Ground ZeroNew Yorker streiten um Moscheebau

Nicht weit voneinander entfernt demonstrieren Menschen in New York gegen und für den Moscheebau nahe Ground Zero. Der US-Präsident schweigt.

Gegner des Moscheebaus demonstrieren in New York

Gegner des Moscheebaus demonstrieren in New York

Die Gegner lehnen das umstrittene Projekt als "Zitadelle des Islamismus" ab. Befürworter verteidigen es als Beweis für amerikanische Toleranz und Religionsfreiheit; auf Spruchbändern warfen sie den Moscheebau-Gegnern "Rassismus" vor.

Beide Protestaktionen verliefen friedlich, wie der örtliche Sender CBS 2 berichtete. Die Polizei hatte Barrikaden auf den Straßen um Ground Zero errichtet und weitere Sicherheitsvorkehrungen für den Fall von Ausschreitungen getroffen.

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Die Moschee soll in direkter Nachbarschaft zum Ground Zero entstehen, wo islamistische Terroristen am 11. September 2001 das World Trade Center zerstört hatten und über 2700 Menschen gestorben waren. Die muslimische Gemeinde will ein 150 Jahre altes Gebäude abreißen und ein 15-stöckiges Zentrum mit der Moschee als Kernstück errichten. Die Kosten werden auf etwa 100 Millionen Dollar geschätzt.

Offen ist noch, ob die Gemeinde auf einen Vorschlag des New Yorker Gouverneurs David Paterson eingehen wird, den Bau an einen anderen Platz in Manhattan zu verlegen. Ihr Imam, Feisal Abdul Rauf, reist derzeit mit Unterstützung des US-Außenministeriums durch den Nahen Osten.

Die Debatte hat inzwischen das ganze Land ergriffen. Umfragen zufolge sind derzeit mehr als 60 Prozent der Bürger gegen das Projekt an dem Ort – die Mehrheit gesteht den Muslimen indes das prinzipielle Recht auf den Bau eines solchen Zentrums zu. Republikaner, die das Projekt ablehnen, versuchen damit im Vorfeld der Kongresswahlen Anfang November Stimmung gegen Präsident Barack Obama und dessen Demokraten zu machen.

Obama hatte kürzlich gesagt, zur freien Religionsausübung zähle auch das Recht, auf einem Privatgrundstück in Manhattan ein Gemeindezentrum und einen Ort für Gottesdienste zu errichten. Wenig später präzisierte er die als Unterstützung aufgefassten Äußerungen, nachdem er dafür teils heftig kritisiert worden war. Er habe lediglich erörtert, dass die Organisatoren des Projekts grundsätzlich das Recht hätten, das Gemeindezentrum zu errichten. Ob es jedoch klug sei, dieses an dem umstrittenen Ort zu bauen, habe er nicht kommentiert – und das habe er auch nicht vor.

 
Leserkommentare
    • paul12
    • 23.08.2010 um 19:20 Uhr

    Genauso sind auch andere TITEL der SCHLAGZEILEN beispielsweise,

    EHRENMORDE:

    Tötet ein deutscher z.b. seine Frau, weil er eifersüchtigt und es nicht ertragen kann, dass die Frau fremdgeht oder ihn verlassen möchte, dann nennt man es bloß anders
    "FAMILIENDRAMA"

    Und beim Türken heißt es
    "EHRENMORD"

    Antwort auf "@mandarinchen"
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    stimme ich Dir zu.

    Ganze Gesellschaften werden für Taten einzelner kranken Typen verantwortlich gemacht.
    Da würden aber die Belgier und Österreicher ganz schlecht aussehen. Mehr will ich nicht äußern, es sind bestimmt einige Spitzfindige dabei, die das verstehen.

    "Scheidung auf italienisch" und/oder "Verbrechen aus Leidenschaft" waren bis vor kurzem im Süden und Südwesten Europas doch recht "populär" und wurden mit äusserst geringen Strafen bedacht.

    Was daran nun besonders "christlich" war, erschliesst sich schwer. Tot ist Tot, Mord ist und bleibt Mord.

    und hat auch nichts mit dem aktuellen thema zu tun.
    vielleicht informieren sie sich mal über den schillernden begriff EHRE.

    stimme ich Dir zu.

    Ganze Gesellschaften werden für Taten einzelner kranken Typen verantwortlich gemacht.
    Da würden aber die Belgier und Österreicher ganz schlecht aussehen. Mehr will ich nicht äußern, es sind bestimmt einige Spitzfindige dabei, die das verstehen.

    "Scheidung auf italienisch" und/oder "Verbrechen aus Leidenschaft" waren bis vor kurzem im Süden und Südwesten Europas doch recht "populär" und wurden mit äusserst geringen Strafen bedacht.

    Was daran nun besonders "christlich" war, erschliesst sich schwer. Tot ist Tot, Mord ist und bleibt Mord.

    und hat auch nichts mit dem aktuellen thema zu tun.
    vielleicht informieren sie sich mal über den schillernden begriff EHRE.

  1. "Dazu muss man sagen das nach islmischen auslegung nicht-muslimen(!) die gleichen rechte zugestanden werden müssen wie den muslimen(!) wie u.a. die unverletzbarkeit des lebens, der würde und des eigentums."

    Das ist eindeutig falsch, was Sie erzählen. Nichtmuslime sind nach islamischen Recht gegenüber den Rechten von Muslimen benachteiligt. Streng genommen müßte man statt Nichtmuslime Juden und Christen sagen, die einzigen Religionen, die im Koran erwähnt und denen nach islamischem Recht Rechte zugestanden werden, wenn auch eingeschränkt und mit dem endgültigen Ziel der Bekehrung zum Islam. Andere Religionen gelten als Heidentum, deren Angehörige nichts schützenswert sind.

    "Auch wenn das in vielen muslmischen geprägten ländern nicht der fall ist."

    Sie sagen es. Um so verlogener die permanenten Anschuldigungen und Diffamierungen wegen angeblicher Einschränkung der Religionsfreiheit und Islamophobie in westlichen Ländern.

    "laut grundgesetz schon die die menschenwürde und religionsfreiheit auch der muslime schützt."

    Das Grundrecht auf Moscheen und vor allem die Islamisierung des öffentlichen Lebens stehen da nicht. Das GG beschreibt die staatliche und gesellschaftliche Verfassung nicht irgendeines Landes, sondern Deutschlands, eines Landes, das Teil des christlich-abendländischen Kulturkreises ist. Vor allem beschreibt es ein demokratisch-säkuläres Staatswesen, das auf weltlichem und nicht auf offenbartem Recht beruht, wie es der fundamentalistische Islam beinhaltet.

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    • paul12
    • 23.08.2010 um 19:47 Uhr

    1. Kann keiner in Deutschland AUCH WENN so wie meinen, es sei ein christlich geprägtes Land.

    GG Artikel 3 (3):
    Niemand darf wegen seines Geschlechts,.......,seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.[...].

    Damit können Sie ab sofort die Moschee mit der Kirche gleichsetzen. Ist doch klar oder?

    GG Artikel 4 (2):
    Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

    Es gibt Kirchen, wohl nicht ohne Grund, also darf es eine Moschee geben. Und natürlich andere Gebetsstätten und ähnliches. Man kann nicht die Kirche höher als die Moschee stellen, mit der Begründung dieses Land sei ein christlich geprägtes Land.

    Gleiches Recht für alle JUHU..............

    MFG

    • paul12
    • 23.08.2010 um 19:47 Uhr

    1. Kann keiner in Deutschland AUCH WENN so wie meinen, es sei ein christlich geprägtes Land.

    GG Artikel 3 (3):
    Niemand darf wegen seines Geschlechts,.......,seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.[...].

    Damit können Sie ab sofort die Moschee mit der Kirche gleichsetzen. Ist doch klar oder?

    GG Artikel 4 (2):
    Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

    Es gibt Kirchen, wohl nicht ohne Grund, also darf es eine Moschee geben. Und natürlich andere Gebetsstätten und ähnliches. Man kann nicht die Kirche höher als die Moschee stellen, mit der Begründung dieses Land sei ein christlich geprägtes Land.

    Gleiches Recht für alle JUHU..............

    MFG

  2. 67. @paul12

    stimme ich Dir zu.

    Ganze Gesellschaften werden für Taten einzelner kranken Typen verantwortlich gemacht.
    Da würden aber die Belgier und Österreicher ganz schlecht aussehen. Mehr will ich nicht äußern, es sind bestimmt einige Spitzfindige dabei, die das verstehen.

    Antwort auf "Genau @bayro79"
    • paul12
    • 23.08.2010 um 19:47 Uhr

    1. Kann keiner in Deutschland AUCH WENN so wie meinen, es sei ein christlich geprägtes Land.

    GG Artikel 3 (3):
    Niemand darf wegen seines Geschlechts,.......,seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.[...].

    Damit können Sie ab sofort die Moschee mit der Kirche gleichsetzen. Ist doch klar oder?

    GG Artikel 4 (2):
    Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

    Es gibt Kirchen, wohl nicht ohne Grund, also darf es eine Moschee geben. Und natürlich andere Gebetsstätten und ähnliches. Man kann nicht die Kirche höher als die Moschee stellen, mit der Begründung dieses Land sei ein christlich geprägtes Land.

    Gleiches Recht für alle JUHU..............

    MFG

    Antwort auf "@68 kamuflas:"
    • BerndL
    • 23.08.2010 um 19:57 Uhr

    entfernt. Bitte erläutern Sie Ihre These und verzichten Sie auf unsachliche Beiträge und Diffamierungen. Danke. Die Redaktion/km

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    [...]
    was den fortschritt in eine aufgeklärte gesellschaft angeht.
    in einer solchen nämlich müsste man soweit sen, dass ALLE religionen im rahmen der sonstigen gesetze gleich behandelt werden, aber auch KEINER religion gestattet wird, irgendwie zu versuchen, politischen oder gesellschaftlichen einfluss zu nehmen. leider ist das (noch) nicht so.

    Der von Ihnen zitierte Beitrag wurde zwischenzeitlich moderiert. Die Redaktion/km

    • paul12
    • 23.08.2010 um 20:39 Uhr

    Dann möchte ich von IHNEN wissen, welche Religion Sie stört, damit nicht alle Religionsgemeinschaften als Gleich angesehen werden sollen.

    Welche Religionen ist/sind dies?

    MFG

    [...]
    was den fortschritt in eine aufgeklärte gesellschaft angeht.
    in einer solchen nämlich müsste man soweit sen, dass ALLE religionen im rahmen der sonstigen gesetze gleich behandelt werden, aber auch KEINER religion gestattet wird, irgendwie zu versuchen, politischen oder gesellschaftlichen einfluss zu nehmen. leider ist das (noch) nicht so.

    Der von Ihnen zitierte Beitrag wurde zwischenzeitlich moderiert. Die Redaktion/km

    • paul12
    • 23.08.2010 um 20:39 Uhr

    Dann möchte ich von IHNEN wissen, welche Religion Sie stört, damit nicht alle Religionsgemeinschaften als Gleich angesehen werden sollen.

    Welche Religionen ist/sind dies?

    MFG

  3. "Scheidung auf italienisch" und/oder "Verbrechen aus Leidenschaft" waren bis vor kurzem im Süden und Südwesten Europas doch recht "populär" und wurden mit äusserst geringen Strafen bedacht.

    Was daran nun besonders "christlich" war, erschliesst sich schwer. Tot ist Tot, Mord ist und bleibt Mord.

    Antwort auf "Genau @bayro79"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    auch die jungen Machos hin und erklären hochrespektiert: Wenn meine Schwester nicht so marschiert wie wir wollen würde ich für die Wiederherstellung der Familienehre sorgen?
    Um wen wird bei jungen Gymnastinnen/ Kopftuchträgern getrauert, wenn der Vater die abtrünnige 15jährige Tochter meuchelt? Um den Vater - der hat das Mädchen ja mehrmals aufgefordert, nach der Religion zu leben.
    Es gibt Sie, die himmelweiten Unterschiede zwischen gekränkter Mannesehre eines Einzelnen und der gekränkten Clanehre einer Familie mit religiösem Hintergrund. Die beziehen nämlich die Rechte des Entscheiders/ der Familienpatriarchen, der männlichen Familienmitglieder, aus ihrer Religion. Und viele, viele verstehen ihn/ sie.
    Der deutsche Mörder aus gekränkter Mannesehre aus seinem kranken Kopf. Und kaum jemand versteht ihn.

    auch die jungen Machos hin und erklären hochrespektiert: Wenn meine Schwester nicht so marschiert wie wir wollen würde ich für die Wiederherstellung der Familienehre sorgen?
    Um wen wird bei jungen Gymnastinnen/ Kopftuchträgern getrauert, wenn der Vater die abtrünnige 15jährige Tochter meuchelt? Um den Vater - der hat das Mädchen ja mehrmals aufgefordert, nach der Religion zu leben.
    Es gibt Sie, die himmelweiten Unterschiede zwischen gekränkter Mannesehre eines Einzelnen und der gekränkten Clanehre einer Familie mit religiösem Hintergrund. Die beziehen nämlich die Rechte des Entscheiders/ der Familienpatriarchen, der männlichen Familienmitglieder, aus ihrer Religion. Und viele, viele verstehen ihn/ sie.
    Der deutsche Mörder aus gekränkter Mannesehre aus seinem kranken Kopf. Und kaum jemand versteht ihn.

  4. [...]
    was den fortschritt in eine aufgeklärte gesellschaft angeht.
    in einer solchen nämlich müsste man soweit sen, dass ALLE religionen im rahmen der sonstigen gesetze gleich behandelt werden, aber auch KEINER religion gestattet wird, irgendwie zu versuchen, politischen oder gesellschaftlichen einfluss zu nehmen. leider ist das (noch) nicht so.

    Der von Ihnen zitierte Beitrag wurde zwischenzeitlich moderiert. Die Redaktion/km

    • paul12
    • 23.08.2010 um 20:39 Uhr
    72. Ach ja

    Dann möchte ich von IHNEN wissen, welche Religion Sie stört, damit nicht alle Religionsgemeinschaften als Gleich angesehen werden sollen.

    Welche Religionen ist/sind dies?

    MFG

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters
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