Loveparade

Die Spuren des Unglücks

Die letzten Notarztwagen waren verschwunden, die Polizisten abgezogen, die Spurensicherung hatte ihre Arbeit beendet. Der Fotograf Martin Specht lichtete den Ort des Loveparade-Unglücks in einem Moment der Stille ab. Seine Bilder zeigen die Werkzeuge der Helfer: Handschuhe, Spritzen, Infusionsschläuche. Sie zeigen auch eine zertretene Brille, eine Handytasche, einen Schal. Persönliche Gegenstände der Opfer und der Überlebenden, die jetzt wie Versteinerungen im Boden scheinen. Sie erzählen keine Geschichten mehr und lassen den Betrachter verstummen.

Leser-Kommentare
  1. Wer sich ein eigenes unabhängiges Bild machen möchte sei diese Augenzeugen Videodokumentation angeraten. 35 Minuten die Betroffen machen.

    http://www.crankworld.de/...

    .

  2. Mein Vorschlag:
    Es sollte an diesem Ort eine weiträumige Gedenkstätte errichtet werden.
    Alle die unglücklich ums Leben gekommenen Menschen, deren aufgezeichnete Konturen sollten manifestiert werden und der Nachwelt zum Gedenken dort an Ihrer Todesstätte eindrucksvoll erhalten bleiben.

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