Integration Ist der Ruf erst installiert

Sie galt als Beweis für friedliches Miteinander – bis die Gemeinde Lautsprecher am Minarett anbrachte. Wie um die Moschee im kleinen Rendsburg ein Glaubenskrieg entstand.

Um 13 Uhr 36 macht es leise "klack" und eine junge Männerstimme setzt an. "Allahu akbar, allahu akbar!" Gott ist groß. Der arabische Singsang kommt live aus drei Lautsprechern an zwei Minaretten. Der Muezzin selbst, ein junges Gemeindemitglied, steht mit einem Mikrofon im Gebetsraum. Direkt neben der Moschee rattert die Nord-Ostsee-Bahn vorbei und übertönt den Gebetsruf für eine Weile.

Das orientalische Bauwerk steht in Rendsburg, mitten in der schleswig-holsteinischen Provinz, zwischen biederen Backsteinhäusern, Bahngleisen und der Ortsgrenze zu Büdelsdorf. Mit Fahrrädern, Autos oder zu Fuß sind etwa 40 Gläubige aus Rendsburg und Umgebung zum Gebet gekommen und warten auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus. Es sind Kaugummi kauende Jugendliche mit Sonnenbrille und ältere Männer mit Vollbart, gebügelter Stoffhose und Rosenkranz in der Hand.

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Erst als der Zug weit weg ist, hört man die letzten Zeilen des islamischen Gebetsrufs. Für ein paar Sekunden, dann macht es wieder "klack" und die Gläubigen schlendern gemächlich in die Moschee.

Ein Muezzinruf in einer deutschen Stadt? Der Antrag der Rendsburger Moscheegemeinde auf "Nutzung der Minarette für Gebetsrufe" hatte Anfang des Jahres eine Debatte in ganz Deutschland ausgelöst. Der Vorstoß der Muslime provozierte die Frage nach den Grenzen des kulturellen Miteinanders. Hier in Norddeutschland, so meinten denn auch viele, spiele sich der große Glaubenskonflikt im Kleinen ab.

Unbeachtet von der Öffentlichkeit schallt jedoch längst in unzähligen Kleinstädten der Muezzinruf über deutsche Dächer. Auch in Neumünster, das keine 50 Kilometer von Rendsburg entfernt liegt, gehört das "Allahu akbar" seit 15 Jahren zum Alltag. Mitten in der Stadt, in der Friedrichstraße, klingt es fünf mal am Tag, sieben Tage in der Woche vom Dach der Moschee der Islamischen Gemeinde Neumünster. "Manchmal drehen Kinder den Regler zu weit auf", sagt Celebi Kilicikesen, der Gemeindechef, und lacht, "dann beschweren sich Nachbarn bei uns". Aber sonst gäbe es keine Probleme.

Seine Gemeinde, die zum staatlich-türkischen Ditib-Dachverband gehört, betet in einer früheren Autowerkstatt, eine umgebaute Baracke mit türkischem Schild. Ein Minarett gibt es nicht, "dafür haben wir kein Geld", sagt Kilicikesen bedauernd. "Eines Tages vielleicht, so Gott will" – man spare bereits fleißig. Der 50-jährige Tischler kann kaum Deutsch. Aber es gäbe viele jüngere Mitglieder in seiner Gemeinde, die "einen intensiven Dialog mit der Nachbarschaft" führen. Das, so sagt er, sei das A und O, damit es keinen Konflikt zwischen Christen und Muslimen gebe.

Die deutschen Nachbarn stimmen ihm zu. "Hier beschwert sich keiner", sagt ein Ladenbesitzer in der Friedrichstraße. Wenn es zu laut wird, gehe er zu den Türken und kläre das. "Fertig." Zwar kann sich der Nachbar daran erinnern, dass es anfangs Vorbehalte gab. Aber das sei lange her. "Inzwischen nimmt man den Ruf gar nicht mehr wahr", sagt auch die Apothekerin in der Nähe. Das sei wie mit den Kirchenglocken, man gewöhne sich dran.

Für den Rendsburger Hubert Scheiding ist der Alltag in Neumünster ein wahr gewordener Albtraum. Die Moschee in der Eckernförder Straße liegt nur wenige Meter von seinem Haus entfernt. Scheiding ist einer von zwei Sprechern der Bürgerinitiative "Kein öffentlicher Gebetsruf", die sich vor über einem halben Jahr gegründet hat.

Scheiding trägt ein Holzfällerhemd und eine weiße Latzhose mit Kaffeeflecken, sein Haar ist grau, die Augen blau. Der 60-jährige Malermeister sitzt im Café des örtlichen Einkaufszentrums, ganz in der Nähe der Moschee, und legt seine, und damit, so meint er, "des Volkes" Sicht der Dinge dar.

"Die sogenannten Volksvertreter höhlen die Rechte der Bürger aus, zum Vorteil der Moscheebetreiber." Dabei gebe es "in der islamischen Lehre" gar keine Vorschrift für den Muezzinruf, er habe sich informiert. Und bei Moscheebetreibern handle es sich fast immer um "Islamisten" – das sei nicht seine, Hubert Scheidings, Meinung. Das könne man alles nachlesen, in "Fachmedien im Internet", die sich im Gegensatz zu den gängigen Medien nicht scheuten, die Wahrheit zu schreiben. Kurz vor der Einweihung der Moschee im Oktober 2009 habe Scheiding über die Lokalzeitung vom geplanten Gebetsruf erfahren. Jahrelang hätten die Muslime verschwiegen, dass sie "ihre dogmatische Botschaft" ausrufen wollen. Aber das gehöre "zur üblichen Verschleierungstaktik".

Scheiding und eine Gruppe von Gleichgesinnten zogen daraufhin von Tür zu Tür, warnten vor dem islamischen Weckruf im Morgengrauen und sammelten Unterschriften. Wie viele Rendsburger mit ihm aktiv sind, will Scheiding "aus taktischen Gründen" nicht sagen. In Rendsburg und Büdelsdorf, dem Einzugsgebiet der Moschee, leben knapp 40.000 Menschen. 783 Unterschriften hat die Bürgerwehr bekommen und der Ratsversammlung vorgelegt. Bei Protestkundgebungen erschienen etwa 20 Mitstreiter.

Den Rendsburger Moscheegegnern kam Ende 2009 ein Referendum von Rechtspopulisten in der Schweiz entgegen, wo die Mehrheit der Eidgenossen für ein Minarettverbot stimmte. Danach kamen Journalisten aus ganz Europa, um über den Muezzinstreit in Rendsburg zu berichten. Und sie richteten ihre Kameras auch auf Hubert Scheiding.

Zehn Jahre hat es gedauert, bis der islamische Bau mit den zwei 26 Meter hohen Minaretten von den Muslimen – überwiegend eigenhändig – fertiggestellt wurde. In all den Jahren hat niemand protestiert. Auch Scheiding nicht. "Da habe ich aber auch nicht gewusst, wer die Moschee baut", sagt er. Scheiding meint die "Islamische Gemeinschaft Milli Görüs", zu der die "Islamische Gemeinde Rendsburg e.V." gehört. Erst im vergangenen Jahr habe er erfahren, dass Rendsburg es mit einer vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation zu tun habe.

In Hamburg, im Büro der Zentrale des "Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V.", sitzt Ahmet Yazici in betont bequemer Pose. Er ist stellvertretender Vorsitzender des regionalen Milli-Görüs-Verbands, ein Geschäftsmann im Nadelstreifenanzug, der aus Rendsburg stammt. Der 45-Jährige ist kein Geistlicher, er ist Vorzeigefunktionär, eloquent, mit norddeutschem Akzent. Während der Hochphase des Muezzinstreits hat er oft in Mikrofone gesprochen, als Scheidings Gegenpart. Yazici ist Medienprofi, er will jede seiner Aussagen überprüfen, bevor sie gedruckt wird. Dann spult er PR-gerechte Sätze ab.

"Nach dem ersten Gebetsruf kamen zwei Frauen mit Schokolade in die Moschee und entschuldigten sich, weil sie als Gegner unterschrieben hatten", sagt er. Sie hätten eingesehen, wie harmlos der Ruf ist. Und die Moschee, deren Baukosten von einer Million Euro überwiegend durch Spenden finanziert wurden, sei eine "Attraktion" für Rendsburg. "Fast jede Woche kommen Busse voller Besucher, Frauenvereine, Schulklassen, auch aus Dänemark." Yazici bestätigt, dass der Muezzinruf kein religiöses Gebot ist. "Aber er macht ein Gebetshaus erst vollständig", sagt er. Ob seine Gemeinde in Hamburg ebenfalls eine Genehmigung beantragen will, möchte der Verbandsmann im Moment nicht sagen. Am liebsten wäre ihm, man würde ihm die Frage gar nicht erst stellen. Beim Thema Verfassungsschutz stöhnt er und setzt sich aufrecht hin. "Immer diese Phobie." Im Bericht der Staatsschützer stehe „ein Loblied" auf Milli Görüs, das könne jeder nachlesen.

Ein Blick in den letzten Bericht des schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzes bescheinigt, dass die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) "ihre Ziele im Rahmen der deutschen Rechtsordnung verfolgt". Eines ihrer Ziele aber lautet auch "Schaffung eines national-religiösen türkischen Großreichs". Zur Rendsburger Moscheegemeinde heißt es, sie stelle sich zwar als tolerante, weltoffene Religionsgemeinschaft dar, doch hier würden "hierarchische Strukturen" herrschen. Auch eine "mögliche Indoktrinierung" der Jugendlichen werde mit Sorge beobachtet. Gleichzeitig warnt der Bericht vor voreiligen Schlüssen: Inwieweit sich "das Engagement" des Vereins tatsächlich auswirke, bleibe abzuwarten.

Yazici wiegelt ab. "Wir verfolgen keine politischen Ziele", sagt er. In seiner Organisation sei "nichts Beobachtungswürdiges", das über Stammtischgespräche hinausginge. Zur Einweihung der Rendsburger Prachtmoschee sei sogar Ministerpräsident Peter Harry Carstensen von der CDU gekommen. Und in Hamburg verhandle der Senat mit ihnen über einen Staatsvertrag, analog zu denen mit christlichen Kirchen oder der jüdischen Gemeinde. Dieses Argument könnte aber bald wegfallen: Seit Juli steht erneut ein prominentes Milli-Görüs-Mitglied im Visier der Fahnder. Mustafa Yoldas, Ansprechpartner für den Hamburger Staatsvertrag auf Seiten der Muslime, wird vorgeworfen, als Vorsitzender der – inzwischen verbotenen – "Internationalen Humanitären Hilfsorganisation" die radikal- islamische Hamas mit Millionen-Spenden unterstützt zu haben.

Wann genau die Stimmung in seinem Ort gekippt ist, kann Andreas Breitner nicht sagen. Der Bürgermeister von Rendsburg residiert in einem Neubau, 20 Minuten Fußweg von der Moschee entfernt. Er erinnert sich noch gut daran, wie seine Stadt 2008 im Spiegel als Positivbeispiel angeführt wurde, wo "die kühlen Norddeutschen den Großmoscheebau mehrheitlich akzeptieren". Doch dann wurde er auf Lokalterminen von Journalisten und Kamerateams verfolgt und erhielt E-Mails, in denen er als "Verräter am deutschen Volk" beschimpft wurde.

Auch Morddrohungen waren darunter. "Es stellt sich nur noch die Frage, wohin wir die Bombe als Erstes schmeißen werden. Ins Rathaus oder in die Minarette", hieß es in einem Fax. Oder: "Wenn die Moslems uns eines Tages überrennen, kann ich nur hoffen, dass sie Dich und die anderen als Erstes abschlachten und ans Minarett hängen." Der Bürgermeister sitzt in seinem Büro mit Blick ins Grüne, zeigt die Hass-Post und wirkt gelassen. Die Schreiben kamen nicht von Rendsburgern, sondern aus dem Rest der Republik, sagt Breitner. In seiner Stadt sei die Aufregung um den Muezzinruf eigentlich immer gering gewesen. Breitner ist ein großgewachsener Mann mit hoher Stimme. Sein Zweitjob ist der des stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD. Die Muezzin-Episode hat er als spannende Erfahrung abgehakt. Ob die Muslime zum Gebet rufen dürfen oder nicht, stand für ihn nie zur Debatte. "Das Gesetz erlaubt es", fertig. Auf den Streit um kulturelle Überfremdung antwortete er pragmatisch und ließ den Muezzinantrag baurechtlich prüfen, mithilfe einer Verwaltungsvorschrift zum Bundesimmissionsschutzgesetz, der "TA Lärm". Zwei schalltechnische Gutachten später lag das Ergebnis vor: Wegen des "Informationsgehalts der Geräusche" sollte der Gebetsruf sechs Dezibel niedriger sein als anderer zugelassener Lärm, wie das Be- und Entladen von gelieferter Ware etwa. 44 statt 50 Dezibel.

Die Stadtverwaltung erteilte Anfang des Jahres eine Genehmigung für fünf Gebetsrufe am Tag zwischen sechs und 22 Uhr, doch Breitner riet den Muslimen ab, davon komplett Gebrauch zu machen. Die Lage sei zu angespannt. Die Moscheebetreiber willigten ein: Lediglich 40 Dezibel, einmal in der Woche, am Freitag. Sie haben sogar den Verstärker verplombt, damit man ihn nicht verstellen kann. "Das ist so laut wie Vogelgezwitscher", erklärt der Bürgermeister. Der Kompromiss – ein Muezzinruf, der so leise ist, dass man ihn nur auf dem Moscheegelände hören kann.

Für Hubert Scheiding ist das alles "reine Taktik", um die Bevölkerung an die Rufe zu gewöhnen. "Wir begleiten den Prozess messtechnisch", sagt er. Jeden Freitag, wenn der Gebetsruf ertönt, steht Scheiding in seinem Vorgarten und misst mit einem Spezialgerät den Lautstärkepegel. "Je nach Windstärke hört man den Ruf ziemlich laut", sagt er. Wie laut genau, will er nicht sagen, "aus taktischen Gründen".

Auf dem Bürgersteig gegenüber der Moschee blickt eine Fahrradfahrerin konzentriert auf die Lautsprecher. Sie wohne um die Ecke und werde von Bekannten immer wieder gefragt, wie das denn nun sei mit dem Ruf, erklärt sie. Aber bei ihr daheim höre man nichts. Deshalb habe sie den Abwasch unterbrochen und sei mal rübergefahren. Fast wirkt sie enttäuscht. Der arabische Singsang ist noch leiser, als sie dachte. Die Hausfrau zuckt mit den Schultern. "Viel Lärm um nichts". Sie steigt auf ihr Fahrrad und fährt los. Ihren Namen will sie nicht sagen. "Sonst gern, aber bei diesem Thema auf keinen Fall." Zu heikel.

Artikel erschienen im Tagesspiegel

 
Leser-Kommentare
  1. 1. Ja,Ja

    Viel Lärm um nichts, aber dieses nichts breitet sich aus, ungefragt, die Bevölkerung wird einfach übergangen, wieder breitet sich die islam. Gesellschaft aus, was gibt sie uns, außer sich auszubreiten und ihre Religion auf aufdringliche Weise, sowohl optisch als auch akkustisch zu belästigen?. Warum hat sie dieses Recht,sich so demonstrativ und aufdringlich selbst darzustellen? Wo ist die Rücksichtnahme auf die einheimische Bevölkerung? Jeder Protest wird verspottet und als populistisch abgetan. Auch dieser Artikel verharmlost und degradiert die Leute zu versprengeten Außenseiter, diesich belästigt fühlen. Immer dasselbe, es ist niederschmetternd, wie gegen die eigene Bevölkerung Politik betrieben wird.

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    nicht gelöscht wurde - solche worte sind hier
    nicht mehr erwünscht,selbst wenn sie recht haben.
    bedanken sie sich bei einer bestimmten politischen
    abteilung die genau solche worte nicht wünscht

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/cs

    ewig Gestrigen in diesem Lande immer wieder schafft auch noch die letzten Reste von Fremdenhass in der deutschen Bevölkerung heraus zu kitzeln und so verunsichtere Mitbürger für ihre verkappten Nazi-Ideologien zu aquirieren.

    Entweder gilt in diesem Land Religionsfreiheit oder nicht und momentan sieht es laut Grundgesetzt nun einmal so aus.

    Für mich ist so eine Volksverhetzerei völlig unverständlich, zumal eine mit öffentlicher Genehmigung gebaute Moschee ja der behördlichen Kontrolle unterliegt; ebenso wie der Träger vom Verfassungsschutz ja zumindest kritisch begutachtet wird.

    Wo ist dann bitte schön noch das Problem?

    Eine derartige konsensuale Lösung ist doch allemal besser als die bisherigen nicht genehmigten Hinterhofmoscheen, welche sich komplett der gesellschaftlichen Kontrolle entziehen.

    Es ist traurig, aber wohl Bestandteil der Pressefreiheit, dass solchen Volksverhetzern eine Platform bereitet wird, denn so wird ein mediales Echo erzeugt, welches die regionale Bedeutung dieser Minderheiten-Bürgerbewegung bei weitem übertrifft.

    Auf der anderen Seite empfinde ich Mitleid mit solchen völkischen Agitatoren und deren Opfern, den diese scheinen in einer Welt der Angst vor allem Fremden zu leben und so die Chance zu verpassen mit dem Rest von uns in eine gemeinsame Zukunft gehen.

    In 20 oder 30 Jahren, wenn die demoskopische Entwicklung voll auf unsere Gesellschaft durchschlägt (Arbeitsmarkt, Sozialsysteme) werden wir über jeden Menschen dankbar sein - Glaube egal.

    Die Dame verbreitet regelmaessig Arinari. Warum sollte bitte schoen der Helmut eine Gebetsstaette haben duerfen und der Ali nicht? Wir wollen doch kein Apartheid einfuehren wie in der fruehen Suedafrika, oder?

    Arinari Sie bringen es auf den Punkt.

    Alle wissen das diese Rufe in Deutschland nur der Provokation dienen. Wie so vieles.
    Der Unterschied zu Kirchenglocken ist, das diese Signale (Muezzin-Rufe) aus Sprache bestehen. Ein direktes lautes Ausrufen. Wenn jemand auf der Straße laut herumgröllt, kommt irgendwann auch die Polizei.
    Sollen Sie doch auch Glocken oder einen Gong in den Turm hängen. Aber das ist ihnen wohl nicht islamisch genug.

    Schließlich ist zu auch noch zu nennen das Menschen nunmal so funktionieren, dass sie es gerne zu weit treiben wenn ihnen keine Schranken gesetzt werden.
    Freiheit bedeutet nicht das jeder alles machen darf.
    Auch Muslime müssen sich an Gesetze und gemeinschaftliche Konventionen halten.

    Auch wenn es Leute wie Sie nie begreifen werden:

    Das ist ein Teil der Bevölkerung, der da zum Gebet geht und zum Gebet gerufen wird. Die Bevölkerung besteht nicht nur aus Christen oder Atheisten und den Angehörigen anderer Religionen, sondern auch aus Moslems. So ist das nunmal.

    Ich persönlich kann dem Ruf nichts abgewinnen und würde ihn vermutlich als ebenso störend empfinden, wie bellende Hunde, oder das Techno-, Schlager oder 80s-sonstwie-Gedudel in ohrenbetäubender Lautstärke meiner Nachbarn. Ebenso nervig kann auch Kirchturmgebammel sein. Oder irgendwelche Heilsarmeeler, die vor dem Café stehen und meinen, mich mit irgendeinem christlichen gegröle bekehren zu müssen.

    Nichts von dem aber finde ich so pervers, wie das verteilen von irgendwelchen Schulhof-CDs von irgendwelchen gehirnbeschädigten Deutschen.

    Zum einen ist daran zu erinnern, dass die Christliche Religion in Sachen Unmenschlichkeit und Grausamkeit der Islamischen in nichts nachsteht. Nicht nur die "Bibel" enthält zahlreiche Passagen, die nur als Volksverhetzung und Aufruf zu Mord gewertet werden können. Inquisition und Missionierung in Afrika, Asien und Amerika erzeugten Blutströme und Massenmord in einem Ausmaß, der vom Islam nie erreicht wurde. Im modernen Alltag werden wir in nahezu allen "christlichen" Dörfern diese Landes täglich massiv mit ohrenbetäubendem Glockengeläut überdröhnt. Und das nicht nur als Aufruf zum Gebet, wie es die Moscheen halten, sondern gleich jede Viertelstunde, Tag und Nacht. Wohnen Sie mal in der Nähe einer Kirche. Wer da Nachts mal aufwacht, findet dem Glockengeläut wegen keinen Schlaf mehr. Neben einer Moschee zu wohnen wäre im Vergleich dazu eine reine Wohltat. Also, machen Sie mal Halblang mit Ihren Vorwürfen und schauen Sie mal im christlichen Geschichtsbuch nach. Das hilft anderen Religionen gegenüber etwas toleranter zu sein. Es grüßt
    Orlando

    nicht gelöscht wurde - solche worte sind hier
    nicht mehr erwünscht,selbst wenn sie recht haben.
    bedanken sie sich bei einer bestimmten politischen
    abteilung die genau solche worte nicht wünscht

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/cs

    ewig Gestrigen in diesem Lande immer wieder schafft auch noch die letzten Reste von Fremdenhass in der deutschen Bevölkerung heraus zu kitzeln und so verunsichtere Mitbürger für ihre verkappten Nazi-Ideologien zu aquirieren.

    Entweder gilt in diesem Land Religionsfreiheit oder nicht und momentan sieht es laut Grundgesetzt nun einmal so aus.

    Für mich ist so eine Volksverhetzerei völlig unverständlich, zumal eine mit öffentlicher Genehmigung gebaute Moschee ja der behördlichen Kontrolle unterliegt; ebenso wie der Träger vom Verfassungsschutz ja zumindest kritisch begutachtet wird.

    Wo ist dann bitte schön noch das Problem?

    Eine derartige konsensuale Lösung ist doch allemal besser als die bisherigen nicht genehmigten Hinterhofmoscheen, welche sich komplett der gesellschaftlichen Kontrolle entziehen.

    Es ist traurig, aber wohl Bestandteil der Pressefreiheit, dass solchen Volksverhetzern eine Platform bereitet wird, denn so wird ein mediales Echo erzeugt, welches die regionale Bedeutung dieser Minderheiten-Bürgerbewegung bei weitem übertrifft.

    Auf der anderen Seite empfinde ich Mitleid mit solchen völkischen Agitatoren und deren Opfern, den diese scheinen in einer Welt der Angst vor allem Fremden zu leben und so die Chance zu verpassen mit dem Rest von uns in eine gemeinsame Zukunft gehen.

    In 20 oder 30 Jahren, wenn die demoskopische Entwicklung voll auf unsere Gesellschaft durchschlägt (Arbeitsmarkt, Sozialsysteme) werden wir über jeden Menschen dankbar sein - Glaube egal.

    Die Dame verbreitet regelmaessig Arinari. Warum sollte bitte schoen der Helmut eine Gebetsstaette haben duerfen und der Ali nicht? Wir wollen doch kein Apartheid einfuehren wie in der fruehen Suedafrika, oder?

    Arinari Sie bringen es auf den Punkt.

    Alle wissen das diese Rufe in Deutschland nur der Provokation dienen. Wie so vieles.
    Der Unterschied zu Kirchenglocken ist, das diese Signale (Muezzin-Rufe) aus Sprache bestehen. Ein direktes lautes Ausrufen. Wenn jemand auf der Straße laut herumgröllt, kommt irgendwann auch die Polizei.
    Sollen Sie doch auch Glocken oder einen Gong in den Turm hängen. Aber das ist ihnen wohl nicht islamisch genug.

    Schließlich ist zu auch noch zu nennen das Menschen nunmal so funktionieren, dass sie es gerne zu weit treiben wenn ihnen keine Schranken gesetzt werden.
    Freiheit bedeutet nicht das jeder alles machen darf.
    Auch Muslime müssen sich an Gesetze und gemeinschaftliche Konventionen halten.

    Auch wenn es Leute wie Sie nie begreifen werden:

    Das ist ein Teil der Bevölkerung, der da zum Gebet geht und zum Gebet gerufen wird. Die Bevölkerung besteht nicht nur aus Christen oder Atheisten und den Angehörigen anderer Religionen, sondern auch aus Moslems. So ist das nunmal.

    Ich persönlich kann dem Ruf nichts abgewinnen und würde ihn vermutlich als ebenso störend empfinden, wie bellende Hunde, oder das Techno-, Schlager oder 80s-sonstwie-Gedudel in ohrenbetäubender Lautstärke meiner Nachbarn. Ebenso nervig kann auch Kirchturmgebammel sein. Oder irgendwelche Heilsarmeeler, die vor dem Café stehen und meinen, mich mit irgendeinem christlichen gegröle bekehren zu müssen.

    Nichts von dem aber finde ich so pervers, wie das verteilen von irgendwelchen Schulhof-CDs von irgendwelchen gehirnbeschädigten Deutschen.

    Zum einen ist daran zu erinnern, dass die Christliche Religion in Sachen Unmenschlichkeit und Grausamkeit der Islamischen in nichts nachsteht. Nicht nur die "Bibel" enthält zahlreiche Passagen, die nur als Volksverhetzung und Aufruf zu Mord gewertet werden können. Inquisition und Missionierung in Afrika, Asien und Amerika erzeugten Blutströme und Massenmord in einem Ausmaß, der vom Islam nie erreicht wurde. Im modernen Alltag werden wir in nahezu allen "christlichen" Dörfern diese Landes täglich massiv mit ohrenbetäubendem Glockengeläut überdröhnt. Und das nicht nur als Aufruf zum Gebet, wie es die Moscheen halten, sondern gleich jede Viertelstunde, Tag und Nacht. Wohnen Sie mal in der Nähe einer Kirche. Wer da Nachts mal aufwacht, findet dem Glockengeläut wegen keinen Schlaf mehr. Neben einer Moschee zu wohnen wäre im Vergleich dazu eine reine Wohltat. Also, machen Sie mal Halblang mit Ihren Vorwürfen und schauen Sie mal im christlichen Geschichtsbuch nach. Das hilft anderen Religionen gegenüber etwas toleranter zu sein. Es grüßt
    Orlando

  2. mit Schönbergs Violinkonzert lautsprecherverstärkt dagegenhalten. Dann ist schnell Ruh'. Ich mache das, wenn bei uns im Hinterhof die Schlagerparade zu laut aufgedreht wird. Funktioniert fantastisch.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • asx
    • 08.08.2010 um 0:09 Uhr

    Rammstein, aber die Methode an sich funktioniert wunderbar, mehr als 2 Lieder habe ich noch nie gebraucht;)

    • asx
    • 08.08.2010 um 0:09 Uhr

    Rammstein, aber die Methode an sich funktioniert wunderbar, mehr als 2 Lieder habe ich noch nie gebraucht;)

    • HHuber
    • 07.08.2010 um 20:23 Uhr

    Wo ist da das Problem? Bei uns im Ort befindet sich 100 m entfernt eine katholische Kirche, von der tagtäglich um 6:00 morgens geschlagene 5 Minuten Dauer-Glockenläuten zu hören ist, auch an Sonn- und Feiertagen. Warum soll Ruhestörung nur für christliche Kirchen erlaubt sein und nicht auch für andere Religionen?

    Wobei ich der Meinung bin: kein Glockengeläute oder Muezzinrufe (oder sonstiges lautes religiöses Gedöns) vor 10:00 und nach 20:00 Uhr, am Besten, gar keine akustischen Äußerungen - Religion für die, die sie brauchen und wollen, aber keine Belästigung anderer Menschen UND ZWAR EGAL WELCHER GLAUBENSRICHTUNG.

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    • JKrems
    • 07.08.2010 um 20:38 Uhr

    Laut der mir vorliegenden Zahlen gilt für Deutschland: ein Drittel der Bevölkerung ist konfessionslos - und damit ist das die größte "Glaubensgemeinschaft". Wir mögen eine stark christlich geprägte Vergangenheit haben, aber das ist durchaus teilweise nichts, worauf wir stolz sein müssten. Wir sollten vielmehr hoffen, dass die Zeiten, in denen auf Grund von Religionen auf europäischem Boden Kriege geführt wurden, vorbei ist. Und wir sollten alles dagegen tun, dass ein paar Radikale das wieder einführen.

    Warum sollen "Muezzin-Rufe" anders als Kirchenglocken behandelt werden?

    Über die Frage lässt sich polemisieren, schwar-weiß-malen und streiten. Schlussendlich aber...

    Beide Religionen haben ihre Bräuche. Und entweder dürfen beide sie ausüben oder beide dürfen sie nicht ausüben.

    Kein Relgionskrieg auf dem Europaeischen Boden mehr!
    Nachdem Christen Nicht-christen abgeschlachteten und Spaeter Katholiken die Protestanten...Juden, fangen wir nun an die Massen gegen die Mosleme zu mobilsieren? Na dann Vielspass! Wir schicken am Besten alle Relegionskrieger in eine Wuesste und zahlen Ihen deren Herz 4 im Voraus. Wir sind unsere Kopfschmerzen los und muessen spaeter weniger Steuern zahlen muessen.

    das ist ein falscher Schluss. Auch ich wohne neben einer Kirche und das Geläut ist mehr als nur eine Zumutung. Sie übertreiben es.

    die Gesellschaft ändert sich. Es ist nun mal so, dass mehr als 30 Prozent mit Gott und Co bewusst nichts zu tun haben wollen.

    Sowohl der Kirchen als auch die Islamisierung gefallen mir nicht

    • JKrems
    • 07.08.2010 um 20:38 Uhr

    Laut der mir vorliegenden Zahlen gilt für Deutschland: ein Drittel der Bevölkerung ist konfessionslos - und damit ist das die größte "Glaubensgemeinschaft". Wir mögen eine stark christlich geprägte Vergangenheit haben, aber das ist durchaus teilweise nichts, worauf wir stolz sein müssten. Wir sollten vielmehr hoffen, dass die Zeiten, in denen auf Grund von Religionen auf europäischem Boden Kriege geführt wurden, vorbei ist. Und wir sollten alles dagegen tun, dass ein paar Radikale das wieder einführen.

    Warum sollen "Muezzin-Rufe" anders als Kirchenglocken behandelt werden?

    Über die Frage lässt sich polemisieren, schwar-weiß-malen und streiten. Schlussendlich aber...

    Beide Religionen haben ihre Bräuche. Und entweder dürfen beide sie ausüben oder beide dürfen sie nicht ausüben.

    Kein Relgionskrieg auf dem Europaeischen Boden mehr!
    Nachdem Christen Nicht-christen abgeschlachteten und Spaeter Katholiken die Protestanten...Juden, fangen wir nun an die Massen gegen die Mosleme zu mobilsieren? Na dann Vielspass! Wir schicken am Besten alle Relegionskrieger in eine Wuesste und zahlen Ihen deren Herz 4 im Voraus. Wir sind unsere Kopfschmerzen los und muessen spaeter weniger Steuern zahlen muessen.

    das ist ein falscher Schluss. Auch ich wohne neben einer Kirche und das Geläut ist mehr als nur eine Zumutung. Sie übertreiben es.

    die Gesellschaft ändert sich. Es ist nun mal so, dass mehr als 30 Prozent mit Gott und Co bewusst nichts zu tun haben wollen.

    Sowohl der Kirchen als auch die Islamisierung gefallen mir nicht

    • JKrems
    • 07.08.2010 um 20:38 Uhr

    Laut der mir vorliegenden Zahlen gilt für Deutschland: ein Drittel der Bevölkerung ist konfessionslos - und damit ist das die größte "Glaubensgemeinschaft". Wir mögen eine stark christlich geprägte Vergangenheit haben, aber das ist durchaus teilweise nichts, worauf wir stolz sein müssten. Wir sollten vielmehr hoffen, dass die Zeiten, in denen auf Grund von Religionen auf europäischem Boden Kriege geführt wurden, vorbei ist. Und wir sollten alles dagegen tun, dass ein paar Radikale das wieder einführen.

    Antwort auf "Wo ist da das Problem?"
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    somit sind sie die größte Glaubensgemeinschaft in Deutschland.

    somit sind sie die größte Glaubensgemeinschaft in Deutschland.

  3. warum stören muslimische muezzin mehr als christliches glockengeleut? warum dürfen alle kirchen auf ihre gebäude einen turm setzen, nur bei moscheen muss es als ausnahme genehmigt werden? selbst in unseren großstädten gelten für minarette krasse auflagen was ort, höhe, breite, form und sogar farbe angeht. was ist denn aus der gleichstellung der religionen geworden? sind manche religionen jetzt gleicher als andere? klar, zum beten braucht eine religion keine türme, aber gleichstellung kann nicht sein, dass manche religionen sich nur spartanisch ausüben dürfen und andere mit finanzieller unterstützung des staates.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/cs

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    Danke, für die sachliche Antwort und die überhebliche Wertung.
    Andere Meinungen als Ihre, dürften wohl erlaubt sein, oder?

    entfernt. S.o.Die Redaktion/vv

    Danke, für die sachliche Antwort und die überhebliche Wertung.
    Andere Meinungen als Ihre, dürften wohl erlaubt sein, oder?

    entfernt. S.o.Die Redaktion/vv

  4. Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Beiträgen an der Diskussion. Die Redaktion/cs

    • Nopp
    • 07.08.2010 um 20:46 Uhr

    Der Muezzin-Ruf oder die Moschee sind ja nicht das Problem. Ich
    bin nur skeptisch ob die meisten Einwanderer gewillt sind unsere säkularisierten Vorstellungen einer Gesellschaft übernehmen wollen. Und ob die Immigartion nicht bewirkt das letztlich die Gleichberechtigung von Frau und Mann darunter zerbröselt oder der Schutz von Randgruppe oder andere uns liebgewonnenen Sichtweisen. Ich weiß nicht ob das nur Ängste meinerseits sind oder ob tatsächlich etwas an meinen Befürchtungen dran sein wird. Es gibt einige Ghettobildungen etwa in Berlin oder Frankfurt dort wird teils nach Scharia gelebt und diese auch durchgesetzt. Es bleibt die Frage bei weiterem Zuzug von Immigarten, ob die Situation sich entspannt weil moderatere Mensch einwandern oder ob Fanatiker einwandern. Ich kann es nicht beurteilen aber diese beiden Möglichekeiten bestehen. Bei der zweiten Möglichkeit "es wandern sehr viele Fanatiker ein" würde ich mir ernsthaft Sorgen machen. Bei der anderen wäre es ein Bereicherung und es wäre schön zu sehen wie unsere Kulturen unter einem säkularisierten Dach, wo keiner sich führchten muß, sich vereinen. Aber was ist nun realistisch - wohl ein Mittelding aus beidem. Daher sind immer wieder die aufkeimenden Ängste zu beoachten, die sich dann unbewußt und ungeschickt entlanden. Andererseits gibt es tatsächlich Fundamentalisten unter den Immigraten und für dieses Problem ist noch keine echte Lösung vorgeschlagen worden. Hier sollten gute verständliche Regeln für Klarheit sorgen.

    [Anm.: Bitte versuchen Sie, differenziert zu diskutieren und auf das Rückgreifen auf Klischees zu verzichten. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]

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    wo genau in Berlin Ihren Erkenntnissen nach ein nach der Scharia lebendes Ghetto existiert?
    Gruß aus Kreuzberg - hier nämlich schon mal nicht. Um Ihnen ein bißchen Ihrer Angst zu nehmen.
    ...;-)...

    • gauss
    • 07.08.2010 um 22:36 Uhr

    Entfernt wegen fremdenfeindlicher Pauschalisierungen. Die Redaktion/sh

    ich finde es gut, daß sie ihre ängste in dieser form ansprechen. und nicht gleich, wie so viele andere, in abweisender form. so, wie sie es tun, kann man damit nämlich auch umgehen.
    sicher ist es nicht einfach, sich mit all dem neuen auseinander zu setzen, was mit den einwanderern (ob nun muslimisch oder nicht) hier her kommt. und einige der von ihnen angesprochenen befürchtungen sind tatsächlich nicht ganz von der hand zu weisen.
    aber es findet ja gegenwärtig ein zunehmender austausch statt. dieser artikel hier ist ja auch ein teil davon. und ich bin froh, daß dieser austausch inzwischen deutlich offener geworden ist und kein grabenkampf von verfeindeten fronten. ich denke, dieser aushandlungsprzeß ist mittlerweile auch produktiv und langfristig zielführend zu einer (oder besser mehreren) lösung(en).
    und das ist denn auch schon das, was ich ihnen dazu sagen kann. wenn ich ihren kommentar lese, so lese ich viele befürchtungen, die auf sie zu kommen, und denen sie sich entsprechend ausgeliefert fühlen. aber sie haben doch auch die möglichkeit, sich selbst in diesen prozeß mit einzubringen, also in ihrem sinne zu beeinflussen, damit die dinge nicht passieren, die sie befürchten. das aber setzt voraus, daß sie auch aktiv werden. und indem sie aktiv werden und sich selbst mit einklinken, sind sie dann auch nicht mehr dem ausgeliefert, was auf sie zu kommt. und sie werden sehen, das kann ich ihnen aus erfahrung sagen: es gibt überall sone und solche. also auch sehr nette muslime.

    • w.h.k.
    • 08.08.2010 um 16:17 Uhr

    "Es gibt einige Ghettobildungen etwa in Berlin oder Frankfurt dort wird teils nach Scharia gelebt und diese auch durchgesetzt."
    So richtig mit Hand abhacken und öffentlichen Auspeitschungen?

    und da war die Rollenverteilung viel fortschrittlicher als hier im Westen. Bitte keine Änste schüren!

    wo genau in Berlin Ihren Erkenntnissen nach ein nach der Scharia lebendes Ghetto existiert?
    Gruß aus Kreuzberg - hier nämlich schon mal nicht. Um Ihnen ein bißchen Ihrer Angst zu nehmen.
    ...;-)...

    • gauss
    • 07.08.2010 um 22:36 Uhr

    Entfernt wegen fremdenfeindlicher Pauschalisierungen. Die Redaktion/sh

    ich finde es gut, daß sie ihre ängste in dieser form ansprechen. und nicht gleich, wie so viele andere, in abweisender form. so, wie sie es tun, kann man damit nämlich auch umgehen.
    sicher ist es nicht einfach, sich mit all dem neuen auseinander zu setzen, was mit den einwanderern (ob nun muslimisch oder nicht) hier her kommt. und einige der von ihnen angesprochenen befürchtungen sind tatsächlich nicht ganz von der hand zu weisen.
    aber es findet ja gegenwärtig ein zunehmender austausch statt. dieser artikel hier ist ja auch ein teil davon. und ich bin froh, daß dieser austausch inzwischen deutlich offener geworden ist und kein grabenkampf von verfeindeten fronten. ich denke, dieser aushandlungsprzeß ist mittlerweile auch produktiv und langfristig zielführend zu einer (oder besser mehreren) lösung(en).
    und das ist denn auch schon das, was ich ihnen dazu sagen kann. wenn ich ihren kommentar lese, so lese ich viele befürchtungen, die auf sie zu kommen, und denen sie sich entsprechend ausgeliefert fühlen. aber sie haben doch auch die möglichkeit, sich selbst in diesen prozeß mit einzubringen, also in ihrem sinne zu beeinflussen, damit die dinge nicht passieren, die sie befürchten. das aber setzt voraus, daß sie auch aktiv werden. und indem sie aktiv werden und sich selbst mit einklinken, sind sie dann auch nicht mehr dem ausgeliefert, was auf sie zu kommt. und sie werden sehen, das kann ich ihnen aus erfahrung sagen: es gibt überall sone und solche. also auch sehr nette muslime.

    • w.h.k.
    • 08.08.2010 um 16:17 Uhr

    "Es gibt einige Ghettobildungen etwa in Berlin oder Frankfurt dort wird teils nach Scharia gelebt und diese auch durchgesetzt."
    So richtig mit Hand abhacken und öffentlichen Auspeitschungen?

    und da war die Rollenverteilung viel fortschrittlicher als hier im Westen. Bitte keine Änste schüren!

  5. die Muslime in den Untergrund drängen zu wollen. D.h., mit Kellermoscheen und ähnlichem. Nach dem Motto: Aus den Augen. Aus dem Sinn. Das macht sie Situation nicht besser. Eher im Gegenteil.
    Daher sollten selbstverständlich repräsentative Moscheen gebaut werden dürfen, wie auch Gotteshäuser anderer Religionen. 5x am Tag den Gebetsruf finde ich persönlich zwar schon ein bisschen viel, aber wenn es nicht zu laut ist, dürfte das auch nicht so ein Problem sein.

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