Fotostrecke Pakistan

Millionen fliehen, hungern, darben

Wasser, überall Wasser: Über Hunderte von Kilometern ist Pakistan überflutet, Reis-, Mais- und Weizenfelder sind zerstört, 15 Millionen Menschen leiden. Die internationale Gemeinschaft will helfen, oft kommt diese Hilfe viel zu spät. "Die Menschen brauchen Essen, sauberes Wasser und medizinische Versorgung – und sie brauchen es jetzt", beschreibt das Rote Kreuz die katastrophale Lage vor Ort.  |  © Paula Bronstein/Getty Images

Leser-Kommentare
  1. erinnert an die Sintflut

    • Buh
    • 13.08.2010 um 23:32 Uhr

    Für diesen Eindruck einer Kathastrophe. Hoffentlich wird die Situation bald besser.

  2. Das Wort SINTFLUT ist ein Beispiel von vielen in der deutschen Sprache, die auf den Hang des Menschen hinweisen, sich dem tiefen Sinn des Lebens zu entziehen.

    Bin ich bereit, in der biblischen Sinn-Flut Sinn zu finden, finde ich ihn fragend und schauend, den Blick auf den Menschen gerichtet statt auf die Sache. Genauer geschrieben auf die Taten der ersten Menschen und die Chance, aus ihrer Wirkung zu lernen und die GROSSE WENDE vom nurGlauben über die Brücke des nurWissens zum Wahrnehmen von Wirkung zu schaffen.

    Natürlich ist auch Noahs Geschichte ein Sinnbild und zeigt den Fort-Schritt der Menschen auf Pfaden der Selbstverleugnung. Auffallend in der Sache rundum die Arche ist das PAAR. Noahs Familie war unter sich, der Rahmen eng, die Eltern hatten die Chance, sich in ihren Kindern zu erkennen.

    Als die Erde wieder trocken war, offenbart sich die Haltung Noahs in Moses 1,20-27: er verflucht den Sohn Ham, Vater Kanaans, weil er es wagte, den Vater seiner Trunkenheit zu überlassen. Statt wahrzunehmen und zu verantworten, verfluchen. Auch auf der Hochzeit zu Kana fügt Jesus sich dem Willen seiner Mutter.

    Der Wille der Mütter strebt heute dem Olymp zu. Geopfert die Kinder.

    Diese Zwillinge mahnen und geben jedem Chancen, wahrzunehmen, was ihn hindert, einzigartig zu sein. Spenden? Andere Retten? Rettend ist wahrnehmen.

    Mutterliebe? Nur Wort. Die 38. Folge 'Wiegenlieder' ZEIT ONLINE kündet:

    Alles ist ruhig und still wie im Grab...
    Mutterlieb, Herzchen, entschlummert...

  3. ansonsten würd ich gerne den Fotographen hinterherwerfen, der für ein tolles Bild lieber erstmal draufhält bevor er jemandem aus den Fluten hilft der keine 30 cm von ihm entfernt erschöpft im Wasser hängt.
    Mir stößt es immer übel auf wenn ich das Bild auf der Startseite sehe.

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