Augenzeugen-Bericht "Unbeschreibliches Chaos"
Der Notfallseelsorger Joachim Müller-Lange war auf der Loveparade im Einsatz, als das Unglück passierte. Er schildert, was er erlebte und wie Betroffenen nun geholfen wird.
© Rene Tillmann/dpa

Blumen liegen am Sonntag (25.07.2010) in Duisburg vor dem Ungl¸cksort. Nach der tˆdliche Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg mit 19 Toten hat die Staatsanwaltschaft offiziell die Ermittlungen aufgenommen. Die weltweit bekannte Technoparade soll zudem in Zukunft nicht mehr stattfinden. Zwei Strafanzeigen gingen bisher ein. Bei der Massenpanik am Samstag wurden rund 340 Menschen verletzt. Foto: Rene Tillmann dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++
ZEIT ONLINE : Sie waren mit Kollegen während des Unglücks als Seelsorger auf dem Loveparade-Gelände in Duisburg unterwegs. Wie haben Sie die Geschehnisse erlebt?
Joachim Müller-Lange : Wir waren zunächst mit 15 Mitarbeitern von der Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland vor Ort. Der Tag war eigentlich als Praxisübung geplant, dazu nutzen wir solche Großveranstaltungen häufig. Plötzlich wurden wir alarmiert und sind mit drei Leuten zu der Einsatzstelle gefahren. Zu dem Zeitpunkt wussten wir nur, dass Angehörige von Toten seelische Betreuung brauchen. Als sich das ganze Ausmaß zeigte, haben wir alle Kräfte, etwa 100 psychosoziale Mitarbeiter, zusammengezogen und haben Betroffene, aber auch erschöpfte Rettungskräfte versorgt.
Joachim Müller-Lange ist Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er hat mehrere Bücher zur Notfallseelsorge und Einsatznachsorge verfasst.
ZEIT ONLINE : Womit sind Sie konfrontiert worden?
Müller-Lange : Wir haben Menschen betreut, die gerade einen Angehörigen verloren hatten oder nichts über das weitere Schicksal ihrer Verwandten oder Freunde wussten, sie aber in der Nähe des Unglücksorts vermuteten. Wir hatten zu tun mit Leuten, die selbst der Massenpanik entronnen waren und die die Erfahrung gemacht haben, wie der eigene Lebenswille stärker wird als alles andere. Dann gab es natürlich viele, die einfach erschüttert waren, über das, was sie mit ansehen mussten. Wir haben auch Ersthelfer betreut, die beispielsweise Wiederbelebungsversuche geleistet haben, die aber erfolglos blieben.
ZEIT ONLINE : Im Kampf ums eigene Überleben keine Rücksicht mehr auf andere zu nehmen, ist sicherlich eine einschneidende Erfahrung. Wie helfen Sie Menschen, die das erlebt haben?
Müller-Lange : Durch solche Erlebnisse entstehen Gewissenskonflikte und Schuldgefühle. In der Akutphase kann man Schuldgefühle nicht bearbeiten, aber man kann sie ernst nehmen und den Menschen so helfen, diese Gefühle nicht zu bagatellisieren.
- Datum 26.07.2010 - 13:03 Uhr
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geht es immer weniger um Menschlichkeit sondern zunehmend darum daß irgend etwas Kosten verursacht, bzw. wie man den höchsten Profit aus etwas ziehen kann. Und diesem Denken ist mMn auch dieses schlimme Unglück geschuldet.
Es tut mir leid, und ich habe Mitleid mit denjenigen, die hier Freunde oder Angehörige verloren haben.
In einem Interview gegenüber der ARD erklärt die Polizeigewerkschaft, das das Gelände für die Veranstaltung gerade einmal für 250.000 Besucher ausgelegt war und die Veranstalter 500.000 Teilnehmer bei der Stadt angemeldet haben. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätten die Beteiligten die Veranstaltung hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Platzes absagen müssen – selbst wenn man berücksichtigt, das sich die geplante Teilnehmeranzahl nicht gleichzeitig, sondern über den Tag verteilt auf dem Gelände aufhält.
Widersprüchliche Aussagen im Vorfeld der Veranstaltung bei einer offiziellen Pressekonferenz im Juni werfen überdies weitere Fragen auf. Auf die Frage einer Journalisten mit wie vielen Zuschauern die Veranstalter rechnet, antwortet der Geschäftsführer der "Loveparade", Rainer Schaller "Wir rechnen mit weit über einer Million Zuschauer [...]." Schlussfolgernd aus dieser Aussage stellt sich die berechtigte Frage, warum die Veranstalter dann nur 500.000 Besucher angemeldet haben.
Wurde hier vielleicht bewusst eine Falschaussage getroffen, um die Veranstaltung nicht auch im zweiten Jahr in Folge von Sicherheitsmängel ausfallen zu lassen? Bitter wirkt dann im Nachhinein ein Zitat von Moderator Oliver Pocher, der auf der vorstehend genannten Pressekonferenz von einer "bestens" organisierten Veranstaltung spricht.
Pressekonferenz im Vorfeld: http://www.mypott.de/vide...
Da brauchte man zwei Autobahnen, die Dreispurig sind, also 6 Fahrspuren auf 10 Kilometer Länge.
Man mache einfach in jeder großen Stadt zur gleichen Zeit die Parade dann geht es auch.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf pietätlose Bemerkungen. Danke. Die Redaktion/ew]
erstaunlich wenig kommentare bei zo?
woanderst geht es hoch her.
was bei aller betroffenheit aber beachtet werden muss, es ist eben auch ein problem unserer spassgesellschaft, alles mitnehmen zu wollen, überall dabei sein zu müssen um nur nichts zu verpassen.
gegen die unvernunft von veranstaltern gibt es auch die selbstverantwortung der beteiligen. sich zu einer solchen menge zu versammeln um sich durch einen tunnel zwängen zu wollen ist nicht alternativlos.
man kann auch umdrehen.
Mir ist es lieber, die Menschen treffen sich zu einer Loveparade oder anderen ähnlichen Veranstaltungen, als daß sie sich zu rechtsradikalen Schlägern zugehörig fühlen. Wenn es in meiner Jugendzeit solche Veranstaltungen gegeben hätte, wäre ich da auch hingegangen.
Und Sie bestimmt auch, nicht wahr?
Wenn ich mich ins Auto setze, wie Millionen andere Menschen auch, dann muss ich damit rechnen, dass mir etwas zustößt, und das nicht aus Spaß sondern aus Gemütlichkeit, aber ich hätte ja auch mit der Bahn fahren können. Wenn ich aber mit der Bahn fahre und da der Zug entgleist, hätte ich nicht aus Spaß aber aus Gemütlichkeit auch zu Fuß laufen können, diese Alternativen bestehen nunmal.
Ist es unvernünftig durch einen Tunnel mit einer Menschenmasse zu einem Event zu gelangen? Vielleicht ja! Muss ich aber damit rechnen, dass ich dabei draufgehe?? Insbeondere unter dem SCHEINBAREN Schutz und Anwesenheit der Polizei?? Ein klares NEIN!
Es ist nicht anzunehmen, daß ein nennenswerter Teil des Publikums wußte, daß es beim Zugang diese Engstellen gibt.
Daß es auch ein Problem der Spaßgesellschaft ist, dem stimme ich zu, ich meine es ist eine nahezu zwangsläufige Folge dieser Einstellung und kaum zu beherrschender Probleme, die auch aus nur kleinen Fehlern entstehen.
Es ist aber auch ein Problem eines (für mich) schwer nachvollziehbaren Drangs sich zu Menschenmassen zusammenfinden zu wollen. Nichts von den Philosophen und anderen einschlägig fachkundigen Wissenschaftlern sowie den Autoren, die sich mit dem Phänomen der Masse beschäftigt haben, gelernt zu haben wird uns immer wieder dieselben Fehler machen lassen. Aber aus der Geschichte (früherer Panikkatastrophen aber auch der politischen des 20. Jhdts. allgemein) nichts gelernt zu haben ist wirklich ganz schlimm.
zu einer großen Party gehen zu wollen hat nix mit Spaßgesellschaft zu tun- eine schwachsinnige Interpretation UND glaubst du im Ernst, dass die meisten der im Tunnel eingeklemmten nicht wieder raus wollten- ES ABER NICHT KONNTEN???
man kann auch umdrehen- seine Perspektive
...Glastonbury, Live/BandAid, etc. auch schon Spaßgesellschaft?
Ist Teilnahme an Musikultur Spaßgesellschaft?
Ist Ausgehen Spaßgesellschaft?
Sind Demos Spaßgesellschaft?
Alohol- und Drogenkonsum? (übrigens seit Beginn der Menschheit werden Rauschmittel konsumiert und später darauf getanzt etc.)
Der Begriff wird hier "vollmundig" herausgetrötet...doch wer kann ihn denn umreißen?
Vielleicht einfach mal still sein...
Mir ist es lieber, die Menschen treffen sich zu einer Loveparade oder anderen ähnlichen Veranstaltungen, als daß sie sich zu rechtsradikalen Schlägern zugehörig fühlen. Wenn es in meiner Jugendzeit solche Veranstaltungen gegeben hätte, wäre ich da auch hingegangen.
Und Sie bestimmt auch, nicht wahr?
Wenn ich mich ins Auto setze, wie Millionen andere Menschen auch, dann muss ich damit rechnen, dass mir etwas zustößt, und das nicht aus Spaß sondern aus Gemütlichkeit, aber ich hätte ja auch mit der Bahn fahren können. Wenn ich aber mit der Bahn fahre und da der Zug entgleist, hätte ich nicht aus Spaß aber aus Gemütlichkeit auch zu Fuß laufen können, diese Alternativen bestehen nunmal.
Ist es unvernünftig durch einen Tunnel mit einer Menschenmasse zu einem Event zu gelangen? Vielleicht ja! Muss ich aber damit rechnen, dass ich dabei draufgehe?? Insbeondere unter dem SCHEINBAREN Schutz und Anwesenheit der Polizei?? Ein klares NEIN!
Es ist nicht anzunehmen, daß ein nennenswerter Teil des Publikums wußte, daß es beim Zugang diese Engstellen gibt.
Daß es auch ein Problem der Spaßgesellschaft ist, dem stimme ich zu, ich meine es ist eine nahezu zwangsläufige Folge dieser Einstellung und kaum zu beherrschender Probleme, die auch aus nur kleinen Fehlern entstehen.
Es ist aber auch ein Problem eines (für mich) schwer nachvollziehbaren Drangs sich zu Menschenmassen zusammenfinden zu wollen. Nichts von den Philosophen und anderen einschlägig fachkundigen Wissenschaftlern sowie den Autoren, die sich mit dem Phänomen der Masse beschäftigt haben, gelernt zu haben wird uns immer wieder dieselben Fehler machen lassen. Aber aus der Geschichte (früherer Panikkatastrophen aber auch der politischen des 20. Jhdts. allgemein) nichts gelernt zu haben ist wirklich ganz schlimm.
zu einer großen Party gehen zu wollen hat nix mit Spaßgesellschaft zu tun- eine schwachsinnige Interpretation UND glaubst du im Ernst, dass die meisten der im Tunnel eingeklemmten nicht wieder raus wollten- ES ABER NICHT KONNTEN???
man kann auch umdrehen- seine Perspektive
...Glastonbury, Live/BandAid, etc. auch schon Spaßgesellschaft?
Ist Teilnahme an Musikultur Spaßgesellschaft?
Ist Ausgehen Spaßgesellschaft?
Sind Demos Spaßgesellschaft?
Alohol- und Drogenkonsum? (übrigens seit Beginn der Menschheit werden Rauschmittel konsumiert und später darauf getanzt etc.)
Der Begriff wird hier "vollmundig" herausgetrötet...doch wer kann ihn denn umreißen?
Vielleicht einfach mal still sein...
Mir ist es lieber, die Menschen treffen sich zu einer Loveparade oder anderen ähnlichen Veranstaltungen, als daß sie sich zu rechtsradikalen Schlägern zugehörig fühlen. Wenn es in meiner Jugendzeit solche Veranstaltungen gegeben hätte, wäre ich da auch hingegangen.
Und Sie bestimmt auch, nicht wahr?
Irrtum. Ich habe zu dieser Jugendzeit mir im Schulunterricht Die Hintergründe der Entstehung des Albums "Let it bleed" der Rolling Stones erklären lassen, habe Masse und Macht von Canetti gelesen und mich - auch angeregt durch den Schulunterricht - mit der Geschichte des NS-Regimes, des Stalinismus und der damals ganz aktuellen chinesischen Kulturrevolution und den von all diesen Regimen eingesetzten Massenbeeinflussungen beschäftigt. Ich mußte nicht erleben in einer Masse aufzugehen, ich konnte mir das vorstellen.
Es ist doch keine Alternative zu einer "Loveparade" sich irgendwelchen Schlägergruppen anzuschließen. Eine Alternative wäre es zu Haus zu bleiben, wie ich es ebenfalls getan hätte und irgendwas in einem kleineren Kreis zu machen.
Schon allein der Titel LOVEPARADE ist so billig und hohl wie nur irgendwas. Eigentlich müsste es so heißen: KOMMT-ALLE-HER-UND-DRÖHNT-EUCH-DIE-BIRNE-ZU-VERANSTALTUNG. Medien und Veranstalter haben eine vielleicht ehemals lustige Idee bis zum gehtnichtmehr hoch geputscht, so dass Hinz und Kunz meint, etwas versäumt zu haben, wenn er nicht am Montag berichten kann, dass er "dabei" war. Man muss nur einmal die Müllberge betrachten, die hier ganz selbstverständlich hinterlassen werden. Und nachdem man diese Liebesveranstaltung verlassen hat gehts am nächsten Tag zur Demo für Umweltschutz und Rettung des Regenwaldes. Alles so hohl wie eine Regentonne - aber chic und in! Das "Lieben" geht weiter in jeder Hinsicht! Die Leute lieben es, wenn man ihnen sagt, wo es langgeht. [...] Manchmal mit fatalen Folgen wie hier.
[Gekürzt, bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Diskussion und unterlassen Sie bitte geschmacklose Polemik. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]
Irrtum. Ich habe zu dieser Jugendzeit mir im Schulunterricht Die Hintergründe der Entstehung des Albums "Let it bleed" der Rolling Stones erklären lassen, habe Masse und Macht von Canetti gelesen und mich - auch angeregt durch den Schulunterricht - mit der Geschichte des NS-Regimes, des Stalinismus und der damals ganz aktuellen chinesischen Kulturrevolution und den von all diesen Regimen eingesetzten Massenbeeinflussungen beschäftigt. Ich mußte nicht erleben in einer Masse aufzugehen, ich konnte mir das vorstellen.
Es ist doch keine Alternative zu einer "Loveparade" sich irgendwelchen Schlägergruppen anzuschließen. Eine Alternative wäre es zu Haus zu bleiben, wie ich es ebenfalls getan hätte und irgendwas in einem kleineren Kreis zu machen.
Schon allein der Titel LOVEPARADE ist so billig und hohl wie nur irgendwas. Eigentlich müsste es so heißen: KOMMT-ALLE-HER-UND-DRÖHNT-EUCH-DIE-BIRNE-ZU-VERANSTALTUNG. Medien und Veranstalter haben eine vielleicht ehemals lustige Idee bis zum gehtnichtmehr hoch geputscht, so dass Hinz und Kunz meint, etwas versäumt zu haben, wenn er nicht am Montag berichten kann, dass er "dabei" war. Man muss nur einmal die Müllberge betrachten, die hier ganz selbstverständlich hinterlassen werden. Und nachdem man diese Liebesveranstaltung verlassen hat gehts am nächsten Tag zur Demo für Umweltschutz und Rettung des Regenwaldes. Alles so hohl wie eine Regentonne - aber chic und in! Das "Lieben" geht weiter in jeder Hinsicht! Die Leute lieben es, wenn man ihnen sagt, wo es langgeht. [...] Manchmal mit fatalen Folgen wie hier.
[Gekürzt, bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Diskussion und unterlassen Sie bitte geschmacklose Polemik. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]
Wenn ich mich ins Auto setze, wie Millionen andere Menschen auch, dann muss ich damit rechnen, dass mir etwas zustößt, und das nicht aus Spaß sondern aus Gemütlichkeit, aber ich hätte ja auch mit der Bahn fahren können. Wenn ich aber mit der Bahn fahre und da der Zug entgleist, hätte ich nicht aus Spaß aber aus Gemütlichkeit auch zu Fuß laufen können, diese Alternativen bestehen nunmal.
Ist es unvernünftig durch einen Tunnel mit einer Menschenmasse zu einem Event zu gelangen? Vielleicht ja! Muss ich aber damit rechnen, dass ich dabei draufgehe?? Insbeondere unter dem SCHEINBAREN Schutz und Anwesenheit der Polizei?? Ein klares NEIN!
Ob es sinnvoll ist sich eigenverantwortlich in eine Menschenmasse zu stellen die sich in einem Tunnel staut ist fraglich. Fest steht aber, dass es menschentypisch ist. Die Wiesn, Fanmeilen oder von mir aus jedes Rolling Stones Open Air sind Massenevents die von zig tausend Menschen besucht werden. Die Tatsache in Deutschland zu leben, damit auch dem deutschen Ordnungswahn vertrauen zu können lässt uns insbesondere auch die Risiken solcher Veranstaltungen ignorieren. Tragisch und vor allem äußerst fragwürdig ist gerade daher wie es bei einem Event für eine MILLION Menschen oder mehr zu einem solchen Unglück kommen kann. Wer schonmal ein Straßenfest oder ein kleines Konzert organisiert hat weiß um die Sicherheitsvorkehrungen die zu treffen sind. Das all dies hier so sträflich vernachlässigt wurde lässt auf die Gier und die Verblendung der Veranstalter und der Stadt schließen und wirft ein sehr trauriges Bild auf die Achtung des Individuums in diesem Land sobald sie mit Talern aufgewogen wird.
Es ist nicht anzunehmen, daß ein nennenswerter Teil des Publikums wußte, daß es beim Zugang diese Engstellen gibt.
Daß es auch ein Problem der Spaßgesellschaft ist, dem stimme ich zu, ich meine es ist eine nahezu zwangsläufige Folge dieser Einstellung und kaum zu beherrschender Probleme, die auch aus nur kleinen Fehlern entstehen.
Es ist aber auch ein Problem eines (für mich) schwer nachvollziehbaren Drangs sich zu Menschenmassen zusammenfinden zu wollen. Nichts von den Philosophen und anderen einschlägig fachkundigen Wissenschaftlern sowie den Autoren, die sich mit dem Phänomen der Masse beschäftigt haben, gelernt zu haben wird uns immer wieder dieselben Fehler machen lassen. Aber aus der Geschichte (früherer Panikkatastrophen aber auch der politischen des 20. Jhdts. allgemein) nichts gelernt zu haben ist wirklich ganz schlimm.
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