Loveparade-Katastrophe Schuldzuweisungen und Widersprüche

Polizei oder Veranstalter: Wer war am Ort der Katastrophe von Duisburg für die Sicherheit verantwortlich? Selbst im Rathaus gibt es dazu unterschiedliche Ansichten.

Erst am Tag vor der Loveparade war Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland aus dem Urlaub zurückgekommen. Die am Tag der Rave-Party durch die Stadtverwaltung erteilte Genehmigung trägt die Unterschrift eines Sachbearbeiters, nicht die Sauerlands.

Wohl auch deshalb weist der CDU-Politiker eine direkte Verantwortung für die Katastrophe vom Samstag von sich, bei der 21 Menschen starben und mehr als 500 Verletzungen erlitten. "Das ist gar nicht der Job des Oberbürgermeisters, Genehmigungen zu unterschreiben", sagte er der Bild -Zeitung.

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Rücktrittsforderungen hat Sauerland bisher widerstanden, obwohl er als Chef der Verwaltung für das Handeln seiner Mitarbeiter verantwortlich ist. "Persönliche Verantwortung kann es nur geben, wenn es ungerechtfertigte Eingriffe in den Prozess gegeben hätte", sagte er in einem Interview. "Diese gab es aber nicht." Er wolle als Oberbürgermeister helfen, die Katastrophe aufzuklären. "Danach entscheide ich über persönliche Konsequenzen." 

Doch der Druck steigt, zumindest die politische Verantwortung zu übernehmen. "Der Duisburger Oberbürgermeister und die Verantwortlichen in der Stadtspitze werden sich letztendlich der politischen Verantwortung stellen müssen", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) der Rheinischen Post.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) zeigte sich überzeugt, dass die Ermittlungen in Strafverfahren münden würden. "Da wird natürlich der Staatsanwalt auch die Rolle der Stadt Duisburg da zu prüfen haben." Die Verantwortung für die Todesopfer der Massenpanik sieht Jäger indes bei Loveparade-Chef Rainer Schaller.

Hilfe für Betroffene

Die Polizei hat eine Hotline unter der Telefonnummer 0203/94 000 für Angehörige von Opfern und Vermissten geschaltet.

Unter der Telefonnummer 0201/82 98 091 wird Menschen Hilfe angeboten, die aufgrund ihrer schockierenden Erlebnisse am Samstag ein persönliches Betreuungsangebot in Anspruch nehmen möchten.

Die Helfer sind auch unter der E-Mail-Adresse Betreuungsangebot.Loveparade@polizei.nrw.de zu erreichen.

Der gab sich am Abend zurückhaltend. Jägers Vorwürfe gegen ihn müssten nun sehr genau geprüft werden, sagte Schaller.

Wer auf dem Veranstaltungsgelände für die Sicherheit der Besucher zuständig war, darüber gibt es zwischen Kommune und Land unterschiedliche Auffassungen. "Ausschließlich der Veranstalter ist für die Sicherheit der Menschen in dem Veranstaltungsraum zuständig – niemand anderes", sagte der Minister.

Der Bereich der Rampe und der Treppe, an dem 19 Menschen starben, gehörte am Samstag bisherigen Erkenntnissen nach zum Verantwortungsbereich des Veranstalters Schaller. Die ersten Einlasseinrichtungen befanden sich vor den Eingängen der Tunnel, die auf eine Rampe führten. Die Polizei war dagegen für den öffentlichen Raum außerhalb der Absperrungen zuständig. Erst als die Lage auf dem ehemaligen Güterbahnhof für Schallers Ordnungsleute unbeherrschbar wurde, hatte der die Polizei um Hilfe gebeten, wie Polizeiinspekteur Dieter Wehe schilderte.

Oberbürgermeister Sauerland sieht die Zuständigkeit ebenso wie der Minister beim Veranstalter. Duisburgs Baudezernent Jürgen Dressler, dessen Behörde für die Genehmigung der Loveparade zuständig war, widersprach OB Sauerland indirekt: Ähnlich wie zuvor bereits Schaller machte er die Polizei für das Desaster verantwortlich. "Der Tunnelbereich gehörte zum öffentlichen Raum außerhalb des Veranstaltungsgeländes", sagte er. Und für die Sicherheit im öffentlichen Raum sei die Polizei zuständig

Aufgabe der Polizei sei gewesen, außerhalb des Veranstaltungsgeländes am früheren Güterbahnhof für Sicherheit zu sorgen. Die Polizei habe verhindert, dass es nicht noch mehr Tote und Verletzte gab. Außerdem warf Dressler den Sicherheitsbeamten vor, sie hätten auf der Loveparade Fluchtwege blockiert. Innenminister Jäger sagte am Rande einer Demonstration in Duisburg ZEIT ONLINE, dass ihn Dresslers Einschätzung, der Tunnelbereich gehöre zum öffentlichen Raum, erstaune. 

Blumen liegen am Sonntag (25.07.2010) in Duisburg vor dem Ungl¸cksort. Nach der tˆdliche Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg mit 19 Toten hat die Staatsanwaltschaft offiziell die Ermittlungen aufgenommen. Die weltweit bekannte Technoparade soll zudem in Zukunft nicht mehr stattfinden. Zwei Strafanzeigen gingen bisher ein. Bei der Massenpanik am Samstag wurden rund 340 Menschen verletzt. Foto: Rene Tillmann dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++

Oberbürgermeister Sauerland bat die Familien der Opfer um Entschuldigung für die Fehlinformation, ihre Angehörigen wären bei der Flucht aus der Massenpanik zu Tode gestürzt. Er habe diese Information von Ärzten und Krisenstab nur weitergereicht, sagte er. "Diese Aussage war definitiv falsch und ich entschuldige mich für diese Aussage bei allen, vor allem bei den Angehörigen der Opfer." Die Opfer starben mehrheitlich durch Brustquetschungen, nicht durch den Sturz von einer Treppe auf der Zugangsrampe, auf die sich eingeengte Besucher in ihrer Panik geflüchtet hatten.

Am Samstag – eine Woche nach der Katastrophe – sollen die Fahnen in Deutschland auf halbmast wehen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ordnete zur Gedenkfeier für die Opfer Trauerbeflaggung an.

In der Duisburger Salvatorkirche findet ein Ökumenischer Gottesdienst statt. Wegen des erwarteten Andrangs werden vor der Kirche Lautsprecher aufgestellt. Neben Bundespräsident Christian Wulff hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre Teilnahme angekündigt.

Bereits am Mittwochabend gedachten Fußballfans der Opfer. "Wir sind tief traurig, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten, denen wir unser Beileid und Mitgefühl aussprechen", sagte der Kapitän des MSV Duisburg, Ivica Grlic, vor einem Testspiel gegen den VfL Bochum. Die Partie endete 1:1 und wurde vor 3000 Zuschauern in aller Stille im Duisburger Stadion ausgetragen.
 

 
Leser-Kommentare
  1. Sind 21 Menschen gestorben, weil sich die Stadt, der Veranstalter und die Polizei nicht darüber einig werden konnten, ob nun die Tunnel sowie der Aufgang ("Rampe") zum eigentlichen Verantstaltungsgelände öffentlicher Raum sind oder schon Teil des Veranstaltungsgeländes?
    Eigentlich müsste diese Frage doch vertraglich geregelt sein. In der Genehmigung steht, für was der Veranstalter zuständig sein soll. Und ich gehe davon aus, dass für Tunnel und Aufgang zum Einlass sowohl der Veranstalter als auch die Polizei zuständig sind. Sonst hätte die Polizei dieses Vertragswerk bei der PK vorgezeigt, oder etwa nicht?

  2. Schuldzuweisungen sind trotz der großen Trauer nicht angebracht. Ich hoffe das diese Veranstaltung nicht stirbt!!!

    • Zampa
    • 29.07.2010 um 8:49 Uhr

    Wer schuld hat? Welch zynische Frage. Schuld hat der, hat die Verwaltung, haben die Institutionen, die diesen Tunnel und die folgende Rampe genehmigten! Es genügt ein Blick darauf.
    Wie war da wohl ein Flucht- und Rettungsplan im Tunnel und der Rampe gedacht, wo die Menschen im Falle des Falles nirgends hin ausweichen und flüchten konnten?
    Und DAS, diese Gegebenheiten, kannten alle der Beteiligten. Die Stadt, der OB, die Rettungsdienste, die Feuerwehr, die Polizei, der angebliche Panikforscher usw.
    Wer hier mitgespielt hat, dies so geschluckt und abgenickt hat, ist schuld.

    Der Veranstalter ist da lediglich ein Glied der Kette. Die Genehmiger haben dies so genehmigt, die sich nicht
    verweigerten, haben abgenickt.
    Da ist das Gerede über eine Verantwortung auf dem Gelände nur unverschämtes abducken von Verantwortlichen! Ein jämmerliches Schauspiel bei 21 Toten und ü 500 Verletzten! Am Ende war's niemand.

    Ein Schuldiger muß her, also einen nehmen, der weit weg ist und sowieso an allem schuld: der Taliban.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Der Taliban muß schon für den Afghanistan-Konflikt als Sündenbock herhalten, der ist leider gerade ausgebucht.

    • Dispot
    • 29.07.2010 um 11:39 Uhr

    Zitat:
    "Ein Schuldiger muß her, also einen nehmen, der weit weg ist und sowieso an allem schuld: der Taliban."

    Nö. Ich würde eher sagen der Neoliberalismus.
    Daß wie im Fall Duisburg die ehemals wohlhabende Stadt mit 1,6 Mrd verschuldet und unter Zwangsverwaltung steht, hat damit zu tun, daß die Stahlwerke geschlossen sind und es eine Arbeitslosigkeit von 15% gibt. Stahl wird jetzt woanders produziert, Deutschland wird deindustrialisiert, die Bewohner sollen von "Dienstleistungen" leben. Zollgrenzen weg, freier Welthandel, Exportweltmeister, Hurra Untergang.

    Loveparade ist Dienstleistung. Das wollen, ja das müssen wir in der Stadt haben, koste es was es wolle! Kunst und Kultur als Zukunftsperspektive für eine Kommune aus dem ehemaligen industriellen Herz Deutschlands. Techno-Beats als Strukturpolitik. CDU-Bürgermeister als willige Organisatoren der größten Ecstasy-Party der Welt.

    Und in China schuften derweil zu Billiglöhnen die dortigen Stahlarbeiter. Und wir müssen Schulden machen um den Griechen Kredite zu geben, damit diese unsere U-Boote überhaupt noch kaufen könnnen.

    Im Endeffekt, wenn man den Neoliberalismus als historische Notwendigkeit ansieht (was man im Sinne des Zwangs zur Erschliessung neuer Absatzmärkte durchaus könnte), dann ist die letztliche Schuldfrage in den Widersprüchen des kapitalistischen Wirtschaftssystems zu finden.
    Der Fisch stinkt vom Kopf her, sozusagen.

    • Buh
    • 30.07.2010 um 13:14 Uhr

    ...haben die Fahnen auf Halbmast geweht als wir die unschudligen Menschen in Afghanistan ermordet haben? Im Namen des Deutschen Volkes?

    Wie dem auch sei. Was in Duisburg passeirt ist ist eine vrquickung von inkompetenz sondergleichen: ALLE sind mitschuldig. Veranstalter, Bürgermeister, Verwaltung, Polizisten und ordnungshüter. Alle haben sich falsch verahlten. Rechtlich belangt werden, können aber wohl nicht alle, und es sit sowieso viel cooler eine Figur zu haben die man zuM Teufel stilisieren kann. Und da ich nen Linker bin, nehme ich im Zweifel den Bürgermeister. Der ist von der CDU, der kann garnicht koscher sein.

    Der Taliban muß schon für den Afghanistan-Konflikt als Sündenbock herhalten, der ist leider gerade ausgebucht.

    • Dispot
    • 29.07.2010 um 11:39 Uhr

    Zitat:
    "Ein Schuldiger muß her, also einen nehmen, der weit weg ist und sowieso an allem schuld: der Taliban."

    Nö. Ich würde eher sagen der Neoliberalismus.
    Daß wie im Fall Duisburg die ehemals wohlhabende Stadt mit 1,6 Mrd verschuldet und unter Zwangsverwaltung steht, hat damit zu tun, daß die Stahlwerke geschlossen sind und es eine Arbeitslosigkeit von 15% gibt. Stahl wird jetzt woanders produziert, Deutschland wird deindustrialisiert, die Bewohner sollen von "Dienstleistungen" leben. Zollgrenzen weg, freier Welthandel, Exportweltmeister, Hurra Untergang.

    Loveparade ist Dienstleistung. Das wollen, ja das müssen wir in der Stadt haben, koste es was es wolle! Kunst und Kultur als Zukunftsperspektive für eine Kommune aus dem ehemaligen industriellen Herz Deutschlands. Techno-Beats als Strukturpolitik. CDU-Bürgermeister als willige Organisatoren der größten Ecstasy-Party der Welt.

    Und in China schuften derweil zu Billiglöhnen die dortigen Stahlarbeiter. Und wir müssen Schulden machen um den Griechen Kredite zu geben, damit diese unsere U-Boote überhaupt noch kaufen könnnen.

    Im Endeffekt, wenn man den Neoliberalismus als historische Notwendigkeit ansieht (was man im Sinne des Zwangs zur Erschliessung neuer Absatzmärkte durchaus könnte), dann ist die letztliche Schuldfrage in den Widersprüchen des kapitalistischen Wirtschaftssystems zu finden.
    Der Fisch stinkt vom Kopf her, sozusagen.

    • Buh
    • 30.07.2010 um 13:14 Uhr

    ...haben die Fahnen auf Halbmast geweht als wir die unschudligen Menschen in Afghanistan ermordet haben? Im Namen des Deutschen Volkes?

    Wie dem auch sei. Was in Duisburg passeirt ist ist eine vrquickung von inkompetenz sondergleichen: ALLE sind mitschuldig. Veranstalter, Bürgermeister, Verwaltung, Polizisten und ordnungshüter. Alle haben sich falsch verahlten. Rechtlich belangt werden, können aber wohl nicht alle, und es sit sowieso viel cooler eine Figur zu haben die man zuM Teufel stilisieren kann. Und da ich nen Linker bin, nehme ich im Zweifel den Bürgermeister. Der ist von der CDU, der kann garnicht koscher sein.

  3. Von dem Zeitpunkt der Veranstaltung bis eine Woche nach der Veranstaltung zieht sich ein roter Faden durch alles Handeln bei allen Beteiligten, ob nun Stadtverwaltung, Veranstalter, Innenminister und sogar bei der Chefin des Landes, alle wollten unbedingt diese Event für Region und der Stadt, alle waren nur Ihre Interessen, eagl ob Sicherheitsbedenken bestanden oder nicht und die Hauptschuld soll nun lt. Innenminister der Veranstalter tragen, weil es die eigene Schuld von sich weist Es geht und ging doch nie um die Sicherheit bzw. nun um die neutrale Aufklärung, jede Gruppe will nur möglichst bei den Darstellungen und den Beschuldigungen anderer gut aussehen. Wenn das so weiter geht, wird die Trauer in blanken Hass umschlagen.

  4. Vorgestern noch dachte ich: schlimmer kann es nicht kommen. Und: es kam schlimmer! In der schlimmsten Pressekonferenz am letzten Samstag sprach es aus seinem Mund und seinem Körper: Ich bin der OB und habe damit nichts zu tun. Es war - wenn überhaupt - die Verwaltung, mit der er offenbar auch nichts zu tun hat. Daher wolle er im Amt bleiben und aufklären. Danach wolle er über persönliche Konsequenzen entscheiden. Hoffentlich meint er hier sich selbst und nicht die Mitarbeiter der Verwaltung, mit der er nichts zu tun haben glaubt. Ich glaube, dieses Angebot hat kaum Abnehmer.

    Spätestens als der "zuständige Sachbearbeiter" dem OB per Protokoll - in dem es hieß, der OB wolle diese Veranstaltung - mitteilte, er lehne Zuständigkeit und Verantwortung ab, war Herr Sauerland beteiligt.

    Nachdem der Veranstalter - der wohl als GmbH haftet - aus amtlicher Sicht als ein Hauptschuldiger ausgedeutet ist, wird die Restschuld nun der Polizei zugeschoben. Es soll wohl so aussehen, als wären die Raver im Kompetenzgerangel von Veranstalter und Ordner buchstäblich "zermahlen" worden. Das klingt hier schlimm - und ist es auch. Die Clips auf YouTube zeigen das sehr berührend!

    Das Schlimme ist: Es ging darum, dass die Loveparade wieder stattfindet. Es ging darum, dass sie in Duisburg ausgetragen wird. Koste es, was es wolle. Den Preis kennen wir nun.

    Und der OB hat damit nichts zu tun? In meiner Sicht trägt er politisch die Verantwortung und moralisch eine schwere Schuld!

  5. Alles Kontrolliert - Viel diskutiert?

    • Tcsuri
    • 29.07.2010 um 9:13 Uhr

    Als kleines Kind lernt man bereits, dass Handlungen konsequenzen haben. Kleine Vergehen, kleine, große, schwerere Konsequenzen. Dies scheint mit zunehmendem alter immer weiter in die Ferne zur rücken. Nicht erst seit der Loverparade glauben Verantwortliche, dass Ihr Handeln keine Konsequenzen hat. Man sollte einen Leitfaden verfassen, und diesen wie einen Eid vor Antritt des Postens aufsagen lassen. Ich kann nur den Kopf schütteln über so viel Ignoranz und Selbstzufriedenheit. Solle keiner dieser Verantwortlichen je in die Lage kommen, in derer die Eltern Ihrer gestorbenen Kinder nun sind.

  6. Schon bei den ersten Äußerungen des Veranstalter Schallers klang heraus, dass er der Ansicht war, dass die Tunneleingänge, die Tunnel und die Rampe in den Zuständigkeitsbereich der Polizei fallen würden.

    Der Innenminister und die Polizei haben auf ihrer PK gestern deutlich gemacht, dass ihr Zuständigkeitsbereich an den Vereinzelungssperren an den Tunneleingängen endete. Die Besetzung der Sperren sei bereits die Aufgabe des Veranstalters gewesen und dieser Aufgabe sei der Veranstalter nicht in ausreichendem Maße nachgekommen.

    Wenn sich hier herauskristallisiert, das gerade der im Vorfeld von den Sicherheitsbehörden als äußerst kritisch bewertete Tunnel- und Eingangsbereich in der Zuständigkeit nicht eindeutig geklärt war, dann ist das der Oberhammer.

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