Ausrangierte Kühlschränke, verquollene Möbel, kontaminierte Teppichböden
Ganz anders die Lower Ninth Ward wenige Kilometer weiter östlich. Dort scheint die Zeit fast stehen geblieben zu sein. Wo früher bescheidene einstöckige Häuschen ohne Keller dicht an dicht standen, erstrecken sich heute Straßen voller Schlaglöcher, die von brachliegenden Grünflächen gesäumt sind. Nur ein Drittel der Bewohner ist zurückgekehrt. Viele Läden, Billigrestaurants und auch Kirchengemeinden dagegen nicht. Von der reduzierten Kundschaft können sie nicht leben. Die aufgebauten Häuser wirken wie einsame Inseln – wie einst im geteilten Berlin die Schweizer Botschaft.
Aussagekräftiger für die Entwicklung der Stadt seit Katrina sind die Gegenden, wo die Mittelschicht wohnt. Ob überwiegend weiße Mittelschicht wie in Lakeview oder überwiegend schwarze Mittelschicht wie in Gentilly: Die beiden Viertel rechts und links des Stadtparks, die im Norden an den Lake Pontchartrain grenzen, waren 2005 weitgehend zerstört und sind heute zu drei Vierteln wieder aufgebaut.
Auf den breiten Grünstreifen der Boulevards, die sie mit dem Stadtzentrum verbinden, hatten sich in den Wochen nach der Flut stinkende Trümmer gestapelt: ausrangierte Kühlschränke, verquollene Möbel, kontaminierte Teppichböden. Heute sind sie mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Ihr uniform junges Alter bezeugt, welch tiefen Einschnitt die Stadt erlebt hat.
Auch politisch brachte Katrina eine Wende. Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren hat New Orleans wieder einen weißen Bürgermeister, Mitch Landrieu. Auch die Schwarzen haben ihn mehrheitlich gewählt. Vorgänger Ray Nagin gilt im Rückblick als Enttäuschung. Die Wahl 2006 hatte er nochmals gewonnen, nicht zuletzt mit dem Versprechen, er werde dafür sorgen, dass New Orleans eine "Chocolate City" bleibe.
Die gut dotierten Posten in den Komitees für das Pumpen- und Dammsystem werden nicht mehr so ungeniert an politische Freunde ohne Ingenieurskenntnisse vergeben. Landrieu sagt, fünf Jahre nach Katrina sei es Zeit für "harte Entscheidungen", welche Viertel aufgebaut und welche aufgegeben werden. In Umfragen genießt er 70 Prozent Unterstützung.
- Datum 29.08.2010 - 13:04 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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Aussage "Die eigentliche Zerstörung brachten nicht die Sturmwinde, sondern ihre Folgen. Die Dämme brachen. " kommt am 30 August eine nette Dokumentation raus. http://motherjones.com/po...
Wird sicher interessant sein zu sehen.
Zu Ihrem Beispiel mit dem French Quartier - in den schweizer Zeitungen wurde "Katrina" wie heute Pakistan, kürzlich Polen und ferner Sri Lanka bahandelt: eine schreckliche Naturkatastrophe, die nie mit anderen Überschwemmungen in Verbinding gebracht wurde. Ich fände eine mit anderen Katastrophen zusammenhängende Reportage weit sinnvoller, da man sich von einer solchen ein langfristig zusammenhängendes Bild machen könnte.
Erwarten Sie eine Reportage zum Thema Klimahysterie?
Oder erwarten Sie eine Reportage zum Thema:
"Überschwemmungen gab es schon immer"?
Das Vorhandensein von Deichen und Dämmen entlang von Küsten und Flußufern zeugt davon, daß der Mensch seit langem versucht, der Natur Einhalt zu gebieten.
Leider hat er mit dem Nutzen von Staudämmen zum Erzeugen von grünem Strom vergessen, wozu ein Großteil der Staudämme von seinen Vorvätern angelegt wurden: nämlich zum Hochwasserschutz. Dazu müssen diese jedoch leer sein, BEVOR das Hochwasser kommt.
Schlechter Unterhalt und die oben betriebene Besetzung von Pöstchen mit Unwissenden tun ihr Übriges.
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Oder erwarten Sie eine Reportage zum Thema:
"Überschwemmungen gab es schon immer"?
Das Vorhandensein von Deichen und Dämmen entlang von Küsten und Flußufern zeugt davon, daß der Mensch seit langem versucht, der Natur Einhalt zu gebieten.
Leider hat er mit dem Nutzen von Staudämmen zum Erzeugen von grünem Strom vergessen, wozu ein Großteil der Staudämme von seinen Vorvätern angelegt wurden: nämlich zum Hochwasserschutz. Dazu müssen diese jedoch leer sein, BEVOR das Hochwasser kommt.
Schlechter Unterhalt und die oben betriebene Besetzung von Pöstchen mit Unwissenden tun ihr Übriges.
sind hundertmal so viele Menschen ums Leben gekommen, in Pakistan werden es wohl nochmal so viele, bis alles ausgestanden ist.
Aber die längst vergangene "Kathrina" bekommt ebenso viel Platz in den Medien. Zumal: neulich hieß es, Pakistan sei ein furchtbar schlecht regiertes Land, der Staat funktioniere gar nicht und ließe die Opfer allein ...
Wie steht´s mit solchen medialen Urteilen wenn´s um die USA geht?
Erwarten Sie eine Reportage zum Thema Klimahysterie?
Oder erwarten Sie eine Reportage zum Thema:
"Überschwemmungen gab es schon immer"?
Das Vorhandensein von Deichen und Dämmen entlang von Küsten und Flußufern zeugt davon, daß der Mensch seit langem versucht, der Natur Einhalt zu gebieten.
Leider hat er mit dem Nutzen von Staudämmen zum Erzeugen von grünem Strom vergessen, wozu ein Großteil der Staudämme von seinen Vorvätern angelegt wurden: nämlich zum Hochwasserschutz. Dazu müssen diese jedoch leer sein, BEVOR das Hochwasser kommt.
Schlechter Unterhalt und die oben betriebene Besetzung von Pöstchen mit Unwissenden tun ihr Übriges.
sie verwecheln da wohl Staudämme, welche im bergigen(hügeligen Inland angelegt (Stromproduktion)
und Deiche, welche an den Küsten und entlang von Flüssen gegen Überschwemmungen schützen sollen...
das hat nix miteinander zu tun!
Ich denke lediglich, dass es keinen Sinn hat, bei jeder Katastrophe immer wieder diesselbe Masche ablaufen zu lassen. Ich möchte wissen was der grössere Zusammenhang einer Naturkatastrophe ist, und wie man folgedessen späteren Naturkatastrophen vorbeugen, wie man in diesen Fällen Hilfsgelder präventiv in sicherheitskritischen Regionen einsetzen kann.
Ich habe noch nie einen solchen Artikel gelesen.
sie verwecheln da wohl Staudämme, welche im bergigen(hügeligen Inland angelegt (Stromproduktion)
und Deiche, welche an den Küsten und entlang von Flüssen gegen Überschwemmungen schützen sollen...
das hat nix miteinander zu tun!
Ich denke lediglich, dass es keinen Sinn hat, bei jeder Katastrophe immer wieder diesselbe Masche ablaufen zu lassen. Ich möchte wissen was der grössere Zusammenhang einer Naturkatastrophe ist, und wie man folgedessen späteren Naturkatastrophen vorbeugen, wie man in diesen Fällen Hilfsgelder präventiv in sicherheitskritischen Regionen einsetzen kann.
Ich habe noch nie einen solchen Artikel gelesen.
sie verwecheln da wohl Staudämme, welche im bergigen(hügeligen Inland angelegt (Stromproduktion)
und Deiche, welche an den Küsten und entlang von Flüssen gegen Überschwemmungen schützen sollen...
das hat nix miteinander zu tun!
"Am 29. August 2005 hatte Katrina, ein Wirbelsturm außergewöhnlicher Stärke mit Windgeschwindigkeiten um die 200 km/h die Südküste der USA erreicht."
Während Katrina über den Golf von Mexico tobte, hatte der Sturm Stufe 5, die höchste Stufe erreicht. Als er aber später auf New Orleans traf, wurde er bereits nur noch auf 3 eingestuft. Das Problem war niemals die Stärke von Katrina, sondern die Schwäche der Deiche. Und schwach waren diese, weil seit den 1970er-Jahren immer weniger Geld für den Erhalt ausgegeben wurde. Das selbe Problem, welches wir auch in Europa immer öfter erleben. Und was tun die Verantwortlichen: Statt ihr eigenes fahrlässigen Versagen einzugestehen, wird einfach der Humbug vom Menschen gemachten Klimawandel propagiert.
Ich denke lediglich, dass es keinen Sinn hat, bei jeder Katastrophe immer wieder diesselbe Masche ablaufen zu lassen. Ich möchte wissen was der grössere Zusammenhang einer Naturkatastrophe ist, und wie man folgedessen späteren Naturkatastrophen vorbeugen, wie man in diesen Fällen Hilfsgelder präventiv in sicherheitskritischen Regionen einsetzen kann.
Ich habe noch nie einen solchen Artikel gelesen.
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