Migration: Chinas neue Elite macht sich davon
Das Rechts- und Sozialsystem ist ihnen zu unsicher: Chinas qualifizierte Mittelschicht verlässt die Heimat. Es zieht sie in die USA und nach Kanada.
© OLLI GEIBEL/AFP/Getty Images

Mittelschicht in China: Eine Büroangestellte in Chuxiong, Provinz Yunnan
"Dann lieber gleich auswandern" – noch vor ein paar Jahren hätte He Bing (Name geändert), Büromanagerin in Peking, über diesen Satz gelacht. Obwohl sie sich schon damals Sorgen um die schulischen Leistungen ihres Sohnes machte, der quirlige Teenager kam mit dem starren Prüfungssystem nicht zurecht. Aber He hatte eine Arbeit, die ihr Spaß machte, und ihr Mann war mit dem Aufbau einer eigenen E-Learning-Firma beschäftigt. Warum also auswandern, und vor allem, wie überhaupt?
Doch jüngst hört sie von mehr und mehr Bekannten immer wieder das Gleiche: Man wolle in den USA oder Kanada investieren, eine permanente Aufenthaltserlaubnis für diese Länder bekommen und dann die Kinder dort zur Schule und Universität schicken. "Freunde, Werbung, Medien, plötzlich scheint sich alles ums Auswandern zu drehen", erzählt die 44-Jährige, "nun wollen auch wir uns mal erkundigen".
Wie He denken viele gut qualifizierte und wohlsituierte Bürger der Volksrepublik. Laut offiziellen Statistiken haben 650.000 Chinesen im letzten Jahr ein permanentes Bleiberecht in den USA erworben – rund ein Fünftel der bereits in den USA lebenden Chinesen. Ähnlich die Lage in Kanada: Zu den knapp 1,3 Millionen chinesisch-stämmigen Kanadiern stießen allein im letzten Jahr 250.000 neue Migranten. Von ihnen zählen die meisten zur chinesischen Wirtschafts- oder Bildungselite. Chinas Medien schreiben alarmiert von "Braindrain" und "Geldabfluss". "Krisenzeichen für ein gescheitertes Land?" fragte sogar die staatsnahe Zeitung Guoji Xianqu Daobao (International Herald Leader).
So drastisch will es Joe Dong (Name geändert), He Bings Berater im Pekinger Büro der kanadischen Henry Global Consulting Group, nicht formulieren. Auch wenn er die Motivation potentieller Migranten durchaus als ein Krisengefühl wahrnimmt. "Besorgten Eltern ist das Bildungssystem hier zu starr und die Sozialleistungen sind ihnen zu niedrig", sagt Ding, "Geschäftsleute sorgen sich um das unsichere Rechtssystem und die hohen Immobilienpreise". Dass eine permanente Aufenthaltsgenehmigung allein das Reisen in den USA, Kanada oder Australien erleichtert, spielt nach Ding ebenfalls eine große Rolle.
Wer als besonders gut ausgebildeter Arbeiter und Fachmann gerade keine Chance hat, versucht es über die sogenannte "Investitionsmigration". Im letzten Jahr hat sich die Zahl der Anträge für die USA im Vergleich zu 2008 auf 1000 verdoppelt. Dafür müssen unter anderem 500.000 US-Dollar in ein ausgewiesenes Projekt oder eine neue Firma gesteckt werden. Kanada hatte im letzten Jahr 2055 Plätze für Investitionsmigranten vorgesehen. Die Hälfte ging laut kanadischen Statistiken an Chinesen. Ende Juni nun hat die Regierung in Ottawa die Gesamtvermögens- und Investitionsgrenzen um 50 Prozent auf 1,2 Millionen beziehungsweise 600.000 kanadische Dollar angehoben.
Trotz der Migrationswelle würde heute die Entscheidung zur Auswanderung laut Dong wohl überlegt. Die meist niedrig qualifizierten Migranten der achtziger und neunziger Jahre bestiegen noch aufgrund überzogener Erwartungen vom "gelobten Land" ein Schiff oder einen Laster auf den mühsamen Weg nach Amerika oder Europa. Neben Informationen im Internet hätten heute viele seiner Kunden das Ausland schon bereist und dort Verwandte oder geschäftliche Kontakte. In Gesprächen weist Dong seine Kunden auch auf die Schwierigkeiten mit Sprache oder Kultur hin. "Nicht für jeden ist Migration die richtige Wahl", meint er.
Gerade viele Angehörige der Mittelschicht spüren jedoch, dass sie gar keine andere Wahl haben, meint der Philosoph Xu Youyu. Chinas unsicheres Rechtssystem kann ihnen keine Garantie für ihr Vermögen und ein ruhiges Leben geben, schreibt Xu in einem jüngst erschienen Essay "Soziale Gerechtigkeit kann den Migrationsfluss umkehren". Zu sehr sei man in China auf Bestechungen und Beziehungen angewiesen. "Gerechtigkeit ist eine Quelle des Vertrauens", mahnt der Denker, "erst einer gerechten Gesellschaft wird man sich emotional zugehörig fühlen."





...schreibt Xu. Das sollten sich Politiker aller Länder - insbesondere unseres eigenen - mal genau durchlesen.
Die Gerechtigkeit die die Chinesen meinen ist , für eine bessere Leistung auch besser bezahlt zu werden.
Und ihr wohl verdientes Geld ohne Neider genießen zu könen.
Und genau aus diesem Grund werden wir diese gut gebildeten Immigranten in Deutschland nicht sehen.
Die haben nämlich schon mitbekommen das Europa immer weiter nach links "rutscht" und somit immer ungerechter wird.
Von daher kann man nur hoffen das die schwarz/gelbe Regierung lange an der Macht bleibt , um uns die reste der wahren Gerechtigkeit zu bewahren.
Die Gerechtigkeit die die Chinesen meinen ist , für eine bessere Leistung auch besser bezahlt zu werden.
Und ihr wohl verdientes Geld ohne Neider genießen zu könen.
Und genau aus diesem Grund werden wir diese gut gebildeten Immigranten in Deutschland nicht sehen.
Die haben nämlich schon mitbekommen das Europa immer weiter nach links "rutscht" und somit immer ungerechter wird.
Von daher kann man nur hoffen das die schwarz/gelbe Regierung lange an der Macht bleibt , um uns die reste der wahren Gerechtigkeit zu bewahren.
"Ende Juni nun hat die Regierung in Vancouver die Gesamtvermögens- und Investitionsgrenzen um 50 Prozent auf 1,2 Millionen beziehungsweise 600.000 kanadische Dollar angehoben."
wusste noch nicht das Vancouver der Regierungssitz Canadas ist, dachte immer es wäre Ottawa, selbst wenn man annimmt, dass es um BC geht, wäre es Victoria.
Man kann es auch billiger haben nennt sich Marriage Fraud übrigens sehr populär hier.
http://stopmarriagefraud....
...und auch "martin.gutu" für Ihre Hinweise, dass natürlich Ottawa und nicht Vancouver der Regierungssitz Kanadas ist. Ich habe dies bereits mit Bitte um Korrektur weitergeleitet.
Zum Thema welche Rolle "Gerechtigkeit" für chinesische Auswanderer bzw. Green Card-Erwerber in der neuen Gesellschaft spielt, wäre es interessant sie in den jeweiligen Ländern zu fragen.
Beste Grüße, Kristin Kupfer
...und auch "martin.gutu" für Ihre Hinweise, dass natürlich Ottawa und nicht Vancouver der Regierungssitz Kanadas ist. Ich habe dies bereits mit Bitte um Korrektur weitergeleitet.
Zum Thema welche Rolle "Gerechtigkeit" für chinesische Auswanderer bzw. Green Card-Erwerber in der neuen Gesellschaft spielt, wäre es interessant sie in den jeweiligen Ländern zu fragen.
Beste Grüße, Kristin Kupfer
Sicher, ein verlässliches Rechtssystem gehört dazu. Aber das was wir in Deutschland "soziale Gerechtigkeit" nennen, hat mit den Gerechtigkeitsvorstellungen der chinesischen Auswanderer nichts zu tun, weshalb sie auch Europa eher meiden.
Was die Chinesen aus dem Land treibt ist die Unfairness mit der ihre Leistungen behandelt werden, neben der Rechtswillkür.
Diese Unfairness treibt auch deutsche Qualifizierte aus dem Lande, auch wenn sie noch bei weitem nicht das desolate Maß China´s erreicht, aber eine steigende Tendenz kann man schon konstatieren.
Gerechtigkeit? Das gibt es nicht und kann es auch nicht geben.
Was es geben kann ist ein verlässlicher und vor allem fairer Rechtsrahmen. Alles andere ist Utopie!
Wer mehr über den Staat erzwingen will, vermehrt am Ende nur die Ungerechtigkeit!
H.
...auf der Suche nach Parallelen zu Deutschland. Und ob es um soziale Gerechtigkeit geht! Um was denn sonst?
...auf der Suche nach Parallelen zu Deutschland. Und ob es um soziale Gerechtigkeit geht! Um was denn sonst?
"Laut offiziellen Statistiken haben 650.000 Chinesen im letzten Jahr ein permanentes Bleiberecht in den USA erworben"
Gut ausgebildete reiche Ausländer stürmen das Tor.
...auf der Suche nach Parallelen zu Deutschland. Und ob es um soziale Gerechtigkeit geht! Um was denn sonst?
aber sie verkennen die Unterschiede bei gleicher Begrifflichkeit.
Unter Gerechtigkeit versteht die Mittelschicht in China, dass sie weniger der staatlichen Willkür und Bestechung ausgesetzt ist. Soziale Absicherung soll die Erhaltung des eigenen Wohlstandsniveaus sichern und eben nicht der Alimentation Dritter, was der Hauptgrund für die unzureichende soziale Absicherung ist, neben der Korruption und dem Risiko der direkten oder indirekten willkürlichen Enteignung.
Das wir da mit den USA oder Kanada nicht konkurrieren können beweisen ja die Einwanderungszahlen, sowie der Tatsache das auch Deutsche eher aus diesem Grunde auswandern, wenn auch nicht in großer Zahl.
H.
aber sie verkennen die Unterschiede bei gleicher Begrifflichkeit.
Unter Gerechtigkeit versteht die Mittelschicht in China, dass sie weniger der staatlichen Willkür und Bestechung ausgesetzt ist. Soziale Absicherung soll die Erhaltung des eigenen Wohlstandsniveaus sichern und eben nicht der Alimentation Dritter, was der Hauptgrund für die unzureichende soziale Absicherung ist, neben der Korruption und dem Risiko der direkten oder indirekten willkürlichen Enteignung.
Das wir da mit den USA oder Kanada nicht konkurrieren können beweisen ja die Einwanderungszahlen, sowie der Tatsache das auch Deutsche eher aus diesem Grunde auswandern, wenn auch nicht in großer Zahl.
H.
"Ende Juni nun hat die Regierung in Vancouver die Gesamtvermögens- und Investitionsgrenzen um 50 Prozent auf 1,2 Millionen beziehungsweise 600.000 kanadische Dollar angehoben."
Welche Regierung in Vancouver ist dafür zuständig?
aber sie verkennen die Unterschiede bei gleicher Begrifflichkeit.
Unter Gerechtigkeit versteht die Mittelschicht in China, dass sie weniger der staatlichen Willkür und Bestechung ausgesetzt ist. Soziale Absicherung soll die Erhaltung des eigenen Wohlstandsniveaus sichern und eben nicht der Alimentation Dritter, was der Hauptgrund für die unzureichende soziale Absicherung ist, neben der Korruption und dem Risiko der direkten oder indirekten willkürlichen Enteignung.
Das wir da mit den USA oder Kanada nicht konkurrieren können beweisen ja die Einwanderungszahlen, sowie der Tatsache das auch Deutsche eher aus diesem Grunde auswandern, wenn auch nicht in großer Zahl.
H.
...es gibt (soziale) Gerechtigkeit oder es gibt sie nicht. Unser System in Deutschland (und Europa) unterscheidet sich in seiner Negativität kaum vom chinesischen - nur wird es jetzt erst deutlicher durch die zunehmende Härte der Verteilungskämpfe.
...es gibt (soziale) Gerechtigkeit oder es gibt sie nicht. Unser System in Deutschland (und Europa) unterscheidet sich in seiner Negativität kaum vom chinesischen - nur wird es jetzt erst deutlicher durch die zunehmende Härte der Verteilungskämpfe.
Die Gerechtigkeit die die Chinesen meinen ist , für eine bessere Leistung auch besser bezahlt zu werden.
Und ihr wohl verdientes Geld ohne Neider genießen zu könen.
Und genau aus diesem Grund werden wir diese gut gebildeten Immigranten in Deutschland nicht sehen.
Die haben nämlich schon mitbekommen das Europa immer weiter nach links "rutscht" und somit immer ungerechter wird.
Von daher kann man nur hoffen das die schwarz/gelbe Regierung lange an der Macht bleibt , um uns die reste der wahren Gerechtigkeit zu bewahren.
Sie schreiben:
"für eine bessere Leistung auch besser bezahlt zu werden."
und:
"Und ihr wohl verdientes Geld ohne Neider genießen zu könen."
Das Wort "besser" (Steigerung von gut) ist eine Wertung, es kann nicht ohne zugrunde liegende Ethik verwendet werden.
Was mich interessiert: wer bewertet denn die Leistung, wer stellt die Ethik auf und wie lautet diese? Was bedeutet das dann für "wohl verdient"?
Wenn es denn der Markt sein sollte (was ich auf die erste Teilfrage schon als Antwort gehört habe) - ist der nicht eigentlich ursprünglich wertefrei konstruiert?
Ist das so schwer zu verstehen, warum die chinesischen Auswanderer Deutschland und andere europäische Länder eher meiden?
Deutschland ist kein klassisches Einwanderungsland wie die USA oder Kanada oder Australien.Es gibt in Deutschland auch lange nicht so viele Chinesen wie in den USA oder Kanada.Natürlich sind klassische Einwanderungsländer viel attraktiver für die chinesischen Auswanderer.
Desweiteren möchte ich Sie daraufhin weisen, dass derzeit die meisten chinesischen Auswanderer nach Kanada keine hochqualifizierten Fachkräfte sind.Es sind vorallem reiche Chinesen, die ihre Vermögen ins sichere Ausland verlagern wollen und die dortigen Immobilienpreise in die Höhe treiben.
...in und durch eine Gesellschaft "verdient", der man jetzt als Dank dafür den Rücken kehrt? Migranten als gierige Wanderheuschrecken, immer auf der Jagd nach dem größtmöglichen persönlichen Vorteil? Das Gesellschaftsmodell der Zukunft?
Die oft bemühte Neidgesellschaft ist kaum mehr als Autosuggestion von Individuen die sich für beneidenswert halten. In Wahrheit wird dem dicken Auto mit Stern aber bloß so mißgünstig hinterhergeschaut weil sich der Fahrer so verhält als hätte sein Wagen, neben all den anderen Extras, auch eine "eingebaute Vorfahrt". Nicht aus "Neid".
Ist halt alles eine Frage der Interpretation und wer alles als Neid und Mißgunst interpretieren will um den wird es in der Tat rasch einsam. Denn mit einem Griesgram verbringt man nun einmal ungerne seine Zeit.
So ist es generell mit Eliten, ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Narzismus, gepaart mit Selbstüberschätzung. Wer meint er habe sich Einkommen in Millionenhöhe wirklich "verdient", im Sinne von erarbeitet, der erliegt meiner Meinung nach der Hybris, denn durch eigene Hände Arbeit geht das nicht. Auch nicht durch Anzugtragen und schlau schauen.
Aber wenn man im gediegenen Chefbüro sitzt, umtänzelt von devoten Untergebenen, fühlt sich mancher als Sonnenkönig von Gottes Gnaden. Dass sich ehm bestimmte Charaktere besonders gern in angelsächsischen Ländern ansiedeln wundert mich indes nicht, diese Ländern entwickeln sich nämlich zu einer veritablen Plutokratie. Jeder nach seiner Facon, wem es bei uns nicht plutokratisch genug zugeht der tut wohl sich und u.a. mir gleichermaßen einen Gefallen den Consultants, Account Managern und anderen leistungsfreien Leistungsträgern in das Gelobte Land zu folgen (bis zur nächsten Finanzkrise).
Sie würden gerne kommen, werden aber nicht aufgenommen, weil die EU zum Glück Eeinwanderung in diesem riesigen Masstab ( 1,5 Milliarden !!!! Chinesen) nicht gutheißt.
Wir würden ja völlig überrannt werden un dunsere Kultur innerhalb 30 Jahren plattgewalzt!
Sie schreiben:
"für eine bessere Leistung auch besser bezahlt zu werden."
und:
"Und ihr wohl verdientes Geld ohne Neider genießen zu könen."
Das Wort "besser" (Steigerung von gut) ist eine Wertung, es kann nicht ohne zugrunde liegende Ethik verwendet werden.
Was mich interessiert: wer bewertet denn die Leistung, wer stellt die Ethik auf und wie lautet diese? Was bedeutet das dann für "wohl verdient"?
Wenn es denn der Markt sein sollte (was ich auf die erste Teilfrage schon als Antwort gehört habe) - ist der nicht eigentlich ursprünglich wertefrei konstruiert?
Ist das so schwer zu verstehen, warum die chinesischen Auswanderer Deutschland und andere europäische Länder eher meiden?
Deutschland ist kein klassisches Einwanderungsland wie die USA oder Kanada oder Australien.Es gibt in Deutschland auch lange nicht so viele Chinesen wie in den USA oder Kanada.Natürlich sind klassische Einwanderungsländer viel attraktiver für die chinesischen Auswanderer.
Desweiteren möchte ich Sie daraufhin weisen, dass derzeit die meisten chinesischen Auswanderer nach Kanada keine hochqualifizierten Fachkräfte sind.Es sind vorallem reiche Chinesen, die ihre Vermögen ins sichere Ausland verlagern wollen und die dortigen Immobilienpreise in die Höhe treiben.
...in und durch eine Gesellschaft "verdient", der man jetzt als Dank dafür den Rücken kehrt? Migranten als gierige Wanderheuschrecken, immer auf der Jagd nach dem größtmöglichen persönlichen Vorteil? Das Gesellschaftsmodell der Zukunft?
Die oft bemühte Neidgesellschaft ist kaum mehr als Autosuggestion von Individuen die sich für beneidenswert halten. In Wahrheit wird dem dicken Auto mit Stern aber bloß so mißgünstig hinterhergeschaut weil sich der Fahrer so verhält als hätte sein Wagen, neben all den anderen Extras, auch eine "eingebaute Vorfahrt". Nicht aus "Neid".
Ist halt alles eine Frage der Interpretation und wer alles als Neid und Mißgunst interpretieren will um den wird es in der Tat rasch einsam. Denn mit einem Griesgram verbringt man nun einmal ungerne seine Zeit.
So ist es generell mit Eliten, ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Narzismus, gepaart mit Selbstüberschätzung. Wer meint er habe sich Einkommen in Millionenhöhe wirklich "verdient", im Sinne von erarbeitet, der erliegt meiner Meinung nach der Hybris, denn durch eigene Hände Arbeit geht das nicht. Auch nicht durch Anzugtragen und schlau schauen.
Aber wenn man im gediegenen Chefbüro sitzt, umtänzelt von devoten Untergebenen, fühlt sich mancher als Sonnenkönig von Gottes Gnaden. Dass sich ehm bestimmte Charaktere besonders gern in angelsächsischen Ländern ansiedeln wundert mich indes nicht, diese Ländern entwickeln sich nämlich zu einer veritablen Plutokratie. Jeder nach seiner Facon, wem es bei uns nicht plutokratisch genug zugeht der tut wohl sich und u.a. mir gleichermaßen einen Gefallen den Consultants, Account Managern und anderen leistungsfreien Leistungsträgern in das Gelobte Land zu folgen (bis zur nächsten Finanzkrise).
Sie würden gerne kommen, werden aber nicht aufgenommen, weil die EU zum Glück Eeinwanderung in diesem riesigen Masstab ( 1,5 Milliarden !!!! Chinesen) nicht gutheißt.
Wir würden ja völlig überrannt werden un dunsere Kultur innerhalb 30 Jahren plattgewalzt!
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