momentgebundene teis durch wut gesteuerte Impulsivbekundungen tragen nicht zur sache bei.

    Auch wenn der Artikel nicht besonders gut war, ihre Argumente gehen ins leere. Ein Tier verbraucht etwa 98% der Energie selber zum Leben bevor es geschlachtet wird. Und dadurch kann man einen Menschen mit dem Bruchteil der Ackerfläche vegetarisch ernähren. Ich bin kein Vegetarier.

  4. Die sog. "Klimakatastrofe" findet fast ausschliesslich "nur" in den sog. "Rechenmodellen" statt. Genauso ist der Inhalt dieses Artikels zu verstehen, [...] - mehr ist dazu nicht mehr zu sagen....!
    --------------

    [Gekürzt, bitte diskutieren Sie sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]

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    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:08 Uhr

    Woher haben sie diese Arroganz? Faschisten und Lügner? Warum wird hier argumentiert wie in der 9. Klasse? Ich vertsehe wirklich nicht warum sie soetwas tun. Wos ind ihre Gegenargumente?

    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:08 Uhr

    Woher haben sie diese Arroganz? Faschisten und Lügner? Warum wird hier argumentiert wie in der 9. Klasse? Ich vertsehe wirklich nicht warum sie soetwas tun. Wos ind ihre Gegenargumente?

    • redon
    • 30.06.2010 um 20:39 Uhr

    Eine Halbierung des Fleischkonsums allein in den Industrieländern hätte laut einer IFPRI-Studie höchstens geringe globale Emissionsreduktionen zur Folge, da die Entwicklungsländer ihren Konsum dann entsprechend ausweiten würden.

    Dabei wäre eine Halbierung des Fleischverzehrs in den Industrieländern bereits unrealistisch. Die gesamte Weltbevölkerung auf vegan umzustellen, wäre unter isoliert betrachteten Klimaschutzgesichtspunkten sinnvoll, ist aber komplett utopisch. Die Nachfrage nach tierischen Produkten in den Entwicklungsländern wird in Zukunft weiter stark ansteigen. Zudem verwerten Wiederkäuer Zellulose, Schweine und Geflügel Abfälle, und teilweise sind Flächen nur als Weiden nutzbar. Ein kompletter Verzicht auf tierische Produkte ist also unter Welternährungsgesichtspunkten Unsinn. Und letztlich darf man bei all dem Rummel um Treibhausgase und Temperaturanstiege nicht vergessen, dass das Ziel immer nachhaltige Entwicklung heißen muss, d.h. die Erfüllung menschlicher Bedürfnisse in Gegenwart und Zukunft.

    Theoretisch effizient wären Pigousteuer oder Cap-and -Trade, aber praktisch ebenfalls unrealistisch, siehe die gescheiterten Klimakonferenzen. Technische Klimaschutzmaßnahmen sind da vielleicht schon etwas wahrscheinlicher. Neben Ansätzen im Bereich Geo-Engineering gibt es übrigens auch in Tierzüchtung und -ernährung Forschungsarbeiten, um die Emissionen der Viehhaltung zu reduzieren. Letztlich werden wir uns an ein sich wandelndes Klima aber vor allem anpassen.

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    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:13 Uhr

    ...systemisch. Sie müssen abr Geisteswissenschaftlich denken! Es geht nicht darum die Bevölkerung auf Vegan uzustellen sondern einen glibalen bewusstseinswandel zu erzeugen durch eine offene, vernunftsgeleitete diskussion. Das ist schwierig, weil vielen ihr 3 mal täglich Fleisch sehr wichtig ist. Ungeachtet der Kosnequenzen für andere Menschen und vorallem tiere. Aber durch iregdnwelche Abkomen und beschlüsse wird der erdball nicht erhalten bleiben. Damit meine ich garnicht konkreten Artenschutz, sondern ein Ökosystem welches insich egschlossen funktioniert. In den Existenzjahren der Menschen, insebsondere in der zeit der industrialisierung bis heute erleben wir viel Umweltverschmutztung, Tiersterben und Artensterben. Wir erleben zunehmde wildereien, wir erleben systeamtische asubeute des erballs. Auch die BP kathastrophe ist ausdruck dieser mentalität. Sollange wird unser leben auf wirtschaftlichen wachstum und nicht auf geistiges, will heissen inhaltliches Wachstum setzen wird dieser Trend fortgsetzt. Wir brauchen den Wachstum in den universitäten, in den schulen und in den kommunen. Wir brauchen keine gloibalsisierte Wirtscahft, die den vorteil weniger nährt um die MAsse auszuschalchten, ob nun menschen, tiere oder Umwelt.

    Linke Ideologie muss hier endlich wissenschaftlich angesehen und rational verfolgt werden. Sie aus ideologischeN gründen abzulehnen ist stupide.

    • Buh
    • 01.07.2010 um 3:13 Uhr

    ...systemisch. Sie müssen abr Geisteswissenschaftlich denken! Es geht nicht darum die Bevölkerung auf Vegan uzustellen sondern einen glibalen bewusstseinswandel zu erzeugen durch eine offene, vernunftsgeleitete diskussion. Das ist schwierig, weil vielen ihr 3 mal täglich Fleisch sehr wichtig ist. Ungeachtet der Kosnequenzen für andere Menschen und vorallem tiere. Aber durch iregdnwelche Abkomen und beschlüsse wird der erdball nicht erhalten bleiben. Damit meine ich garnicht konkreten Artenschutz, sondern ein Ökosystem welches insich egschlossen funktioniert. In den Existenzjahren der Menschen, insebsondere in der zeit der industrialisierung bis heute erleben wir viel Umweltverschmutztung, Tiersterben und Artensterben. Wir erleben zunehmde wildereien, wir erleben systeamtische asubeute des erballs. Auch die BP kathastrophe ist ausdruck dieser mentalität. Sollange wird unser leben auf wirtschaftlichen wachstum und nicht auf geistiges, will heissen inhaltliches Wachstum setzen wird dieser Trend fortgsetzt. Wir brauchen den Wachstum in den universitäten, in den schulen und in den kommunen. Wir brauchen keine gloibalsisierte Wirtscahft, die den vorteil weniger nährt um die MAsse auszuschalchten, ob nun menschen, tiere oder Umwelt.

    Linke Ideologie muss hier endlich wissenschaftlich angesehen und rational verfolgt werden. Sie aus ideologischeN gründen abzulehnen ist stupide.

  5. Die Klimaschützer sollten am besten den Menschen abschaffen dann geht es dem Klima wieder gut.Irre Klimaschützer.

  6. Und auf vorgeschriebenen Bahnen
    zieht die Menge durch die Flur,
    den entrollten Lügenfahnen
    folgen alle! - Schafsnatur!

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