Al-Qaida-Anschläge Norwegische Polizei verhaftet Terroristen

Drei mutmaßliche Al-Qaida-Terroristen in Norwegen und Deutschland festgenommen: Sie sollen an den vereitelten Anschläge in New York und Manchester beteiligt gewesen sein.

Der Norwegische Premierminster Jens Stoltenberg und sein Justizminister Knut Storberger

Der Norwegische Premierminster Jens Stoltenberg und sein Justizminister Knut Storberger

Norwegens Behörden haben mit aktiver Hilfe aus Deutschland drei Männer festgenommen. Sie sollen einen Anschlag für das radikalislamistische Terrornetz Al-Qaida geplant haben. Der polizeiliche Geheimdienst PST sowie die Osloer Staatsanwaltschaft gaben an, dass die drei in Zusammenhang mit "Aktivitäten auch in den USA und Großbritannien" in Haft seien. Einer der drei wurde am Donnerstagmorgen in Deutschland festgenommen, die anderen beiden in Oslo.

Die PST-Chefin Janne Kristiansen sagte: "Wir werten den Fall als sehr schwerwiegend." Man befinde sich in einem "sehr frühen Stadium des Klärungsprozesses". Sie wollte keine Einzelheiten nennen, bestätigte aber, dass man eng mit ausländischen Geheimdiensten zusammenarbeite.

Einer der Festgenommenen ist ein 39 Jahre alter norwegischer Staatsbürger und als Flüchtling uigurischer Abstammung nach Skandinavien gekommen. Ein 37-Jähriger hat als Iraker eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung in Norwegen. Er wurde in Deutschland festgenommen. Der dritte Mann der Gruppe ist ein 31 Jahre alter usbekischer Flüchtling. Er erhielt seine Aufenthaltsgenehmigung im Rahmen einer Familienzusammenführung.

Der britische Rundfunksender BBC berichtete unter Berufung auf amerikanische Justizkreise, dass die drei Festnahmen im Zusammenhang stünden mit den vereitelten Anschlagsplänen der Al-Qaida auf die U-Bahn in New York sowie auf die britische Stadt Manchester .

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Generalstaatsanwalt Jan Glent sagte: "Wir stufen diesen Fall als sehr ernst ein". Bei dem vereitelten Anschlag von New York war am 1. Mai eine Bombe am Times Square rechtzeitig entdeckt worden, die ein aus Pakistan stammender US-Bürger dort in einem Auto platziert haben soll. Im April 2009 waren bei einer Großrazzia in Nordengland zwölf Verdächtige festgenommen worden, die meisten von ihnen Pakistaner. Sie sollen Medienberichten zufolge Anschläge in Manchester geplant haben.

Die norwegischen Behörden hatten die drei seit längerem überwacht. Sie hätten gerne weitere Erkenntnisse gesammelt, wurden aber nach eigenen Angaben durch Presseveröffentlichungen zum Zuschlagen gezwungen.

Für Norwegen gebe es keine konkret erhöhte Gefahr von Terroranschlägen, sagte Geheimdienstchefin Kristiansen.

 
Leser-Kommentare
    • k2
    • 09.07.2010 um 10:28 Uhr

    http://www.regjeringen.no...

    Die Geheimdienstchefin hat sich in ihrer gesamten Lebens- und Berufserfahrung lediglich mit der Strafprozessordnung vom 22. Mai 1981 und deren in Kapitel 27
    enthaltenen Regulativen zur Wiederaufnahme befasst, wobei die Dame am 17. Juni 2005 die Terminologie derart geändert hatte, dass fortan "Wiedereröffnung" als Begriff an Stelle der Wiederaufnahme verwendet wurde: Das ist für das Gütesiegel von Konnotationen der Geheimdienste mehr als bezeichnend und definitiv zu wenig qualifizierend, als dass anzunehmen wäre, die Geheimdienstchefin wüsste wirklich,
    inwiefern ein banaler arabischer Basis-Term wie "Al Kaida" überhaupt eine Entsprechung in der Realität hat.

    "Ein 37-Jähriger hat als Iraker eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung in Norwegen. Er wurde in Deutschland festgenommen"[Quelle dpa, Reuters, AFP].

    Handelt es sich hier einmal mehr in Wahrheit eher um einen
    Kurden? Sollte das zutreffen, handelt es sich um eine weitere zionistische Provokation des BND.

    • k2
    • 10.07.2010 um 18:47 Uhr

    http://www.gulesider.no/g...

    Wie in Deutschland bei
    Rainer Wendt,
    der für Vorteilsannahme,
    für Schmiergeldzahlungen,
    und Kollusion,
    sowie Verletzung des Untersuchungsgeheimnisses
    auf dem Web bekannt ist,
    und zudem von weiteren Syndikaten des organisierten Verbrechens Geldzuwendungen erhalten hat,
    konstatiert Rieber-Mohn Konow
    zu seinem normannisch-uigurischen Mandanten
    dieselben Feststellungen,
    dass der PST mit unbewiesenen Behauptungen und Lügen
    sich finanzierte.

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