Ein aus Rheine kommender Regionalexpress war am späten Mittwochabend im niedersächsischen Peine auf einen zuvor entgleisten Güterzug geprallt. Die Wucht des Aufpralls hob die Lok und die ersten beiden Doppelstockwagen des Personenzuges aus den Gleisen. Sie kippten in einen Vorgarten eines Wohnhauses an der Bahnstrecke. Mehrere Waggons des mit Kies beladenen Zuges waren aus den Gleisen gesprungen. Warum der Güterzug entgleiste, war zunächst unklar.

15 Reisende wurden leicht verletzt. Einige von ihnen wurden am Unfallort versorgt oder konnten nach kurzer ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Lokführer des Regionalexpress kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Der Lokführer des entgleisten Güterzuges blieb nach Bahnangaben unverletzt.

Die Intercity-Züge zwischen Hannover und Leipzig werden über Wolfsburg umgeleitet. Die Regionalzüge machen einen Umweg über Hannover.  Der Deutschen Bahn ist durch das Zugunglück nach eigenen Angaben ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.