Radioaktiver Staub Russland bestätigt Brände bei Tschernobyl
Die Behörden bestätigen, wovor Umweltschützer gewarnt hatten: Auch in radioaktiv verseuchten Gebieten hat es gebrannt. Der Wind könnte aufsteigende Partikel verteilen.
© Viktor Drachev/AFP/Getty Images

Auch Russland braucht Unterstützung von außen: Ein bulgarischer Feuerwehrmann löscht einen Waldbrand nahe Noginsk
Die Befürchtung, dass es auch in Russlands radioaktiv verseuchten Regionen zu Wald- und Torfbränden gekommen ist, haben sich bestätigt. Nach Angaben der Waldschutzbehörde waren allein in der Gegend rund um die Stadt Brjansk vor wenigen Tagen 28 Brände auf einer Fläche von 269 Hektar gezählt worden. Die Region im Westen des Landes, nahe der Grenze zu Weißrussland und der Ukraine, war durch die Atomkatastrophe im nahe gelegenen ukrainischen Tschernobyl im Jahr 1986 schwer verstrahlt worden.
Die Behörde räumte ein, dass es auch in anderen Regionen mit radioaktiver Strahlung gebrannt habe, etwa in der Gegend von Tscheljabinsk am Ural. Dort befinden sich mehrere Atomanlagen . "Es gibt Karten, auf denen die radioaktive Verschmutzung zu sehen ist, und es gibt Karten, auf denen die Feuer zu sehen sind. Wenn man diese Karten aufeinanderlegt, wird jedem klar, dass es in radioaktiven Gebieten brennt", schrieb die Behörde. In ganz Russland seien auf rund 3900 Hektar als radioaktiv verseucht eingestuftem Land Brände ausgebrochen.
Bereits vergangene Woche hatte das Katastrophenschutzministerium davor gewarnt , dass die seit Juli wütenden Waldbrände solche Regionen treffen könnten. Bestätigen wollten die Offiziellen die Brände bislang aber nicht. Gewarnt hatten sie allerdings davor, dass mit dem Rauch der Feuer auch radioaktive Partikel aufsteigen könnten.
- Brände und Radioaktivität
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Waldbrände können in radioaktiv verseuchten Regionen strahlende Partikel aus Boden und Pflanzen in die Luft steigen lassen. Der russische Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu sprach kürzlich vor allem die Region um die Stadt Brjansk an, auf halbem Weg zwischen Moskau und Kiew gelegen.
Dort hatte die Wolke von Tschernobyl große Mengen an Cäsium-137 abgeladen. Dieses radioaktive Element hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren, es ist also noch mehr als die Hälfte der früheren Strahlungsfracht vorhanden. Sollte es zu großflächigen Bränden in dieser Region kommen, könnte das für die lokale Bevölkerung gefährlich werden.
- Derzeit keine Gefahr für Deutschland
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In Deutschland muss sich niemand Sorgen machen: Die Rauchschwaden ziehen in einer Höhe von maximal 200 Metern davon – kaum etwas davon wird bei uns ankommen.
"Nach Deutschland werden bis zum Samstag keine Emissionen kommen", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Weiter reichten die Wetterprognosen noch nicht. Eventuell aufgewirbelte radioaktive Partikel werden in den kommenden Tagen durch den Wind voraussichtlich nach Nordwesten in Richtung Osteuropa, Baltikum und Südschweden getrieben. Derzeit werden die Rauchwolken nach Norden und Nordosten in Richtung Sibirien gedrückt.
Schon 2002 brannte es in den kontaminierten Gebieten. Die Wolke, die ein paar Tage später Deutschland erreichte, war nur etwa ein Tausendstel so radioaktiv wie die Wolke nach dem Tschernobyl-Unfall 1986.
Dies hatte auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace bereits getan. "Der Rauch breitet sich aus und die radioaktiven Spuren werden sich auch ausbreiten", sagte Wladimir Chuprov, Leiter des Referats für Atomfragen des Greenpeace-Büros in Moskau. "Das Ausmaß ist jedoch von der Stärke des Windes abhängig." Die Aktivisten werfen den Behörden vor, die Bevölkerung über die radioaktive Gefahr im Unklaren zu lassen . Dabei zielen sie vor allem auf Russlands obersten Amtsarzt Gennadi Onischtschenko, der für die Region Brjansk Entwarnung gegeben hatte.
© NASA

Satellitenmessung der Nasa: Die roten Bereiche zeigen die extreme Hitze, vor allem in der Region südlich und südöstlich von Moskau
Zumindest in Moskau und in anderen Teilen Russlands hat sich die Lage leicht entspannt. Ein paar Regentropfen, eine leichte Brise und niedrigere Temperaturen haben die von Hitze und Smog geplagten Hauptstädter ein wenig aufatmen lassen. Nach einem leichten Schauer am Morgen wehte ein schwacher Wind durch die Straßen Moskaus. Die Temperatur lag bei angenehmen 20 Grad Celsius.
Auch im Tagesverlauf und bis zum Ende der Woche werde die Temperatur drei bis fünf Grad niedriger ausfallen als in den vergangenen Tagen, sagte der Leiter des Wetterdienstes, Roman Wilfand, der Nachrichtenagentur Interfax. Selbst bei einem Temperaturrückgang um einige Grade ähnele die Wetterlage aber "eher der Sahara", fügte der Meteorologe hinzu.
Wilfand warnte, dass die rund zehn Millionen Moskauer auch in nächster Zeit wieder unter Smog zu leiden hätten. Die Brände im Umland seien noch nicht gelöscht und ein Hochdruckgebiet werde "eine Rückkehr des Rauchs nach Moskau" bewirken. Die für die kommenden Tage vorausgesagten leichten Regenschauer könnten dies nicht verhindern.
Nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums haben sich die Brandgebiete in Zentralrussland in den vergangenen 24 Stunden nahezu halbiert. Auf einer Fläche von 92.700 Hektar wüteten noch Brände, am Dienstag hätten sie sich noch auf 174.000 Hektar erstreckt. Die Zahl der Brände stieg den Angaben zufolge jedoch von 557 auf 612. Bei den seit zwei Wochen wütenden Bränden kamen nach offiziellen Angaben 54 Menschen ums Leben.
Insgesamt ist die Lage in Russland schwer einzuschätzen . Zwar zeigen Satellitenbilder die größten Brandherde, doch gerade in den ausgetrockneten Torfmoorgebieten rund um Moskau schwelen unterirdische Feuer, die nur schwer zu löschen sind und immer wieder neue Waldstücke in Brand setzen können.
- Datum 11.08.2010 - 12:16 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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In Tschernobyl brennt es, radioaktive Gefahr... fein aber diese Information als solche sagt nichts aus. Deshalb zwei Fragen:
Frage 1: Hat jemand (z.B. ein Reporter oder Greenpeace) die Strahlungswerte im Bereich der Rauchwolken gemessen? Wenn nein, warum nicht?
Frage 2: Wie hoch sind diese Strahlungswerte (in µSv/h)?
Es wäre fein, wenn jemand die Zahlen publizieren könnte, damit man weiß worüber man redet.
Danke und Gruß
Beranor
Gestern noch hieß es im TV (war es ZDF oder Sat 1 ?), es seien 8000 km² betroffen. Heute die offizielle Verlautbarung ca. 900 km². Dabei werden Krisengebiete ergriffen und die Rauchschwaden wohl immer giftiger... Machtlose Feuerwehrleute wie die Ölbohrer lange Zeit vor der amerikanischen Küste. Der Wald brennt wie Zunder bei 44 ° im Schatten ...
Mal wieder Panikmache in einer ruhigen Zeit
Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute -- ?
Mich interessiert in diesem Zusammenhang wie , nach Blick auf Fotographien von Hiroshima und Nagasaki (HEUTE ) die Radioaktivität so schnell abgebaut werden konnte , da leben ja seit langem schon wieder Menschen.
Tja. Die Menschen in Nagasaki sterben auch heute noch an Krebsformen die ihre Ursache in den Atombombenabwürfen und dem radioaktiven Fallpout hat.
Und warum sie heute dort wohnen? Weil es anno 45 die Überlenbenden nicht besser wussten, selbst die Wissenschaftler hatten keine Ahnung über Langzeitfolgen, und wo sollten sie in Japan auch sonst hin?
Abgesehen davon ist die Natur robust. Die kommt auch noch ganz gut zu Rande bei Strahlungwerten bei denen Menschen keine hohe Lebenserwartung mehr im Durchschnitt haben.
... doch ich werde mal einen Erklärungsversuch wagen.
In Hiroshima und Nagasaki gab es damals sogenannte Air-Bursts, das heißt die Bombe explodierte in diesem Fall etwa 600 Meter über dem Erdboden. Die direkte Auswirkung ist fatal und absolut zerstörerisch, allerdings fällt der radioaktive Fallout vergleichbar gering aus, da deutlich weniger Staubpartikel vom Boden aufgesaugt und in die Atmosphäre geschleudert werden. Bei der Katastrophe von Tschernobyl brannte der Reaktorblock, und Feuer schleudert ja bekanntermaßen riesige Mengen Ruß und Staub in die Luft, in diesem Fall natürlich radioaktiv. Wind und Regen taten ihr übrigens, und sehr schnell war eine riesige Fläche verseucht.
Die initiale Strahlendosis bei der Explosion einer Atombombe ist sehr viel höher als die bei der Explosion eines Kernkraftwerks, wodurch natürlich sehr viele Menschen direkt oder in einem sehr kurzen Zeitraum getötet werden. Allerdings lässt diese Strahlung auch sehr viel schneller nach, da einfach viel weniger radioaktives Material freigesetzt wird als beispielsweise bei einem Reaktorbrand. Bei zum Beispiel Tschernobyl besteht die Gefahr in der über lange Zeit freigesetzte Strahlung. Dort wird niemand auf der Stelle sterben, aber die Langzeitfolgen sind viel höher.
Ansonsten hat siljan völlig Recht. Mitlerweile hat sich die Strahlung allerdings relativiert, die Spätfolgen sind da eher vererbt.
Einen Vergleich gibt es hier: http://bit.ly/9jOpRi
[...] einer von denen, die glauben, nur weil man Radioaktivität nicht sehen kann, richte sie keinen Schaden an. In Hiroshima und Nagasaki strahlt es ganz zünftig, eben nicht in dem Maße, dass man sofort am Versagen des Nervensystems stirbt, aber eben immer noch so stark, dass es zu schweren inneren Krankheiten wie Krebs und Erbgutveränderungen kommt, die häufig zu Fehlgeburten führen, von denen ein großer Teil abgetrieben wird, ein großer Teil tot geboren wird, bzw. bei der Geburt verstirbt, oder eben durch die Eltern aus Angst vor Demütigung still und heimlich aufgezogen wird.
Für Sie ist aber die Nichtwahrnehmbarkeit von Radioaktivität ein großer Vorteil. Denn aus den Augen, aus dem Sinn, nicht wahr?
[...]
Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh
Tja. Die Menschen in Nagasaki sterben auch heute noch an Krebsformen die ihre Ursache in den Atombombenabwürfen und dem radioaktiven Fallpout hat.
Und warum sie heute dort wohnen? Weil es anno 45 die Überlenbenden nicht besser wussten, selbst die Wissenschaftler hatten keine Ahnung über Langzeitfolgen, und wo sollten sie in Japan auch sonst hin?
Abgesehen davon ist die Natur robust. Die kommt auch noch ganz gut zu Rande bei Strahlungwerten bei denen Menschen keine hohe Lebenserwartung mehr im Durchschnitt haben.
... doch ich werde mal einen Erklärungsversuch wagen.
In Hiroshima und Nagasaki gab es damals sogenannte Air-Bursts, das heißt die Bombe explodierte in diesem Fall etwa 600 Meter über dem Erdboden. Die direkte Auswirkung ist fatal und absolut zerstörerisch, allerdings fällt der radioaktive Fallout vergleichbar gering aus, da deutlich weniger Staubpartikel vom Boden aufgesaugt und in die Atmosphäre geschleudert werden. Bei der Katastrophe von Tschernobyl brannte der Reaktorblock, und Feuer schleudert ja bekanntermaßen riesige Mengen Ruß und Staub in die Luft, in diesem Fall natürlich radioaktiv. Wind und Regen taten ihr übrigens, und sehr schnell war eine riesige Fläche verseucht.
Die initiale Strahlendosis bei der Explosion einer Atombombe ist sehr viel höher als die bei der Explosion eines Kernkraftwerks, wodurch natürlich sehr viele Menschen direkt oder in einem sehr kurzen Zeitraum getötet werden. Allerdings lässt diese Strahlung auch sehr viel schneller nach, da einfach viel weniger radioaktives Material freigesetzt wird als beispielsweise bei einem Reaktorbrand. Bei zum Beispiel Tschernobyl besteht die Gefahr in der über lange Zeit freigesetzte Strahlung. Dort wird niemand auf der Stelle sterben, aber die Langzeitfolgen sind viel höher.
Ansonsten hat siljan völlig Recht. Mitlerweile hat sich die Strahlung allerdings relativiert, die Spätfolgen sind da eher vererbt.
Einen Vergleich gibt es hier: http://bit.ly/9jOpRi
[...] einer von denen, die glauben, nur weil man Radioaktivität nicht sehen kann, richte sie keinen Schaden an. In Hiroshima und Nagasaki strahlt es ganz zünftig, eben nicht in dem Maße, dass man sofort am Versagen des Nervensystems stirbt, aber eben immer noch so stark, dass es zu schweren inneren Krankheiten wie Krebs und Erbgutveränderungen kommt, die häufig zu Fehlgeburten führen, von denen ein großer Teil abgetrieben wird, ein großer Teil tot geboren wird, bzw. bei der Geburt verstirbt, oder eben durch die Eltern aus Angst vor Demütigung still und heimlich aufgezogen wird.
Für Sie ist aber die Nichtwahrnehmbarkeit von Radioaktivität ein großer Vorteil. Denn aus den Augen, aus dem Sinn, nicht wahr?
[...]
Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh
Tja. Die Menschen in Nagasaki sterben auch heute noch an Krebsformen die ihre Ursache in den Atombombenabwürfen und dem radioaktiven Fallpout hat.
Und warum sie heute dort wohnen? Weil es anno 45 die Überlenbenden nicht besser wussten, selbst die Wissenschaftler hatten keine Ahnung über Langzeitfolgen, und wo sollten sie in Japan auch sonst hin?
Abgesehen davon ist die Natur robust. Die kommt auch noch ganz gut zu Rande bei Strahlungwerten bei denen Menschen keine hohe Lebenserwartung mehr im Durchschnitt haben.
... doch ich werde mal einen Erklärungsversuch wagen.
In Hiroshima und Nagasaki gab es damals sogenannte Air-Bursts, das heißt die Bombe explodierte in diesem Fall etwa 600 Meter über dem Erdboden. Die direkte Auswirkung ist fatal und absolut zerstörerisch, allerdings fällt der radioaktive Fallout vergleichbar gering aus, da deutlich weniger Staubpartikel vom Boden aufgesaugt und in die Atmosphäre geschleudert werden. Bei der Katastrophe von Tschernobyl brannte der Reaktorblock, und Feuer schleudert ja bekanntermaßen riesige Mengen Ruß und Staub in die Luft, in diesem Fall natürlich radioaktiv. Wind und Regen taten ihr übrigens, und sehr schnell war eine riesige Fläche verseucht.
Die initiale Strahlendosis bei der Explosion einer Atombombe ist sehr viel höher als die bei der Explosion eines Kernkraftwerks, wodurch natürlich sehr viele Menschen direkt oder in einem sehr kurzen Zeitraum getötet werden. Allerdings lässt diese Strahlung auch sehr viel schneller nach, da einfach viel weniger radioaktives Material freigesetzt wird als beispielsweise bei einem Reaktorbrand. Bei zum Beispiel Tschernobyl besteht die Gefahr in der über lange Zeit freigesetzte Strahlung. Dort wird niemand auf der Stelle sterben, aber die Langzeitfolgen sind viel höher.
Ansonsten hat siljan völlig Recht. Mitlerweile hat sich die Strahlung allerdings relativiert, die Spätfolgen sind da eher vererbt.
Einen Vergleich gibt es hier: http://bit.ly/9jOpRi
[...] einer von denen, die glauben, nur weil man Radioaktivität nicht sehen kann, richte sie keinen Schaden an. In Hiroshima und Nagasaki strahlt es ganz zünftig, eben nicht in dem Maße, dass man sofort am Versagen des Nervensystems stirbt, aber eben immer noch so stark, dass es zu schweren inneren Krankheiten wie Krebs und Erbgutveränderungen kommt, die häufig zu Fehlgeburten führen, von denen ein großer Teil abgetrieben wird, ein großer Teil tot geboren wird, bzw. bei der Geburt verstirbt, oder eben durch die Eltern aus Angst vor Demütigung still und heimlich aufgezogen wird.
Für Sie ist aber die Nichtwahrnehmbarkeit von Radioaktivität ein großer Vorteil. Denn aus den Augen, aus dem Sinn, nicht wahr?
[...]
Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh
Ich denke mal Ihr Kommentar war an mich gerichtet.
In Hiroshima und Nagasaki hat sich die radioaktive Strahlung mittlerweile relativiert, das heißt sie ist höchstens minimal höher als in anderen Gebieten der Erde. Die sicherlich noch immer auftretenden Spätfolgen sind, wie gesagt, vererbt.
Ich bin übrigens kein Mensch der "Aus den Augen, aus dem Sinn" als Motto hat, und radioaktive Strahlung ist durchaus wahrnehmbar. Vielleicht nicht durch unsere Sinne, aber durchaus durch Messungen und technische Hilfe. Bitte bitte bitte erst informieren bevor sie ausfallend werden, okay?
http://bit.ly/c4qmkn, http://bit.ly/9885d5 und http://bit.ly/bh54iH zum Beispiel, es gibt aber noch weit mehr und auch weitaus seriösere Quellen die Ihnen das bestätigen werden, aber ich bin gerade zu faul alles zu suchen ;)
An den Rheinanlieger: Sie haben absolut Recht, das meißte ist in der Zwischenzeit in den Boden und ins Grundwasser abgesunken. Aber was meinen Sie geht direkt in die Flora über, die auf diesen Böden wächst und dieses Grundwasser aufnimmt? Wenn ein verstrahlter Baum verbrennt ist die Asche auch verstrahlt. Cäsium-137 und andere dort freigesetzte Isotope haben eine recht lange Halbwertszeit, so dass sie auch heute noch gut Nachweisbar und immer noch schädlich sind.
Ja, ich lege Wert auf Quellen und belastbare Fakten, denn ich bin wie gesagt KEIN Experte. Also muss ich wohl "nachplappern", was Experten sagen. Genau wie Sie, oder täusche ich mich da?
Ich denke mal Ihr Kommentar war an mich gerichtet.
In Hiroshima und Nagasaki hat sich die radioaktive Strahlung mittlerweile relativiert, das heißt sie ist höchstens minimal höher als in anderen Gebieten der Erde. Die sicherlich noch immer auftretenden Spätfolgen sind, wie gesagt, vererbt.
Ich bin übrigens kein Mensch der "Aus den Augen, aus dem Sinn" als Motto hat, und radioaktive Strahlung ist durchaus wahrnehmbar. Vielleicht nicht durch unsere Sinne, aber durchaus durch Messungen und technische Hilfe. Bitte bitte bitte erst informieren bevor sie ausfallend werden, okay?
http://bit.ly/c4qmkn, http://bit.ly/9885d5 und http://bit.ly/bh54iH zum Beispiel, es gibt aber noch weit mehr und auch weitaus seriösere Quellen die Ihnen das bestätigen werden, aber ich bin gerade zu faul alles zu suchen ;)
An den Rheinanlieger: Sie haben absolut Recht, das meißte ist in der Zwischenzeit in den Boden und ins Grundwasser abgesunken. Aber was meinen Sie geht direkt in die Flora über, die auf diesen Böden wächst und dieses Grundwasser aufnimmt? Wenn ein verstrahlter Baum verbrennt ist die Asche auch verstrahlt. Cäsium-137 und andere dort freigesetzte Isotope haben eine recht lange Halbwertszeit, so dass sie auch heute noch gut Nachweisbar und immer noch schädlich sind.
Ja, ich lege Wert auf Quellen und belastbare Fakten, denn ich bin wie gesagt KEIN Experte. Also muss ich wohl "nachplappern", was Experten sagen. Genau wie Sie, oder täusche ich mich da?
Die Radioaktivität die vor ca. 25 Jahren in die brennden Waldgebiete getragen wurde, ist und war an kleine Partikel gebunden. Diese sind doch durch Regenwasser längst in den Boden abgesunken und in Sedimente gebunden. Was soll denn da wieder in die Luft gehen? Kann mir das jemand erklären? Zudem sind die gemessenen Werte ein Indiz, wenn jemand gemessen hat, in µSv/h. (Cäsium?) Sie legen so großen Wert auf Quellen und balastbare Fakten, aber wenn es um radioaktive Strahlung geht, dann plappert offenbar jeder nach was ein vermeindlicher Experte von sich gibt. Bitte, eine nachvollziehbare Erklärung!
Bisher ist doch noch nicht bekannt, dass durch die Brände tatsächlich radioaktiver Staub weiter verbreitet wird, wenn ich mich nicht irre. Und wenn Radioaktivität in die Luft gelang hängt es ja auch von Wind und Wetter ab wo dieser hingelangt.
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