Unwetter Hochwasser soll noch weiter steigen
Sachsen kämpft mit Dauerregen und Hochwasser. Per Boot, Bus und Hubschrauber werden die Bewohner in Sicherheit gebracht. Trotzdem ertranken acht Menschen.
© Jens Trenkler/ dpa

Hochwasser hüben wie drüben: Blick über die Lausitzer Neiße in Görlitz zu den überfluteten Wohnhäusern im polnischen Zgorzelec
Land unter an der Grenze zu Polen: In Görlitz und der Sächsischen Schweiz herrscht Hochwasser-Alarm. Grund sind starke Regenfälle und der Bruch am Witka-See im polnischen Grenzgebiet. In der Folge war die Neiße in Görlitz binnen weniger Stunden auf einen Höchststand von sieben Metern angestiegen.
Den Behörden zufolge wird sich der Grenzfluss auf diesem Rekord-Pegel noch eine Weile halten oder ihn sogar übertreffen. Insgesamt könnte die Neiße eine Höhe von 7,20 Meter erreichen. Derzeit liegt er knapp über sieben Metern. "Entlang der Neiße ist fast alles überschwemmt", sagte Gerlind Walter, Sprecherin des Katastrophenschutzstabes der ostsächsischen Stadt. Im übrigen Sachsen gehen die Pegelstände dagegen weitgehend zurück. Lediglich an der Vereinigten Mulde und in Unterläufen im sächsischen Spreegebiet werde das Wasser noch ansteigen, sagte Uwe Büttner, Hydrologe im Landeshochwasserzentrum.
Dennoch will die Polizei keine Entwarnung geben. "Die Lage ist nach wie vor angespannt", sagte ein Sprecher der Görlitz Einsatzzentrale. Zahlreiche Ortschaften sind überschwemmt, Straßen wegen Überflutungen gesperrt. Stark betroffen sind neben Görlitz auch das Zittauer Gebirge und der Raum Chemnitz. Sorge bereiteten den Rettern Schaulustige, die von Brücken aus das Hochwasser beobachteten. Sie brächten sich unnötig in Gefahr. Einsturzgefährdet sei eine im Bau befindliche Brücke im Raum Weißwasser.
Die Rettungsarbeiten laufen weiter auf Hochtouren. Bis zum Morgen brachten Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk mit Booten, Bussen und Hubschraubern im Landkreis Görlitz 1450 Menschen vor den Fluten in Sicherheit. Die Bundespolizei sei mit fünf Hubschraubern im Einsatz, um eingeschlossene Menschen auszufliegen. Gerettet werden mussten auch die Bewohner zweier Altenheime. In Zittau waren etwa 800 Menschen teilweise mit Schlauchbooten in Sicherheit gebracht worden.
Inzwischen ist nicht nur die Neiße, sondern auch zahlreiche andere Flüsse in Sachsen über die Ufer getreten. Auch in Polen und Tschechien ust die Lage in den Hochwassergebieten dramatisch. Mindestens acht Menschen ertranken bisher – vier in Tschechien, einer im polnischen Bogatynia und drei im sächsischen Neukirchen an der tschechischen Grenze. Wegen der starken Regenfälle und Überflutungen wollten die drei älteren Bewohner eines Mehrfamilienhauses vermutlich Gegenstände aus dem Keller in Sicherheit bringen. Dabei wurden sie wahrscheinlich von dem schnell ansteigenden Wasser überrascht und ertranken.
In ganz Sachsen werden Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser im August 2002 wach: Auch damals waren nach heftigen Regengüssen zunächst Bergflüsse über die Ufer getreten, dann große Wasserläufe bis hin zur Elbe. 21 Menschen starben damals, die Schäden gingen in die Milliarden.
- Datum 08.08.2010 - 12:13 Uhr
- Quelle dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 18
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http://www.youtube.com/wa...
Malerische und beschauliche Flusslandschaft mit Treibholz in
Görlitz wenige Stunden vorher :
http://www.youtube.com/wa...
Die klimatischen Veränderungen durch die Globale Erwärmung werden immer deutlicher, In Polen und in Sachsen sowie in Tschechien, geht die Welt im Wasser unter in Russland sind die Feuer, nicht Eindämmbar.Es wird immer deutlicher das der Mensch nicht bereit ist sich auf die geänderten Vorzeichen ein zu stellen
Gehts noch ein bissel dussliger?
Die Menschen Europas haben nie zuvor in höherer Sicherheit gelebt als heute.
Überwinden Sie mal die Beschränktheiten der grünen Denke und leisten Sie sich einen Blick auf die Lebensverhältnisse vergandener Jahrhunderte. Die waren durch eine Vielzahl mannigfaltiger NATUR-Gefahren geprägt. Genau die hat man mit zunehmender Erkenntnis und technischen Möglichkeiten eingehegt.
Selbst wenn manches an Gefahren hinzugekommen ist, also zum Beispiel erhöhte Abflußspitzen bei eingedeichten und begradigten Flüssen, kann es in der Summe am Gewinn überhaupt keine Zweifel geben (...sonst gäbs die gefüllten Supermarktregale nicht...).
Ungeachtet der Frage, ob es eine Klimawandel gibt oder nicht, und wie hoch der zivilisatorische Anteil daran ist -
es ist schlicht und einfach ärgerlich, ständig diese quasi-religiösen Beschwörungen um sich herum zu erdulden.
Wenn man früher nicht weiter wusste oder sich keine weitergehenden Gedanken über einen Sachverhalt machen wollte sagte man es sei eben "Gotte Wille", heut neigen einige zeitgenossen dazu alles dem "Global Worming" zuzuschreiben.
Das Problem sind die Menschen, da haben Sie recht.
Aber nicht weil sie den "Klimawandel" ausgelöst haben, sondern weil sie ihre Häuser in potenzielle Überflutungsgebiete bauen, wo man vor 100jahren nicht mal einen Jägerstand errichtet hätte.
Nimmt man dem Wasser die Breite, zwingt man es in die Höhe, das versteht sich doch von selbst oder?
Gehts noch ein bissel dussliger?
Die Menschen Europas haben nie zuvor in höherer Sicherheit gelebt als heute.
Überwinden Sie mal die Beschränktheiten der grünen Denke und leisten Sie sich einen Blick auf die Lebensverhältnisse vergandener Jahrhunderte. Die waren durch eine Vielzahl mannigfaltiger NATUR-Gefahren geprägt. Genau die hat man mit zunehmender Erkenntnis und technischen Möglichkeiten eingehegt.
Selbst wenn manches an Gefahren hinzugekommen ist, also zum Beispiel erhöhte Abflußspitzen bei eingedeichten und begradigten Flüssen, kann es in der Summe am Gewinn überhaupt keine Zweifel geben (...sonst gäbs die gefüllten Supermarktregale nicht...).
Ungeachtet der Frage, ob es eine Klimawandel gibt oder nicht, und wie hoch der zivilisatorische Anteil daran ist -
es ist schlicht und einfach ärgerlich, ständig diese quasi-religiösen Beschwörungen um sich herum zu erdulden.
Wenn man früher nicht weiter wusste oder sich keine weitergehenden Gedanken über einen Sachverhalt machen wollte sagte man es sei eben "Gotte Wille", heut neigen einige zeitgenossen dazu alles dem "Global Worming" zuzuschreiben.
Das Problem sind die Menschen, da haben Sie recht.
Aber nicht weil sie den "Klimawandel" ausgelöst haben, sondern weil sie ihre Häuser in potenzielle Überflutungsgebiete bauen, wo man vor 100jahren nicht mal einen Jägerstand errichtet hätte.
Nimmt man dem Wasser die Breite, zwingt man es in die Höhe, das versteht sich doch von selbst oder?
Brände in Russland, Überschwemmungen in Pakistan, Hochwasser in Sachsen.
Die Natur müht sich ab, dem Menschen die Vergänglichkeit der Sachen vors Auge zu führen und ihn zu einem Augenblick Innehalten einzuladen... und zur Frage: Alles Zufall oder was? Was sagt die Natur dem Menschen? Was fragt sie ihn?
Womit gehst du gegen Werte vor, wie Feuer und Wasser in der Natur?
Die Antwort ist einzigartig für jedermann und jeder gefordert, sie zu finden, so ihm Wahrnehmen am Herzen liegt.
Das Leben hat mir in mühevoller Kleinarbeit mit himmlischer Geduld beigebracht: Das Böse ist da, um das verborgene und verdrängte Böse jedermann ans Licht zu fördern. Du bist frei, auch im Allerbösesten den Guten Kern zu finden oder für WEITER SO - was immer damit gemeint sei, weiß jeder für sich eindeutig und klar - zu stimmen. Du allein entscheidest, ob eine Sache für dich gut oder böse ist. Die Sache an sich IST
Gehts noch ein bissel dussliger?
Die Menschen Europas haben nie zuvor in höherer Sicherheit gelebt als heute.
Überwinden Sie mal die Beschränktheiten der grünen Denke und leisten Sie sich einen Blick auf die Lebensverhältnisse vergandener Jahrhunderte. Die waren durch eine Vielzahl mannigfaltiger NATUR-Gefahren geprägt. Genau die hat man mit zunehmender Erkenntnis und technischen Möglichkeiten eingehegt.
Selbst wenn manches an Gefahren hinzugekommen ist, also zum Beispiel erhöhte Abflußspitzen bei eingedeichten und begradigten Flüssen, kann es in der Summe am Gewinn überhaupt keine Zweifel geben (...sonst gäbs die gefüllten Supermarktregale nicht...).
Ungeachtet der Frage, ob es eine Klimawandel gibt oder nicht, und wie hoch der zivilisatorische Anteil daran ist -
es ist schlicht und einfach ärgerlich, ständig diese quasi-religiösen Beschwörungen um sich herum zu erdulden.
Entfernt. Bitte achten Sie auf einen höflichen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Entfernt. Bitte achten Sie auf einen höflichen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Entfernt. Bitte achten Sie auf einen höflichen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Wenn Sie das alles so bedenklich finden,
dann fragt es sich, wieso die Migrationsströme zu uns führen.
Fahren Sie mal nach Siebenbürgen, dort bekommen Sie "Natur pur", und trotzdem sind die Leute abgewandert, um ein neues Auskommen in unseren "zersiedelten Landschaften" zu suchen.
Alternativ könnte man auch Anatolien, Kasachstan,...... etc. nehmen.
Woran liegt das wohl?
Wenn Sie das alles so bedenklich finden,
dann fragt es sich, wieso die Migrationsströme zu uns führen.
Fahren Sie mal nach Siebenbürgen, dort bekommen Sie "Natur pur", und trotzdem sind die Leute abgewandert, um ein neues Auskommen in unseren "zersiedelten Landschaften" zu suchen.
Alternativ könnte man auch Anatolien, Kasachstan,...... etc. nehmen.
Woran liegt das wohl?
Die Natur wurde bislang immer nur erforscht mit dem einzigen Ziel, sie bzw. die Naturkräfte zu beherrschen. Die gegenwärtige Situation zeigt klar, daß man Natur noch viel gründlicher erforschen muß, diesmal aber mit dem Ziel, sie besser zu verstehen.
hier gleich wieder die Klimafetischisten auftauchen. In Polen ist ein Staudamm gebrochen und da werden halt große Mengen Wasser auf einmal frei.
Nur mal als kleines Beispiel aus einem anderen Teil der Welt, wenn man der Assuanstaudam brechen würde, wäre der Großteil der Bevölkerung Ägyptens in wenigen Stunden ertrunken und das hat nichts mit Klimawandel zu tun, sondern, der dient unter anderem "umweltfreundlichen" Stromerzeugung für einen Großteil des Landes es brauchte übrigens fast 11 Jahr ihn zu befüllen. Selbes gilt für den Drei Schluchten Staudamm da sind die Chinesen nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen.
Die Frage die sich einem im Ausland lebenden, nach all den Hochwasserereignissen der letzten Jahre, wer macht den eigentlich die Hochwasserschutzkonzepte, welche Firmen und Forschungsverbünde verdienen sich daran dumm und dämlich und warum werden diese nicht an den öffentlichen, auch medialen Pranger gestellt? Und warum bekommen sie immer wieder die Aufträge? Wie qualifiziert sind die verantwortlichen Personen in den Ämtern, die diese abnehmen? Zahlt sich dort die Geiz ist Geil Mentalität der öffentlichen Hand bei den Einstellungen wirklich aus? Da sollte auch die Presse mal ansetzen.
allen Betroffenen, die derzeit einen harten Kampf kämpfen müssen.
Sicher liegt es vordergründig an dem gebrochenen Staudamm. Warum bricht er aber gerade jetzt? Interessant ist sicher die Frage, mit welcher Sicherheit solche Staudämme konzipiert werden? Sicherheit kostet Geld. Also gehen die Planer wohl von einer maximal möglichen, knapp berechneten Belastung aus, begründet auf den Erfahrungen der letzen Jahrzehnte, plus einem Sicherheitszuschlag.
Was aber nun, wenn sich die Niederschläge plötzlich entgegen allen Erfahrungen verdreifachen? Auch in China war es letztens knapp, weil solche Niederschläge niemals prognostiziert wurden.
All das Vorstehende sind aber wohl Vermutungen. Vielleicht kann ZeitOnline ja Experten für solche Bauwerke auftreiben, die diese Fragen beantworten können. Vielleicht muss an vielen Stellen eine erneute Risikoabschätzung erfolgen? Denn was nützt es, wenn wir neue Deiche bauen und diese dann einen halben Meter zu flach sind?
Laut "munich re" müssen wir uns auf solche Ereignisse aber verstärkt einstellen:
http://www.munichre.com/d...
Die Aussage dort: Seit 1980 hat sich die Zahl der extremen Wetterereignisse verdreifacht!
(Mehr Gedanken: http://etwilli.myblog.de/)
allen Betroffenen, die derzeit einen harten Kampf kämpfen müssen.
Sicher liegt es vordergründig an dem gebrochenen Staudamm. Warum bricht er aber gerade jetzt? Interessant ist sicher die Frage, mit welcher Sicherheit solche Staudämme konzipiert werden? Sicherheit kostet Geld. Also gehen die Planer wohl von einer maximal möglichen, knapp berechneten Belastung aus, begründet auf den Erfahrungen der letzen Jahrzehnte, plus einem Sicherheitszuschlag.
Was aber nun, wenn sich die Niederschläge plötzlich entgegen allen Erfahrungen verdreifachen? Auch in China war es letztens knapp, weil solche Niederschläge niemals prognostiziert wurden.
All das Vorstehende sind aber wohl Vermutungen. Vielleicht kann ZeitOnline ja Experten für solche Bauwerke auftreiben, die diese Fragen beantworten können. Vielleicht muss an vielen Stellen eine erneute Risikoabschätzung erfolgen? Denn was nützt es, wenn wir neue Deiche bauen und diese dann einen halben Meter zu flach sind?
Laut "munich re" müssen wir uns auf solche Ereignisse aber verstärkt einstellen:
http://www.munichre.com/d...
Die Aussage dort: Seit 1980 hat sich die Zahl der extremen Wetterereignisse verdreifacht!
(Mehr Gedanken: http://etwilli.myblog.de/)
=0,005
Menschen haben gleiche Wertigkeit. Ich finde es schade, dass zeit online deutsche Menschenleben eine höhere Wertigkeit aufweist. Eventuell ist das ein Lernprozess. Fehlt nur noch, dass auch Kinder betroffen sind. Ganz schrecklich dieses Kastendenken..
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